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Was haben Achterbahnen mit Wahlumfragen zu tun? Das erfahren Sie gleich zu Beginn von unserem Word-Nerd. Er hat das Portmanteau-Wort „pollercoaster“ für Sie mitgebraucht. Und auch in der Folge sollten Sie sich auf schnelle Ortswechsel gefasst machen: Inez Sharp, Lorraine Turner Akcakaya, Owen Connors und Mae McCreary nehmen Sie in zwanzig Minuten mit auf einen Trip von Gibraltar über London bis nach Nigeria.
Die schwarzen Taxis sind ikonisch für die britische Hauptstadt. Aber sie könnten bald durch autonom fahrende Wagen abgelöst werden. Verliert die Stadt damit ein Stück ihrer Identität? Ins London der Vergangenheit führt diese Neuigkeit: ein neues Dokument über William Shakespeares Haus legt nahe, dass der Dramatiker länger in der Hauptstadt lebte, als bisher angenommen. Literarische Nachrichten gibt es auch aus Nigeria: Um Zensur zu umgehen, erschließen Frauen hier neue Vertriebskanäle für Liebesromane und erotische Literatur – und schaffen ganz nebenbei Communities.
Auf ganz üblichem Weg erhalten Sie übrigens den Debütroman, den Eve Lucas vorstellt: This, My Second Life von Patrick Charnley. Darin erholt sich ein junger Mann im ländlichen Cornwall von einem Herzstillstand und einem Hirnschaden.
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Fühlen Sie sich fit genug, um sich ins Getümmel eines Megaevents zu stürzen? Nein? Dann haben Sie vielleicht »unc status« erreicht und gehören mit einem guten Buch auf die Couch. Keine Sorge, natürlich erklären wir Ihnen, was diese Kategorie bedeutet. Und eine Buchempfehlung haben wir auch: den Bestseller The Correspondent von Virginia Evans.
Alle, die sich zumindest gedanklich unter die Massen mischen möchten, nehmen wir mit zu vier Festivals auf den Britischen Inseln und in den USA. Lorraine Turner Akcakaya aus Großbritannien erzählt, warum es schon ein Erlebnis für sich ist, für Wimbledon in der Schlange zu stehen. Mae McCreary aus den USA erinnert sich an ihren Besuch beim Musikfestival Lollapalooza in Chicago, das vor atemberaubender Kulisse am Ufer des Lake Michigan stattfindet. Ganz anders ist die Atmosphäre beim Bloomsday in Dublin, Owen Connors Heimatstadt. Das Literaturfestival erweckt James Joyces Ulysses zum Leben – mit Kostümen aus der Zeit und Gerichten aus dem Roman. Für Literaturfans hat auch die Britin Inez Sharp einen Tipp: Das Hay Festival in der Kleinstadt Hay-on-Wye in Wales. Hier kann man nicht nur namhafte Schriftsteller und Comedy-Acts erleben, sondern auch mit einem guten Buch im Park sitzen oder durch die Antiquariate der Stadt stöbern.
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Herzlich willkommen bei dieser Folge. Wie schön, dass Sie da sind. Machen Sie es sich gemütlich. Die Schuhe? Können Sie ruhig anlassen! Da nehmen wir es hier nicht so genau …
Aber wie steht es eigentlich sonst um Höflichkeitsstandards und gute Manieren? Darüber sprechen in dieser Episode die Britinnen Inez Sharp und Lorraine Turner Akcakaya sowie Mae McCreary aus den USA. Prägen viktorianische Benimmregeln Großbritannien bis heute? Warum ist es aus historischer Sicht überholt, dass Ellbogen nichts auf der Tischplatte verloren haben? Begrüßen Amerikaner neue Nachbarn wirklich mit selbst gebackenem Kuchen? Neben Antworten auf diese Fragen erfahren Sie außerdem, welche deutschen Bräuche die Podcasterinnen bis heute verwirren.
Wir verabschieden Sie wie immer mit unserem Buchtipp. Diesmal empfiehlt unsere Literaturexpertin Eve Lucas den Roman "Flashlight". Darin erzählt Susan Choi ein Familiendrama, das sich zwischen Japan, den USA und beiden Teilen von Korea entspinnt.
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Was haben Anthony Hopkins und Osterglocken gemeinsam? Beide sind ein Export aus Wales – mit einer spannenden Geschichte.
Inez Sharp und unsere Literaturexpertin Eve Luca sprechen über Hopkins faszinierende Memoiren We Did Ok, Kid. Der Hollywoodstar aus Wales blickt darin ehrlich und schonungslos auf sein Leben zurück.
Mit einem Blick auf Wales startet auch unsere Diskussionsrunde. Dabei sprechen Inez Sharp und Lorraine Turner Akcakaya aus England, Mae McCreary aus den USA und Owen Connors aus Irland über aktuelle Entwicklungen, die sie besonders spannend finden. Wussten Sie beispielsweise, dass Narzissen nicht nur die Nationalblumen von Wales sind, sondern auch eine besondere Rolle im Kampf gegen Alzheimer spielen? Das Gespräch dreht sich außerdem um Konzerte ohne Tourneen, Schokoladeneier ohne Kakao und einen Alltag ohne Plastik.
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In unserem Buchtipp empfehlen wir diesmal ein Sachbuch über Kartografie. Klingt öde? Sie denken, wir haben sie nicht mehr alle? Zum Glück erklären wir Ihnen erstens ein charmantes englisches Pendant zu "nicht alle Tassen im Schrank haben" und haben zweitens ein wirklich unterhaltsames Buch über Geografie und Karten mitgebracht: "This Way Up: When Maps Go Wrong (And Why It Matters)" von Mark Cooper-Jones und Jay Foreman. Die beiden Briten sind bei YouTube als "Map Men" mit witzigen Geografieclips bekannt geworden. In ihrem ersten Buch zeigen sie, wie Grenzen auf Papier unsere Realität formen – und welche haarsträubenden Fehler dabei immer wieder passieren.
In dieser Folge liefern wir außerdem eine ganze Reihe an Tipps für Ihren nächsten Kinobesuch oder Fernsehabend. Anlässlich der anstehenden Oscarverleihung stellt das Spotlight-Team persönliche Film- und Serienhighlights aus dem vergangenen Jahr vor.
Hier finden Sie alle Empfehlungen aus der Episode zum Nachlesen:
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Zugegeben: Die Aufgabe ist groß. Schon die Engländerinnen Inez Sharp und Nadia Lawrence werden sich nicht ganz einig bei der Frage: Was ist typisch britisch? Humor? Understatement? Multikulturalität?
Apropos andere Kulturen: Die beiden Britinnen sind nicht allein im Studio. Mae McCreary hat als Amerikanerin lang aus weiter Ferne hinüber auf die Insel geblickt (am ehesten mithilfe ihres Fernsehgeräts). Viele britische Eigenarten hat sie erst im Kontakt mit ihren englischen Kolleginnen kennengelernt. Owen Connors Position zum Nachbarland ist als Ire besonders komplex: Ja, Irland gehört geografisch und kulturell zu den Britischen Inseln. Aber schon der Name „Britische Inseln“ ist ja nicht ganz unverfänglich.
Vielleicht ist es einfacher, sich dem Thema literarisch zu nähern. In unserem Buchtipp stellt Eve Lucas (ebenfalls Britin) Ihnen die Memoiren von Geoff Dyer vor. In "Homework" zeichnet er nicht nur ein lebendiges Bild seiner Jugend, sondern vor allem auch vom England der Sechziger- und Siebzigerjahre.
Unbedingt zur Lektüre empfohlen auch: Spotlights Sonderheft "LOVE BRITAIN", das es ab 6. März zu kaufen gibt.
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Die US-Geschichte ist geprägt von Einwanderung. Das Land wird oft als "Schmelztiegel" beschrieben. Wie weit dieser Ausdruck zurückgeht, erklärt unser Word-Nerd Owen Connors gleich zu Beginn. Als Ire hat er Verwandtschaft, die einst in den Vereinigten Staaten ein neues Leben gesucht hat. Zusammen mit der New Yorkerin Judith Gilbert, Chefredakteurin von Business Spotlight, und Spotlights Chefredakteurin Inez Sharp blickt er zurück: Welche Bedeutung hatte der Mythos vom amerikanischen Traum für ihre Vorfahren? Und auch für sie selbst? In Spotlight 3/26, lesen Sie übrigens mehr darüber, wie es heute in den USA unter Trump um den American Dream steht.
Auch in unserem Buchtipp dreht sich alles um zwei US-Einwanderer. Der epische Generationenroman The Loneliness of Sonia and Sunny von Kiran Desai erzählt die Geschichte eines Liebespaars zwischen den Traditionen seiner indischen Familie und dem Leben, das es sich in den USA aufbaut.
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Müheloser Gewichtsverlust! Das versprechen Ozempic und ähnliche Medikamente, die sogenannten GLP-1-Rezeptoragonisten. Promis wie Oprah Winfrey und Elon Musk haben bereits öffentlich gemacht, dass sie damit schlanker geworden sind. Durch fallende Preise werden die Mittel nun auch für die breitere Bevölkerung erschwinglich. Owen Connors aus Irland, Mae McCreary aus den USA sowie Inez Sharp und Nadia Lawrence aus England sprechen über den Hype rund um die Medikamente – und darüber, wie er unsere Schönheitsideale verändern könnte.
Für unseren Buchtipp nimmt Chefredakteurin Inez Sharp Sie mit nach London, an einen ihrer Lieblingsorte: den Ladies' Pond in der Parkanlage Hampstead Heath. Der Schwimmteich ist reserviert für Frauen (es gibt aber ein Äquivalent für die Herren!) – und Inez Sharp ist nicht die Erste, die er verzaubert hat. In "At the Pond: Swimming at the Hampstead Ladies' Pond" haben Schriftstellerinnen dem Gewässer 14 Essays gewidmet.
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Das Internet ist in diesen Tagen kein Quell der Freude ... Die Nachrichten machen Lust, das Smartphone wegzulegen. Aber Inhalte in (sozialen) Medien sind bewusst so konzipiert, dass man sie kaum ignorieren kann. Unser Word-Nerd Owen Connors erklärt das Phänomen rage bait – das auch als Oxford-Wort des Jahres 2025 verewigt wurde.
Danach ist es Zeit, den Kopf freizukriegen! Und was hilft dabei besser als eine Runde auf dem Fahrrad? Das Spotlight-Team spricht über das Glück auf zwei Rädern ... und das Pech, wenn ebendiese Räder in die Straßenbahnschienen geraten. Wenn Ihnen das Gespräch Lust auf eine Fahrradreise macht, empfehlen wir unseren Artikel über eine mehrtägige Radtour entlang des West Coast Wilderness Trails in Neuseeland.
Wäre Flesh von David Szalay dabei eine launige Urlaubslektüre? Inez Sharp und Nadia Lawrence würden Ihnen zu diesem Zweck wahrscheinlich von dem Bestseller abraten. In unserem Buchtipp erklären die Britinnen, warum die schonungslose Erzählung sie zwar nicht begeistert, aber trotzdem gefesselt hat.
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Ein Horrorfilm, erzählt aus der Perspektive eines Hundes. R&B trifft Jazzensemble. Eine kulinarische Annäherung an die Ukraine …
Sie haben über die Feiertage endlich Zeit für ein gutes Buch, neue Musik oder eine fesselnde Serie? Dann haben wir die Empfehlungen.
Inez Sharp und Nadia Lawrence (England), Mae McCreary (USA) sowie Owen Connors (Irland) verraten, was sie im zurückliegenden Jahr besonders begeistert hat.
Hier alle Empfehlungen zum Nachlesen:
Ein ganz persönliches Highlight für uns ist außerdem die neue Ausgabe unseres Magazins Spotlight, erschienen am 12. Dezember 2025 in komplett überarbeitetem Design und mit noch spannenderem Inhalt. Wenn Sie das Sprachlernmagazin noch nicht kennen, freuen wir uns ganz besonders, wenn Sie mal reinschauen.
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