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Secondhand-Mode hat eine lange Tradition. Das zeigt auch der Ausdruck "rag-and-bone man", den uns Word-Nerd Owen Connors zu Beginn dieser Folge vorstellt. Mit den Lumpensammlern von damals haben die Fans von Flohmarkt-Fashion heute allerdings wenig zu tun.
Unsere ZEIT-Kollegin Rose Tremlett kauft seit Jahren fast ausschließlich gebrauchte Kleidungsstücke – vor allem aus Gründen der Nachhaltigkeit. Die gebürtige Britin verrät den Podcast-Hosts Inez Sharp und Mae McCreary, wann man die besten Schnäppchen findet und warum es sich wirklich lohnt, den Waschzettel zu lesen. Mehr nützliche Lifehacks von Rose Tremlett hören Sie übrigens in ihrem Podcast "Geht da noch was?".
Wie immer schließen wir ab mit einem Shoppingtipp für den Buchladen: Unsere Literaturexpertin Eve Lucas hat das neueste Werk der US-Bestsellerautorin Anne Tyler mitgebracht. "Three Days in June" begleitet eine Brautmutter bei ihrem Versuch, sich nicht aus der Bahn werfen zu lassen – weder vom unzuverlässigen Ex-Mann noch von Enthüllungen in letzter Minute …
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Ihnen ist das Wetter draußen zu heiß? Wir versprechen Ihnen zumindest thematisch Abkühlung! In unserer neuesten Folge starten wir mit Schneebällen und Wintersport. Denn unser Spezialgast ist Matthias Daum – bekannt aus dem ZEIT-Alpenpodcast "Servus. Grüezi. Hallo.". Er erzählt, wie britische Touristen den Skitourismus in die Schweiz brachten. Wir sprechen außerdem darüber, was Großbritannien und die Alpenrepublik gemeinsam haben (eine gute Portion Skepsis gegenüber der EU), was sie trennt (ihre Einstellung zur Monarchie) und plaudern über Musik und Filme.
Neben dem wunderbaren "Grüezi"-Newsletter der Schweizer ZEIT-Kollegen haben wir noch einen Lektüretipp für Sie: Chloe Daltons "Raising Hare". Darin erzählt die Autorin die wirkliche Geschichte über ein verwaistes Hasenjunges, das sie in ihrem Garten fand und aufzog. So anrührend das klingt: Dalton thematisiert in ihrem Werk das Thema Überleben auf verschiedenen Ebenen.
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In dieser Folge nehmen Inez Sharp aus England, Mae McCreary von der amerikanischen Ostküste und Owen Connors aus Dublin Sie mit an die Strände ihrer Heimat. Die sind zwar nicht tropisch, aber oft genauso traumhaft. Also packen Sie Ihren Windschutz und die Thermoskanne ein und freuen Sie sich auf unbekannte Küstenabschnitte und nützliches Strandvokabular.
Auch unsere Redewendung kommt diesmal maritim daher: Word-Nerd Owen erklärt, warum die Welt in der englischen Sprache manchmal eine Auster ist.
Nun fehlt für den Strandurlaub nur noch die passende Lektüre? Unsere Literaturexpertin Eve Lucas stellt im Podcast The Boy from the Sea vor. Der Debütroman von Garrett Carr spielt an der Nordwestküste Irlands und erzählt nicht nur eine Familiengeschichte, sondern zeichnet auch ein vielschichtiges Bild der Region in den 1970er- und 80er-Jahren.
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Unser Word-Nerd Owen Connors hat ein Geständnis abzulegen: Er ist nicht besonders irisch. In dieser Folge erklärt er trotzdem, warum Dublin das Zentrum der Zivilisation ist – natürlich nur für Dubliner. Und warum die Hauptstadt in ihren Sticheleien gegen den Rest der grünen Insel fest zusammenhält. Mae McCreary von der amerikanischen Ostküste weiß erst seit ihrem Wegzug aus Philadelphia, wie sehr die Stadt sie und ihre Sprache geprägt haben. Und Inez Sharp aus Essex hatte in ihrem Leben immer wieder mit dem Stereotyp des dümmlichen, blonden „Essex Girls“ zu kämpfen. Den zitierten Artikel über Essex finden Sie übrigens hier.
In ihrem Buchtipp nimmt Eve Lucas uns mit in eine ganz andere Ecke der Welt, nämlich ins Sri Lanka des späten 20. Jahrhunderts. V. V. Ganeshananthan erzählt in Brotherless Night von einer jungen tamilischen Frau und ihren drei Brüdern, die – mit teils tragischem Ende – in den Bürgerkrieg zwischen Singhalesen und Tamilen verstrickt werden (kleine Korrektur: der Rebellion schließen sich nur zwei Brüder an, nicht – wie im Podcast genannt drei).
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Sie haben noch was im Garten zu tun? Dann sollten Sie sich dazu diese Podcast-Folge anmachen. In London fand diese Woche die Chelsea Flower Show statt, eine der größten und renommiertesten Gartenmessen weltweit. Inez Sharp aus England, Mae McCreary aus den USA und Owen Connors aus Irland nehmen dieses Event zum Anlass für einen Erfahrungsaustausch über die Gärten ihrer Kindheit, Sprachunterschiede beim Gartenvokabular und Rasenmäher, die störrischer sind als irische Wolfshunde. Außerdem erklärt unser Word-Nerd Owen, warum die harmlosen Gänseblümchen im Englischen mit dem Tod assoziiert werden.
Nach getaner Gartenarbeit hat unsere Literaturexpertin Eve Lucas eine Empfehlung für gemütliche Stunden auf dem Liegestuhl: Confessions. Der Debütroman der jungen Britin Catherine Airy erzählt über drei Generationen hinweg eine Familiengeschichte zwischen Irland und New York.
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Anfang des Jahres erschien die Netflix-Serie "Adolescence" – ein Fernsehdrama, das auch reale gesellschaftliche Probleme aufgegriffen hat. Die von der Kritik hochgelobte vierteilige Serie hat sich zu einem kulturellen Phänomen entwickelt.
In unserer Diskussionsrunde schildert das Spotlight-Team heute seine Eindrücke von "Adolescence". Inez Sharp und Nadia Lawrence aus England, Mae McCreary aus den USA und Owen Connors aus Irland sprechen über den erschreckenden Anstieg der Incel-Kultur, den Stress und Druck, mit dem Teenager und junge Menschen im Internet umgehen müssen, und die unglaubliche Leistung der Schauspieler und Autoren der Serie "Adolescence", die uns all dies eindrücklich vor Augen führen.
Unser Buchtipp ist "Der Fänger im Roggen" von J. D. Salinger, ein Klassiker über die Teenagerangst einer anderen Generation. Der Roman feiert dieses Jahr sein 80. Jubiläum.
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Schon einmal von Jilly Cooper gehört? Die britische Bestsellerautorin ist – zumindest in ihrer Heimat – bekannt für Ihre erotikgeladenen Liebesromane. Einen ihrer Bonkbusters stellen wir Ihnen am Ende der Episode in unserem Buchtipp vor. Und, keine Sorge, natürlich erklärt Ihnen unser Word-Nerd Owen Connors vorher, was sich hinter dieser frivolen Abwandlung von "Blockbuster" verbirgt.
In unserer Diskussionsrunde lernen Sie das Spotlight-Team heute von seiner kreativen Seite (sofern vorhanden) kennen. Inez Sharp, Nadia Lawrence aus England und Mae McCreary aus den USA sprechen über Nähen, Stricken und raumgreifende Installationen aus Karton. Kunsthandwerk hat in Großbritannien mit der Arts-and-Craft-Bewegung übrigens nicht nur eine besondere Tradition, sondern erlebt derzeit auch eine Renaissance (mehr dazu in "Crafting a Culture" in Spotlight 6/25).
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Rosinen und Gewürze in fluffigem Teig: Das sind Hot Cross Buns. So schmeckt Ostern für Inez Sharp und Nadia Lawrence. Auch in Irland sind die süßen Hefebrötchen typisch für die Feiertage. Für diese Folge stehen Inez, Nadia und Owen gemeinsam in der Küche, naschen Rosinen und erinnern sich an die Ostern ihrer Kindheit. Wenn Sie beim Hören Appetit bekommen, finden Sie hier das Rezept für Hot Cross Buns.
Noch besser: Vielleicht können Sie ja jemanden anstacheln, die Osterbrötchen für Sie zu backen? Unser Word-Nerd Owen bringt die Wendung "to egg someone on" (jemanden anstacheln) mit in die Küche – und erklärt, warum der Ausdruck überraschenderweise nichts mit Eiern zu tun hat.
Für alle, die über Ostern endlich Zeit zum Lesen finden, hat unsere Literaturexpertin Eve Lucas eine Empfehlung: "Tell Me Everything". Elizabeth Strouts zehntes Buch erzählt von einer Schriftstellerin in einem Küstenstädtchen im Nordosten der USA – und spinnt viele Geschichten aus ihren früheren Werken fort.
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Die Briten sind bekannt für ihren speziellen Humor. Aber wie sieht es bei den irischen Nachbarn aus? Und gibt es in den USA eine ganz andere Herangehensweise an Komik? In dieser Folge sprechen Inez Sharp und Nadia Lawrence (Großbritannien), Mae McCreary (USA) und Owen Connors (Irland) aus der Spotlight-Redaktion darüber, was sie und ihre Landsleute zum Lachen bringt. Eine Liste mit Formaten, die im Podcast empfohlen werden, finden Sie weiter unten!
Lustig ist diesmal auch unser Wort: "nincompoop". Die Beleidigung klingt nicht nur phänomenal albern, sondern ist womöglich sogar biblischen Ursprungs. Unser hauseigener Word Nerd Owen Connors hat für Sie recherchiert.
Ernster wird es bei unserem Buchtipp. "Our Evenings" von Alan Hollinghurst widmet sich auf verschiedenen Ebenen den Themen Einsamkeit und Außenseitertum. Der Roman über einen schwulen Schauspieler mit englisch-burmesischen Wurzeln thematisiert dabei unter anderem die Coronapandemie und den Brexit.
Unsere Empfehlungen für die Folge findet ihr hier.
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Der Wahlkampf in Deutschland ist vorbei. Zeit für einen Blick nach Großbritannien: Wie denkt man hier über das deutsche Wahlergebnis? Was beschäftigt Britinnen und Briten aktuell besonders? Und ist – wie derzeit in weiten Teilen Europas – auch in Großbritannien ein Rechtsruck zu erwarten? Antworten auf diese Fragen sucht Spotlight-Chefredakteurin Inez Sharp im Gespräch mit dem Kolumnisten Colin Beaven.
Außerdem: Wordnerd Owen Connors zeigt Parallelen zwischen Wahl- und Boxkämpfen und erklärt, was es in der englischsprachigen Welt bedeutet, wenn jemand seinen "Hut in den Ring" wirft.
Zum Abschluss wirft der Podcast einen Blick über den großen Teich – und hundert Jahre in die Vergangenheit. 1925 erschien F. Scott Fitzgeralds "The Great Gatsby". Trotz anfangs mäßiger Verkaufszahlen ist der Roman über Status, Geld und Dekadenz zu einem der größten Klassiker der amerikanischen Literatur geworden. Warum? Literaturexpertin Eve Lucas hat die Antwort.
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