ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Ohne Worte
    Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Hiob 10.

    „Ohne Worte“

    Ein Schicksalsschlag ist ein plötzliches und tiefgreifendes negatives Ereignis. Dieses Ereignis verändert das Leben eines Menschen schlagartig. Außerdem löst es oft eine schwere psychische Erschütterung aus. Kurz gesagt: Es ist eine Hiobsbotschaft.

    Der Namensgeber dieser Art von Botschaften kommt in der Bibel vor. Hiob: Alle Kinder gestorben, der komplette Besitz verloren, von Krankheit geplagt. Dieser Mann hat es ziemlich dicke abbekommen. Hiob ist mit seiner Kraft am Ende, als seine drei Freunde bei ihm auftauchen. Als sie vom Leid Hiobs erfahren, haben sie sich auf den Weg gemacht. Sie wollen Hiob trösten, ihn ermutigen. Doch sein Anblick verschlägt ihnen die Sprache. So haben sie Hiob noch nie gesehen. Was sollen sie tun?

    In der Bibel lese ich hierzu: „Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte lang. Und keiner redete ein Wort zu ihm, denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.“ Manchmal fehlen einem die Worte. Manchmal ist jedes gesprochene Wort zu viel. Manchmal heißt trösten: Da sein. Wissen, ich bin nicht allein. Da ist jemand an meiner Seite, der mich sieht. Da ist jemand, der mit mir leidet. So wie geteilte Freude doppelte Freude ist, so ist geteiltes Leid halbes Leid.

    Gott weiß das. Deswegen ist er ein Gott, der da ist. Die Selbstoffenbarung am brennenden Dornbusch Mose gegenüber drückt genau das aus. Der Name „Ich bin, der ich bin“ kann auch mit folgenden Worten übersetzt werden: „Ich werde da sein, als der ich da sein werde“. Wenn niemand sonst da ist, Gott ist es.

    Wenn Sie für jemanden da sein können, dann tun Sie genau das.

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    Autor: Tobias Schier

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    3 min
  • Wo ist die Schlagfertigkeit, wenn man sie braucht?
    Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext Markus 14,71.

    Kennen Sie das? Sie haben ein wichtiges Gespräch geführt, sind in einer Diskussion in die Defensive geraten, haben sich vielleicht gar handfest gestritten – und im Nachhinein fallen Ihnen all die guten Worte ein, die Sie hätten sagen können. Sie spielen den Dialog in Gedanken immer wieder durch und jetzt ist er so viel besser, als er in Wirklichkeit war. Mir ging das schon oft so, dass ich die richtigen Worte erst gefunden habe, als es schon zu spät war.

    Wir sind in illustrer Gesellschaft. Petrus, der gute Freund und enge Weggefährte Jesu, wählt mal in Bedrängnis die falschesten Worte, die er wählen kann. Als Jesus vor Gericht steht und man Petrus als seinen Jünger erkennt, berichtet die Bibel: „Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht, von dem ihr redet.“ (Markus 14,71 LUT)

    Ach Petrus … Hättest du doch nochmal „Hosianna!“ gerufen, wir erinnern uns am heutigen Palmsonntag gerne daran („Hilf doch!“). Aber ein paar Tage später war deine Menschenfurcht zu groß. Zum Heulen. Dabei habe ich keine Ahnung, wie ich reagiert hätte.

    Die gute Nachricht ist: Petrus lernt. Sein Glaube wächst an seinem Scheitern, und nicht lange danach ist er in der Lage, deutlich bessere Worte zu wählen: „Jesus, du weißt, dass ich dich liebe.“. Ich wünsche mir und Ihnen, dass dieser Mann - einer der ersten und eifrigsten Schüler von Jesus - uns in dieser Beziehung ein gutes Beispiel sein kann.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Miri Langenbach

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    2 min
  • Was für wunderbare Regeln?!
    Gedanken von Bernd Kortmann zum Bibeltext Psalm 119, 27.

    Als Heranwachsender muss ich ziemlich vorwitzig und eingebildet gewesen sein. Mir brauchte keiner die Welt erklären, sondern durfte mich gern fragen, denn ich wusste es. So naiv wie ich damals war, habe ich auch einige Fehler machen müssen.

    Einer davon war die theoretische Führerscheinprüfung. Ich brauchte mich meiner Meinung nach nicht vorzubereiten, denn ich meinte zu wissen, was im Straßenverkehr logisch und was unlogisch ist. Ich war so von mir überzeugt, dass ich die Prüfung sogar vorgezogen habe.

    Was kam dabei raus? Richtig, ich bin mit 18 Fehlerpunkten krachend durchgefallen, erlaubt waren damals höchstens 10 Fehlerpunkte. Mein Fahrlehrer war sauer auf mich - und ich selbst war natürlich auch bedient. So hoch gepokert und dann gemerkt: „Du warst sehr naiv, lieber Bernd“. 

    In den Liederbüchern des Volkes Israel im Psalm 119 Vers 27 steht der folgende bedenkenswerte Satz:

    „Hilf mir, die Bedeutung deiner Gebote zu begreifen, und ich will über deine wunderbaren Werke nachdenken.“

    Mit den Geboten Gottes ist es wie bei den Verkehrsregeln: Wir sollen sie nicht nur einfach auswendig lernen, damit wir eine Art Prüfung bestehen können. Sondern wir sollen sie verinnerlichen. Denn es hilft uns zu wissen, warum sie vorhanden sind, damit wir erkennen, wie sie uns schützen können.

    Ich kenne die meistens Regeln aus dem Straßenverkehr und deren korrekte Beschreibung nicht mehr auswendig. Dafür weiß ich ganz genau, dass ich mich intuitiv an viele Ordnungen halte, weil ich sie verinnerlicht habe.

    So versuche ich auch die Gebote Gottes zu verinnerlichen, damit ich begreife, was Gott mir damit Wunderbares sagen will. Ich lade Sie ein: Machen Sie sich mit mir zusammen auf den Weg, über die wunderbaren Werke Gottes zu staunen.

    Die Bibel ist ein guter Wegweiser dafür. Ich kann diese Lektüre nur empfehlen.

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    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Was ich vor meine Augen lasse
    Gedanken von Susanne Thyroff zum Bibeltext Psalm 101,3.

    Online-Shopping-Rausch, Insta-Reels, Serien, schlechte Nachrichten – was setze ich mir eigentlich vor Augen? Was schaue ich mir den ganzen Tag an? Schaue ich das an, was gut und schön ist, was mir guttut? Oder sitze ich im Dunkeln vor dem blauen Bildschirm – und schalte das Gerät vielleicht sogar schnell aus, wenn jemand ins Zimmer kommt?

    Der israelitische König David hat sich vor etwa 3000 Jahren eine ähnliche Frage gestellt. Er schreibt ein Lied, den Psalm 101. Und darin nimmt er sich etwas vor:

    „Nichts Unwürdiges will ich vor meine Augen lassen.“

    Manchmal bin ich fasziniert von bösen Dingen, von denen ich in den Nachrichten höre oder lese. Wenn ich zum Beispiel von Kindesmissbrauch erfahre, ist das so erschütternd, dass ich verstehen will: Wie kann ein Mensch so etwas tun? Dann beschäftige ich mich vielleicht lange mit solchen Berichten.

    Aber tut mir das wirklich gut? Ist es gut für meine Seele, dass ich mich so intensiv mit dem Bösen beschäftige – selbst dann, wenn es nur aus Neugier ist oder aus dem Wunsch heraus, es verstehen zu wollen?

    David zieht eine klare Grenze. Er möchte dem Bösen keinen Platz vor seinen Augen geben.

    Denn was ich anschaue, zieht mich in eine Richtung: Es kann mich entweder hin zum Bösen ziehen – oder es kann mich innerlich aufrichten. Darum richtet David seinen Blick bewusst aus. Gleich am Anfang es Psalms 101 sagt er: „Von Gnade und Recht will ich singen.“

    Anders gesagt: Ich will mich mit dem beschäftigen, was gut ist. Mit dem, was aufbaut. Denn was ich anschaue, prägt mein Herz. Und deshalb stelle ich mir diese Frage immer wieder neu:

    Was lasse ich heute vor meine Augen?

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    Autor: Susanne Thyroff

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    3 min
  • Helikopter – oder doch eher Rasenmäher?
    Gedanken von Annegret Schneider über den Bibeltext Matthäus 20,20-23.

    Helikopter – oder doch eher Rasenmäher?

    Man lernt im Lauf des Lebens immer wieder neue Vokabeln. Der Begriff Helikoptereltern geistert seit einigen Jahrzehnten durch die Erziehungsdiskussionen. Eine Steigerung davon sind dann wohl Rasenmähereltern. Denen sagt man nach, dass sie ihre Kinder nicht nur überbehüten, sondern sie räumen sozusagen den Weg frei, damit der Nachwuchs ohne eigene Mühe irgendein Ziel erreicht.

    Aber dieses Phänomen ist gar nicht so neuzeitlich, wie es scheint.

    Bereits in der Bibel findet sich ein drastisches Beispiel dafür. Eine Mutter umsorgt ihre erwachsenen! Söhne derart, dass sie für diese bei Jesus gewissermaßen eine Versicherung für die Ewigkeit abschließen möchte. Ganz nach dem Motto: Meine Söhne bitte unbedingt mit Vorzug behandeln. Im Matthäus-Evangelium, Kapitel 20 stellt sich das so dar: Die Brüder Jakobus und Johannes, zwei der zwölf engsten Wegbegleiter von Jesus, werden von ihrer Mutter zu Jesus eskortiert, und dann trägt sie Jesus allen Ernstes die Bitte vor: „Lass diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken.“ Matthäus 20, 21 (LUT 2017)

    Jesus reagiert gelassen, weist die Mutter und ihre beiden Söhne dennoch deutlich in ihre Schranken:  

    „Ihr wisst nicht, was ihr bittet.“  So viel dazu. Und dann sagt Jesus noch: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater.“ Matthäus 20, 22-23 (LUT 2017).

    Für mich bedeutet das: Eine Karriere in der himmlischen Welt lässt sich nicht vorausplanen. Sich vordrängeln funktioniert schon mal gar nicht. Was zählt, ist der persönliche Glaube an Jesus Christus. In seiner Nähe bleiben und ihm nachfolgen. Den Rest besorgt Gott. 

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Die übernächste Generation
    Gedanken von Markus Baum zur Bibelstelle Psalm 145,1+4

    Manchmal, wenn ich die Bibel aufschlage, denke ich mir: Die gute alte Lutherbibel ist vor allem – alt. Nicht dass ich missverstanden werde: Luthers Übersetzung war und ist wirkmächtig, hat die deutsche Sprache und Kultur geprägt. Aber alt ist sie trotzdem. 500 Jahre. Jüngere Bibelübersetzungen treffen den Ton des Alltagsdeutschen heute oft besser.

    Trotzdem schlage ich gern bei Luther nach. Denn in vielen Fällen hat er den Sinn richtig gut getroffen. An manchen Stellen ist Luthers Übersetzung sogar genauer als das Original. Wer die Bibel ins Deutsche übersetzt, muss sich an vielen Stellen für eine Lesart entscheiden – auf Kosten anderer, ebenso möglicher Lesarten.

    Psalm 145 – das wäre so ein Fall. „Ich will dich erheben, mein Gott und König, und deinen Namen loben immer und ewiglich“ – so weit, so unmissverständlich. Im Vers 4 kommt dann die hebräische Wendung „Dor L’Wor.“ Darin steckt die Bedeutung: „Generation“ oder „Geschlecht“. „Von einer Generation zur andern“ – so haben es einige Bibelübersetzungen. Korrekt, aber langweilig.

    Martin Luther hatte die zündende Idee mit den „Kindeskindern.“ Psalm 145 Vers 4 liest sich in der Lutherbibel so: „Kindeskinder werden deine Werke preisen und deine gewaltigen Taten verkündigen.“ Und auf einmal verstehe ich: Es geht um die übernächste Generation – und die hat ein Gesicht.

    Das Enkelkind, über das meine Frau und ich uns seit ein paar Wochen freuen können: das wird sich einmal an Gottes Werken begeistern und ins Staunen über den Schöpfer geraten, behauptet der Psalmist – und behauptet Luther. Das verändert meinen Blick auf dieses hinreißende kleine Wesen – und auf diese Welt. „Kindeskinder“ – Glaube für die übernächste Generation.  

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    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Münchhausen
    Gedanken von Claudia Mertens zu Psalm 116,7.

    Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes. ( Psalm 116,7)

    So schreibt ein unbekannter Autor vor ca. 3000 Jahren in den Psalmen. Wenn man nur den ersten Teil des Satzes anschaut, klingt es doch sehr nach dem Baron von Münchhausen.

    Der Legende nach soll sich dieser ja an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen haben. Ein Unsinn.

    Auch der Spruch „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“ trifft den Sinn dieses Verses nicht.

    Ich selbst ertappe mich immer wieder dabei: Wenn es mal schwierig wird, suche ich gern erst einmal allein nach Lösungen, und Beten fällt mir manchmal erst ganz zum Schluss ein.

    Der Psalmbeter zeigt mir dagegen die richtige Reihenfolge. In den Versen vorher beschreibt er dramatische Situationen, aus denen ihm Gott herausgeholfen hat.

    Die Sache scheint auch noch nicht komplett überstanden zu sein – aber: er hat erfahren, dass Gott mitten in seiner Situation dabei ist. Gott geht jeden Schritt mit und hat die Macht, einzugreifen, wenn es wirklich eng wird.

    Erst in der Rückschau kann der Schreiber erkennen, dass Gott geholfen hat, und kann neu vertrauen.

    Das will ich mir merken: immer mal bewusst in den Rückspiegel schauen und sehen, wo ich Gottes Spuren in meinem Leben entdecke – und mich damit für zukünftige schwierige Wegstrecken stärken.

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    Autor: Claudia Mertens

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    2 min
  • Tradition ja, alter Hut nein.
    Gedanken von Ute Heuser-Ludwig zu Sacharja 1,3.

    Sacharja lebt eine Familientradition: er ist Prophet. Wie schon sein Vater und sein Großvater. Allerdings wird diese Aufgabe von Gott persönlich auf den Enkel zugeschnitten. So lese ich in Sacharja, Kapitel 1, Vers 3: „Jetzt aber sollst du zu der gegenwärtigen Generation sagen: So spricht der HERR, der Herrscher der Welt: Kehrt um und wendet euch mir wieder zu, denn ich will umkehren und mich euch wieder zuwenden – sagt der HERR, der Herrscher der Welt.“

    Wie Gott sich dem Volk Israel wieder zuwenden will, führt das Kapitel dann weiter aus: Gott will trösten, Gutes im Überfluss geben, den Tempel wieder herrichten, einen sicheren Ort der Gemeinschaft und des Gebets schaffen. Deshalb soll Sacharja die Menschen seiner Generation neu einladen, alle anderen Wege zu verlassen und auf Gottes guten Wegen zu wandeln.

    Das ist die wichtige Einladung, die neu auszusprechen ist. Auch für mich heute in der Nachfolge Jesu, dem wichtigsten Propheten überhaupt, von dem Sacharja noch nichts ahnte. Egal aus welcher Familientradition ich stamme: der Job heißt: Sag es neu, sag es frisch, sag es deiner Generation. Damit sich gute Traditionen des Glaubens fortsetzen, aber nicht in Form alter Stiefel oder alter Hüte.

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    Autor: Ute Heuser-Ludwig

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    2 min
  • Überraschung bei der Sportübertragung
    Gedanken von Horst Kretschi zum Bibeltext Johannes 3,16

    Manchmal kann ich bei Sportübertragungen und auch gelegentlich bei anderen Veranstaltungen ein Schild in der Menge sehen. Dieses Schild unterstützt aber keine bestimmte Mannschaft oder eine einzelne Person. Auf diesem Schild stehen ein Name, drei Buchstaben und ein Komma; mehr nicht! John 3,16 lese ich da. 

    Mit diesem John ist der Evangelist Johannes gemeint und die Zahlen beziehen sich auf ein Kapitel und einen Vers aus dem gleichnamigen Evangelium. 

    Dort steht: „Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) 

    Mit diesem einzigen Sohn Gottes ist Jesus Christus gemeint. Gott opfert seinen Sohn, damit Menschen wieder in Gemeinschaft mit dem Schöpfer dieser Welt leben können. Damit wird auch eine Folge der Trennung von Gott aufgehoben, nämlich der ewige Tod. 

    Warum macht Gott das? Weil er die Menschen so sehr liebt! Auch mich, auch Sie, jeden Menschen! Egal, wo auf der Welt jemand lebt, egal unter welchen Lebensumständen, ob jemand ein guter Mensch ist oder ein schlechter. Das spielt alles keine Rolle. 

    Wie kann ich dieses ewige Leben bei Gott bekommen? Indem ich glaube, dass Jesus dieser Sohn Gottes war und sein Tod das bewirken kann, dass ich mit Gott leben kann. 

    Mehr muss und kann ich nicht tun! Das alles steckt in einer Botschaft auf einem Schild in einem Sportstadion! Ein Hinweis auf das ewige Leben! Für mich und für Sie!

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Unser Playlist des Lebens
    Gedanken von Hans Wagner über den Bibeltext Psalm 150,1-6.

    “Habt ihr den Song auch in eurer Playlist?” Diese Frage gehört zum heutigen Alltag. Egal, ob Radio oder Streamingdienste – Playlisten sind der Fachbegriff für die ausgewählte Musik. Mal wird so eine Playlist händisch von einer Person zusammengestellt, oft sind es einfach Algorithmen, die unser Nutzerverhalten analysieren und die Listen gerade bei den Streamingdiensten immer weiter befüllen. Hier bei ERF Plus überlassen wir nichts dem Zufall. Jedes Lied, das dem Tagesprogramm zur Verfügung gestellt wird, ist von Hand ausgewählt.

    Eine solche handverlesene Playlist findet sich auch in der Bibel, im Alten Testament. Es sind die Psalmen. 150 Lieder und Gebete von verschiedenen Autoren und Interpreten bilden das gesamte Spektrum des damaligen Lebens ab. Beeindruckend finde ich den Abschluss dieser Playlist, Psalm 150. Sechs Strophen hat dieses letzte Lied. Darin sind 10 einzelne Aufforderungen, Gott zu loben, um dann am Schluss zusammenfassend zu singen: "Alles, was Atem hat, lobe den Herrn!" Eingerahmt sind diese sechs Verse mit dem Wort "Halleluja", was auch nichts anderes heißt als: Lobt Gott, den Herrn.

    Vielleicht ist Ihre Lebensplaylist so wie meine mit Höhen und Tiefen gefüllt, wie in diesen Psalmliedern. Wie gut ist es, zu wissen, dass auch unsere Lebensplaylist eingerahmt ist - von Gott selbst. Mehr noch: Er war nicht nur am Anfang schon da und wird es am Ende auch sein, er ist immer an unserer Seite, bei jeder Strophe unseres Lebens. Stimmen Sie mir mir ein? Ich lobe dich Gott - Halleluja!

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    3 min

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