ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Fußballstadion oder Beerdigung
    Gedanken von Horst Kretschi zu Römer 12,15

    „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Ein gern gehörter Satz auf Partys, Geburtstagsfeiern und sonstigen fröhlichen Anlässen. „Wir machen gerade eine schwere Zeit durch!“ Ein Satz eines Freundes. Ich freue mich mit auf der Geburtstagsfeier, der Hochzeit, dem Jubiläum. Ich höre zu, weine mit, versuche zu trösten, wenn jemand gestorben ist, wenn jemand leidet an Krankheit oder an dieser Welt mit all ihren Ungerechtigkeiten.

    Ich mache das, was der Apostel Paulus in seinem Brief an die christliche Gemeinde in Rom so formuliert hat: „Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden!“ (Römer 12,15)

    Glauben ist keine lebensferne Sache. Auch, wenn manche das meinen, und auch wenn es Christen gibt, die ihren Glauben so leben. Der christliche Glauben gehört mitten ins Leben, und zwar ins normale Leben. Nicht in eine Art Spezialleben, das getrennt vom Rest der Welt geführt wird. In einer Blase abgeschottet von der Realität dieser Welt. Aus welchen Gründen auch immer. Das war nie das, was Jesus selbst gelebt oder weitergegeben hat.

    Alles gehört zusammen! Gott ist der Gott in Allem; im Leben und im Sterben, in der Freude und im Leid, beim Fußballspiel und im Gottesdienst, bei der Geburtstagsparty oder bei der Beerdigung. Und so soll ich bei allen sein, die sich freuen oder Trost benötigen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Du bist nicht allein!
    Gedanken von Hans Wagner über die Bibelstelle Psalm 54,6.

    Unsere Gesellschaft leidet zunehmend unter Einsamkeit. Wie kommt das? Eine Erklärung könnte mangelndes Urvertrauen sein. Ein von dem Psychoanaltytiker Erikson Anfang der 1970er Jahre entworfenes Stufenmodell für ein gesundes soziales Leben in Beziehungen benennt dieses Urvertrauen als notwendige Entwicklung im ersten Lebensjahr. Das auf eine bedingungslose Liebe und Versorgung angewiesene Kind prägt sich zutiefst ein, ob Mama oder Papa da sind, um für seine Bedürfnisse zu sorgen: Essen, Trinken, Nähe, Liebe, Körperkontakt und vieles mehr. Die ersten Beziehungserfahrungen werden gemacht. Ist diese Fürsorge nicht gegeben, entsteht so etwas wie ein Ur-Misstrauen. Der Blick auf die Welt und das Leben wirkt eher bedrohlich, Ängste stehen im Vordergrund, Gefühle des Alleinseins, der Leere, Depression, Einsamkeit. Das prägt zutiefst den später erwachsenen Menschen.

    Die Psalmbeter kennen solche Situationen auch. Ich staune, wie offen sie davon sprechen, von ihren Ängsten und Sorgen, bis hin zu der vorwurfsvollen Frage an Gott, ob er sie auch verlassen hat. Das Gebet bringt sie aber immer wieder zu Gott zurück. Psalm 54 Vers 6: "Siehe, Gott ist es, der mir zur Hilfe kommt! Mein Herr ist bei denen, die zu mir stehen." Dieses Urvertrauen in Gott wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen. Gerade auch in Zeiten, in denen sich Einsamkeit breit machen will. Gott lebt und er ist da. Seine Liebe ist auch heute noch bedingungslos und erfahrbar. Für jeden Menschen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Hans Wagner

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    3 min
  • Gott sei Dank!
    Gedanken von Elke Drossmann zur Bibelstelle Römer 1,8

    „Danke dir.“ Oder: „Gott sei Dank!“ Das sage ich zu unterschiedlichen Adressaten. Darauf weist der Apostel Paulus in seinem Brief an die Christen in Rom hin.

    Beides kann ich aus Gewohnheit sagen. Aber ich kann auch aus tiefsten Herzen rufen: „Gott sei Dank!“ So ein „Gott sei Dank“ meint Paulus zum Auftakt des Römerbriefes. Er drückt es so aus: „Als Erstes danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle; denn in der ganzen Welt erzählen sie von eurem Glauben.“ (Römer 1,8)

    Danke ich Menschen oder Gott? Paulus entscheidet sich dafür, Gott zu danken. Hinter dem, was ihm bei Menschen ins Auge fällt, sieht er Gott und seinen Sohn Jesus Christus am Werk.

    Wenn ich mich bei Gott bedanke, dann meistens für ein Geschenk oder einen schönen Tag. Paulus dankt Gott bewusst für Christen, die in Rom zu einer Hauskirche gehören.

    Paulus ist begeistert vom Glauben der Christen in Rom, der eine Welle im damaligen römischen Weltreich schlägt. Römische Bürger erzählen: Christen verehren nur einen Gott. Mal reden sie von Gott als Vater. Gott ist aber auch Jesus – den sie Gottes Sohn nennen. Der dritte im Bunde ist der Heilige Geist. Jesus ist der Friedensbringer, eine Art König, der ein gutes Miteinander zwischen Gott und Mensch ermöglicht.

    Ob Menschen, die mich kennen, Gott danken, weil sie wahrnehmen, wie ich an Gott glaube?

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min
  • Was wirklich bleibt
    Gedanken von Ellen Hörder-Knop zur Bibelstelle 1. Mose 25,5

    Was bleibt von mir, wenn ich mal nicht mehr da bin? Vielleicht ein Haus, etwas Geld, ein paar Möbel – Dinge, die mit der Zeit vergehen. Natürlich: Ein Testament legt fest, wer was bekommt. Aber es gibt etwas, das sich nicht in Paragrafen fassen lässt. Kein Notar kann es beglaubigen, keine Bank verwalten. Und doch ist es oft das Wertvollste überhaupt.

    In der Bibel steht ein scheinbar unscheinbarer Satz – im 1.Buch Mose 25, Vers 5:

    „Abraham gab alles, was er hatte, an Isaak.“

    Auf den ersten Blick klingt das nach einer sachlichen Erbschaftsregelung. Zelte, Viehherden, Silber – Besitz eben. Aber da steckt mehr dahinter. 

    Abraham vererbt nicht nur Reichtum. Er gibt weiter, was ihn durchs Leben getragen hat: Glauben, Hoffnung – das Vertrauen auf Gottes Verheißungen. Er sagt Isaak damit: Ich habe erlebt, dass Gott mit mir gegangen ist und ich glaube, dass er auch mit dir geht. 
    Das ist mehr als Besitz loslassen. Das ist Vertrauen festhalten. Ein Segen, der Spuren hinterlässt.
    Und ich frage mich: Was möchte ich weitergeben?
    Nicht nur Materielles, sondern das, was wirklich bleibt: Mut, Trost und Hoffnung. Glauben, der trägt – über mein Leben hinaus.
    Denn Gottes Geschichte endet nicht mit mir. Sie geht weiter. Mit meinen Kindern. Mit den Menschen, die mir begegnen. Mein Vertrauen auf Gott fordert sie heraus, ihren eigenen Weg im Glauben zu finden.
    „Abraham gab alles, was er hatte, an Isaak.“ Ein unauffälliger Satz – und doch voller Zukunft.
    Ein Vermächtnis, das bleibt.

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    Autor: Ellen Hörder-Knop

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    3 min
  • Auf den Kopf gestellt
    Gedanken von Wolf-Dieter Kretschmer zur Bibelstelle Matthäus 23,11-12

    Das Matthäusevangelium überliefert eine bemerkenswerte Begebenheit. Jesus ist umringt von vielen Menschen. Was er seinen Zuhörern sagt, sind unerhörte Worte. Mit seiner Lehre stellt er alles auf den Kopf, was die Leute kennen. Anfangs kritisiert Jesus die religiösen Würdenträger wegen deren Verhalten. Er bedient sich dabei deutlicher Worte. Aber dann spricht er seine Zuhörer direkt an. Ihnen sagt Jesus: 

    Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Matthäus 23, Vers 11-12 

    Was Jesus hier sagt, entspricht so ganz und gar nicht den Gepflogenheiten der damaligen Gesellschaft. Und es passt auch nicht zu dem, was heute üblich ist. Denn Jesus erwartet, dass ich mich anders verhalte, als ich das normalerweise tun würde. Anstatt auf meinen Vorteil zu achten, soll ich beispielsweise die Bedürfnisse meines Nächsten über meine eigenen stellen.  

    Die Worte Jesu sind seinerzeit auf fruchtbaren Boden gefallen. Nachlesen lässt sich das im Buch der Apostelgeschichte. Demnach ist das, was Jesus seinen Zuhörern vermittelt hat, von seinen Nachfolgern konsequent gelebt worden. Und dieses Verhalten hat offensichtlich auch Wirkung gezeigt. Von den ersten Christen heißt es: „Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele Menschen rettete.“ Apg. 2,47 HFA 

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    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min
  • Beruhigung
    Gedanken von Oliver Jeske zur Bibelstelle 1. Petrus 4,14

    Als meine beiden Söhne noch kleine Babys waren, da waren sie manchmal unruhig. Es half, wenn ich zart meine Hand auf ihren Kopf gelegt habe. Sie beruhigten sich. Und auch ich als Papa wurde etwas ruhiger.

    Über etwas ganz Ähnliches schreibt in der Bibel der Apostel Petrus, ein Nachfolger von Jesus. In seinem 1. Brief an die Christen in Kleinasien beschreibt er einen besonderen Prozess der Beruhigung:

    „Glückselig seid ihr, wenn ihr beschimpft werdet, weil ihr zu Christus gehört. Denn dann ruht der Geist der Herrlichkeit auf euch, das ist der Geist Gottes.“ (1. Petrus 4,14 – BasisBibel)

    Petrus, ein gelernter Fischer, hat in seinem Leben buchstäblich manchen Sturm erlebt. Er hat erfahren: Jesus kann diese Stürme stillen – Wetterphänomene genauso wie gefühlsmäßige Stürme. Seine Erfahrung ist: Dort, wo es brenzlig und eng wird, wo andere Menschen mich angreifen, weil ich mich zu Jesus Christus bekenne: Da kann trotzdem Ruhe einziehen.

    So wie die Hand des Vaters oder der Mutter auf dem kleinen Baby ruht, so ruht in diesen Situationen Gottes Geist auf mir. Er kann mich mit seiner Ruhe anstecken. Er ist Herr der Situation, verbreitet keinen Aktionismus, sondern schafft einen Raum der Ruhe.

    Was für ein Angebot! Sollte es einmal bei mir hart auf hart kommen, möchte ich genau das erleben.

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    Autor: Oliver Jeske

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    2 min
  • Vom Recht und Unrecht des Lebens
    Gedanken von Tobias Schier zur Bibelstelle Psalm 119,133

    Schon mal das Gesetz gebrochen? Vielleicht mal etwas „mitgehen lassen“ oder zu einem Anlass „zu wenig gezahlt“? Wenn ich in meine eigene Vergangenheit schaue, muss ich diese Frage mit ja beantworten. Sicher habe ich Dinge getan, die nicht rechtens waren. Ob mir das in Zukunft noch mal passieren wird? Ich hoffe nicht.

    Das sage ich genau so, weil ich eben nicht weiß, was mich erwartet. Da kann so viel passieren. Wer weiß denn schon, in welche Situationen ich noch kommen werde? Ganz allein Gott. Er hält alles in seiner Hand. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und deswegen bete ich, dass er mich stark, weise und treu macht.

    Der Psalm 119 ist eine einzige Ode auf Gottes hilfreiches Wort und auf Gottes Weisungen. An einer Stelle betet der Psalmistn: „Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich!“ (Elb)

    Interessante Sichtweise: Wenn ich Unrecht tue, herrscht das Unrecht über mich. Vielleicht muss ich immer wieder daran denken, dass ich es getan habe. Vielleicht schlafe ich schlecht deswegen oder schäme mich. Vielleicht habe ich sogar Angst, dass es herauskommt. Das getane Unrecht hat Macht über mich.

    Die einzige Möglichkeit, gute und richtige Entscheidungen zu treffen, ist mit Gottes Hilfe. Gottes Wort ist die moralisch-ethische Richtlinie. Wenn ich sein Wort kenne und mich daran halte, kann ich gewiss sein: Meine Entscheidungen sind „Recht“ und eben nicht „Unrecht“.

    Gottes Wort ist meine unverzichtbare Hilfe in den kleinen und großen Entscheidungen des Alltags.

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    Autor: Tobias Schier

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    3 min
  • Wer zählt bei Jesus was?
    Gedanken von Mirjam Langenbach zur Bibelstelle Matthäus 9,13

    Früher, in Sport, dieses Gruppenwählen immer! Bei mir kam es darauf an ob gut geworfen werden musste – dann wurde ich schnell in die Mannschaft gewählt – oder ob es was mit Rennen und Kondition war – dann saß ich ziemlich zum Schluss der Auswahl immer noch auf der Bank. Und ist es nicht eigentlich überall so? Man sucht und erwählt die Fähigen, die Hilfreichen. Oder wann haben Sie zuletzt eine Stellenanzeige gelesen, in der stand „Wir suchen unfähige Leute, möglichst zu nichts zu gebrauchen, Bildung nicht erwünscht.“?

    Und sogar in frommen Kreisen und bei sehr religiösen Menschen gibt es solche Hackordnungen. Da werden andere Menschen sortiert, von „gottgefällig“ bis „unten durch“.

    Die gute Nachricht ist: Gott spielt dieses Spiel nicht mit. Jesus hat das einmal sehr deutlich gemacht, beschrieben im Matthäusevangelium. Er nimmt eine Einladung zum Essen an von Leuten, die in den Augen der Religiösen unten durch sind, und als die Religiösen ihn deswegen zur Rede stellen, konfrontiert er ihre Selbstgefälligkeit und stellt ihre Hackordnung komplett auf den Kopf:

    Ich will, dass ihr barmherzig seid; eure Opfer will ich nicht. Und über sich selbst und seinen Auftrag sagt Jesus: „Ich bin gekommen, um Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich sowieso für gut genug halten.“ (Matthäus 9,13b HfA)

    Klare Kante von Jesus, und ein doppelter Gedankenanstoß: Für die Selbstgefälligen die dringende göttliche Aufforderung zum demütigen Blick in den Spiegel. Und für die ganz unten in der religiösen Hackordnung die ausgestreckte Hand Gottes, verbunden mit der Einladung, sich heute neu in die Gemeinschaft mit ihm rufen zu lassen.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Miri Langenbach

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    3 min
  • Ein Leben ohne Werbung?
    Gedanken von Bernd Kortmann zur Bibelstelle Psalm 119,37

    Meine Frau und ich gucken abends gern eine Serie oder einen Film. Früher musste ich dazu die DVDs oder die Blurays kaufen, heute gibt’s Streaminganbieter. Dort gibt es Gott sei Dank, kaum Werbung. Als Kind habe wirklich jedes Mal die Krise gekriegt, wenn die Werbung lief.

    So habe ich mir angewöhnt, den Ton auszuschalten, wenn irgendwo Werbung läuft. Ich wollte nicht hören, was dort alles versprochen wird.
    Denn: Welche Werbung hält schon, was sie verspricht? Angefangen von der Zahnpasta, die Zähne weiß machen soll. Bis hin zum Kredit, den ich brauche, um mir Dinge zu kaufen, die ich mir ohne Schulden nicht leisten kann.
    Dennoch fesselt mich Werbung manchmal. Das neuste Auto oder das neuste Smartphone. Da ist es für mich hilfreich, wenn ich mir ein Bibelwort aus den Gesangsliedern des Volkes Israel anhöre.
    In Psalm 119, 37 steht: „Wende meine Augen von nutzlosen Dingen ab, lass mich durch dein Wort leben.“ Klingt auf den ersten Blick so, als ob hier jemand wusste, wie es heute um die Werbung bestellt ist.
    Dem Autor geht es darum, dass es im Leben wichtig ist, sich nicht von unnötigen Dingen ablenken zu lassen. Ein Blick in die Bibel längt den Fokus automatisch weg von allem, was nutzlos ist.
    Dabei ist die Bibel für mich das Buch, wo mir die wichtigen und wertvollen Dinge vor Augen geführt werden.
    Denn ich kann alle Reichtümer der Welt besitzen und doch keine Freude daran haben. Ich könnte das neue Smartphone besitzen und doch keine Liebe empfinden. Mir wird dadurch deutlich: Es geht um mehr, als sich nur vom nutzlosen abzulenken.
    Wie wäre also ein Leben ohne Werbung? Ich finde so ein Leben ganz gut, und Sie?!

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Ein ewiges Haus
    Gedanken von Susanne Thyroff zur Bibelstelle 2. Korinther 5,1

    „Im Himmel werde ich einmal tanzen können“ – das hat mir eine Frau gesagt, die von Kindheit an mit schweren körperlichen Einschränkungen gelebt hat. Recht kurz darauf ist sie überraschend gestorben. Ich muss immer wieder an diesen Satz denken. Er hat sich mir eingeprägt.

    Vor circa 2.000 Jahren hat der Apostel Paulus etwas Erhellendes dazu an die christliche Gemeinde in Korinth geschrieben. Paulus vergleicht den menschlichen Körper mit einem Zelt – provisorisch und vergänglich, nicht für die Ewigkeit gebaut: „Wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist.“

    Paulus meint das als Ermutigung. Viele Christen in Korinth haben gelitten – unter Krankheit, Schwäche oder Verfolgung. Und Paulus erinnert sie: Das, was wir jetzt erleben, ist nicht das Letzte. Es wird etwas kommen, das bleibt.

    Auch für mich ordnet dieser Gedanke manches neu. Gesundheit, Fitness, äußere Schönheit – das alles trägt zur Lebensqualität bei. Und es ist schön, wenn man so leben kann. Kein Wunder, dass viele sagen: „Hauptsache gesund.“ Aber was, wenn die Gesundheit nicht bleibt?

    Dann bin ich froh, dass ich etwas habe, das darüber hinausgeht: die Hoffnung auf einen neuen Körper. Einen, der nicht schmerzt und nicht vergeht. Einen, den Gott mir schenken will – wenn dieses Leben zu Ende geht.

    Also nicht “Hauptsache gesund”, sondern: „Hauptsache Hoffnung“.

    Denn mein Leben ist mehr als das, was man sieht. Dieses Zelt ist nicht mein letztes Zuhause. Gott verspricht mir ein Haus, das bleibt. Ewig.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Susanne Thyroff

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    3 min

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