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Selbstbewusste Frauen machen diese 5 Dinge: So bringst du sie in deinen Alltag. Wir werden diese Gewohnheiten Schritt für Schritt in dein Leben einbauen. Hier kannst du in Teil 1 herausfinden, wie diese 5 Gewohnheiten im Leben selbstbewusster Frauen aussehen.
In Teil 1 davor haben wir schon herausgefunden, welche 5 Dinge es sind, die selbstbewusste Frauen machen. Das hatte ich mir nicht ausgedacht, sondern in meinen 1:1-Trainings, Workshops, Podcastinterviews mit vielen interessanten und vor allem selbstbewussten Frauen herausgefunden.
Das bedeutet auch, Hilfe annehmen und um Hilfe fragen. Wie leicht oder schwer fällt dir das im Alltag? Wie leicht oder schwer fällt es dir, um Hilfe zu fragen, Unterstützung anzunehmen oder festzustellen, dass du überfordert bist? Wir haben im Alltag oft das Gefühl, wir müssten immer „funktionieren“. Umso schwerer ist es oft, vermeintliche Schwächen einzugestehen und um Hilfe zu fragen. Wirklich selbstbewusste Frauen können das, denn dir einzugestehen, dass du Hilfe brauchst, dazu gehört auch viel Mut. Vielleicht denkst du auch, du müsstest alles alleine schaffen.
Dabei ist es sogar gut, wenn du dir von anderen Menschen Unterstützung holst. Wenn du krank bist, gehst du auch zum Arzt – wieso lässt du dich also nicht auch in allen anderen Lebensbereichen unterstützen?
Je besser du dich und deine Stärken kennst, desto selbstbewusster bist du. Wie wäre es, wenn du mit Spaß & Leichtigkeit an neue Herausforderungen gehen kannst? Das klappt leichter, wenn du deine Stärken kennst und im Leben auch einsetzt: Machen wir uns nichts vor: In Zeiten von Corona, wo die Jobs unsicherer werden, ist das schwieriger. Die Corona-Krise ist eine typische Situation, die dich in negative Gedanken und Selbstzweifel stürzen kann. Solche Situationen treten immer wieder auf. Umso wichtiger ist es, dass du dich dann auf deine Stärken verlassen kannst. Deine Stärken sind immer da.
Dazu zählt auch, deine Haltung zu dir selbst zu kennen und deine Persönlichkeit auf psychologischer Ebene zu verstehen. Probiere die Mentalübungen hier für eine positive Haltung zu dir selbst aus oder teste diese Coaching-Übung aus dem Online-Workshop, um deine Persönlichkeit kennen und lieben zu lernen.
Hast du dich schon mal gefragt, wieso es dir manchmal schwerfällt, auf fremde Menschen zuzugehen und wieso so oft Selbstzweifel oder Sorgen in deinem Kopf herumschwirren? Die biologische Psychologie sagt uns, dass wir Menschen durch unsere Genetik in bestimmten Verhaltensweisen vorprogrammiert sind. Da gibt es Menschen, wie du und ich, die besonders viel nachdenken, sehr tiefsinnig sind und daher auch eher zu Selbstzweifeln neigen. Wenn wir das wissen, können wir Strategien einsetzen, die unsere Persönlichkeit stärken. Was für eine Persönlichkeit bist du? Was sind die Stärken und Eigenschaften, deines Persönlichkeitstyps? Hier finden wir das gemeinsam heraus.
Was könnte ein Lebenstraum von dir sein? Das muss auch nicht sofort etwas so großes sein, wie eine Weltreise, ein eigenes Unternehmen oder ein eigenes Buch (das war z.B. einer meiner Lebensträume, der sich immer weiter entwickelt, obwohl ich ihn schon zweimal erfüllt habe). Das kann auch ganz klein anfangen. Du entwickelst dich mit jedem erfüllten Traum weiter. Was wolltest du schon immer mal machen? Was wolltest du dir schon immer gönnen? Meine Klientinnen im 1:1-Training sagen mir oft, wie dankbar sie sind, dass sie sich dazu entschlossen haben, sich selbst das Training zu schenken. Sie sind glücklich, so viel Zeit in sich und ihr Gefühl von Selbstbewusstsein zu investieren.
Was ist es, das du dir schon länger erfüllen möchtest?
Wie würdest du dich fühlen, wenn die Menschen interessiert, was du zu sagen hast? Wenn du selbst weißt, wie wertvoll deine Gedanken sind und du immer hinter dir stehen kannst? Du selbst kannst dafür sorgen, dass das auch in deinem Alltag so ist. Es ist eine Frage deiner Wirkung & deiner Einstellung – und auch davon, ob du in den Situationen Selbstvertrauen haben wirst. Dieses Vertrauen in dich selbst ist es, was selbstbewusste Frauen im Alltag von den Menschen unterscheidet, die oft zögern und zweifeln. Vertrauen in dich fühlt sich so viel freier an.
Selbstvertrauen haben und im Alltag jederzeit einsetzen zu können war für mich nicht immer selbstverständlich. Durch schlechte Erfahrungen in meinem Leben habe ich ganz lange gedacht: Niemanden interessiert was ich sage, niemand will etwas mit mir zu tun haben. Erst als ich verstanden habe, dass diese „Ablehnung“ der anderen Menschen auch damit zu tun hat, wie ich den Situationen begegne, konnte ich aus mir rausgehen. Das hat mich ein Stück näher zu der selbstbewussten Frau gebracht, die ich heute (fast immer – aber dazu später mehr) bin.
Was bedeutet das, wenn du dir vertraust? Wie sieht dann dein Alltag aus, wie fühlst du dich, wenn du morgens aufwachst? Dein Vertrauen zu leben bedeutet, so zu handeln, als würdest du dir schon vertrauen. Mit einer positiven Haltung dir selbst gegenüber, schaffst du es nächstes Mal im Meeting deine Idee direkt mitzuteilen. Du wirst sehen, wie positiv sich die positive Haltung zu dir auswirkt. Statt : „Was ich denke, interessiert sowieso keinen“, wirst du denken: „Ich hab eine tolle Idee“ und wirst das direkt laut aussprechen. Du kannst dich trauen, deine Gedanken auszusprechen und es wird dir mit jedem Mal leichter fallen. Wie ist deine Körpersprache, wenn du dir selbst vertraust? Wie würde sich deine Stimme, deine Sprechweise verändern?
Wie fühlst du dich dann, wenn du selbstbewusst bist? Das ist ganz individuell. Wir können es gemeinsam herausfinden.
P.S. Hier findest du noch mehr Sofort-Strategien, damit du dir selbstbewusster werden kannst.
Zum Online-Workshop „Selbstvertrauen stärken & leben“
Audiokurs: Wie kannst du im Alltag selbstbewusster werden? Im Audiokurs hast du die Übungen & mich als Trainerin immer direkt in deiner Tasche mit dabei. Hör hier kostenlos rein.
Trainertipps:
Der Beitrag Selbstbewusste Frauen: Lass uns jetzt selbstbewusst leben erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Selbstbewusste Frauen: Was machen sie im Alltag, das sie so selbstbewusst macht? Es gibt 5 typische Gewohnheiten, die auch du in deinem Alltag dafür einbauen kannst. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern bei meiner Arbeit mit selbstbewussten Frauen in 1:1-Trainings, Workshops und unzähligen Podcastinterviews herausgefunden.
Bin ICH eine selbstbewusste Frau? Das hätte ich vor 5 Jahren nicht von mir gesagt. Und vor 10 schon gar nicht. Ich war meistens eher unsicher, schüchtern, vor allem als Kind. Dabei kann ich heute ganz anders und selbstbewusst auf Menschen zugehen und von mir erzählen. Und würde mich jetzt, in diesem Moment, als selbstbewusste Frau bezeichnen. Wie ist das bei dir?
Du willst mutig sein, erfolgreich in dem was du tust, gelassen bleiben bei Schwierigkeiten… Das gelingt dir am besten, wenn du deine Stärken lebst.
Wichtig ist, dass du deine Stärken kannst, ja, aber es sollte noch ein paar Ebenen tiefer gehen. Damit kannst du deine Stärken erkennen und wissen, was bei dir persönlich dahinter steckt. Deine Stärken kommen auch aus Erfahrungen, aus deiner Persönlichkeit, deine Verhalten, deshalb sind sie bei jeder Frau etwas anders. Wie du deine persönlichen Stärken erkennst, dabei hilft dir mein Stärkenprofil. Du kannst es kostenlos herunterladen und deine Stärken besser erkennen.
Die Positive Psychologie hat in Studien herausgefunden, dass deine Stärken zu leben, dich zufrieden, glücklich und selbstbewusst macht. Du fühlst dich wohler, wenn du etwas machst, das deinen Stärken entspricht. Diese Stärken auch im Alltag zu leben, am besten jeden Tag, das ist oft schwierig. Das weiß ich aus Erfahrung mit Workshops, 1:1-Trainings und auch von mir selbst. Du kannst Schritt für Schritt rausfinden, wie du deine Stärken lebst. Am besten gemeinsam mit anderen Frauen, denen es genauso geht wie dir. Das kannst du im Online Workshop für mehr Selbstvertrauen bei mir lernen und dich in den Gruppentrainings mit den anderen Frauen austauschen. Ihr könnt euch Mut machen und meine Strategien und persönlichen Tipps gemeinsam im Alltag nutzen. seidirselbstbewusst.com/kurs-selbstvertrauen
Alle Strategien, Methoden und Übungen daraus kommen aus meinen Erfahrungen als Trainerin, Aspekten der Psychologie, meiner Trainerausbildung und ganz vielen 1:1-Trainings, die selbstbewusste Frauen bei mir gebucht haben.
1. Unterstützung finden & gemeinsam mehr erreichen: Mach dir bewusst, dass um Unterstützung zu bitten, keine Schwäche ist. Sondern dass es bedeutet, dass du selbstbewusst genug bist, andere um Rat zu bitten. Das erfordert Mut, weil wir oft Angst haben, dass unsere Bitte zurückgewiesen wird. Meistens wird sie allerdings erfüllt, und das gibt uns Kraft.
2. Sich selbst richtig gut kennen: Dazu gehört, deine Stärken zu kennen. Das ist aber noch lange nicht alles. Du bist so eine wertvolle, vielschichtige, interessante Person. Dich richtig zu kennen, ist es wert, dafür Zeit zu investieren. Kenne deine Persönlichkeitsstruktur, mach dir bewusst, was für Werte wichtig für dich sind und wie du danach leben kannst.
3. Trotz Angst ihren Lebenstraum erfüllen: Du kannst dir selbst einen Lebenstraum suchen, das muss auch nicht sofort etwas so großes sein, wie die eigene Bäckerei. Das kann auch ganz klein anfangen. Du entwickelst dich mit jedem erfüllten Traum weiter. Bei mir war es z.B. das 1 Jahr in Spanien leben. Dort kam mir dabei die Idee zu meinem 1. eigenen Buch, darauf baute sich dann wieder eine Buch-Reihe auf. Weißt du, was ich meine?
4. Dir selbst vertrauen: In schwierigen Situationen, in neuen Situationen … genau dann ist es wichtig. Das klappt am besten, wenn du dir dein Selbstvertrauen vorher in einfachen Situationen aufgebaut hast. So kannst du dann, wenn es drauf ankommt, auf dein Selbstvertrauen zurückgreifen.
5. Dein Vertrauen zeigen und es leben: Was bedeutet das? Es heißt, so handeln, als würdest du dir selbst vertrauen. In großen, kleinen, alltäglichen und besonderen Situationen.
Was machst du vielleicht schon? Was davon möchtest du in deinem Leben ausprobieren? Wenn du mit 1 Sache anfängst, wirst du schon selbstbewusster werden und gehst weiter auf dem Weg zu der selbstbewussten Frau, die du sein kannst.
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Selbstvertrauen haben in 3 Schritten, die du jeden Tag gehen kannst: Was, wenn jeden interessiert, was du sagst? Du sitzt gerade mit deinen Kollegen im großen Besprechungsraum und ihr habt euer wöchentliches Meeting. „Wer hat noch Ideen?“, fragt eure Chefin wie jedes Mal. In deinem Kopf hast du oft viele Gedanken, die du gern einbringen würdest. Jetzt stell dir vor, du hast eine Idee und du sprichst sie so aus, dass dir deine Kollegen interessiert zuhören.
Sie sind ganz begeistert von deinen Gedanken und wollen gemeinsam mit dir deine Vision umsetzen. Auch in anderen Situationen passiert es: Die Menschen hören dir zu. Wie würdest du dich fühlen, wenn die Menschen interessiert, was du zu sagen hast? Du selbst kannst dafür sorgen, dass das auch in deinem Alltag so ist. Es ist eine Frage deiner Wirkung & deiner Einstellung – und auch davon, ob du in den Situationen Selbstvertrauen haben wirst.
Selbstvertrauen haben und im Alltag jederzeit einsetzen zu können war für mich nicht immer selbstverständlich. Durch schlechte Erfahrungen in meinem Leben habe ich ganz lange gedacht: Niemanden interessiert was ich sage, niemand will etwas mit mir zu tun haben. So habe ich mich immer mehr in mich selbst zurückgezogen, weniger gesagt und schon gar nicht meine Gedanken und Ideen geteilt. Erst als ich verstanden habe, dass diese „Ablehnung“ der anderen Menschen auch damit zu tun hat, wie ich den Situationen begegne, konnte ich aus mir rausgehen. Jetzt fühle ich mich in vielen Situationen so viel wohler, in Meetings, auf Parties, wenn ich neue Menschen treffe. Ich weiß, dass ich genau dann, wenn ich es brauche, Selbstvertrauen haben und damit leichter auf andere Menschen zugehen kann. Die drei Schritte dafür gehen wir beide jetzt zusammen.
„Es ist doch gar nicht so toll, was du denkst, sag lieber nichts.“ So oder so ähnlich klang meine selbstkritische Stimme eine ganze Zeit lang in meinem Kopf. Was aber, wenn wir die selbstkritische Stimme auf deine Seite ziehen? Was genau du denkst, was deine selbstkritische Stimme sagt, das bestimmst immer noch du selbst. Lerne also, wie du deine selbstkritischen Gedanken im Alltag ganz von allein auf deine Seite ziehst. Am Anfang braucht das etwas Training und Geduld von dir und dann gehen die Strategien dafür langsam in dein Unterbewusstsein über. So werden selbstkritische Stimmen zu Gedanken, die dir Selbstvertrauen geben, anstatt dich zu verunsichern. Je besser du weißt, wieso du oft selbstkritisch bist, desto leichter kannst du das loslassen. Das hat viel mit deiner Persönlichkeit zu tun.
Willst du gern verstehen, wieso du auf bestimmte Art reagierst? Wieso es dir z.B. schwerfällt, auf neue Menschen zuzugehen und wieso so oft Selbstzweifel oder Sorgen in deinem Kopf herumschwirren? Die biologische Psychologie sagt uns, dass wir Menschen durch unsere Genetik in bestimmten Verhaltensweisen vorprogrammiert sind. Da gibt es Menschen, wie du und ich, die besonders viel nachdenken, sehr tiefsinnig sind und daher auch eher zu Selbstzweifeln neigen. Wenn wir das wissen, können wir Strategien einsetzen, die unsere Persönlichkeit stärken. Dann weißt du, wie du in Situationen mit neuen Menschen selbstsicher sein kannst.
Dadurch weißt du auch, wie du dich in größeren Gruppen gleich wohler fühlst und wie du aus dir herauskommen kannst. So kannst du Selbstvertrauen haben und dich gelassener im Alltag fühlen. Gleichzeitig bist du selbstbewusster und strahlst auch aus, wie wohl du dich fühlst. Welche Persönlichkeit bist du? Das findest du am besten zusammen mit mir im Modul „Persönlichkeit verstehen & lieben lernen“ im Online-Workshop für dein Selbstvertrauen heraus. Wir wenden da gemeinsam die Strategien an, die du brauchst, um dich so wohl zu fühlen, wie du bist und auf deine Art selbstsicher zu sein. Du findest übrigens in meinem Buch „Selbstvertrauenssache“ viele erste Strategien, wie du jetzt schon mehr Selbstvertrauen haben kannst.
Stimme & Stimmung hängen so eng miteinander zusammen. Wie deine Stimme auf dich und andere wirkt, können wir trainieren. Das habe ich auch an meiner Stimme durch intensives Stimmtraining erlebt: Jetzt hören mir die Menschen gern zu und auch für meinen Podcast oder meine Hörbücher bekomme ich viel positives Feedback. Meine Stimme habe ich mir entwickelt, so können wir deine Stimme auch trainieren, damit sie dir Selbstvertrauen gibt.
Als Stimmtrainern & Psychologin weiß ich, wie wichtig deine Stimme ist, damit du dich wohl fühlst: Wenn du so sprechen willst, dass andere interessiert, was du sagst, lass dich hören. Lass dir Zeit, wenn du etwas zu sagen hast, denn was du sagst, ist wertvoll. Deine Stimme kann dich dabei unterstützen, sie kann kraftvoll und sicher klingen. Du sprichst, klar, deutlich und andere Menschen hören dir gern zu. Sprich in der Tonlage, die für dich am angenehmsten ist. Viele Menschen, vor allem Frauen, sprechen aus Gewohnheit zu hoch und klingen dadurch unsicher. Das merke ich so oft in meinen Workshops, bei denen die Frauen am Anfang verunsichert sind, leise sprechen und die Stimme zittert. Schon direkt nach den ersten Stimm-Übungen fühlen sie sich viel wohler mit ihrer Stimme.
Herausforderungen sind ok, weil du weißt, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst. Neuen Menschen begegnest du aufgeschlossen und freust dich darauf, deine Gedanken mit ihnen teilen zu können. Du strahlst, fühlst dich selbstbewusst und gelassen. Und ziehst damit die richtigen Menschen in dein Leben. Damit fallen dir so viele Dinge so viel leichter und es sind nur diese drei ersten, einfachen Schritte, die wir hier zusammen gegangen sind und die du immer wieder im Alltag umsetzen kannst. Lass dich dabei im Online-Workshop „Selbstvertrauen stärken & leben“ von mir begleiten. Ich freue mich auf dich!
Das Wichtigste für dich zum Schluss ist, mach dir bewusst: Du & was du zu sagen hast, ist wichtig. Andere Menschen hören dir gern zu & jeden interessiert, was du sagst, wenn du auf diese drei kleinen Schritte achtest. Mach dir auch bewusst, dass du die Schritte jeden Tag und immer wieder gehen kannst. So fällt es dir jedes Mal leichter und du hast auch jeden Tag mehr Selbstvertrauen in dich, deine Stimme und deine fantastische Persönlichkeit.
Alles Liebe, Deine Laura
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Audiokurs: Wie kannst du im Alltag selbstbewusster werden? Im Audiokurs hast du die Übungen & mich als Trainerin immer direkt in deiner Tasche mit dabei. Hör hier kostenlos rein.
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Der Beitrag Selbstvertrauen haben in 3 Schritten für deinen Alltag erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Frag Marie ist ein erfolgreicher Podcast für junge Frauen & wir fragen Gründerin Marina von Frag Marie: Wie bist du selbstbewusst geworden? Es ist immer fantastisch, wenn ich andere Frauen dabei unterstützen kann, selbstbewusster zu sein. Dazu gehört auch, dass wir uns gegenseitig inspirieren und Mut machen. Marina ist erfolgreiche Bloggerin & Podcasterin vom Single-Podcast „Frag Marie“ und teilt im Interview ihre persönlichen Tipps mit dir, wie sie selbstbewusst geworden ist.
Angst vor Ablehnung hält uns so oft von so vielen Dingen ab: Wir trauen uns nicht, jemanden anzusprechen, denn vielleicht mag er uns ja nicht und lehnt uns ab. Wir bewerben uns bei dem tollen Jobangebot nicht, denn vielleicht wollen sie uns nicht einstellen. Dabei ist diese diffuse Angst vor Ablehnung genau das, was dich am Ende davon abhält, wirklich selbstbewusster zu werden und das ist extrem schade. Damit du deine Angst vor Ablehnung überwinden kannst, mach sie dir zuerst bewusst: Wann taucht sie auf? Wie fühlt sich das an? Was denkst du vielleicht davor oder dabei?
Wenn du weißt, dass du z.B. ein bestimmtes Projekt übernehmen oder einen bestimmten Job willst, dann mach dir das bewusst und zeige das dann auch. Erst dann können Menschen wissen, dass du dort gern hin möchtest und dich dabei unterstützen. Genauso ist es, sagt Marina, wenn du dir eine Partnerschaft wünschst. Marina hatte das Thema Partnerschaft am Anfang oft ausgeklammert, sich dann aber schneller getraut, das Thema anzusprechen. Sie fragt schneller: „Wie sieht das bei dir aus, wie lebst du gerade, was kannst du dir vorstellen?“ Kommuniziere das den potenziellen Partnern, die du kennen lernst und sprich aus, was genau du von ihnen möchtest. Trau dich, dabei aus dir herauszugehen und dir einzugestehen, was du wirklich willst.
Dann war das Thema „Ablehnung“ für Marina auch viel einfacher, weil sie es nicht mehr so persönlich genommen hat. Damit konnte sie vom Mangel in Fülle wechseln. Das ist nicht nur im Partnerschaftskontext wertvoll, sondern auch im Job, in Freundschaften oder anderen Lebensbereichen. Du kannst mit dir selbst auch leichter glücklich sein, wenn du in deinem Leben die Fülle suchst. Dann hast du vorm Loslassen und vor Veränderungen auch nicht mehr so viel Angst, sondern traust dir viel mehr zu.
Hör unbedingt hier bei Marinas Single-Podcast & ihrem neuen Podcast rein, sie ist eine wunderbare Frau und teilt auch da viele Erfahrungen in Sachen Partnerschaft und Single-Dasein mit dir.
Marinas Blog
Marina bei Instagram
Hier noch ein Sofort-Tipp, damit du selbstbewusster werden kannst: Entdecke bewusst deine Stärken & Erfolge. Dein eigenes Stärkenprofil zu kennen hilft dir sehr gut dabei, deine Stärken langfristig zu entwickeln und zu leben. Nimm dir die Inspiration von Marina mit und lade dir hier dein Stärkenprofil runter, fülle das aus und fühl dich damit gleich selbstbewusster.
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Vanilla Mind ist der Blog, hinter dem Melina steht. „Still & stark“ heißt ihr Podcast und um Mut geht es in unserem Interview heute. Sie erzählt davon, wie sie den Mut gefunden hat, Vanilla Mind zu gründen und was sie dir als Tipps mitgeben kann, damit du mutiger im Alltag wirst.
Melina ist Kommunikationsdesignerin, Autorin und Gründerin des Online-Magazins Vanilla Mind. Seit 2014 macht sie dort zurückhaltenden Menschen Mut, selbstbewusster über sich und ihre Arbeit zu sprechen. Ihr erstes Buch „Verstecken gilt nicht“ erschien 2017 in der Random House Verlagsgruppe. Mit ihrem Mann Timon moderiert sie außerdem den Podcast „Still & Stark“ und teilt da regelmäßig mit dir ihre Erfahrungen auf dem Weg zu mehr Mut.
DAs wirst du im Interview mit Melina erfahren:
Ihr neues Buch erscheint im Juli 2020 und gibt dir noch mehr mit, was du brauchst, um im Leben mehr Mut zu finden.
Was ich dir dazu unbedingt ans Herz legen will, ist ihr erstes Buch: „Verstecken gilt nicht“
Ich habe das Buch voller Begeisterung gelesen und hatte sehr viel Spaß daran, Melinas Weg zu begleiten. Du bist schüchtern? Du schaffst es oft nicht, aus deiner Haut rauszugehen und willst aber so gern, dass andere Menschen dich wahrnehmen? Schüchternheit ist kein Fluch, sondern eine Stärke. Viel schöner als Melina es in ihrem Buch beschreibt, könnte ich es nicht. Wenn du das Interview mit Melina schon mochtest, wirst du ihr Buch lieben. Deshalb will ich es dir von Herzen empfehlen.
Mit Melinas Buch befreist du dich von der Angst, was andere vielleicht von dir denken könnten. Du kannst Schüchternheit überwinden, Perfektionismus ablegen, der uns alle doch nur zu sehr von unserem wahren Selbst abhält und damit auf eine ganz neue Weise Selbstbewusstsein entwickeln.
Danke für dieses schöne Buch, Melina und danke für dieses wundervolle Interview und deine Geschichte, die uns allen Mut macht, die manchmal ihre Schüchternheit zum Teufel wünschen könnten. Ich weiß, wie es uns manchmal geht. Wir sind auf unsere eigene Art wertvoll, eben „still & stark“.
Was dich beim Starksein auch unterstützt, bist du selbst mit deinen eigenen Stärken. Die positive Psychologie hat herausgefunden, dass wir uns selbstbewusst fühlen, wenn wir unsere Stärken nutzen. Je öfter du dich im Alltag mit Dingen beschäftigst, die dir leicht fallen, desto wohler fühlst du dich. Welche Stärken hast du und wie kannst du sie leben?
Hier findest du alle Links und Seiten, über die wir im Interview gesprochen haben:
Vanilla Mind, die Website von Melina
Mut-Letter mit vielen Tipps von Melina
Zum Online-Workshop „Selbstvertrauen stärken & leben“
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Trainertipps:
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Der Beitrag Mehr Mut mit Melina von Vanilla Mind erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Mehr Selbstvertrauen haben oder zu viel zweifeln? Es gibt Tage, da fühlst du dich überhaupt nicht wohl und zweifelst alles an, was du tust, sagst oder denkst. Dabei wärst du so viel lieber selbstbewusst, würdest dich frei und gelassen fühlen. Du kannst selbst dafür sorgen, dass du voller Vertrauen in dich bist. Du darfst auch selbst entscheiden, wie sicher du dich fühlst.
Wie schaffst du das? Du kannst deine selbstkritischen Gedanken verändern, erkennen, welche Stärken du hast und dabei immer mehr Vertrauen in dich entwickeln. Je mehr Selbstvertrauen du hast, desto freier & leichter fühlst du dich im Leben. Für mich musste ich das auch über längere Zeit erarbeiten. Jetzt zeige ich dir die einzelnen Schritte hin zu deinem Selbstvertrauen:
Als ich mitten in der Endphase dieses Buchs gewesen bin, hatte ich in einem bestimmten Lebensbereich überhaupt kein Selbstvertrauen mehr. Meine Beziehung war in die Brüche gegangen und ich musste mir mitten in der Corona-Situation ein neues Leben (inkl. Wohnung, Küche, Möbel …) aufbauen. Das Vertrauen, das ich dabei brauchte, habe ich aus meinen Stärken gezogen.
Das ging vor allem deshalb so gut, weil ich meine Stärken genau kenne: Ich bin eine Macherin, packe an, bin kreativ, bin immer für meine Freunde da und deshalb waren sie in der Zeit auch für mich da. Diese Stärken geben mir Kraft. Was sind deine Stärken? Wieso kannst du dir selbst vertrauen? Das ist deine Grundlage, um mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.
Sei dabei geduldig mit dir. Ich hab dir vorhin von einem Lebensbereich erzählt, in dem ich in einem Moment wenig Selbstvertrauen hatte. Im beruflichen Bereich hab ich inzwischen allerdings sehr viel Selbstvertrauen: Das hat sich über die Jahre mit vielen Übungen & Erfahrungen (Glück & Erfolge und auch Pech & Pleiten) angesammelt.
Aus deinen Erfahrungen kannst du auch mehr Selbstvertrauen ziehen. Feiere deine Erfolge, klopf dir auf die Schulter, sei zufrieden mir dir, du darfst das alles!
Das ist sogar eine Grundlage dafür, mehr Selbstvertrauen zu haben und es auch zu nutzen. Bitte nicht zu viel falsche Bescheidenheit. Sowas wie „Das war doch nichts weiter“ zu sagen, obwohl du den ganzen Tag an dem Projekt gesessen hast. Damit machst du dich selbst klein und das verringert dein Selbstvertrauen. Erlaube dir, dass du stolz sein darfst auf dich. Wenn dir das manchmal noch schwer fällt, mach dir klar: Du bist damit nicht allein. Selbstzweifel begleiten viele von uns, auch, wenn du es den meisten Menschen nicht ansiehst.
Deshalb begleitest du in der „Selbstvertrauenssache“ Miriam. Du hörst ihre selbstkritischen Gedanken, bekommst mit, wie sie sich gegen fiese Sprüche und ungerechte Behandlung wehrt. Oder ihr das auch mal nicht gelingt, wenn ihr Selbstvertrauen noch zu klein ist). So wächst du mit ihr zusammen über dich hinaus. Damit kannst du dir auch in schwierigen Momenten mehr zutrauen und mutig deine Meinung vertreten. Wenn du mal verunsichert bist, weißt du, dass du dich auf dich verlassen kannst.
Du willst am liebsten jetzt gleich mehr Selbstvertrauen entwickeln und am besten irgendwie nebenbei, wenn du Job, Partnerschaft und den ganzen Wahnsinn des Lebens wuppst. Dafür hab ich die „Selbstvertrauenssache“ geschrieben, in dem Buch entwickelst du unbewusst sehr viel mehr Selbstvertrauen und entdeckst deine Stärken, lässt Zweifel los und lernst, wie du mit selbstkritischen Gedanken umgehst.
Selbstvertrauen entsteht oft dann, wenn du dich wohl fühlst. Als Psychologin weiß ich, dass positive Psychologie vor allem danach frage: Wann sind Menschen glücklich und voller Vertrauen? Wenn sie ihre Stärken nutzen können. Deshalb ist es gut, wenn du erkennst, welche Stärken du hast. Je öfter du deine Stärken nutzt, desto leichter gelingen dir Dinge, desto mehr Erfolge spürst du und desto mehr traust du dir zu. Erkenne, was deine Stärken sind und entwickle sie im Leben weiter, nutze sie möglichst regelmäßig.
Wenn ich heute überlege: Was kann ich gut? Wieso darf ich mir (im Job) vertrauen? Denke ich an die jahrelange Trainererfahrung, mein Psychologie-Studium, meine Workshops, Seminare, meine Trainerausbildung und an all das positive Feedback, was mir die Menschen entgegenbringen. So kannst du auch von deinen Stärken profitieren und die besser erkennen.
Es lohnt sich deshalb, weil es eine dauerhafte Investition in dich selbst ist. Wir werden gerade alle heftigst durch die sogenannte Corona-Krise durchgeschüttelt. Wir bangen um unsere Familienmitglieder, um unsere Gesundheit, unsere Jobs und unsere Zukunft. Alles scheint so ungewiss zu sein. Was dir in so einer Situation Zuversicht gibt, bist du selbst: Je stärker dein Vertrauen in dich ist, desto gelassener bleibst du in Krisenzeiten. Du weißt und spürst, dass du dir alles zutrauen kannst. Das macht dich frei und lässt Sorgen weniger schlimm erscheinen. So kannst du im Leben genau das machen, was du dir wünschst: Den neuen Job, das neue Projekt, Mut finden, dich zu verändern … das alles wird leichter mit mehr Selbstvertrauen.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Spaß dabei, dein Vertrauen in dich zu stärken. Es ist das schönste Vertrauen, das wir Menschen haben können, finde ich.
Alles Liebe,
Deine Laura
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Der Beitrag Mehr Selbstvertrauen ins Leben bringen erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Kein Selbstvertrauen| Auszug aus dem Romanratgeber „Selbstvertrauenssache: Charisma Queen II“
„Frauen und Technik, das kann ja nur schiefgehen, nicht wahr, Miriam? Du bist ja das beste Beispiel“, kommentierte Martin spöttisch, während Miriam mit dem Bürodrucker zu kämpfen schien. Solche Situationen machten ihr öfter das Leben schwer, umso mehr, weil sie einfach kein Selbstvertrauen hatte, um zu kontern. Über seinen eigenen Spruch lachend sah er sich beifallheischend im Büro um. Keiner reagierte. Mit Schwung drehte er seinen Schreibtischstuhl wieder in Richtung seines Arbeitsplatzes, nicht jedoch, ohne Miriam vorher noch ein verächtliches Grinsen zu zuwerfen. Allerdings wirkte er etwas verunsichert und rückte seine große, viereckige schwarzumrandete Brille zurecht, mit der er aussah, wie der Chefsekretär persönlich. Mehr oder weniger war er das auch, immerhin war er der Assistent von Miriams Chef.
Vielleicht fiel ihr deshalb kein guter Konter ein. Aber auch so war Miriams Kopf gerade wie leer gefegt und Hitze stieg ihr ins Gesicht. Garantiert bildeten sich wieder diese roten Flecken, die sie immer bekam, wenn sie aufgeregt oder ihr etwas peinlich war.
Seit gefühlten Stunden, in Wirklichkeit waren es nur wenige Minuten gewesen, versuchte Miriam, den Papierstau des Farbdruckers zu beheben. Verzweifelt drückte sie verschiedene Knöpfe und immer wieder auf Start, aber das Teil zeigte erbarmungslos Error und Papierstau beheben an. Ja, das würde sie ja gern, aber wie? Die Klappe zum Papier ließ sich einfach nicht öffnen. Zu allem Überfluss stand der Drucker auch noch mitten im Büro zwischen den Arbeitsplätzen der Kollegen. So bekam jeder mit, was für einen tollen Spruch Martin ihr aufgedrückt hatte. „Ich hab einfach kein Selbstvertrauen, immer lasse ich alles mit mir machen“, schoss es ihr durch den Kopf.
„Jetzt mach mal halblang, hattest du nicht erst gestern den Druck-Starten-Knopf mit dem Einschalter verwechselt?“
Miriam zuckte zusammen und blickte den jungen Mann an, dessen Worte jetzt Martin die Röte ins Gesicht getrieben hatten. Er war etwa einen halben Kopf größer als Miriam, trug ein hellblaues Hemd, ein Lederbändchen ums rechte Handgelenk und hatte die Hände in die Seiten gestemmt. Seine dunklen Haare mussten etwa schulterlang sein, er hatte sie zu einem leichten Knoten zusammengebunden, aus dem sich eine kleine Strähne gelöst hatte, die er sich jetzt mit einer langsamen Bewegung hinters Ohr strich. Miriams Herz schlug ihr bis zum Hals.
„Naja, normalerweise ist das ja auch so“, stammelte Martin, wandte sich schnell seinem Bildschirm zu und begann scheinbar hochkonzentriert auf seine Tastatur einzuhämmern. Seine Ohren leuchteten immer noch knallrot. Mindestens so rot wie Miriams Gesicht.
„Der spinnt in letzter Zeit öfter mal“, sagte der plötzlich neben ihr aufgetauchte dunkelhaarige Retter. Miriam blickte irritiert zu Martin und sah dann den Kollegen mit dem Lederbändchen und den dunklen Haaren fragend an.
„Also, der Drucker. Wenn du die Klappe öffnen willst, um den Papierstau zu entfernen, musst du erst diesen Knopf drücken. Hier. Wenn man das weiß, geht es ganz leicht“, erklärte der Kollege, während er sich wieder eine Strähne hinters Ohr strich und sich daran machte, den Drucker in Gang zu setzen. Miriam sah ihm dabei aufmerksam zu und versuchte so auszusehen, als würde sie sich jedes Detail merken wollen. In Wirklichkeit konzentrierte sie sich darauf, die Röte ihrer Wangen und ihren Herzschlag wieder in den Griff zu bekommen.
„Mensch, Danke, das wusste ich nicht. Ich drucke sonst immer unten in der Verwaltung, da komme ich her, also, da arbeite ich. Aber unser Farbdrucker ist außer Betrieb und ich wollte nur eben diese Unterlagen für den Chef kopieren“, – Miriam redete sich um Kopf und Kragen (so kam es ihr jedenfalls vor) und vergaß dabei ganz, zu atmen. Irgendwie machte der neue Typ sie nervös. Trug er Kontaktlinsen? So grün konnten Augen doch gar nicht sein. Und so neu war er gar nicht, stellte sie jetzt fest. Sie hatte ihn schon öfter flüchtig gesehen, wenn sie ihrem Chef Präsentationsmaterialien oder einen Kaffee ins Meeting gebracht hatte. Eigentlich waren das als Chefassistent Martins Aufgaben, aber der lagerte solche Dinge nur zu gern an Miriam aus. Aber sie war zu unsicher, um etwas dagegen zu tun.
„Dachte ich mir, ich hab dich hier bei uns noch nie gesehen. Schön dich kennen zu lernen, ich bin Fabian und arbeite als Designer in der Kreativ-Abteilung, also genau hier“. Er lächelte Miriam an und sie lächelte so entspannt, wie möglich, zurück.
„Na dann, ich muss los, wir sehen uns!“ Fabian legte zum Abschied ganz kurz die Hand auf Miriams Schulter. Eine freundschaftliche Geste und trotzdem blieb ein leichtes Kribbeln auf ihrer Schulter zurück.
Der war ja vielleicht nett gewesen. Miriam sah ihm kurz hinterher. Vielleicht würde sie sich sogar irgendwann trauen, ihn auf einen Kaffee einzuladen, als Dankeschön sozusagen. Miriam lächelte kurz bei dem Gedanken, noch einmal in seine grünen Augen zu schauen und.. – nein Quatsch, Miriam schüttelte leicht den Kopf und begann, ihre Kopien zu machen. Sie war doch überhaupt nicht an Männerbekanntschaften interessiert, ehrlich nicht, denn die letzte war nicht sonderlich gut für sie ausgegangen.
Seit vier Jahren arbeitete Miriam in einer großen Firma als Marketingassistentin und wünschte sich schon lange, endlich ihre kreative Seite mehr einbringen zu können. Ihre Freundin Klarissa arbeitete in der Kreativ-Abteilung und wollte Miriam dabei unterstützen, in die gleiche Abteilung zu wechseln. Bisher lief das nicht ganz so, wie Miriam es sich vorstellte. Aber sie wollte sich nicht unterkriegen lassen. Klarissa hatte ihr in der Vergangenheit in den Kaffeepausen oft gut zugeredet, weil es Miriam doch noch schwerfiel, sich in dem bunten Haufen von Marketing-Managern und kreativen Köpfen in ihrer Firma durchzusetzen.
Miriam arbeitete an sich. Mal ging das gut, mal weniger, so wie vorhin mit Martin und dem Drucker. Leider hatte Klarissa ihr in den letzten Wochen immer wieder kurzfristig abgesagt, sodass Miriam keine Gelegenheit hatte, ihr von den neuesten Entwicklungen ihrer Karriere zu erzählen. Miriam wollte ihre kreativen Stärken mehr ausleben, traute sich allerdings immer noch oft nicht, ihre Meinung zu sagen und entschieden zu vertreten. Es fehlte ihr noch wesentlich an Selbstvertrauen. Wie sollte sie sich auch selbst vertrauen, wenn sie sich nicht einmal selbst verteidigen konnte? Wenn erst ein Kollege kommen und sie vor dummen Sprüchen in Schutz nehmen musste?
Kannst du für dich selbst einstehen? – Schwierige Frage und vielleicht fällt es dir leichter, wenn wir sie etwas abwandeln: Wann kannst du für dich selbst einstehen und was hilft dir dabei? Dir selbst zu vertrauen ist mehr, als deine Stärken und Fähigkeiten zu kennen und geht über selbstsicheres Auftreten hinaus. Nehmen wir als Beispiel die Situation, die Miriam eben mit ihrem Kollegen Martin erlebt hat. Verteidigst du dich selbst, wenn dir so etwas passieren würde? Wie hättest du in dieser Situation ganz konkret reagiert?
Wie man reagieren sollte, lässt sich von außen natürlich immer leicht sagen, während es am Ende für die Betroffenen selbst viel schwieriger ist, – aber genau dafür haben wir Miriam. Du wirst sie in diesem Roman-Ratgeber dabei begleiten, wie sie im Alltag mehr Selbstvertrauen entwickeln und damit langsam über sich hinaus wachsen wird. Sie wird im Verlauf des Romans lernen, sich mehr zuzutrauen und für sich einzustehen. Wenn du ihr dabei aufmerksam folgst, kannst du dein eigenes Selbstvertrauen leichter entwickeln und auch die Strategien im Ratgeberteil einfacher in deinem eigenen Leben umsetzen. Bevor wir uns deinem eigenen Selbstvertrauen widmen, lass uns zuerst genauer ansehen, was Vertrauen überhaupt ist.
1. Welchen Menschen vertraust du? Gehe die Menschen in deinem Umfeld durch und überlege dir, wem du davon am meisten vertraust.
2. Warum sind es gerade diese Menschen, denen du besonders vertraust? Wie haben sie sich in der letzten Zeit verhalten, um dein Vertrauen zu gewinnen oder dein Vertrauen in sie zu stärken?
3. Was kannst du selbst aus den Antworten auf die eben gestellten Fragen lernen, wenn du auch jemand werden willst, dem du vertrauen kannst?
Jeder Mensch hat unterschiedliche Gründe, anderen zu vertrauen. In den meisten Fällen vertrauen wir allerdings den Menschen, auf die wir uns verlassen können, egal, was kommt. Wenn du weißt, dass jemand für dich da sein wird, wenn du ihn brauchst, gewinnt die Person mehr von deinem Vertrauen. Wenn wir das auf dich selbst übertragen bedeutet das, je stärker du dich auf dich verlassen kannst, desto größer wird dein Selbstvertrauen. Je besser du deine Stärken und Fähigkeiten kennst, desto mehr weißt du, dass du dich auf genau diese Fähigkeiten und Stärken verlassen kannst, komme, was da wolle.
Selbstvertrauen bedeutet, dass du dir sicher bist, diese Fähigkeiten immer anwenden zu können, egal, wie aufgeregt du bist oder wie aussichtslos die Situation zu sein scheint. Wenn du anfängst, für dich selbst einzustehen, beginnt ein quasi positiver Teufelskreis: Du merkst jedes Mal von Neuem, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst und traust dir in der Folge in zukünftigen Situationen immer mehr zu.
Mit mehr Selbstvertrauen hätte Miriam vorhin gegenüber Martin für sich einstehen können. Egal, ob sie lässig auf Martins Spott mit einem kühlen Spruch geantwortet oder wenigstens etwas zu ihrer Verteidigung gesagt hätte, in jedem Falle wäre sie gestärkt aus der Situation hervorgegangen. Wenn du es so gut kannst, hilf mir doch bitte, – das wäre schon eine Möglichkeit gewesen, wie Miriam hätte reagieren können. Doch es war ihr Kollege Fabian, der Miriam in Schutz nehmen musste, weil sie es selbst nicht gekonnt hatte. Damit schwand ein kleiner Teil von Miriams Selbstvertrauen, weil sie gespürt hat, dass sie selbst nicht für sich einstehen konnte. Das ist ein unbewusster Prozess, der trotzdem (oder gerade deswegen) ziemlich stark ist. Je eher du lernst, in solchen Situationen für dich einzustehen oder wenigstens eine Erwiderung zu deiner Verteidigung zu geben, desto mehr Selbstvertrauen entwickelst du.
Das war ein kleiner Auszug aus dem Romanratgeber „Selbstvertrauenssache: Charisma Queen II“ – wenn dir diese Zeilen gefallen haben, wirst du das Buch lieben.
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Anika Henkelmann über Selbstliebe, Vertrauen in dich & echte Selbstreflexion. Du willst dir am liebsten immer vertrauen, egal, was passiert? Dann gibt es aber wieder solche grauen, verregneten Tage, an denen du dich am liebsten verkriechen willst. Nichts will dir gelingen, immer hast du Pech und jetzt sollst du dich dafür auch noch lieben?! Wir gehen das Ganze jetzt etwas entspannter an, das wird dir gut tun. Versprochen.
Anika Henkelmann ist zertifizierte Mentaltrainerin & Coach für Beziehung und Selbstliebe. All diese Dinge brauchst du, wenn du mit dir selbst im Gleichgewicht sein willst. Ach was, wenn du dich selbst lieben willst. Oder noch besser, wir gehen einen Schritt zurück: Wenn du dich selbst so annehmen möchtest, wie du bist. Das ist dein erster Schritt zu echtem Selbstvertrauen.
Anika Henkelmann ist absolute Expertin in Sachen Beziehung. Da hätte ich vor ein paar Monaten (und auch jetzt) sehr gut ihre Unterstützung gebrauchen können. Nachdem, was bei mir in den letzten Wochen und Monaten los war, hätte ich da die Gedanken, die Anika uns mitgibt gut gebrauchen können. Gehts dir da manchmal auch so? Der Grund dafür, warum uns Vertrauen in Sachen Beziehungen & Liebe oft so schwer fällt, sind schlechte Erfahrungen. Nicht nur die Erfahrungen selbst, sondern auch, wie wir damit umgehen. Wie können wir negative Erfahrungen am besten bearbeiten?
Negative Erfahrungen hängen immer stark von dir selbst ab und deiner Reaktion darauf. So schwierig es auch manchmal ist, frage dich: Wieso genau reagierst du so heftig auf dieses Gespräch oder jene Antwort deines Gegenübers? Je mehr du über dich selbst herausfindest, desto leichter kannst du verstehen, was die eigentliche Ursache an deiner Reaktion war.
Anika Henkelmann gibt dir in unserem Podcast-Interview ganz viele wertvolle Erfahrungen & Tipps mit auf den Weg: Wie du dich selbst reflektieren kannst und, wie Vertrauen in sich selbst funktioniert.
… dass du dich auch in schwierigen Momenten annehmen kannst. Da geht dir immer mal wieder etwas schief? Macht nichts, du hast deine Stärken & positiven Eigenschaften und du weißt, dass du dich darauf verlassen kannst. Das gibt dir ein Gefühl von Sicherheit & absolutem Vertrauen in dich. Dieses Vertrauen kannst du zusammen mit mir und Miriam im Ratgeber „Charisma Queen II“ entwickeln. Sei am besten jetzt noch meine Testleserin & lies die ersten Kapitel noch vor der Veröffentlichung im Juni!
Für Selbstreflexion unterstützen dich auch Meditationen ganz fantastisch. Anika hat aus der Corona-Not (sie lebt in Spanien, da sind die Einschränkungen noch heftiger, als bei uns) Kraft gezogen. Sie hat in der Zeit zu Hause Meditationen schreiben und sprechen für sich entdeckt und das macht sie ganz wundervoll. Hör hier direkt mal in eine ihrer Meditationen rein, das wird dir auch gut tun!
Meditationen bringen dich zur Ruhe und sorgen dafür, dass du negative Erfahrungen leichter verarbeiten kannst. Du wirst so viel über dich selbst lernen, wenn du einfach nur deine Gedanken beim Meditieren beobachtest. Kleine Meditationen kannst du jederzeit und überall in deinem Leben integrieren.
Hier findest du alles über Anika Henkelmann, ihre Website, ihre Bücher (eins über Liebe, eines Über Meditationen für Kinder – wunderschön!) & unser Video-Interview über Selbstvertrauen & Charisma bei ihr.
Alles Liebe,
Deine Laura
P.S. Hier sind noch mehr Sofort-Tipps für dich & dein Selbstbewusstsein: Zum Online-Workshop „Selbstvertrauen stärken & leben“
Audiokurs: Wie kannst du im Alltag selbstbewusster werden? Im Audiokurs hast du die Übungen & mich als Trainerin immer direkt in deiner Tasche mit dabei. Hör hier kostenlos rein.
Trainertipps:
Wenn dir der Podcast gefällt und du noch mehr Tipps für dein Selbstbewusstsein möchtest, bist du hier in den Trainertipps und dem kostenfreien Online-Workshop gut aufgehoben:
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Negative Gedanken beim Gedankenkarussell fahren um Mitternacht
„Miriam dreht sich von einer Seite auf die andere. Ihr Radiowecker auf dem kleinen Nachttisch zeigt schon Mitternacht und sie hat immer noch kein Auge zugemacht.
„Da ist noch viel Luft nach oben!“
– Die mahnende Stimme des Chefs geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Genervt greift sie nach ihrem Kissen und presst es sich aufs Gesicht, weil ihr schon wieder die Tränen kommen. Es macht sie nur noch wütend, dass sie sich einfach nicht mehr zusammenreißen kann. Und das lässt die Zornestränen erst recht in Strömen fließen. Wenn sie nun doch nicht gut genug ist, wenn ihre Ideen sich nur in ihrem Kopf gut anhören und sich gar nicht umsetzen lassen? Wenn ihre Schwächen, ihre Unsicherheit und ihre Zurückhaltung sie am Ende ganz den Job kosten? Von wegen Stärken. Vielleicht sind sie einfach nicht stark genug? Wenn sich die negativen Gedanken nur wenigstens nachts nicht melden würden … Aber es geht schon weiter.
Warum kann sie nicht einfach so selbstbewusst und locker sein wie Klarissa? Warum ist sie nur so gefangen in ihrem verdammten Schneckenhaus? Das ist so ungerecht. Wie kann es einigen Menschen so leichtfallen, auf andere zuzugehen und ihr fällt es schon schwer, auch nur ihren eigenen Namen zu sagen, wenn sie jemand Neues kennenlernt? Wenn sie sich später in der neuen Abteilung vorstellen müsste, wäre das für sie der Horror. Allein beim Gedanken daran schnürt sich ihr der Hals zu, schlägt ihr Herz wie wild. Sie würde kein Wort herausbekommen! Ein genauso großer Horror ist es aber auch, in dieser Assistenz-Stelle verharren zu müssen. Davor hat sie noch viel mehr Angst, wenn sie ehrlich ist. Angst da- vor, für immer nur langweilige Tabellen auszufüllen und sich jeden Morgen zur Arbeit quälen zu müssen. Und so richtig Angst hat sie davor, dass ihr Leben an ihr vorbeizieht und sie sich am Ende fragen muss: Was wäre gewesen, wenn ich nur den Mut gehabt hätte, mir im Job das zu nehmen, was ich immer wollte.
– Das soll ihr auf keinen Fall passieren, sie möchte nicht im Alter schwer enttäuscht und tief verbittert auf ihr Leben zurückschauen. Sie will doch unbedingt Karriere machen, oder? Sie will gesehen werden, ihr Talent soll erkannt, ihre Meinung gehört werden! Gleichzeitig hat sie immer wieder Angst, dass sie nicht gut genug ist. So drehen sich ihre Gedanken immer wieder im Kreis, Nacht für Nacht. Das bringt sie nicht weiter, weder bringt es ihr mehr Ausstrahlung, noch eine Aufgabe, die sie innerlich erfüllt.
Miriam atmet ein paarmal tief durch. Sie hat Kopfschmerzen vom Weinen. Langsam setzt sie sich auf und schaltet das Licht an. Schiebt einen Fuß nach dem anderen in ihre pinken, plüschigen Hausschuhe und schlurft im Dunkeln ins Bad. Sie dreht den Wasserhahn auf und kippt sich das eiskalte Wasser literweise ins Gesicht. Das tut so gut und macht ihren Kopf wieder etwas klarer. Verweinte Augen gucken ihr aus dem Spiegel entgegen. Die kurzen, braunen Haare kleben ihr im Gesicht. Kleine Wassertropfen rollen ihr die Wangen runter. Könnten auch noch ein paar Tränen sein.
„So willst du doch gar nicht sein.“
Zurück in ihrem Schlafzimmer fasst sie einen Entschluss. Ein Plan muss her. Pläne mochte Miriam schon immer gern. Mit aufgeklapptem Laptop sitzt sie nun im Bett und fängt an, ihre Gedanken zu sortieren. Nein, auszusortieren!
Positiv und negativ denken: Umschalten, bitte!
Selbstzerstörerische Gedanken, wie die von Miriam, entstehen nicht einfach so, sondern beruhen auf einem Mix aus Persönlichkeitsprofil, Erfahrungen, Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Eine positive Denkweise allein macht dementsprechend noch keine starke Ausstrahlung. Aber die Denkweise, gewisse Persönlichkeitsfaktoren, entsprechendes Verhalten sowie das Zusammenspiel aus Stimme und Körpersprache bringen am Ende den Erfolg, den wir uns wünschen.
Die Persönlichkeitspsychologie geht davon aus, dass jeder Mensch verschiedene Charaktereigenschaften hat, die sich unterschiedlich auf sein Auftreten, sein Verhalten und auf seine Ausstrahlung auswirken. Ein einfaches Modell, das dir hilft deine Persönlichkeit besser zu verstehen, ist das der Big 5. Es geht davon aus, dass jeder Mensch fünf verschiedene Eigenschaften mit unterschiedlichen Ausprägungen hat. Unterschieden wird dabei wie offen, gewissenhaft, verträglich, extrovertiert oder neurotisch jemand ist.
Bei Menschen, deren Wert im sogenannten Neurotizismus stärker ausgeprägt ist, herrschen meist Zweifel, Ängste und negative Gedanken vor. Diese Ausprägung steht für emotionale Instabilität und ein höheres Maß an Unsicherheit. Wenn du dein Persönlichkeitsprofil besser verstehst, kann dir das Aufschluss darüber geben, warum du ängstlicher oder sorgenvoller bist als andere. Wenn du dir das bewusst machst, ist das schon der erste Schritt dahin, zu verstehen, was dich auf dem Weg zu mehr Ausstrahlung behindern könnte.
Negative Gedanken & Erfahrungen beeinflussen neben unserer Persönlichkeitsstruktur sehr stark unsere Einstellung und unsere Denkweise. Wenn du schon öfter auf den Deckel bekommen hast, egal ob für einen unangebrachten Kommentar oder nur dafür, dass du deine Meinung gesagt hast, wird es dir wahrscheinlich schwerfallen, einfach zu sagen, was du denkst. Wenn zu dieser Erfahrung hinzukommt, dass du ohnehin sehr sensibel und unsicher bist, wirkt sich das natürlich stärker auf dein Verhalten aus. Selbstverständlich gibt es auch Menschen, denen egal ist, wie oft sie eins auf den Deckel bekommen. Sie werden weiterhin so reden, wie es ihnen in den Sinn kommt.
Miriam hat in ihrer Schulzeit schon immer gern gezeichnet. Das konnte sie auch gut und wurde darin dementsprechend von ihrer Umwelt positiv bestärkt. Was sie noch nie mochte, war vor anderen zu sprechen. Vor der Klasse Vorträge zu halten, machte sie schon immer nervös. Und seit die Jungs in der sechsten Klasse angefangen hatten, immer zu lachen und ihre Stimme nachzuahmen, traute sie sich gar nicht mehr im Unterricht irgendwas zu sagen. Solche Erfahrungen können uns bis ins Erwachsenenalter beeinflussen. Bei Miriam ist es eine Kombination aus ihrer unsicheren Persönlichkeit und der schlechten Erfahrungen aus der Schulzeit, die es ihr besonders schwer machen, heute im Job selbstbewusst ihre Meinung zu sagen. Was ist es bei dir?
Wenn negative Gedanken zur Gewohnheit werden, ist es noch schwieriger, Selbstzweifel in unterstützende Gedanken umzuwandeln. Sich viele Sorgen zu machen und bei jeder Situation den schlimmsten Ausgang zu befürchten, hätte dir noch vor einigen tausend Jahren, wie schon erwähnt, ziemlich viel gebracht! Stell dir mal vor, die Welt hätte damals nur aus positiv denkenden Menschen bestanden: „Oh, ein Geräusch hinterm Busch. Wird wohl nur ein kleiner Hase sein, dann haben wir gleich was zum Abendessen“, sagte der Höhlenmensch, bevor er selbst zum Abendessen wurde.
Natürlich ist es heute nicht mehr so, dass uns negative Gedanken stets vor Todesgefahr bewahren. Allerdings sind sie nicht vollkommen ohne Berechtigung da. Es gibt eine Geschichte dazu und Gründe dafür, dass wir negative Gedanken haben. Um mit deinen negativen Gedanken besser umgehen zu können, akzeptiere sie zuerst. Sie gehören zum Leben dazu und schützen uns manchmal tatsächlich davor, zu viel oder auch zu wenig zu wollen.
Miriam schützen sie zum Beispiel davor, ewig in ihrem Assistenz-Job festzustecken. Indem sich ihre Gedanken immer wieder darum kreisen, dass sie sich etwas anderes wünscht, wird ihr schneller klar, dass sie etwas an ihrer Situation ändern muss. Gleichzeitig stehen ihr aber auch zu viele negative Gedanken im Weg. Das erschwert ihr, die neue Job-Chance zu ergreifen. Sie hat sich angewöhnt, bei jedem Widerstand, jedem Problem und jeder Herausforderung zuerst in einem negativen Gedankenkarussell zu verschwinden. Und um Gewohnheiten wie diese loszuwerden oder zu verändern, brauchst du Zeit und Geduld.
„Gewohnheiten kann man nicht mit einem Mal aus dem Fenster werfen. Man muss sie Stufe für Stufe die Treppe herunter locken“, wusste schon Mark Twain.
Unser Verhalten unterstützt unsere Denkweise und umgekehrt. Um eine positive Einstellung zu entwickeln, reicht das einfache Nachdenken darüber nicht aus. Schon gar nicht, wenn es hauptsächlich darum geht, deine Ausstrahlung zu entwickeln.
#1 Unsere Gedanken bestimmen unsere Gefühle und die wirken sich auf unser Verhalten aus. Um negative Gedanken in positive zu verändern, brauchst du auch ein Verhalten, das sich dem anpasst. Du kannst nicht denken, dass du selbstsicher bist, wenn deine Körperhaltung sagt, dass du dich am liebsten irgendwo verstecken willst.
#2 Positiv denken & eine aufrechte, selbstbewusste Körperhaltung einnehmen und entsprechend positiv handeln: das bringt dich weiter.
Deine Psyche ist eng mit deiner biologischen Psychologie verbunden und eine selbstbewusste Körperhaltung sendet Signale an dein Hirn, dass alles in Ordnung ist. Diese positive Wirkung machst du dir damit zu nutze.
#3 Insbesondere das Zusammenspiel von Selbstbewusstsein, positivem Denken, Stimme, Körpersprache und Ausstrahlung wird dabei zentral sein. Hierbei ist es ganz wichtig, diejenigen Glaubenssätze zu verändern, die sich in unser Denken eingebrannt haben und uns klein halten.
Es war einmal ein Glaubenssatz
Jeden Tag laufen 90 % unserer Gedanken unbewusst ab. Glaubenssätze sind gedachte Grenzen, die uns in unserem Kopf zurückhalten oder weiterbringen können. Wenn uns diese gedachten Grenzen zurückhalten, dann kann es sein, dass sie verhindern, dass wir unser Verhalten positiv verändern können. Hinterfrage die Aussagen, die immer wieder in deinen Gedanken auftauchen.
[…]
Vielleicht hast du schon mal gehört, dass du negative Glaubenssätze einfach gegen positive austauschen kannst. Das kannst du auf jeden Fall. Nur wird es in der Regel nicht viel an deinem Verhalten und deiner Ausstrahlung ändern. Der pure Gedanke allein reicht nicht aus, um Glaubenssätze und damit deine Denkweise erfolgreich zu verändern. Du brauchst eine Kombination aus dem Loslassen alter Gedanken, der Umsetzung neuer Gedanken und neuem Verhalten (inklusive neuer Ausstrahlung). Das Ganze setzt du in deinem alltäglichen Leben um, damit sich deine Realität wirklich positiv für dich verändert. In deinen Gedanken und in deinem Verhalten. Nochmal: Es reicht nicht aus, deine negativen Glaubenssätze mit positiven auszutauschen, du solltest dafür auch dein Verhalten ändern.
Glaubenssätze, egal ob positive oder negative,
Das war ein kleiner Auszug aus dem Romanratgeber „Charisma Queen“ – wenn dir diese Zeilen gefallen haben, wirst du das Buch lieben.
Der Beitrag Negative Gedanken ausschalten erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Selbstvertrauen ausstrahlen, aber wie?
„Wieso kann ich nicht so selbstbewusst sein, wie sie?“, schießt es dir durch den Kopf, als deine Kollegin mal wieder alle mit ihrem Charme um den Finger wickelt. Das kannst du, nur eben auf deine ganz eigene Art und Weise.
Wenn du bisher gedacht hast, selbstbewusste Menschen sind eben laut und immer im Mittelpunkt, lass dir sagen: Das ist nicht so. Du kannst auch auf deine ruhige, gelassene Art Selbstvertrauen ausstrahlen. Sogar noch viel besser, weil du dich so viel wohler fühlst. Für dich ist es wichtig, dass du nicht so oft nach links und rechts schaust und dich mit anderen vergleichst. Zum anderen solltest du dich fragen: Was für ein Bild hast du im Kopf von einer Person, die Selbstvertrauen hat? Vielleicht denkst du an eine bestimmte Freundin oder eine bestimmte Situation, in der jemand so reagiert hat.
Und das ist vollkommen ok. Ich gehe gerade durch eine extrem schwierige Phase. Diese Phase sorgt bei mir dafür, dass ich in bestimmten Bereichen absolut kein Selbstvertrauen habe. Zumindest zu diesem aktuellen Zeitpunkt und nur in diesem einen Lebensbereich. Trotzdem fällt es mir da natürlich viel schwerer, Selbstvertrauen auszustrahlen. Das akzeptiere ich jetzt erstmal für mich, um dann auf der Grundlage neues Selbstvertrauen aufzubauen. Das kann ich, weil ich es schon in anderen Lebenssituationen gemacht habe.
Aus meinen 1:1-Trainings und Seminaren weiß ich, dass es viele von diesen Situationen gibt, auch bei dir. Manchmal muss ich ein bisschen hartnäckiger sein und mehrmals nachfragen. Aber dann finden wir immer ganz starke Momente, in denen du dich schon mal voller Selbstvertrauen gefühlt hast. Und genauso hartnäckig frage ich jetzt bei dir nach: Wann ging es dir schon mal fantastisch, wann warst du voller Zuversicht, dass du etwas schaffen würdest? Gehe zu diesem Momenten zurück. Sie helfen dir, dich auch in schwierigen und ungewissen Situationen (wie z. B. jetzt durch Corona), voller Zuversicht zu fühlen. Zuversicht wünscht sich Miriam in der „Charisma Queen“ auch ganz oft und kann sich den Mut durch die Übungen im Ratgeberteil inzwischen sehr gut selbst geben. Das kannst du auch. Denn das Selbstvertrauen, das du schon einmal hattest, wird dir auch später Mut geben.
Ehrlich, mir selbst fiel es über die Jahre auch oft schwer, mit immer selbst zu vertrauen. Ich hab durch verschiedene Workshops und mein Psychologie Studium sehr viel über mich gelernt. Diese Aha-Effekte hab ich dann in meinen Workshops ausprobiert und gemeinsam mit meinen 1:1-Kund*innen perfektioniert. Damit du jetzt die besten Effekte durch diese Strategien an deinem eigenen Selbstvertrauen spüren kannst.
Damit du nicht allein da stehst, wenn du die Übungen im Alltag ausprobierst, kannst du in meinem 2. Romanratgeber zusammen mit Miriam dein Selbstvertrauen stärken. Miriam wendet die Übungen in Meetings, auf Dates und anderen (nicht immer) alltäglichen, aber oft herausfordernden Situationen an. So macht es dir auch viel mehr Spaß, dein Selbstvertrauen im Alltag zu stärken.
Das Buch erscheint im Juni. Du kannst exklusiv jetzt schon ein paar Blicke hineinwerfen. Trag dich hier als Testleser*in ein und du bekommst jeden Donnerstag kostenlose Leseproben, geheime Übungen und Blicke hinter die Kulissen meiner Buchveröffentlichung. Ich freue mich, wenn du dabei bist.
Alles Liebe,
Deine Laura
P.S. Hier sind noch mehr Sofort-Tipps für dich & dein Selbstbewusstsein: Zum Online-Workshop „Selbstvertrauen stärken & leben“
Audiokurs: Wie kannst du im Alltag selbstbewusster werden? Im Audiokurs hast du die Übungen & mich als Trainerin immer direkt in deiner Tasche mit dabei. Hör hier kostenlos rein.
Trainertipps:
Wenn dir der Podcast gefällt und du noch mehr Tipps für dein Selbstbewusstsein möchtest, bist du hier in den Trainertipps und dem kostenfreien Online-Workshop gut aufgehoben:
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