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Versetz dich mal in die Situation: Es ist Silvester, du nimmst dir viele Ideen, viele Ziele und Wünsche dir 2018 vor und bist voller Energie und fokussiert auf deine Ziele. Willst regelmäßig trainieren gehen, laufen gehen … Dann läuft die erste Wochen alles rund, jede Woche, du fühlst dich gut. Jetzt wird´s immer stressiger im Job, immer weniger Zeit, das bisschen Freizeit verbringst du auf dem Sofa, andere Dinge werden wichtiger … deine Ziele hinten angestellt und am Ende vergisst du sie ganz. Wie sollst du deine Ziele erreichen, wenn sie so schnell verblassen?
Scheiße. Schade. So muss es nicht sein.
Warum erreichen wir Ziele oft/manchmal/ab und zu nicht? (Das ist bei jedem von uns anders, und sogar bei ein und derselben Person verschieden! Im Bereich Sport und Fitness erreichst du vielleicht deine Ziele öfter, als in deinem Job!) Und wie kommt das? Wir setzen unsere Ziele falsch! Es ist der Grund dafür, dass wir sie nicht erreichen können. Unsere Ziele sind oft unrealistisch, unklar, nicht unsere eigenen Ziele. Noch dazu wollen wir immer sofort alle Ziele erreichen.
Ein Ziel ist ein Zustand. Ein Zustand, der in der Zukunft liegt, zum positiven verändert ist und klar definiert ist. Darin liegt ein wichtiger Schlüssel: Klar definiert! „Ich will ein erfolgreicher Coach sein.“ Ist das klar definiert? Nein, das hatten wir schon. Also legen wir los, und definieren dieses Ziel richtig.
Was genau willst du erreichen? Wie wird das aussehen? Was ist dein Ziel-Zustand und wie genau definierst du ihn? Was ist danach anders als vorher? Wie oft willst du was genau dafür tun? Was sind Zwischenziele? (GANZ wichtig!) Kleine Zwischenziele geben dir Orientierung, kleine Erfolge zwischendurch. Genieß es, wenn du so ein Zwischenziel erreicht hast! Sei stolz auf dich, ganz bewusst und nutze dieses Gefühl, um dranzubleiben!
Setz dir dein Ziel so, dass es realistisch ist. Sei ehrlich zu dir selbst: Was kannst du wirklich leisten in deinem Job als Coach? Welche Aufgaben gehören noch dazu? Was hast du zu erledigen, wie viel Zeit hast du? Nehmen wir das Beispiel: „Ich will jeden Tag joggen gehen.“ Wenn du bisher eher der Couch-Poatoe warst, wird dir das wahnsinnig schwer fallen, du wirst keine 3 Tage durchhalten und dein Ziel ganz bestimmt nicht erreichen. Weil du es viel zu hoch gesteckt hast. Das demotiviert dich, und bringt dich nicht weiter. Sei unbedingt realistisch mit deinen Zielen.
Bis wann willst du dein Ziel erreicht haben? Wann willst du welche Zwischenziele erreicht haben? Wann willst du starten? Schaffst du es, dein Ziel genau zu terminieren, wirst du es auch erreichen: Ein konkretes Zeitfenster gibt dir Orientierung, zeigt dir: Jetzt muss ich mich mehr ins Zeug legen – es spornt dich an und setzt dich möglicherweise auch positiv unter Stress. WENN du dir das dazu passende Ziel realistisch gesetzt hast.
Für den nächsten Tipp berufe ich mich auf die Wissenschaft ? Bestimmt hast du schon mal davon gehört: Du sollst deine Ziele aufschreiben, das ist ganz wichtig. Aber machst du es auch? Vielleicht kann ich dich hier mit ein bisschen motivieren dazu:
Psychologie-Professor Jordan Peterson von der University of Toronto machte ein Experiment mit 700 Schülern: Er teilte sie in 2 Gruppen – die eine sollte regelmäßig Wünsche, Ziele und Erfolge aufschreiben, die andere nicht. Diesen Versuch begleitete er über 2 Jahre mit diesen 700 Schülern. Letztlich zeigte sich, dass die Gruppe von Schülern, die ihre Ziele zu Papier gebracht hatte, erfolgreicher in der Schule waren und auch ihren Zielen näher gekommen waren.
Die Studie kannst du dir gern hier genauer durchlesen:
„Menschen, die ihre Ziele aufschreiben, erreichen sie auch.“
Studie hin oder her – wie sinnvoll diese Art von Experiment ist, steht hier gar nicht zu Debatte. Fakt ist aber: Wenn wir etwas aufschreiben, prägt es sich stärker ein. Und was schadet schon ein Versuch?
Was wir aus diesem kleinen Artikel ziehen können ist: Schreib deine Ziele auf! Immer und immer wieder, vor allem auch die kleinen Schritte, die Zwischenziele. Sie bilden am Ende dein großes Ziel. Aufschreiben macht deine Ziele konkret, echt und sie prägen sich ein. Außerdem kannst du damit wunderbar testen, ob dein Ziel WIRKLICH die 3 wichtigen Eigenschaften hat!
Will nicht alles auf einmal – such dir die diese Zeit die Ziele aus, die dir jetzt grade besonders wichtig sind. Du willst im Job endlich durchstarten? Leg los und zeig deinen Kollegen, deinem Chef, was du drauf hast! Was ist es, was dir am Wichtigsten ist, was du wirklich erreichen willst? Was ist dein wichtigstes Ziel grade – fällt dir das so spontan gleich ein? Das erste, was dir in den Kopf kommt ist es meistens! Schreib mir gern, was es ist – jetzt aus dem Bauch raus! => Es geht darum, wie du wirklich deine Ziele erreichen kannst, im ganzen Leben & vor allem für dein nächstes Jahr
Setz dir unbedingt realistische Ziele! Du weißt am besten, was du in deinen Alltag integrieren kannst, wie viel Zeit und Energie du hast. Setz dir deine Ziele genau nach deinem Tagesablauf. Sei dabei vor allem ehrlich zu dir selbst: Lade dir nicht zu viel auf und setz deine Ziele dabei trotzdem nicht zu lasch. Sonst bist du am Ende gar nicht wirklich stolz drauf, dass du deine Ziele erreichen konntest. 3 Situps jede Woche gemacht – wow! Du weißt, was ich meine 😉
Such dir Unterstützung. Ganz wichtig – Leute, die genauso weit sind wie du, das gleiche erreichen wollen. Du kannst ihnen Fragen stellen. Wertvolles Feedback und Tipps von ihnen bekommen. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren, anspornen und von euren großen und kleinen Erfolgen erzählen! Wobei können wir dich unterstützen?
Wobei können wir dich hier am besten unterstützen? Such dir eine Coaching-Gruppe, eine Trainings-Gruppe mit Input von einem Mentor und Input von Gleichgesinnten! Damit wird es gleichzeitig viel professioneller, du hast einen festen Termin, an dem ihr euch regelmäßig (online) trefft und das ist ein absoluter Garant dafür, dass du wirklich dran bleibst.
Hier hast du den absoluten Fahrplan, Masterplan, wie du DEINE Ziele erreichen kannst. Jetzt liegt es an dir. Fang einfach an. Welches Ziel genau du im Moment erreichen willst, bist du dir in unserem Audio-Training bewusst geworden. Damit du wirklich dabei bleibst und dir von anderen Menschen schneller Inspiration suchen kannst, haben wir ein praktisches Online-Training für dich entwickelt: Was willst du wirklich? Wir erreichen es gemeinsam! Du willst die Motivation für deine Ziele unbedingt behalten? Hol dir jetzt die besten Tipps aus diesem Motivationsinterview!
Ganz viel Erfolg für dich & Alles Liebe,
Deine Laura
Der Beitrag Damit du alle Ziele erreichen kannst erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
In der geführten Meditation findest du raus, was du im wirklichen Kern willst. Du hast deine Ängste, deine Gedanken und deinen Traum hinterfragt. Jetzt geht’s darum:
Den wahren Kern deines Traums findest du mit Emotionen raus. Dafür lässt du dich in Gedanken vollkommen drauf ein. Stellst dir ganz konkret vor, was passieren wird, wenn du dein Ziel erreichst. Was ist dann anders? Was gewinnst du dadurch? Wie beginnt dein Tag? Wenn du immer mit Energie, Gelassenheit & innerer Stärke aufstehst, erreichst du mehr.
So geht´s:
Wende dafür die 3-Minuten-Meditation direkt nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen an.
#1 Mentaltraining morgens: Starte voller Energie & Sicherheit in den Tag!
#2 Mentaltraining abends: Lass Nervosität des Tages los! Finde Erholung im Schlaf.
#3 Mentaltraining kurz vor Präsentation: Nervosität sofort reduzieren & gelassen bleiben.
Jetzt sammelst du die Erfolge, die du nach der Meditation hast. Komm wieder bei dir an. Atme noch 3 mal tief durch und öffne langsam deine Augen. Wie fühlst du dich jetzt grade?
Freiheit. Leichtigkeit. Gelassenheit. Spannung. Freude. Glück.
Welche Gedanken bleiben übrig. Die geführte Meditation hilft dir, genau das wahrzunehmen und zu filtern.
Wie es sich anfühlen wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wie kannst du die Teile des Traumes heute schon leben? Welche Schritte wirst du gehen, um deinen Traum zu verwirklichen? Das finden wir gemeinsam raus:
Bis dahin: Mach deine geführte Meditation, nimm dir Zeit, sie die Bilder vor dir & halte das Gefühl fest.
Der Beitrag SDS 54: Geführte Meditation zu deinem Ziel erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Selbstbewusstsein. Du musst immer funktionieren, darfst nie Schwäche zeigen. Du bist doch Trainer für Selbstbewusstsein! Was bedeutet das genau? Das ist das, wo ich mit dir hier hinwill. In letzter Zeit gab es ein ziemliches Auf und Ab bei mir. Diese Gedanken, diese Ängste, diese Probleme beim „Du selbst sein“ will ich ganz genau mit dir teilen. Ich will es dir erzählen. Vor ein paar Tagen lag ich noch wach und hab diese Gedanken einfach sofort festhalten müssen. Weil es dir auf deinem Weg dahin, wirklich du selbst zu sein, von dir zu begeistern, helfen wird. Das weiß ich. Am besten hörst du es dir direkt an. Nicht wundern, es ist einfach ein Teil meiner persönlichen Geschichte. Lass dich drauf ein!
Wow. Das hatte gesessen. Den Spruch bekomme ich auch noch von einem Menschen um die Ohren gehauen, der ganz genau weiß, wie viel mir mein Trainerbusiness rund ums Selbstbewusstsein bedeutet. Dieser Mensch bekommt genau mit, wie viel Tränen, Leidenschaft und Herzblut ich in diesen Blog, die Trainings, den Podcast und die Videos stecke. Es ist ein Mensch, der mir sehr nahe steht und deshalb genau weiß, wo er mich treffen kann. Manchmal wissen es andere Menschen sogar besser, als wir selbst. Dachtest du auch schon mal:
Ich kann keine Schwächen zugeben, dann verliere ich mein gutes Image.
Und hat dich der Gedanke unter Stress gesetzt?
Damit du und ich so etwas nicht mehr haben, brauchen wir unser Selbstbewusstsein. Es ist wie ein Schutzschild, das zwischen dir und den Verletzungen der Außenwelt steht. Um dieses Selbstbewusstsein zu entwickeln, müssen wir vorher durch den Schmerz durch.
Mein Fehler war es zuerst, es zu ignorieren und trotzdem alles weiter zu machen. Gleichzeitig hab ich immer wieder gespürt, wie es mir zu viel wurde. Plötzlich hatte ich auf die Interviews keine Lust mehr. Die ganzen leeren Sprüche auf Instagram (Wenn mir noch EINMAL jemand sagt, mit Steinen im weg solle ich was Schönes bauen, dann knallts!)und die Persönlichkeitsentwicklungs-Parolen tragen ihren Rest dazu bei. Ich hab keinen Bock mehr. Aber das darfst du ja nicht zugeben. Erst recht nicht, wenn du als Trainer und Coach andere Menschen auf genau diesem Weg zum Selbstbewusstsein begleitest. Da kannst du doch selbst nicht stecken bleiben! Ich bin jetzt in diesem Tief. Und gerade weil es hier und jetzt am meisten weh tut, die Fehler und Schwächen und Ängste auseinander zu nehmen, machen wir es genau hier.
Diese Tiefen gehören einfach dazu. So, wie Selbstzweifel und Ängste dazu gehören. Wenn wir ehrlich sind, suhlen sich diese Selbstzweifel und Ängste am allerliebsten in diesen Tiefs. Aber wir wollen sie nicht hören. ICH will sie nicht hören. Wenn wir aber nunmal Selbstbewusstsein entwickeln wollen, MÜSSEN wir sie annehmen. Selbstbewusstsein bedeutet, du nimmst dich so an, wie du bist. Mit allen Sonnen- und Schattenseiten. Mit deinen Erfolgen und vermeintlichen Fehlschlägen.
Heute morgen wache ich wieder mit diesem Gefühl auf. Es wird jeden Tag schlimmer. Dazu kommen Gedanken, dass ich es nicht schaffe, dich und andere Leser wirklich selbstbewusster zu machen. Dass meine Mission zu groß für mich ist. Für diese Angst-Momente entwickle ich grade die absolute Master-Coaching-Übung. Zuerst teste ich sie für mich selbst. Falls es schief geht, werde ich es ausbaden. Aber keine Sorge, ich hab ein sehr gutes Gefühl dabei. Die richtige Kombination aus Ängste annehmen, schwache Momente akzeptieren und lernen, wie wir daran wachsen können. Und die Angst vor der „Schwäche“ verlieren.
Im Gegenteil: Du entfernst dich mehr von dir und deinem Potenzial. Dieser Spruch damals hat dafür gesorgt, dass ich jede Form von „Anti-Selbstbewusstsein“, Selbstzweifel und Co. verdrängt habe. Das kann gar nicht funktionieren, weil die ganzen negativen Seiten zum Prozess dazu gehören, wenn du selbstbewusster sein willst.
Bis dahin heißt es jetzt in diesem Moment für mich: Schwäche zu geben, Ängste zeigen, weil sie dazu gehören, OBWOHL ich es als Trainer für Selbstbewusstsein besser wissen müsste. Oder gerade WEIL ich es besser weiß. Jetzt nutze ich jeden Tag dieses Gefühl und denke: JA! Wieder eine Möglichkeit, mehr über mich und mein Selbstbewusstsein rauszufinden. Ich setze mich hin, atme tief durch und höre mir die Ängste und Gedanken ganz genau an. Damit finde ich raus, was sie mir sagen wollen und was du und ich daraus ziehen können.
Die ganze Life-Coaching-Welt da draußen nimmt manchmal konträre Züge an. Meine Gedanken dazu teile ich im nächsten Tagebuch-Eintrag mit dir. Für heute war das genug.
Wie gehst du mit Tief-Phasen, Ängsten und schwachen Momenten um?
Freue mich auf deine Erfahrungen,
Alles Liebe, Laura
Der Beitrag Mein Selbstbewusstsein ist futsch: Trainer-Tagebuch erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
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