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Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt oder belastet ist, kann sich das auch auf die Kinder auswirken. Michael Leggemann vom "Kanu"-Projekt des Uni-Klinikum Bethel unterstützt betroffene Familien. Er erklärt, wie man mit der Belastung umgehen kann.
Inhalt dieser Folge:
- Wie das Projekt "Kanu" betroffenen Familien und Kindern hilft (01:23)
- Mit welchen Problemen Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil zu tun haben (03:06)
- Ein Vater erzählt von seinen Gefühlen, die die psychischen Erkrankung seiner Frau in ihm ausgelöst hat (04:55)
- Welchen Einfluss eine psychische Erkrankung der Eltern auf die Entwicklung des Kindes haben kann (08:28)
- Inwiefern Partner oder Kinder manchmal mit Gefühlen wie Wut oder Enttäuschung reagieren (13:25)
- Welche Gefühle bei Kindern von stark psychisch belasteten Eltern entstehen können (16:54)
- Warum psychisch erkrankte Eltern keine Schuld daran haben, wenn sie die Fürsorge für ihre Kinder nicht übernehmen können (19:45)
- Weshalb bei betroffenen Kindern schnell Loyalitätskonflikte entstehen (21:16)
- Mit welchem Verhalten die Kinder darauf reagieren (22:52)
- Was der Begriff Parentifizierung meint (26:43)
- Warum manche betroffenen Kinder zum "magischen Denken" neigen (28:34)
- Wieso das gesamte System Familie entscheidend ist (31:44)
- Warum andere Familienmitglieder und das soziale Umfeld wichtig sein können (35:06)
- Wie das Projekt „Kanu“ auch die nicht psychisch erkrankten Elternteile unterstützt (41:07)
- Welche Familien sich an das Hilfsprojekt "Kanu" wenden können (42:42)
- Was Erwachsene tun können, die als Kind mit psychisch erkrankten Eltern gelebt haben (44:25)
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Nicht verpassen: WDR 5 Innenwelt spezial – ein Thementag gegen die Angst am 14. September von 10 bis 18 Uhr auf WDR 5 und überall, wo es Podcasts gibt.
Wenn wir Ihr Interesse für psychologische Themen geweckt haben, können Sie auch in "Wie wir ticken", den Psychologie-Podcast von BR und SWR reinhören.
Link zum Angebot "Kanu" zur Unterstützung von Familien mit psychisch erkrankten Elternteilen vom evangelischen Uni-Klinikum Bethel in Bielefeld.
Link zum Selbsthilfe-Angebot für Erwachsene: "Schweres Erbe" über selbsthilfenetz.de
Der Bundesverband Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie e.V. setzt sich für eine stärkere Unterstützung von Kindern mit psychisch erkrankten oder suchtkranken Eltern ein: Hier gibt es mehr Infos dazu
Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an [email protected].
Großspurig, selbstverliebt, berechnend: Manche Menschen scheinen nur um sich selbst zu kreisen. Wie man mit ihnen umgeht und wie man narzisstisches Verhalten bei sich selbst identifiziert, erklärt Prof. Stefan Röpke von der Charité Berlin und den Oberberg Kliniken.
Inhalt dieser Folge:
Zweifel und Unsicherheit werden die meisten kennen. Warum ist es so schwer, sich selbst zu akzeptieren? Über die Beziehung zu uns selbst sprechen Chefärztin Andrea Möllering vom Ev. Klinikum Bethel und Moderatorin Verena Cappell.
Inhalt dieser Folge:
Zu einer Depression gehören oft Antriebslosigkeit oder gedrückte Stimmung. Aber auch kognitive Begleiterscheinungen können auftreten. Neuropsychologe Thomas Beblo vom Uni-Klinikum Bethel erklärt, welche Symptome auftreten und was dagegen helfen kann.
Inhalt dieser Folge:
- Was man unter der Neuropsychologie der Depression versteht (01:02)
- Wie lange depressive Episoden anhalten (02:06)
- Welche Anzeichen auf eine Depression hindeuten können (03:11)
- Eine Betroffene erzählt von kognitiven Symptomen, die sie im Alltag hat (06:05)
- Was bei Depressiven im Gehirn passiert (07:21)
- Wann eine Depression sich häufig zum ersten Mal bemerkbar macht (10:43)
- Eine Betroffene schildert, wie sich die Depression bei ihr ankündigte (11:48)
- Welche körperlichen Symptome auftreten können (13:10)
- Wie kognitive Begleiterscheinungen aussehen können (17:27)
- Welche neurobiologischen Gründe es dafür gibt (18:23)
- Wie Depressionen und Intelligenz bzw. Leistung zusammenhängen können (23:54)
- Welche neuropsychologischen Ursachen es für kognitive Begleiterscheinungen gibt (27:07)
- Warum nicht Passivität, sondern Überaktivität im Gehirn dabei eine Rolle spielen kann (29:54)
- Welche verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Depressionen helfen können (31:41)
- Warum Depressionen auch mit Begleiterkrankungen einhergehen können (39:39)
- Warum Betroffene nicht schuld sind an ihrer Erkrankung (41:01)
- Inwiefern man sich vor Depressionen schützen kann (42:16)
- Wieso soziale Kontakte hilfreich sind (42:48)
- Was sich Betroffene von ihrem Umfeld wünschen (45:24)
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Buchtipp zur Folge:
Thomas Beblo: Neuropsychologie der Depression. Hogrefe Verlag 2024. Mehr Infos hier
Wenn Sie sich für das Thema Depression interessieren, können Sie auch in den Podcast "Raus aus der Depression" reinhören.
In der nächsten Folge sprechen wir mit dem Psychologen Michael Leggemann darüber, wie sich psychische Erkrankungen von Eltern auf Kinder und Familien auswirken können.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an [email protected].
Jeder Mensch hat Glaubenssätze – aber nicht immer stimmt unser Blick mit der Realität überein. Anita Chasiotis vom Leibniz-Institut für Psychologie erklärt, warum wir welche Dinge glauben und welche Auswirkungen das auf unser Zusammenleben hat.
Inhalt dieser Folge:
- Wann wir anderen Menschen etwas glauben und wann nicht (04:10)
- Ab wann Menschen anfangen, Verstand und Glauben zu entwickeln (07:58)
- Welchen Einfluss die eigenen Eltern darauf haben, was wir glauben (11:06)
- Wer oder was noch unsere Glaubenssätze beeinflussen kann (13:45)
- Inwiefern es Objektivität geben kann, wenn jeder etwas anderes glaubt (18:10)
- Wie sehr wir manchmal glauben, was wir glauben wollen und unsere Vorannahmen bestätigt (19:18)
- Welche Rolle das Bedürfnis nach Zugehörigkeit bei Glaubenssätzen spielt (22:31)
- Wie wir mit polarisierenden Meinungen in Beziehungen umgehen können (25:28)
- Inwiefern Angst beeinflussen kann, was wir lieber glauben (28:45)
- Wie man mit solchen Ängsten umgehen kann (31:37)
- Welche Rolle das "Bauchgefühl" dabei spielt, was wir glauben (36:51)
- Wie ich mit meinen eigenen Glaubenssätzen auseinandersetzen kann (39:02)
- Inwiefern man Toleranz für andere Glaubenssätze und Meinungen lernen kann (41:23)
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Tipp zur Folge: Das Angebot KLARpsy vom Leibniz-Institut für Psychologie macht psychologische Forschung für alle verständlich.
Konstruktiv, unterhaltsam und inspirierend: Das Philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke
In der nächsten Folge am 4. Juli sprechen wir mit dem Neuropsychologen Thomas Beblo über die neurologischen Auswirkungen von Depressionen, wie sie erkannt und behandelt werden können.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an [email protected].
Intensives Nachdenken ist eigentlich etwas Gutes. Grübeln dagegen kann zur Belastung werden. Prof. Thomas Ehring von der LMU München erklärt, wann Grübeln zum Problem wird und wie man aus den Gedankenspiralen wieder herauskommt.
Inhalt dieser Folge:
- In welchem Alter Menschen anfangen zu grübeln (04:06)
- Warum Mädchen und Frauen mehr grübeln als Jungen und Männer (04:42)
- Wo der Unterschied zwischen pathologischem Grübeln und Nachdenken liegt (06:38)
- Welche Funktion Grübeln hat (07:25)
- Gibt es einen Unterschied zwischen Grübeln und sich Sorgen machen? (09:48)
- Wann wird Grübeln pathologisch? (10:53)
- Welche Rolle spielt Grübeln bei einer Depression? (16:59)
- Wie sich die Corona-Pandemie auf das Grübeln ausgewirkt hat (19:53)
- Welche Rolle Grübeln bei posttraumatischen Belastungsstörungen spielt (21:24)
- Warum Menschen mit sozialer Phobie viel grübeln (26:52)
- Warum wir manchmal mit anderen Menschen zusammen "Co-Grübeln" (28:46)
- Welche körperlichen Symptome mit dem Grübeln einhergehen können (30:52)
- Kann Veranlagung Grübeln begünstigen? (33:48)
- Wie mit Grübeln in einer Therapie umgegangen werden kann (36:52)
- Eine kurze Übung gegen das Grübeln zum Mitmachen (39:35)
- Welche Strategien langfristig gegen Grübeln helfen können (43:43)
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Buchtipp zur Folge:
Tobias Teismann und Thomas Ehring: Pathologisches Grübeln. Hogrefe Verlag 2019.
Zum Entspannen statt Grübeln empfehlen wir den Musik-Podcast Philipps Playlist
Konstruktiv, unterhaltsam und inspirierend: Das Philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke
In der nächsten Folge am 6. Juni sprechen wir mit der Psychologin Anita Chasiotis darüber, warum Menschen an Verschwörungsmythen glauben.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an [email protected].
Die Ich-Stärke kommt aus der Psychoanalyse und meint Fähigkeiten wie Resilienz, Selbstwirksamkeit sowie die Regulation der eigenen Emotionen. Wie sie entsteht und gestärkt kann, erklärt Ira-Katharina Petras, Psychologin an der Uniklinik Aachen.
Inhalt dieser Folge:
- Was Psychologen unter dem Begriff der Ich-Stärke verstehen (01:27)
- Wann sich Ich-Stärke in der Entwicklung herausbildet (04:25)
- Wie wir Ur-Vertrauen entwickeln (05:41)
- Warum Emotionsregulation für die Ich-Stärke nichts Negatives ist (06:37)
- Welche Rolle die eigenen Eltern bei der Entwicklung der Ich-Stärke spielen (07:46)
- Inwiefern Ich-Stärke eine Rolle spielen kann bei der Entstehung von Depressionen (14:00)
- Welche Rolle Selbstakzeptanz und Selbstwert für Kinder und Jugendliche spielen (16:55)
- Wie sich das Umfeld auf die eigene Ich-Stärke auswirkt (19:25)
- Warum Menschen, die äußerlich stark wirken, nicht unbedingt eine hohe Ich-Stärke haben (22:47)
- Welchen Einfluss die sozialen Medien auf die Entwicklung von Ich-Stärke haben können (24:26)
- Welche Rolle Perfektionismus spielt (29:15)
- Wie man die Ich-Stärke bei Kindern und Jugendlichen stärken kann (32:56)
- Wie ich auch im Erwachsenenalter meine Ich-Stärke beeinflussen kann (38:29)
- Welche Therapieformen helfen können (40:31)
- Inwiefern Glaubenssätze eine Rolle spielen für die Ich-Stärke (42:01)
- Warum jeder Mensch Ich-Stärke haben kann (46:17)
Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, empfehlen Sie uns auf Ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter: https://1.ard.de/innenwelt-podcast
In der nächsten Folge sprechen wir mit dem Psychologen Prof. Thomas Ehring über das Thema "Grübeln".
Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an [email protected]
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