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Es ist eine spezielle Situation. Sowohl der Musiker wie der professionelle Sportler bereiten sich auf ihre Arbeit hinter den Kulissen vor, dann folgt der Auftritt vor andern Menschen. Und dieses Publikum hat seine Erwartungen, somit auch Einfluss auf den Auftritt. Man kann sich verschiedene Gefühlslagen vorstellen, zwischen Bühnenangst, Nervosität und Stolz. Und man kann sich vorstellen, dass man sich psychologisch darauf einstellen muss.
Bilder erzählen Geschichten – wahre, aber auch falsche. Wir hätten es gerne anders, aber Bilder können lügen, sie können betrügen – in der heutigen Zeit, verstärkt durch Online-Welten, mehr noch als zuvor. Wir kennen die Bilderflut, von Katzenbildern bis herausgeputzten Air B’n’B-Unterkünfte und airgebrushten Menschen mit ihren Ferienfotos. Die Welt im Tik Tok-Format. Was daran stimmt? Ein brennendes gesellschaftliches, auch herausforderndes Thema, das im Fotomuseum Winterthur auf künstlerische Art erforscht wird.
Carl Spitzwegs Gemälde „der arme Poet“ von 1839 hat über die Jahrhunderte hinweg das Image der Kunstschaffenden geprägt. Eine ärmliche Dachstube, es ist kalt, denn der Kachelofen hat kein Feuer; auf einer Matratze liegt dick zugedeckt liegt der Poet und geht seiner Arbeit nach. Er schreibt. Und das bringt offenbar so wenig ein, dass er in diesem kalten und dunklen Ort haust.
Gastgeber sind Paulina und Michael Calabro von der Kunstgalerie Calabrò in der Zürcher Altstadt – ein Ort für zeitgenössische Kunst und für die Diskussion darüber.
Die Zeiten sind ungeheuer komplex. KI, Fake News und die digitalen Veränderungen der Welt halten uns auf Trab. Die Gesellschaft sieht sich laufend neuen Herausforderungen gegenüber.
Les Young Gods ont toujours suivi leur propre chemin, parfois avec des étappes inattendues. Ces spécialistes du rock industriel ont fait des reprises des chansons théatrales de Kurt Weill et du minimalisme de Terry Riley in C, en passant par l’ambient. Leur nouvel album « Appear Disappear » retourne à des bases plus brutes, mais en les combinant avec toutes les expériences faites.
Die Young Gods sind eine spezielle Schweizer Band. Eine Kultband, die im Ausland eine grosse Gemeinde hat, die für für viele andere Bands ein Vorbild war, die sich immer weiterentwickelt hat – zwischen. Zum 40. Geburtstag gibt es nun ein neues Album: «Appear Disappear» vereint all ihre Stärken.
Eigentlich war alles vorbereitet für seinen 90. Geburtstag am 24.3.: die Eröffnung des Büro Bichsel, einem mobilen Museum, einem Bürolokal in Solothurn sowie einer Website, wo sich alles um das «Universum Bichsel» dreht; dann eine Neuauflage der Kurzgeschichtensammlung „Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen“ mit weiteren Geschichten und Varianten. Doch dann starb der Autor, kurz vor seinem Geburtstag.
Erfolg bedeutet zuerst einmal das Erreichen eines Ziels. Aber, wer definiert das Ziel? Und ist es wichtig, wie dieses Ziel aussieht? Und was ist, wenn sich persönliche und gesellschaftliche Ziele widersprechen? Wenn dieser Erfolg sich nicht als unser wahres Glück entpuppt? Fragen über Fragen, die sich immer aktuell sind, die aber im Moment aber politisch, gesellschaftlich, aber auch im Bezug auf die Umwelt.
Arbeit in der Kultur ist anstrengend: viel der Arbeit findet am Abend statt, Kreativität braucht viel Zeit, nur eine Minderheit verdient wirklich gut mit Kulturarbeit. Wie ist das mit einer Familie vereinbar? Die Gesellschaft braucht Kultur, ist sich aber oft der Produktionsbedingungen dessen, was sie jeden Tag konsumiert, nicht bewusst. Was kann die Politik, was kann die Gesellschaft tun, um das Leben von Künstler:innen zu erleichtern? Eine Bestandesaufnahme und Ursachensuche, und der Versuch, Lösungsvorschläge zu finden. Zu Gast am Kulturstammtisch im Kultur-Veranstaltungsort Apollo in Kreuzlingen waren: Big Zis – Rapperin und Künstlerin und Mutter; Marion Sontheim – Politikerin, Kantonsrätin der SP, Bildungsmanagerin und Mutter; Patrik Muchenberger – Künstler und Vater. Dieser Kulturstammtisch entstand in Zusammenarbeit mit Thurgau Kultur und der IG Kultur Ost.
Die Geschichte Bob Dylans und seines Werks wurden bereits ausgiebigst beschrieben und erforscht. Es gibt dazu halbe Bibliotheken und einige Filme. Dennoch hat sich Regisseur James Mangold an die Verfilmung der frühen Jahre des Singer/Songwriters gemacht; „A Complete Unknown“ behandelt den Karrierestart Jahre des Musikers, vom Moment seiner Ankunft auf der New Yorker Folk-Szene bis zu dem, an dem er seine akustische Gitarre gegen eine elektrische austauscht. Eine besonders fruchtbare Periode. Was darf man von einem Film erwarten, dessen Inhalt man bereits kennt, dessen Inhalt bereits zig-Mal wiedergegeben wurde – nicht zuletzt von Dylan selbst in seinem autobiographischen Werk „Chronicles Vol. 1“?
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