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Der russische Außenminister hat in New York die Wiederbelebung des Getreideabkommens zurückgewiesen. Die Vorschläge seien nicht zielführend, so Sergej Lawrow. Bei der Generaldebatte vor der UN-Vollversammlung lehnte Lawrow auch den Friedensplan der Ukraine ab. Zugleich machte er dem Westen schwere Vorwürfe. Die westlichen Staaten würden durch die Unterstützung der Ukraine direkt gegen Russland kämpfen, behauptete er. Er unterstellte den USA, eine sogenannte multipolare Weltordnung verhindern zu wollen. Russland hingegen lehne einen großen Krieg ab. Den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine klammerte er bei seiner Rede weitgehend aus.
Bei dem Angriff der ukrainischen Armee auf das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim sind mehrere hochrangige Militärs getötet worden. Das hat der ukrainische Geheimdienstchef Budanow in einem Interview mitgeteilt. Insgesamt sind neun Menschen getötet und 16 verletzt worden. Auch ranghohe russische Militärs seien verwundet, darunter ein Kommandeur der russischen Streitkräfte in der teils russisch besetzten Region Saporischschja, sowie ein Kommandeur der Nordflotte der russischen Marine.
Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat eine mehrjährige Unterstützung in Aussicht gestellt. Sie solle der Ukraine eine längerfristige Planung ermöglichen, sagte Trudeau während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Ottawa.
Die Ukraine hat das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte auf der Halbinsel Krim angegriffen. Das ukrainische Militär meldet, dass die Streitkräfte das Ziel im Hafen von Sewastopol "erfolgreich getroffen" hätten. Zuvor hatten bereits die örtlichen Behörden mitgeteilt, dass es einen Raketenangriff auf die Einrichtung gegeben hat.
US-Präsident Joe Biden hat der Ukraine ein weiteres Rüstungspaket im Wert von rund 325 Millionen Dollar zugesagt. Nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj erklärte er, darunter seien vor allem Luftabwehrsysteme und Artilleriemunition.
Lange hatte man sich in der Ukraine darauf vorbereitet, jetzt scheint es wieder soweit zu sein: Russland hat zum ersten Mal seit einem halben Jahr die Energieinfrastruktur der Ukraine massiv angegriffen. In mehreren Regionen sei die Strom- und Wasserversorgung betroffen, heißt es vom Energieversorger Ukrenergo. Bei Angriffen im ganzen Land sollen nach Behördenangaben auch mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt worden sein.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland den Angriffskrieg gegen sein Land und die vielen Völkerrechtsverstöße darin vor. Als Russlands Außenminister Sergej Lawrow zur Entgegnung in den Saal kam, war Selenskyj längst wieder weg und führte andere Gespräche in New York - später auch mit Kanzler Olaf Scholz.
Saboteure haben nach Angaben des ukrainischen Militärgerheimdienstes HUR zwei Flugzeuge und einen Hubschrauber auf einem Militärflugplatz bei Moskau zerstört. Auf dem streng bewachten Flugplatz Tschkalowski sei Sprengstoff an den Maschinen angebracht worden, der am vergangenen Montag explodierte, teilte die Behörde auf ihrem Telegram-Kanal mit.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zum ersten Mal im New Yorker UN-Hauptquartier eine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten. Er bezeichnete Russlands Krieg gegen sein Land vor der UN-Vollversammlung als Angriff auf die gesamte Welt. Es gehe nicht nur um die Ukraine. "Wenn Hass als Waffe gegen eine Nation eingesetzt wird, dann hört es nie damit auf", mahnte Selenskyj wörtlich.
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die westukrainische Stadt Lwiw sind laut Caritas international ein Mensch getötet und 300 Tonnen Hilfsgüter zerstört worden. Das Hauptlager der ukrainischen Hilfsorganisation Caritas-Spes sei in der vergangenen Nacht völlig niedergebrannt. Dabei sei ein Lagerarbeiter ums Leben gekommen - das hat der Geschäftsführer der Organisation heute bestätigt. Die Vereinten Nationen haben den Angriff scharf verurteilt und darauf verwiesen, dass Einrichtungen für Humanitäre Hilfe durch internationales Recht geschützt sind und niemals attackiert werden dürften.
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