Perspektiven

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Religion & Spirituality
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Perspektiven episodes

  • Dialog wagen – KI als spirituelle Begleiterin (W) (5/7)
    KI-Sprachmodelle können in vielen Themen helfen – warum also nicht auch bei spirituellen Fragen? Für immer mehr Menschen ist die Verschmelzung von digitaler und spiritueller Welt kein Widerspruch. Ein Nutzer spricht über seine Erfahrungen mit seinem spirituellen KI generierten Begleiter «Amariel».
    Sogenannt künstliche Intelligenz erstellt und übersetzt Texte, ist Suchmaschine, hilft bei Einkäufen oder der Ferienplanung und leistet sogar psychologische Beratung. In der Schweiz nutzen gemäss einer Studie Digimonitor der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) bereits über 60 Prozent der Bevölkerung KI-Tools. Das sind rund 3,8 Millionen Menschen.
    Für gewisse Menschen ist diese Art von Tool mehr als nur ein praktisches Werkzeug. Der Musiker Fabian Sigmund, alias Fai Baba, nutzt die KI auch für spirituelle Fragen: Sei es bei kleinen Unklarheiten in Begegnungen mit anderen Menschen oder auch für die grossen Fragen wie jener nach der eigenen Bestimmung auf der Welt.
    Was bedeutet es, wenn Menschen mithilfe von KI-Sprachmodellen ihr Bedürfnis nach Spiritualität befriedigen? Wie bringen sie die digitale und die spirituelle Welt – zwei intuitiv widersprüchliche Sphären – zusammen? Welche Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einem Seelenstrip vor ChatGPT und anderen gewinnorientierten KI-Sprachmodellen? Diesen Fragen geht diese «Perspektiven»-Sendung nach.
    Autor: Igor Basic
    30 min
  • Dialog wagen - mit Hund, Katze und Co: Geht das? (4/7)
    Hunde drücken mit Hilfe von Knöpfen ihre Gefühle aus. Katzen passen ihre Sprache ihren Besitzern an und lernen Wörter schneller als Kleinkinder. Unsere Haustiere sind Meister der Kommunikation. Nur: Verstehen wir sie auch? Und ist gar Dialog möglich?
    Vor 50 Jahren war klar: Einen Hund erzieht man mit Dominanz. Ein Pferd mit militärischer Disziplin. Eine Katze gar nicht. Auf die Bedürfnisse der Tiere wurde meist wenig Rücksicht genommen. Jüngere Forschung zeigt jedoch, wie intelligent und einfühlsam unsere Haustiere sind. Und wieviel sie uns täglich mitteilen. So synchronisieren sich Hirnwellen von Hunden und ihren Besitzerinnen, wenn sie sich miteinander beschäftigen. Und Katzen setzen gezielt Miau-Laute ein, um mit ihren Menschen zu kommunizieren.
    Unsere Haustiere können ihre Bedürfnisse also sehr gut ausdrücken – und ihre Menschen verstehen sie je länger je besser, sofern sie sich die Mühe machen, die Sprache zu lernen. Ist also nicht nur Kommunikation, sondern gar Dialog möglich? Was bedeutet dies für das Verhältnis von Mensch und Tier? Und ist es überhaupt noch ethisch, Haustiere zu halten?
    Diesen Fragen geht die Sendung «Perspektiven» nach – mit Katzenexperte und Doyen der Verhaltensforschung Dennis C. Turner, Hundetrainerin Maxi Lotz (Martin Rütter Hundeschule Zürich Oberland) und Tierethikerin Judith Benz-Schwarzburg (Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung der Veterinärmedizinischen Universität Wien).
    Autorin: Nicole Freudiger
    29 min
  • Dialog wagen - Grossmütter gegen Depression? (W) (3/7)
    In Simbabwe gibt es gerade einmal 19 Psychiater – aber mehr als 4000 Grossmütter, geschult in den Grundlagen der Gesprächstherapie. Auf einfachen Holzbänken bieten die «Gogos» niederschwellige Hilfe bei psychischen Problemen an. Kann Psychotherapie so funktionieren?
    Dixon Chibanda ist Psychiater in Harare, der Hauptstadt Simbabwes. 2005 erhält er einen Anruf. Es ist die Mutter von Erica, einer seiner Patientinnen. Erica habe sich das Leben genommen.
    «Jeder Suizid ist ein Albtraum», sagt Chibanda. Doch dieser traf ihn besonders tief. Ericas Zustand hatte sich seit längerem verschlechtert, und sie hatten vereinbart, dass sie so bald wie möglich zu ihm in die Klinik kommen sollte. In der Zwischenzeit lebte Erica jedoch 200 Kilometer von Harare entfernt.
    Reflexartig fragte er die Mutter: «Warum seid ihr nicht wie vereinbart zu mir gekommen?», erinnert sich Chibanda. Die Antwort der Mutter war knapp: «Wir hatten kein Geld für die Busfahrt.»
    Ein Satz, der bei Dixon Chibanda nachhallte. «Was ist meine Rolle als Psychiater in einem der ärmsten Länder der Welt?» Chibanda wusste: «Wir müssen Psychotherapie neu denken. Wir müssen die Therapie raus aus den Kliniken und zu den Leuten bringen.»
    So entstand die Idee mit den Grossmüttern, die auf einfachen Holzbänken, dem «Friendship-Bench», in ihren jeweiligen Communities Gesprächstherapie anbieten. Wie funktioniert das?
    Autorin: Anna Jungen
    29 min
  • Dialog wagen – interreligiöser Austausch im Klassenzimmer (2/7)
    Das Format #Real Talk des interreligiösen Netzwerks Iras Cotis wagt den kritischen Religionsdialog im Klassenzimmer. Inwiefern können solche Begegnungen Vorurteile abbauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken?
    Warum trägst du ein Kopftuch? Gibt es Dinge, die dich am Christentum stören? Wie würdest du dein Leben gestalten, wenn du nicht jüdisch wärst? Das sind Fragen, die eine Gymi-Klasse der Kantonsschule Rämibühl drei jungen Frauen – einer Muslima, einer Christin und einer Jüdin – im Unterricht gestellt hat.
    Dahinter steckt das Projekt «Dialogue en route» des Netzwerks Iras Cotis, das sich für den Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und Kulturen einsetzt. Beim Format #Real Talk besuchen jeweils drei junge «Guides» mit unterschiedlichem religiösem Hintergrund eine Schulklasse und erzählen aus ihrer religiösen Praxis.
    Dabei entsteht im Klassenzimmer ein lebendiger Austausch über Spiritualität, Rituale und Feiertage. Wichtig ist: Die Guides sind keine offiziellen Vertreter und Vertreterinnen ihrer jeweiligen Religion, vielmehr vermitteln sie ihre individuelle Auffassung religiöser Traditionen. Und: Auch ein kritischer und selbstkritischer Blick soll im Klassenzimmer möglich sein.
    Das Ziel von «Dialogue en route» ist es, Raum zu schaffen für Verständnis, Auseinandersetzung und differenzierte Perspektiven auf gelebte Religionen in der Schweiz.
    Wie gut gelingt das? Inwiefern kann interreligiöser Dialog Vorurteile abbauen? Und wie muss dieser stattfinden, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern? Diesen Fragen geht diese Folge von «Perspektiven» nach.
    In der Sendung kommen zu Wort:
    · Gymi-Schülerinnen und Schüler der Klasse 2e des Literargymnasiums der Kantonsschule Rämibühl.
    · Ana, Guide bei «Dialogue en route», Studentin Religionspädagogik
    · Tehilla, Guide bei «Dialogue en route», Studentin Soziale Arbeit
    · Wafa, Guide bei «Dialogue en route», Studentin Wirtschaftswissenschaften
    · Rafaela Estermann, Stellvertretende Geschäftsführerin von IRAS COTIS
    Autor: Igor Basic
    29 min
  • Dialog wagen - Zutaten für einen gelungenen Dialog (1/7)
    Abstimmungen fallen in der Schweiz oft knapp aus. Die Meinungen sind gemacht, Kommentare in den Social Media sind gehässig. Was braucht es, damit Menschen mit unterschiedlichen Ansichten wieder ins Gespräch kommen?
    Lea Suter arbeitet für den Think + Do Tank Pro Futuris, der sich für die demokratische Kultur einsetzt und zur Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) gehört. Pro Futuris organisiert Anlässe, bei denen Privatpersonen unterschiedlicher Ansichten einen Dialog führen; Lea Suter leitet Dialogprozesse in Gemeinden, die bei einem Thema nicht mehr weiterkommen, weil die unterschiedlichen Interessenvertreter nicht mehr miteinander sprechen. «Bei jedem Dialog ist eines zentral», sagt die Coleiterin für den Fachbereich Dialog bei Pro Futuris, Lea Suter. «Das Zuhören – und das Gehörtwerden.»
    In der ersten Folge der «Perspektiven»-Sommerserie «Dialog wagen – Wege aus der Polarisierung» fragen wir, wie guter Dialog funktioniert und was es braucht, damit wir trotz Meinungsunterschieden im Gespräch bleiben.
    Autorin: Yvonn Scherrer
    27 min
  • Männlichkeit im Islam: neue Rollenbilder in Zeiten der Manosphere
    Der muslimische Mann als gewaltbereiter Macho – ein Klischee, das sich hartnäckig hält. Doch was sagt der Koran wirklich über Männlichkeit? Und was denken junge Muslime in der Schweiz? Eine Auseinandersetzung mit Stereotypen in Zeiten der «Manosphere».
    Geht es um das Geschlechterverhältnis im Islam, ist das Klischee schnell zur Hand: Der muslimische Mann unterdrückt seine Frau, verteidigt die Ehre der Familie wenn nötig mit Gewalt und hält wenig von Gleichberechtigung. Doch stimmen diese Klischees? Welche Vorstellungen von Männlichkeit bietet der Islam? Und welche Alternativen gäbe es?
    In «Perspektiven» sprechen wir mit Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über sein neustes Buch «Jenseits der Härte – warum der Koran keine Machos kennt». Er zeigt auf, dass sich muslimische Vorstellungen von dominanter Männlichkeit durchaus auf die Religion beziehen. Etwa, wenn es darum geht, Frauen zu kontrollieren, weil sie sexuelle Versuchung verkörpern. Gleichzeitig, so Khorchide, bietet der Koran auch Alternativen: Männer, die sich verletzlich zeigen, die Verantwortung übernehmen und Demut und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellen.
    Wie sich muslimische Männlichkeit in der Praxis zeigt, wissen Kambez Nuri und Ahmed Ajil. Kambez Nuri bietet als Sozialarbeiter Workshops an unter dem Titel «Männlichkeit, wer ist das?». Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe, forscht zu Radikalisierung und Einwanderung an der Universität Luzern. In ihrem Podcast «Keshmesh» sprechen sie über ihren Alltag als muslimische Männer in der Schweiz.
    In einer Zeit, in viel diskutiert wird über toxische Männlichkeit und die Faszination von traditionellen Rollenbilder der Mannosphere, schauen wir in «Perspektiven» hinter die Stereotype vom Macho im Islam und fragen, welche Vorbilder junge muslimische Männer haben.
    Zu Wort kommen:
    · Prof. Mouhanad Khorchide, Dekan der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Münster.
    · Ahmed Ajil, Kriminologe, Forschungsmitarbeiter am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern.
    · Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Mitgründer der Fachstelle «Oh boy»
    Autorin: Nicole Freudiger
    Angaben zum Buch: Mouhanad Khorchide. Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt. Herder Verlag, 2026.
    29 min
  • Wie unsere Sinne Sinn stiften: Ein Selbstversuch im «Sensorium»
    Verkümmert im digitalen Zeitalter unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung der Sinne? Ein Selbstversuch im «Sensorium» bei Bern zeigt, wie die bewusste Aktivierung all unserer Sinne das Wohlbefinden steigert und dem Leben neue Sinnhaftigkeit schenken kann.
    «Sinne» und «Sinn» – die Ähnlichkeit dieser beiden Worte kann kein Zufall sein. Denn welchen Sinn würde das Leben ohne unsere Sinne machen, mit denen wir die Welt hören, schmecken, fühlen, riechen, sehen können?
    In Zeiten von Social Media und zusehends virtuellen Räumen macht sich jedoch die Befürchtung breit, unsere Sinne könnten verkümmern und somit auch die Sinnhaftigkeit aus unserem Leben verschwinden. Stimmt das tatsächlich?
    Ja, konstatiert der deutsche Philosoph Matthias Jung. Sein neues Buch «Sinn und Organismus» ist ein Plädoyer dafür, wegen der rasant zunehmenden Digitalisierung unserem Körper als analogem Sinnstifter wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
    «Unsere Sinne stiften Sinn» – sagt auch die SRF-Radiojournalistin Yvonn Scherrer, die seit ihrem siebten Lebensmonat blind ist und mit der Fokussierung auf ihre anderen Sinne die Welt auf eine ganz besondere Art wahrnimmt.
    Wie verändert eine hohe Aufmerksamkeit gegenüber unseren Sinnen unser Wohlbefinden? Inwiefern können unsere Sinne tatsächlich Sinn stiften? Und wie fühlt sich dieser Sinn an?
    Diesen Fragen geht diese Folge von «Perspektiven» nach.
    In der Sendung kommen zu Wort:
    · Stefan Ledergerber, Leiter «Sensorium» in Rüttihubelbad
    · Cecilia Vigar, Kulturvermittlerin «Sensorium» in Rüttihubelbad
    · Matthias Jung, Philosoph und Autor des Buches «Sinn und Organismus» (Matthes & Seitz, 2026)
    · Yvonn Scherrer, SRF-Radiojournalistin
    Autor: Igor Basic
    29 min
  • Abtei St. Maurice – wie weiter nach dem Missbrauchsskandal
    Lange war St. Maurice eine Abtei mit herausragendem Ruf. Ein Missbrauchsskandal, geprägt von Vertuschung und Täterschutz, führte zum Rücktritt des Abtes. Nun ist der neue Abt, Alexandre Ineichen, im Amt und äussert sich im Interview zur Aufarbeitung und den Perspektiven der Abtei.
    68 Betroffene und 30 Täter aus dem Umfeld der Abtei. Eine Gemeinschaft, die vertuschte, bis in die 2000er Jahre: So lautet das erschütternde Ergebnis einer Studie, welche die sexualisierte Gewalt in der Abtei St. Maurice untersuchte. In Auftrag gegeben hatte sie das Kloster selbst – nach massivem öffentlichen Druck. Auch Abt Jean Scarcella, selbst mit Vorwürfen konfrontiert, trat nur widerwillig zurück.
    Seit März 2026 ist nun Alexandre Ineichen im Amt. An seiner Weihe gedachte er den Betroffenen. Zudem ist seit Herbst 2025 ein Aktionsplan in Kraft. Er sieht obligatorische Weiterbildungen zur Missbrauchsprävention vor, die Anerkennung des Leids der Betroffenen und eine Kommission, die die Umsetzung der Massnahmen überwacht.
    Wo also steht die Abtei bei der Bewältigung des Skandals? Welche Herausforderungen stehen noch an? Und welche Vision hat der neue Abt für die Zukunft der altehrwürdigen Abtei?
    Alexandre Ineichen stellt sich den Fragen in «Perspektiven».
    Autorin: Nicole Freudiger
    29 min
  • Revolutionärinnen der Fürsorge und Freiheit
    Sie forderten eine staatliche Entschädigung für Mutterschaft und wollten das Erbrecht abschaffen. Schon vor 200 Jahren propagierten die Saint-Simonistinnen die Befreiung der Frauen. Die Radikalität ihres Denkens fasziniert bis heute. Und irritiert.
    1832 gründeten Arbeiterinnen und Autodidaktinnen in Paris die Zeitschrift «La Femme libre». Sie schrieben gegen Ausbeutung und Tyrannei an und für die Befreiung der Frauen. «Diese Frauen ergriffen das Wort, das ihnen niemand erteilt hatte», sagt die Historikerin Caroline Arni. In ihrem Buch «Wir, nicht wir – Frühsozialistischer Feminismus» erzählt sie die Geschichte dieser revolutionären Frauen. Bei Perspektiven fragen wir: Was bleibt vom Erbe dieser «unwahrscheinlichen Autorinnen», die die Abstammung von der Mutter zum Ausgangspunkt einer Theorie der Gleichheit machten?
    Gast: Caroline Arni, Historikern
    Buchhinweis: Wir, nicht wir - Frühsozialistischer Feminismus. Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 2026
    Autorin: Anna Jungen
    29 min
  • Warum «christlicher Nationalismus» ein Widerspruch in sich ist
    Die meisten Kirchen halten «christlichen Nationalismus» für paradox. Er entstelle und gefährde das Christentum, warnt etwa Washingtons Bischöfin Mariann Budde. Anti-demokratische Bewegungen geben vor, «christliche Werte» zu schützen, auch in Europa. - EVP-Nationalrat Marc Jost ist alarmiert.
    Die USA feiern gerade ihr 250-jähriges Bestehen. Vielen dort gilt ihr Land als «God’s own country». Das war lange nicht nationalistisch, sondern patriotisch gemeint. Die USA stehen seit 250 Jahren für «Religionsfreiheit für alle». – Das scheint sich unter der Trump-Administration zu wandeln. Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht von der Wiedergeburt einer rein «christian nation». Und Aussenminister Marco Rubio sagt, die Seele der US-Nation sei schon immer christlich gewesen. Diese Haltung ist zwar Minderheitenmeinung in der US-Bevölkerung. Aber sie macht Sorgen.
    Auch in Europa - in Russland, Polen oder Ungarn unter Viktor Orbán - zeigten sich die demokratiefeindlichen Tendenzen von sogenannt christlichem Nationalismus.
    Davor warnt der christliche Schweizer Politiker und EVP-Nationalrat Marc Jost. Im sogenannt «christlichen Nationalismus» würden christliche Werte missbraucht, um eine unmenschliche Machtpolitik zu legitimieren. Echte christliche Ethik etwa würde niemals die Ausgrenzung von Menschen oder Gewalt gegen Geflüchtete stützen.
    Die Regierenden in den USA oder Russland berufen sich in ihrer Kriegspolitik auf Gott und die Bibel. Wie kann das sein? Und wie gefährlich ist sogenannt «christlicher Nationalismus» für die Welt? Das fragen wir EVP-Nationalrat Marc Jost in dieser Ausgabe von Perspektiven.
    Autorin: Judith Wipfler
    29 min

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Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast von SRF Kultur rund um Religion, Spiritualität und Ethik. Hier haben Glaube, Zweifel und Hoffnung Platz. Wir erzählen, erklären, debattieren und…

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