Perspektiven

Perspektiven

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Religion & Spirituality
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Perspektiven episodes

  • Traumwelten – Was bedeuten unsere Träume?
    Alle Menschen träumen. Wie wir unsere Träume jedoch interpretieren, ist ganz unterschiedlich. Manche deuten Träume als einen Ausdruck unseres Unterbewusstseins, andere sehen darin eine tiefere Bedeutung, die über unser Verständnisvermögen hinaus geht.
    Träume spielen auch in verschiedenen religiösen Traditionen immer wieder eine wichtige Rolle. So gibt es in der christlichen Tradition Offenbarungen, die im Traum geschehen. Es gibt islamische Überlieferungen, die von der Traumreise von Mohammed nach Jerusalem erzählen oder alte buddhistische Traumdeutungen. Besonders zu dieser Jahreszeit beschäftigen sich viele Menschen mit ihren Träumen - während der zwölf Rauhnächte nach Weihnachten. Viele Menschen fasziniert die Frage, wie unsere Träume zu deuten sind und in der Sendung Perspektiven möchten wir einige dieser Deutungen entdecken: Wir besuchen eine Autorin, die in den Rauhnächten ein Traumtagebuch führt, einen tibetisch-buddhistischen Lehrer, der Traumyoga praktiziert und wir sprechen mit einem Judaist über die Bedeutung von Träumen in der jüdisch-christlichen Tradition.
    29 min
  • Der Unkonventionelle: Desmond Tutu mit 90 Jahren verstorben
    Sein Kampf für Menschenrechte in Südafrika machte den anglikanischen Bischof Tutu zur Gallionsfigur des Anti-Apartheitkampfes. Doch der Theologe und Familienvater überraschte auch mit unkonventionellem Engagement, etwa für die LGBTQI-Gemeinschaft.
    Desmond Tutu ist kurz nach seinem 90. Geburtstag verstorben. Unermüdlich setzte er sich für gesellschaftliche Veränderungen ein. Gleichheit und Versöhnung in der Rainbow-Nation sind bis heute nicht erreicht. Umso mehr Aufsehen erregte es, als Desmond Tutu seiner Tochter Mpho den Segen für ihre Ehe mit einer Frau gab. Wenn Tutu von der Liebe Gottes predigte, dann schwang meistens auch ein aufklärerischer Appell mit. So forderte er zur Covid-Impfung auf und kämpfte weiter gegen Aids. All das machte ihn zum liebenswürdigen Vorbild und Friedensnobelpreisträger. Ein Portrait.
    (Zweitausstrahlung der Sendung vom 2.10.2021)
    28 min
  • Leutetheologie: eine Theologie auf Augenhöhe
    Monika Kling-Witzenhausen arbeitet in der römisch-katholischen Kirche in Stuttgart. In ihrer Doktorarbeit befasste sie sich mit der Theologie von Menschen, die die Schwelle zur Kirche nicht oder selten übertreten.
    Was glauben Menschen, die vielleicht an Weihnachten zur Kirche gehen, sonst aber nie? So genannte «Schwellenchrist:innen» interessieren sich für Fragen nach Gott und dem Sinn, fühlen sich der Kirche als Institution aber nicht verbunden. Doch auch diese Menschen «vor der Kirchentüre» haben mitunter ihre ganz eigenen Theologien entwickelt. Was und wie sie glauben, das hat Monika Kling-Witzenhausen erforscht. Sie möchte diesen «Leutetheologien» auf Augenhöhe begegnen, sie ernst nehmen und deren Sprache finden. Denn was Menschen glauben und wie sie glauben, das könne eine Bereicherung sein, auch für die Menschen in der Kirche.
    In der Sendung erwähnte Bücher + Kontaktadressen:
    Monika Kling-Witzenhausen: Was bewegt Suchende? Leutetheologien – empirisch-theologisch untersucht. Kohlhammer, 2020
    Sabrina Müller: Gelebte Theologie. Impulse für eine Pastoraltheologie des Empowerments. TVZ, 2019
    Lutz von Rosenberg Lipinsky: Petri heil. Christsein ohne Kirche. Herder, 2021
    30 min
  • Die Schweiz, ein ökumenisches Wunderland?
    Seit 50 Jahren gibt es in der Schweiz ökumenische Kirchgemeinden. Das Kirchenzentrum in Langendorf SO war eines der ersten seiner Art. Doch wie steht es heute um die Ökumene vor Ort? Das erkundet eine Reportage. Und die Luzerner Ökumeneprofessorin Nicola Ottiger gibt ihre Expertise dazu.
    Sie feiern fast alles zusammen, ausser Eucharistie und Abendmahl. Aber auch da gibt es Zwischenformen, die ökumenisch funktionieren. Reformierte, römisch- und christkatholische Gemeinden sind sich seit den 70er Jahren immer nähergekommen. Ein orthodoxer Theologe präsidiert heute sogar die Schweizer Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. Und viele Freikirchen schliessen sich ökumenischen Foren an. Das ist besonders und viel im internationalen Vergleich. Ist bei uns also alles gut? Oder könnte noch mehr gehen? Das fragen wir Menschen im ökumenischen Langendorf SO und die neue Professorin für ökumenische Theologie an der Universität Luzern, Nicola Ottiger.
    30 min
  • Harmonikale Architektur und wie die Stille klingt (W)
    Das Lassalle-Haus, ein religiöses Bildungszentrum im Kanton Zug, besteht in seiner heutigen Form seit über 50 Jahren. Der Architekt André Studer orientierte sich damals am Prinzip der harmonikalen Architektur: Die Proportionen stehen in einem harmonischen Verhältnis zueinander.
    Das Lassalle-Haus basiert auf dem menschlichen Längenmass «Fuss», also auf etwa 30 Zentimetern. Alle Masse des modernen Betonbaus sind daher ein Vielfaches oder ein Bruchteil davon. Der renommierte Architekt André Studer war überzeugt, dass mit dieser harmonikalen Architektur ein ureigener Klang des Hauses entsteht – ein Klang, der die Gefühle der Menschen anspricht. Damit kann er nicht ganz falsch gelegen haben: Heute ist das Lassalle-Haus auch bekannt als Ort der Stille. Es werden etwa Zen-Meditationen oder Schweige-Exerzitien angeboten.
    Seit mehr als 20 Jahren ist Georg Frey hier als Zen-Schüler unterwegs. Als Architekt und ehemaliger Denkmalpfleger des Kantons Zug kennt er das Lassalle-Haus aber auch beruflich: Er hatte den Weg bereitet, dass das Haus heute denkmalgeschützt ist. Die reformierte Pfarrerin Noa Zenger hingegen lebt und wirkt im Lassalle-Haus zusammen mit der Jesuitengemeinschaft. Beide erzählen von ihren Raumerfahrungen und was die harmonikale Architektur mit Stille zu tun hat.
    Autorin: Léa Burger
    Eine Wiederholung vom 4.Juli 2020
    30 min
  • Traumberuf Pfarrer:in – wie geht’s den Quereinsteiger:innen?
    Sie waren Chirurgin, Banker, Opernsängerin, Lehrer – und haben dann entschieden, sich neu zu orientieren und evangelisch-reformierte Pfarrerin oder Pfarrer zu werden. 2019 haben die ersten Quereinsteiger das Studium abgeschlossen. Wie geht es ihnen im Berufsalltag?
    Seit sechs Jahren bietet die Universität Zürich den Quereinstieg in den Pfarrberuf an, später kamen Basel und Bern dazu. Drei bis vier Jahre lang studieren die Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Die meisten berichten vom Bedürfnis nach selbstbestimmtem und sinnerfülltem Arbeiten. Dass der Wunsch, Pfarrerin oder Pfarrer zu werden, erst im Laufe des Berufslebens gereift ist. Doch entspricht die Arbeit als evangelisch-reformierte Pfarrer:in den Vorstellungen? Welchen Schwierigkeiten begegnen sie? In der Sendung Perspektiven erzählen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger von ihren Erfahrungen.
    27 min
  • Was Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart in der Bibel findet
    Hanspeter Müller-Drossaart ist der neue Sprecher von «Ein Wort aus der Bibel». Als ehemaliger Klosterschüler verbinde ihn viel mit dem Buch der Bücher, erzählt er in Perspektiven.
    Bibeltexte sind kein einfaches Genre. Ein Jahrtausende tiefer Graben trennt uns von diesen Texten. Und doch sprechen sie mitunter direkt ins Herz. Mit Respekt, aber ohne Zögern sagte Hanspeter Müller-Drossaart zu, als Radio SRF ihn als neuen Bibelleser anfragte.
    Für ihn als vom Katholizismus geprägten «Benediktiner-Internats-Abkömmling» gebe es «keine spirituelle Existenz ohne Bibel!»
    Im Gespräch mit Bibelwort-Redaktorin Judith Wipfler spricht der Schweizer Schauspieler über Bibelspiritualität. Und Kostproben aus den neuproduzierten Bibellesungen sind in dieser Ausgabe von «Perspektiven» ebenfalls schon zu hören.
    27 min
  • Künstliche Befruchtung aus ethischer Sicht
    Die Samenspende ist in der Schweiz erlaubt, aber nicht allen: Alleinstehenden ist sie verboten. Die Eizellenspende ist allen untersagt. Viele Paare reisen deshalb nach Spanien und nehmen hohe Kosten in Kauf. Ist das gerecht? Wie hoch sollen wir das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung gewichten?
    Die Schweiz pflegt in Sachen moderner Reproduktionsmedizin eher einen restriktiven Umgang. Ganz anders als Länder wie Israel, wo es die weltweit meisten Fruchtbarkeitskliniken und die meisten In-vitro-Behandlungen pro Kopf gibt. Welche Methoden zugelassen sind und ob beispielsweise Embryonenforschung betrieben wird, hängt oft auch von ethischen und religiösen Vorstellungen ab: Ab wann beginnt das Leben? Welchen Wert hat es? Darüber diskutieren Biologin und Ethikerin Regula Ott und Raffael Guggenheim, Kinderarzt und jüdischer Ethiker.
    In der Sendung fragen wir
    • Was sagt die römisch-katholische Kirche zur Samenspende?
    • Was sagt das Judentum zur künstlichen Befruchtung?
    • Ist ein Kind jüdisch, wenn die Eizellenspenderin nicht-jüdisch ist?
    • Warum ist Eizellenspende in der Schweiz verboten?
    • Welche Familienkonstellationen lässt die Schweiz rechtlich zu?
    30 min
  • Organspende pro und contra: Was sagen die Religionen?
    Braucht eine gläubige Christin einen Organspendeausweis? Was sagen Ethiker zur Widerspruchslösung, die jeden und jede automatisch zum Organspender macht? Welche Fragen stellen sich in der Praxis im Umgang dem Sterben? Darüber diskutieren Seelsorgerin Susanna Meyer und Sozialethiker Michael Coors.
    Ein Viertel der Menschen, die eine Organspende grundsätzlich ablehnen, tun dies aus religiösen Gründen. Und dies, obwohl im Christentum, Judentum, Islam und auch im Buddhismus die Organspende grundsätzlich befürwortet wird. Die Skepsis hat zu tun mit unseren Vorstellungen vom Tod und vom ewigen Leben.
    In der Sendung fragen wir
    * Was sagt die Bibel zur Organspende?
    * Was sagt der Buddhismus zur Organspende?
    * Welche Fragen beschäftigen die Angehörigen bei der Organspende?
    * Wann ist ein Mensch tot? Wie beeinflusst die Religion unsere Vorstellung vom Sterben?
    * Was bedeutet die Widerspruchslösung für Angehörige und Seelsorge?
    30 min

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Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast von SRF Kultur rund um Religion, Spiritualität und Ethik. Hier haben Glaube, Zweifel und Hoffnung Platz. Wir erzählen, erklären, debattieren und…

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