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„Wer monatelang auf ein Ziel hinarbeitet, erwartet am Ende Euphorie, Glück und Erleichterung. Doch genau das Gegenteil kann eintreten.“ Nach großen Erfolgen erleben manche Menschen Antriebslosigkeit, innere Leere oder sogar depressive Phasen. Die Wissenschaft beschreibt dieses Phänomen als Post-Achievement-Depression.
Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklären das Phänomen, bei dem unser Gehirn nach großen Erfolgen plötzlich in einen gegenteiligen Zustand kippen kann. Besonders bekannt wurde dieses Thema durch Schwimmlegende Michael Phelps. Der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten (28 Olympia-Medaillen) sprach offen über depressive Phasen und tiefe emotionale Krisen nach seinen größten sportlichen Erfolgen. Doch betroffen sind nicht nur Spitzensportler, sondern auch viele Menschen im Alltag. Nach Prüfungen, Karrierezielen, Projekten oder persönlichen Meilensteinen.
Im Zentrum steht dabei unser Belohnungssystem. Während wir auf ein Ziel hinarbeiten, steigt die dopaminerge Aktivität kontinuierlich an. Motivation, Fokus und Antrieb werden verstärkt. Wird das Ziel dann erreicht, fällt genau dieser Prozess abrupt weg. Gleichzeitig brechen Stresshormone und die intensive Zielorientierung zusammen. Besonders anfällig sind Menschen, die ihr gesamtes Leben sehr stark auf ein einziges Ziel ausrichten.
Die Folge zeigt, warum unser Gehirn evolutionär eher auf Zielverfolgung als auf dauerhafte Zufriedenheit ausgelegt ist, welche Rolle Identität, sozialer Halt, Bewegung und Ernährung dabei spielen und warum neue Ziele oft wichtiger sind als der eigentliche Erfolg selbst.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.
Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben)
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
By ALL EARS ON YOU5
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„Wer monatelang auf ein Ziel hinarbeitet, erwartet am Ende Euphorie, Glück und Erleichterung. Doch genau das Gegenteil kann eintreten.“ Nach großen Erfolgen erleben manche Menschen Antriebslosigkeit, innere Leere oder sogar depressive Phasen. Die Wissenschaft beschreibt dieses Phänomen als Post-Achievement-Depression.
Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklären das Phänomen, bei dem unser Gehirn nach großen Erfolgen plötzlich in einen gegenteiligen Zustand kippen kann. Besonders bekannt wurde dieses Thema durch Schwimmlegende Michael Phelps. Der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten (28 Olympia-Medaillen) sprach offen über depressive Phasen und tiefe emotionale Krisen nach seinen größten sportlichen Erfolgen. Doch betroffen sind nicht nur Spitzensportler, sondern auch viele Menschen im Alltag. Nach Prüfungen, Karrierezielen, Projekten oder persönlichen Meilensteinen.
Im Zentrum steht dabei unser Belohnungssystem. Während wir auf ein Ziel hinarbeiten, steigt die dopaminerge Aktivität kontinuierlich an. Motivation, Fokus und Antrieb werden verstärkt. Wird das Ziel dann erreicht, fällt genau dieser Prozess abrupt weg. Gleichzeitig brechen Stresshormone und die intensive Zielorientierung zusammen. Besonders anfällig sind Menschen, die ihr gesamtes Leben sehr stark auf ein einziges Ziel ausrichten.
Die Folge zeigt, warum unser Gehirn evolutionär eher auf Zielverfolgung als auf dauerhafte Zufriedenheit ausgelegt ist, welche Rolle Identität, sozialer Halt, Bewegung und Ernährung dabei spielen und warum neue Ziele oft wichtiger sind als der eigentliche Erfolg selbst.
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