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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Ein Stunde Skischule bringt's
    Auch wer Skifahren kann, tut gut daran, mal eine Lektion bei einem Skilehrer oder einer Skilehrerin zu buchen. Gerade wer länger nicht mehr auf den Skiern stand gewinnt schnell Sicherheit, wer das Skigebiet nicht kennt, lernt die Pisten besser kennen und auch Cracks können ihr Niveau optimieren.
    Gesagt - getan. Corinne Jörg, Skilehrerin und Präsidentin der Skischule Wengen hat drei Skifahrerinnen, die nicht die gewagtesten sind, zwei Stunden lang unterrichtet. Zuerst gab's ein Warmup für Arme und Schultern, die Beine waren durch ein bisschen Fussmarsch schon aufgewärmt.
    Individuell und doch gemeinsam
    Eine Lektion Skilehrerin hilft, das eigene Fahren zu analysieren. Wie man Beine oder Arme hält, ist einem beim Fahren nämlich nicht bewusst. Wer schon länger nicht mehr auf den Skiern stand, gewinnt Sicherheit oder bekommt Tipps und Kniffe für ein sichereres Fahren. Und: Man lernt mit einem Skilehrer oder einer Skilehrerin auch Pisten kennen, die man sonst vielleicht nicht genommen hätte.
    Auch für Ski-Cracks
    Auch wer super Ski fährt, kann von einem Skilehrer oder einer Skilehrerin noch lernen. Auch mit Videoaufnahmen kann individuell an Finessen gearbeitet werden.
    6 min
  • Wichtige Termine: So verpassen Sie keine Spar-Gelegenheit
    Geld sparen möchte jeder, und über das Jahr gesehen gibt es dazu immer wieder Gelegenheiten – wenn man die Fristen nicht verpasst. Wir helfen Ihnen, wichtige Termine im Auge zu behalten, um Steuern, Versicherungen und Co. zu optimieren.
    Steuern
    * Die Steuererklärung muss je nach Kanton im März, April eingesandt werden. Geht dies nicht, muss die Frist rechtzeitig verlängert werden.
    * Prüfen Sie jedes Jahr, ob weitere Abzüge möglich sind. Vor allem lohnt sich das bei Altersvorsorge, Geldanlagen und Liegenschaften.
    * Denken Sie auch langfristig (Pensionierung, Liegenschaftskauf etc.)
    * Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.
    * Anfangs Jahr den gesamten Steuerbetrag im Voraus bezahlen kann sich unter Umständen lohnen. Nämlich dann, wenn man vom Steueramt dafür mehr Zins erhält, als für das Sparkonto auf der Bank. Welche Kantone sind das? Siehe Link unten.
    Privatversicherungen
    * Versicherungen können häufig nur Ende März oder Ende September gekündigt werden.
    * Prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie bestimmte, freiwillige Versicherung wirklich brauchen. Faustregel: Kann ich einen Schadensfall aus der eigenen Tasche bezahlen, ohne in finanzielle Not zu geraten, ist die Versicherung unnötig.
    * Andererseits lohnt es sich auch, Prämien und Leistungen von verschiedenen Versicherungen miteinander zu vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
    Krankenkasse
    * Zusatzversicherungen müssen bis Ende September gekündigt werden. Vorsicht: Kündigen Sie die alte Versicherung erst, wenn Sie den Vertrag des neuen Anbieters in der Hand halten. Denn die Aufnahme ist freiwillig.
    * Die Grundversicherung muss bis Ende November gekündigt werden. Vergleichen Sie frühzeitig die verschiedenen Angebote.
    Altersvorsorge
    * Vergessen Sie nicht, für die Säule 3a einzuzahlen. Es empfiehlt sich, das bereits Mitte Dezember zu erledigen. Tut man dies erst in den letzten Tagen des Jahres, besteht die Gefahr, dass die Verbuchung erst im neuen Jahr stattfindet.
    * Falls Sie sich in die Pensionskasse einkaufen wollen, müssen Sie das ebenfalls im Dezember noch erledigen. Dieser Schritt will aber wohl überlegt sein. Befassen Sie sich frühzeitig mit dem Thema.
    Hypotheken
    * Läuft in den nächsten zwölf Monaten Ihre Hypothek aus, prüfen Sie die Kündigungsfrist. Bei gewissen Banken beträgt sie sechs Monate.
    * Falls Sie eine Anschlusslösung brauchen, sollten Sie sich überlegen, welches Modell für Sie in Frage kommt. Beginnen Sie früh, die Zinsentwicklung zu beobachten.
    Sparkonten
    * Meistens ädern Banken ihre Zinsen und Gebühren auf das neue Jahr. Spätestens nach der Bekanntmachung der neuen Konditionen ist es Zeit, verschiedene Banken zu vergleichen. Allenfalls kommen Sie bei einem anderen Geldinstitut besser weg. Einen schnellen Überblick bekommt man auf verschiedenen Vergleichsplattformen.
    * Siehe Link unten.
    6 min
  • So teilt man seine digitalen Fotos mit Freunden und Familie
    Schöne Fotos sollen nicht auf dem Smartphone versauern. Und die Möglichkeiten, seine digitalen Bilder zu teilen, sind mannigfaltig.
    Früher war es einfach: War der Film in der Kamera voll, liess man ihn entwickeln, suchte die besten Aufnahmen aus, klebte sie ins Fotoalbum und zeigte das anschliessend stolz im Familien- und Freundeskreis herum.
    Doch heute wird fast ausschliesslich digital fotografiert und die Möglichkeiten, seine Aufnahmen herumzuzeigen, haben ebenso zugenommen wie die Zahl der aufgenommenen Bilder. Wie teilt man seine schönsten digitalen Schnappschüsse also am besten mit Freunden und Familie?
    Ein geteiltes Album direkt auf dem Smartphone erstellen
    Zuerst steht die Entscheidung, ob man die Bilder im digitalen Format behalten oder lieber ausdrucken will. Bleibt man beim Digitalen, bietet sich an, direkt in der Foto-App auf dem Smartphone ein geteiltes Album einzurichten. Das lässt sich stets um neue Fotos erweitern und einzelne Bilder können auch jederzeit wieder gelöscht werden. Um die Privatsphäre zu wahren, lässt sich einschränken, wer genau das geteilte Foto-Album sehen darf.
    Solche geteilten Alben gibt es bei Geräten von Apple ebenso wie bei Geräten mit Android-Betriebssystem. Allerdings haben so jeweils nur Leute mit Apple- respektive Android-Geräten Zugriff auf die Fotos. Der Kreis lässt sich erweitern, indem man die App eine öffentliche Webseite einrichten lässt, auf der die Bilder dann per Link für alle zu sehen sind – ein Link, der allerdings auch leicht an Dritte weitergegeben werden kann.
    Schnappschüsse auf einer Online-Plattform wie Flickr sammeln
    Etwas sicherer ist es, seine Fotos auf einer Plattform wie Flickr zu zeigen, einem Online-Dienst, zu dem die Bilder hochgeladen werden. Auch dort lässt sich einstellen, wer Zugriff auf die Bilder hat und wer nicht. Auf einer Online-Plattform wie Flickr können die Fotos am PC in hoher Auflösung und in grossem Format gesehen werden und wirken so attraktiver als auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm.
    Genauso wie beim geteilten Album der Smartphone-App lässt sich ein Album auf einer Online-Plattform jederzeit um neue Bilder erweitern und unliebsame Bilder können wieder gelöscht werden. Allerdings ist auch so ein Album in gewisser Weise öffentlich und es lässt sich nicht immer genau kontrollieren, wer die Bilder schliesslich zu Gesicht bekommt.
    Im gedruckten Foto-Album kommen Bilder am besten zur Geltung
    Wer das verhindern will, druckt seine Bilder am besten aus und zeigt sie Freunden und Bekannten wie früher im kleinen Kreis auf Papier. Viele Fotolabore haben eine App, mit der sich die Fotos auf dem Smartphone direkt zum Drucken schicken lassen. In spezialisierten Geschäften oder bei Grossverteilern wie der Migros lassen sich die zum Beispiel auf einen USB-Stick kopierten Fotos auch gleich vor Ort drucken.
    Die gleichen Anbieter bieten meist auch die Möglichkeit, ausgewählte Bilder in einem gedruckten Foto-Album zu sammeln. Keine schlechte Idee, denn auf Papier wirken solche Fotos in der Regel immer noch am besten. Und weil der Platz in einem echten Foto-Album im Gegensatz zum digitalen beschränkt ist, muss man sich zwangsläufig auf seine schönsten Bilder konzentrieren – die so noch einmal besser zur Geltung kommen.
    6 min
  • Blasenentzündung - es geht auch ohne Antibiotika
    Hat Mann oder Frau erst mal eine Blasenentzündung, kommt bald die nächste. Besonders wenn man sie mit Antibiotika behandelt. Antibiotika sind zwar sehr effektiv, aber sie zerstören auch die guten Bakterien in der Blase. Resultat: Bahn frei für die schlechten. Es gibt effektivere Alternativen.
    Cornelia Betschart ist stellvertretende Klinikdirektorin an der Klinik für Gynäkologie am Unispital Zürich. Sie ist spezialisiert auf Urogynäkologie. Sie kennt die Problematik von Antibiotika bei der Behandlung von Blasenentzündungen nur zu gut. «Zum einen werden auch alle guten Bakterien, die in der Blase sind abgetötet, zum anderen sind da die Resistenzen», sagt die Expertin. Und: Alternativen zu Antibiotika sind auch besser verträglich.
    Natürliche Mittel gegen Blasenentzündung
    Ein gutes, natürliches Mittel gegen Blasenentzündungen ist die D-Mannose. Ein Zucker, der verhindert, dass Bakterien an der Blasenwand anhaften können. Wer zu Blasenentzündungen neigt, kann D-Mannose auch präventiv täglich einnehmen. Auch Tausendgüldenkraut, Rosmarin, Essenzen auf Meerrettichbasis können helfen. Am besten lässt man sich in der Apotheke beraten. «Die pflanzlichen Mittel können auch gut mit einem Schmerzmittel kombiniert werden», sagt Betschart. Zum Teil helfen auch schon Schmerzmittel alleine, ohne dass Antibiotika eingesetzt werden müssen.
    Wann zum Arzt oder zur Ärztin?
    Dauert eine Blasenentzündung länger als drei Tage sollte man unbedingt eine Ärztin aufsuchen. Auch bei Schmerzen in der Nierengegend ist ein Gang zum Arzt angesagt. Ab und zu müssen dann trotzdem Antibiotika eingesetzt werden. Aber vordringlich sollte man - auch wegen allfälliger späterer Resistenzen - andere, oft nicht minder wirksame Mittel, anwenden.
    6 min
  • Frisches Grünfutter für kleine Haustiere
    Im Winter werden Obstbäume, Laubbäume und Hecken geschnitten. Dieses Schnittgut ist ein beliebtes Futter für kleine Haustiere.
    Wellensittiche knabbern sehr gerne an Knospen und Rinde von Schnittgut. Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Chinchillas und auch Reptilien schätzen hingegen die jungen Blätter und aufgehende Blütenknospen.
    Dieses Schnittgut eignet sich besonders gut als Laubfutter im Winter:
    * Sämtliche Obstgehölze: wie Apfel-, Birnen-, Quitten-, Zwetschgen- Pfirsich-, Kirschen-, Edelkastanien, Reben und Beerensträucher.
    * Laubbäume, wie Eschen, Birken und sämtliche Pappel- und Weidenarten, Rotbuche.
    * Heckensträucher, wie Weiss- und Schwarzdorn.
    Die einjährigen, jungen Zweige werden nochmals angeschnitten. Ein langer, schräger Schnitt ermöglicht die optimale Wasseraufnahme. In handwarmes Wasser einstellen. Alle zwei Tage wird das Wasser erneuert. Nach rund vierzehn Tagen erscheinen die ersten Blätter und die Blütenknospen öffnen sich. Zweige samt jungen Blättern zum fressen geben.
    6 min
  • Fünf Vorsätze für mehr Gleichgewicht und weniger Stolpern
    16'000 Menschen verletzen sich pro Jahr schwer durch einen Sturz. Gut 1'700 sterben sogar dadurch. Je älter man wird, umso höher das Sturzrisiko und umso länger auch dauert die Rückkehr in den Alltag. Deshalb: Gleichgewichts- und Kraftübungen machen, am besten ab 50ig.
    Kraft und Gleichgewichts- sowie Reaktionsfähigkeit nehmen im Alter ab und dementsprechend nimmt das Sturzrisiko zu. «Ältere Erwachsene sind zudem besonders stark von den Folgen von Sturzunfällen betroffen. Fast jede Art von Sturz kann schwerwiegende Folgen haben: lange Spitalaufenthalte, Einschränkungen in der Mobilität oder den Verlust der Selbstständigkeit», sagt Marc Kipfer von der Beratungsstelle für Unfallverhütung, bfu.
    5 Vorsätze
    Die bfu empfiehlt deshalb fünf Vorsätze für das neue Jahr, für einen sicheren Stand:
    * Regelmässig bewegen. Das heisst: Am besten täglich.
    * Zusätzlich pro Woche 3 × 30 Minuten Gleichgewicht und Kraft trainieren.
    * Übungen dem Trainingsstand anpassen. Am besten lässt mach sich von einem Trainer oder einer Physio beraten.
    * Gruppentraining erhöht die Motivation und gibt Ideen für ein Training alleine zu Hause. Sichergehen.ch bietet entsprechende Programme an.
    * Stolperfallen im ganzen Haus oder der Wohnung beseitigen.
    Auch Haushaltunfälle durch Stürze vermeiden
    Zwei Drittel der Stürze geschehen ebenerdig. Deshalb alle Stolperfallen wie aufstehende Teppiche, Kabel, herumliegende Schuhe oder Taschen wegräumen. Ist es finster im Keller: Heller Glühbirne oder eine bessere Lampe montieren. Vielleicht ist es auch Zeit, den fehlenden Handlauf endlich montieren zu lassen?
    6 min
  • Bewerbungsschreiben: So heben Sie sich von der Masse ab
    Das Bewerbungs- oder Motivationsschreiben stellt eine besondere Knacknuss dar. Es soll dafür sorgen, dass man sich von den anderen Bewerbern abhebt und muss den Personalchef oder die Personalchefin in Kürze überzeugen. So gelingt es.
    Bewerbungsbrief oder Motivationsschreiben?
    Es gibt Firmen, die explizit ein Motivationsschreiben verlangen. Dann muss man in einem separaten Dokument seine Motivation für den gewünschten Job hervorheben. Grösstenteils ist aber mit dem Motivationsschreiben der Bewerbungsbrief gemeint, die erste Seite der Bewerbung. In diesem Fall schreibt man dort über seine Motivation.
    Der richtige Aufbau eines Bewerbungsbriefes
    * Nicht länger als eine A4-Seite, ansonsten besteht die Gefahr, dass sich der Leser langweilt und das Dossier beiseitelegt.
    * Kurze Sätze
    * In Abschnitte aufteilen
    * Layout: Siehe Beispiel im Link unten
    Der Inhalt
    Der Brief sollte in sich aufbauend sein, man sollte einen roten Faden erkennen können. Damit das gelingt, kann man sich an die «Sie-Ich-Wir»-Regel halten:
    * Sie: Beschreiben Sie in 1-2 Absätzen, warum Sie diese Firma gut finden, warum Sie für sie arbeiten wollen und warum dieses Stellenangebot so interessant für Sie ist.
    * Ich: Hier geht es um Ihre Fachkompetenzen. Picken Sie zwei bis drei Fähigkeiten/Eigenschaften heraus, die ideal für diesen Job sind. Zählen Sie diese nicht einfach auf, sondern liefern Sie eine Begründung dazu. Beispiel: «Da ich drei Jahre in den USA gearbeitet habe, ist mir die englische Sprache in Wort und Schrift sehr geläufig.» Zeigen Sie auf, welchen Mehrwert Sie der Firma bringen.
    * Wir: Hier schreiben Sie, warum die Firma und Sie zusammengehören, warum Sie ins Team passen und wie Sie zum Erfolg des Unternehmens beitragen können.
    Verkaufen Sie sich!
    Die Bewerbung gleicht einem Werbespot. Daher gilt:
    * Vermeiden Sie Konjunktive. Schreiben Sie nicht «Ich könnte Ihr Team ideal ergänzen.» Sondern: «Ich ergänze Ihr Team ideal.»
    * Ihre Bewerbung soll in der Masse hervorstechen. Das fängt beim Titel an. Ein guter Titel ist zum Beispiel: «Warum ich perfekt zu Ihnen passe.» Oder: «Deshalb sollten Sie mich einstellen.»
    * Lassen Sie im Bewerbungsbrief vor allem Ihre Persönlichkeit spüren, Ihre Erfahrungen und Kompetenzen stehen bereits im Lebenslauf.
    * Vermeiden Sie Aufzählungen.
    * Vermeiden Sie Floskeln. Schreiben Sie zum Beispiel nicht: «Ihr Inserat hat mich sehr angesprochen.» Das ist klar, sonst würden Sie sich nicht bewerben.
    * Verwenden Sie gezielt Schlüsselwörter aus dem Inserat, aus der Branche oder aus der Firmenwebseite. Das zeigt, dass Sie sich mit dem Unternehmen beschäftigt haben.
    * Denken Sie immer daran: Ein Bewerbungsschreiben ist etwas Individuelles. Kopieren Sie also keine Vorlagen aus dem Internet und verwenden Sie nie den gleichen Brief für mehrere Unternehmen.
    6 min
  • So umgeht man Geoblocking
    Schweizer Fernsehsendungen und oder Radioprogramme lassen sich im Ausland per Internet oft nicht abrufen. Drei Buchstaben helfen, dieses Hindernis zu umgehen.
    Wer im Ausland versucht, das Online-Angebot von Schweizer Radio- und Fernsehsendern aufzurufen, bekommt ausser einem schwarzen Bildschirm oft nichts zu sehen oder hören.
    Der Grund heisst «Geoblocking» – bestimmte Inhalte sind im Ausland aus rechtlichen Gründen gesperrt, weil die Abspielrechte nur für die Schweiz vorhanden sind.
    VPN überlistet Geoblocking
    Mit einem VPN kann Geoblocking aber umgangen werden – die drei Buchstaben stehen für «Virtual Private Network», ein virtuelles privates Netzwerk.
    Ein VPN-Dienst schickt Anfragen des eigenen Computers erst an einen Server im Land, aus dem die entsprechenden Inhalte – zum Beispiel ein Radio- oder Fernsehprogramm – gesendet werden. Am Zielort sieht es dann so aus, als käme die Anfrage aus dem eigenen Land, weshalb kein Geoblocking zum Einsatz kommt.
    Auch ausländisches Geoblocking kann umgangen werden
    Eine VPN-Verbindung lässt sich auf dem PC oder einem mobilen Gerät wie Smartphone und Tablet leicht installieren. Dazu muss man bloss die Software oder App eines VPN-Anbieters herunterladen und wird dann in einfachen Schritten durch den Installationsprozess geführt.
    Dabei kann man auch festlegen, in welchem Land der Server stehen soll, über den die Anfragen im VPN laufen. Je nach Wahl lässt sich so nicht nur das Geoblocking von Schweizer Anbietern umgehen, sondern man kann auch Anfragen aus der Schweiz über einen Server im Ausland laufen lassen und so in Genuss dortiger Inhalte kommen.
    Allerdings ist ein VPN auch kein Allerheimittel. Es gibt für Anbieter Möglichkeiten des Digital Rights Managements (DRM), Inhalte ausserhalb eines bestimmten Gebietes zu sperren. Solche ausgeklügerte Massnahmen lassen sich auch mit einem VPN nicht umgehen. 
    Vorsicht bei Gratis-Angeboten
    Bei der Auswahl des VPN-Anbieters ist allerdings Vorsicht geboten, denn theoretisch hat er die Möglichkeit, den gesamten Datenverkehr innerhalb des VPNs zu überwachen.
    Bei Gratis-Angeboten, wenn das Geschäftsmodell des Anbieters nicht klar ist, kann es sein, dass einem nicht nur Werbung angezeigt wird, sondern die eigenen Nutzerdaten auch der Werbeindustrie verkauft werden.
    Anbieter muss Schweizer Server im Angebot haben
    Kostenpflichtige VPN-Anbieter, die in Sachen Privatsphäre gut abschneiden, sind zum Beispiel NordVPN, ExpressVPN oder CyberGhost. Sie kosten im Monat um die 10 Franken oder auch nur die Hälfte, wenn man sich gleich für ein Jahres-Abonnement entscheidet.
    Bei allen dreien lassen sich Anfragen über Schweizer Server senden, sollte man einmal im Ausland sein und Heimweh nach Schweizer Radio- und Fernsehprogrammen haben.
    7 min
  • Wieviel am Bildschirm ist zu viel?
    Handy, Tablet, Laptop - wir sind ständig online. Selbst die erste Berührung am Morgen gilt oft dem Handy und nicht dem Partner oder der Partnerin, neben einem im Bett. Für den Familienfrieden empfiehlt der Psychologe Franz Eidenbenz Regeln aufzustellen.
    Franz Eidenbenz ist Psychologe am Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, er sagt: «Die Bildschirmzeit alleine ist kein Suchtkriterium.» Viel wichtiger sei, sich im Klaren darüber zu sein, ob man statt mit jemandem aus der Familie zu kommunizieren am Bildschirm hängt. Die Bildschirmzeit sollte die Realität nicht ersetzen. Ergänzen ist absolut in Orndung, sagt der Experte.
    Für den Familienfrieden aus der Ich-Perspektive argumentieren
    Klar, irgendwann mal stört das Handy oder der Laptop auch den Familienfrieden oder die Paarbeziehung. Wie reagiert man da am besten? «Keine Vorwürfe machen», empfiehlt der Experte. Besser aus der Ich-Perspektive argumentieren. Am besten mit Sätzen wie: 
    * Ich vermisse Dich.
    * Ich möchte gerne unsere Beziehung mehr pflegen.
    * Ich vermisse Deine Präsenz.
    * Mir ist unsere gemeinsame Zeit wichtig.
    6 min
  • Katzen und Elstern im Garten – was kann man dagegen tun?
    Während der Brutzeit sind Eier und Jungvögel besonders durch Katzen und Elstern gefährdet. Katzen sind passionierte Jäger und jagen auch, wenn sie bereits genug gefressen haben. Auch Elstern haben es auf Eier und Jungvögel ihrer Artgenossen abgesehen.
    Die Amsel zum Beispiel warnt ihre Artgenossen laut und anhaltend wenn sich eine Katze dem Nest nähert. Dies hören Elstern und wissen damit: hier gibt es Futter! Elstern rauben gelegentlich Eier und Jungvögel von kleineren Singvögeln um sie der eigenen Brut zu verfüttern. Die Singvögel haben sich darauf eingestellt und verstecken ihre Nester sehr gut im Dickicht und brüten mehr als einmal.
    Katzen aus dem Garten vertreiben
    Damit das Zusammenspiel von Elstern und Katzen unterbrochen wird, ist es wichtig, dass keine Katzen in den Garten kommen und die Vögel genügend geschützte Dickichte zum brüten vorfinden.
    * Katzen während der Brutzeit der Singvögel im Hause behalten.
    * Katzen den Zugang zum Garten mit Duftstoffen vergrämen. (geeignete Mittel im Handel)
    *  Katzen forsch aus dem Garten drängen.
    Mit einheimischen, dornigen Sträuchern einen geschützten Brutraum für Vögel pflanzen:
    * Weissdorn (Crataegus laevigata und Crataegus monogyna)
    * Schwarzdorn (Prunus spinosa) für grosse Gärten
    * verschiedene Wildrosen
    * Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
    * Stechpalme (Ilex aquifolium)
    * Gemeiner Wacholder (Juniperus communis)
    * Berberitze (Berberis vulgaris)
    8 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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