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Ratgeber episodes

  • Beim Skifahren das Kreuzband schonen
    Gerade beim Skifahren ist das Kreuzband sehr gefährdet. Kein Wunder, jährlich reissen etwa 4'000 Kreuzbänder allein beim Skiahren. Dass es nicht so weit kommt, kann man als Skifahrer oder Skifahrerin mit ein paar Übungen dazu beitragen.
    Jörg Spörri ist Leiter Forschung Sportmedizin am Balgrist Campus in Zürich. Für ihn gibt es vier Punkte, die es zu beachten gilt:
    Stärken der hinteren Beinmuskulatur
    Stärken Sie die hintere Muskulatur Ihrer Beine, am besten schon vor Beginn der Saison mit dem Training beginnen. 
    Stärken der Rumpfstabilität
    Gerade die Muskeln des Rumpfes helfen Kantenfehler auszugleichen. Auch hier gilt: Möglichst früh mit dem Training beginnen.
    Beinachse stabilisieren
    Damit die Beine auf der Piste nicht wegknicken die Beinachse stabilisieren. Hüfte, Knie und Füsse sollte in einer stabilen Achse sein. 
    Warmup auf der Piste und Belasten des Aussenskis
    Auf der Piste, bzw. bevor man loslegt: Ein Warmup für Rumpf, Beine und Arme hilft Verletzungen vorzubeugen. Beim Schwung konsequent den Aussenski belasten, um das Kreuzband zu schonen um gar nicht erst in Situationen zu kommen die zum Riss des vordere Kreuzband führen und einem möglichen Verschneiden der Skis präventiv entgegen zu wirken.
    6 min
  • Kreisverkehr: Mit diesen Regeln läuft es rund
    Verkehrskreisel gibt es immer mehr, trotzdem sorgen sie auch heute noch bei Autofahrerinnen und Autofahrern für Unsicherheiten und Diskussionen: Wie fährt man korrekt in den Kreisel und wieder raus? Eine kleine Auffrischung.
    Einfahrt in den Kreisel
    * Vor dem Kreisel Tempo reduzieren.
    * Wenn möglich flüssig einfädeln und nicht anhalten. Das bremst den Verkehrsfluss.
    * Die Annahme «Wer im Kreisel ist hat Vortritt» ist weitverbreitet, stimmt aber nicht ganz. Richtig ist: Links hat immer Vortritt. Und zwar auch dann, wenn das Fahrzeug noch nicht im Kreisel ist. Sobald man dieses Fahrzeug bei der Fahrt behindern würde, muss man ihm Vortritt gewähren. Kann man einfädeln, ohne dem von links kommende Auto vor die Nase zu fahren, kann man einfädeln.
    Ausfahrt aus dem Kreisel
    * Mit dem Schulterblick sicherstellen, dass man keinem Zweiradfahrer den Weg abschneidet (toter Winkel).
    * Allfällig vorhandene Fussgängerstreifen frühzeitig im Blick haben und prüfen, ob die Fahrt frei ist.
    * Vorgeschrieben: Vor der Ausfahrt mit Blinken anzeigen, dass man den Kreisel verlassen wird.
    Richtig blinken
    * Korrekt ist: Konsequent rechts blinken, bevor man den Kreisel verlässt. Und zwar kurz nach der vorherigen Ausfahrt.
    * Nicht erlaubt ist, überhaupt nicht zu blinken. Das führt zu Unsicherheiten bei den anderen Verkehrsteilnehmern und kann Unfälle verursachen.
    * Es gibt Autofahrerinnen und Autofahrer, die im Kreisverkehr links blinken und damit anzeigen wollen, dass sie den Kreisel erst bei einer der letzten Ausfahrten verlassen. Das ist nicht verboten, wird aber klar nicht empfohlen.
    Und im zweispurigen Kreisel?
    * Wer bei der ersten oder zweiten Ausfahrt den Kreisel verlässt, bleibt auf der rechten Spur. Wer später ausfädelt, benutzt die linke Spur.
    * Damit der Kreisel reibungslos verlassen werden kann, muss frühzeitig von der linken auf die rechte Spur gewechselt werden.
    * Vorgehen: Überprüfen, ob die rechte Spur frei ist, rechts blinken und Spur wechseln.
    * Ist die rechte Spur besetzt, hat dieses Fahrzeug Vortritt. Reicht es nicht mehr für die Ausfahrt, muss die Lenkerin oder der Lenker eine Extra-Runde im Kreisel drehen.
    * Stoppen, ohne dass eine Gefahr besteht, geht nicht. Das sogenannte «freiwillige Anhalten» ist verboten.
    * Wer unsicher ist, bleibt auf der rechten Spur. Das ist erlaubt.
    5 min
  • So bewahrt man digitale Daten lange und sicher auf
    Seien es wichtige Unterlagen oder die liebsten Fotos: Viele Dokumente und Erinnerungen haben wir heute in digitaler Form. Wir geben Tipps, wie man sie lange und sicher lagert.
    Nicht alle Speichermedien sind gleichermassen geeignet, digitale Daten lange und sicher aufzubewahren – und keines schlägt die Archivierungs-Methoden unserer Vorfahren: Einschriften auf Steintafeln sind auch tausende von Jahren später noch zu lesen, Schrift auf Papier kann mehrere hundert Jahre überdauern.
    Bei CDs kann nach fünf Jahren schon Schluss sein
    Dagegen ist die Haltbarkeit digitaler Medien geradezu flüchtig: Eine selbstgebrannte CD lässt sich im dümmsten Fall schon nach fünf Jahren nicht mehr lesen, wie diese Übersicht der Haltbarkeit von Speichermedien zeigt.
    Selbst gebrannte CDs sind also ein schlechtes Mittel, um Daten möglichst lange und sicher zu speichern. DVDs schneiden da schon besser ab, hier liegt die vermutete Haltbarkeit um die 30 Jahre.
    USB-Sticks schneiden noch schlechter ab als CDs
    Allerdings: Sowohl CDs als auch DVDs werden zum Datenspeichern immer weniger benutzt: ihre Verkaufszahlen gehen seit Jahren zurück und CD- und DVD-Brenner gehören auch immer seltener zur Grundausstattung von PCs und Laptops.
    Stattdessen kommen heute oft USB-Sticks zum Einsatz, wenn es ums schnelle Sichern von Daten geht. Je nach Fertigungs-Qualität des Sticks (die sich für Laien kaum erkennen lässt) kann aber auch hier schon nach zwei Jahren schon Schluss sein – auch der USB-Stick scheidet also aus, wenn es um die Langzeit-Datensicherung geht.
    Festplatten müssen regelmässig umkopiert werden
    Wer ein wenig Aufwand nicht scheut, setzt deshalb besser auf externe Festplatten, die ausschliesslich zum Datenspeichern und -aufbewahren gebraucht werden (zu häufiger Gebrauch verringert die Lebensdauer der Festplatte).
    Die Haltbarkeit einer solchen Festplatte als Archivmedium wird auf 10-30 Jahre geschätzt. Um sicher zu gehen, sollte man seine Daten also spätestens nach 10 Jahren auf eine neue Festplatte umkopieren.
    In der Cloud liegen die Daten in den Händen Dritter
    Wem das zu viel Aufwand ist, kann bei der Langzeit-Datensicherung auch auf einen sogenannten Cloud-Speicher setzen und seine Daten auf den Servern eines entsprechenden Anbieters lagern wie zum Beispiel Amazon, Google, Apple oder Dropbox.
    Wer seine Daten so in die Hände Dritter gibt, muss darauf vertrauen, dass es der Anbieter mit dem Schutz der Privatsphäre genau nimmt und auch seinen Pflichten zur Datensicherung gewissenhaft nachkommt.
    Ausserdem muss man sich bewusst sein, dass in der Welt der Technologiefirmen kaum etwas für die Ewigkeit ist und ein Cloud-Dienst auch kurzfristig wieder eingestellt werden kann – dann gilt es, seine Daten rechtzeitig wieder aus der Cloud auf den heimischen Computer zu laden.
    Am besten doppelt und dreifach sichern
    Der wichtigste Tipp zum Schluss: Wer seine Daten lange und sicher speichern will, sollte nie nur auf ein Medium setzen. Wer einen Cloud-Anbieter wählt, sichert seine Daten deshalb am besten auch noch zu Hause auf einer externen Festplatte.
    Und wer bloss auf Festplatte sichert, tut das am besten doppelt oder sogar dreifach, um für den Ausfall einer der Festplatten gewappnet zu sein.
    7 min
  • Kreuzbandriss - operieren oder nicht?
    Ist das Kreuzband gerissen, braucht es vor allem Geduld. Viel Geduld, sagt Phlipp Henle, Orthopäde an der Klink Sonnenhof in Bern. Ob opieren oder konservativ behandeln, also mit Physiotherpie ist ein ganz individueller Entscheid. 
    Je jünger, umso eher entscheidet sich ein Patient oder eine Patinentin zur Operation, sagt Phlipp Henle aus Erfahrung. Aber bei weitem nicht alle seine Patientinnen und Patienten lassen sich operieren. Gut die Hälfte ja, der Rest wählt den konservativen Weg über gezielten Muskelaufbau via Physiotherapie. Natürlich bedeutet auch der Weg via OP eine intensive Physiotherapie mit zwei Terminen pro Woche über mehrere Wochen hinweg.
    Wie entscheide ich mich?
    Entscheidkriterien für bzw. gegen eine Kreuzbandriss Operation sind:
    * Sportanspruch
    * Alter
    * Begleitverletzungen
    * Vorerkrankungen
    * Beruf
    * Ferienplanung
    * Berufliche Beanspruchung
    * Familienplanung
    Diese gilt es sorgfältig abzuwägen. Die gute Nachricht: Mit gezieltem Training oder Stabilisation mittels OP, es kommt gut, versichert der Orthopäde.
    6 min
  • Gemüsesamen frühzeitig bestellen
    Die Auswahl an verschiedenen Gemüse- und Salatsamen ist gross. Die Vorräte wetterbedingt und wegen grosser Nachfrage aber eher klein. Daher lohnt es sich, für diesen Sommer, genug früh zu bestellen. 
    Für die Gartensaison 2022 sind farbenfrohe Neuigkeiten: angekündet:
    * Kleinfrüchtige Aubergine 'Rotweisses Ei'
    * Schnittmangold 'Regenbogen'
    * Pflaumentomatensorten 'Green Tiger'; 'Blush Tiger'; 'Lucky Tiger' und 'Pink Tiger'
    * Karotten 'Lila Lu'(innen orange, aussen violett)
    * Rande 'Wintersonne'(aussen orangerot, innen gelb)
    * Rettich 'Read Meat' (innen rot, aussen gelbgrün)
    Spezieller Tipp: Spargel- oder Sprossenbroccoli. Machen viele Seitentriebe und bringen eine längere Ernte:
    * Sorte 'Calabrais' (grün)
    * Sprossenbroccoli (violett)
    * Broccoli 'Herbstsorte' (kein spezieller Sortenname)
    6 min
  • Wann trainieren, damit man trainiert
    Haben Sie Ihre Vorsätze schon in die Tat umgesetzt und machen nun Sport? Aber wann ist der Zeitpunkt ideal - am Morgen oder am Abend? Hauptsache man trainiert, sagt die Physiotherapeutin Franziska Stauffer. Und dann hat sie noch andere Tipps auf Lager.
    * Am besten trainiert man am Morgen - dann ist es erledigt und man startet mit einem guten Gefühl in den Tag.
    * Für Sportmuffel: Man braucht keine Ausreden mehr, weil das Training schon erledigt ist.
    * Wer kein Morgenmensch ist, kann natürlich auch am Abend trainieren.
    * Hauptsache: Das Trainieren macht man fix zu einem bestimmten Zeitpunkt. Routine ist wichtig!
    * Nach 21 Tagen oder spätestens nach 3 Monaten (je nach Studie) wird das fixe Training zur Routine und man will nicht mehr davon lassen.
    5 min
  • Autowaschen im Winter
    Schneematsch, Streusalz, Rollsplit und Dreck lassen das Auto im Winter manchmal übel aussehen. Soll man nun öfters waschen oder eben nicht? Im Prinzip spielt es keine grosse Rolle. Allerdings sollte man bei der Auto-Reinigung im Winter ein paar Punkte beachten.
    Wie oft sollte man im Winter das Auto waschen?
    Salz ist aggressiv und kann Rost verursachen. Allerdings sind die heutigen Autos bestens gegen Korrosion geschützt. Man muss sich diesbezüglich also keine Sorgen machen, und das Fahrzeug braucht keine spezielle Winterpflege. Hat der Lack aber Kratzer oder wurde er schon ausgebessert, kann sich dort das Streusalz einnisten und Schaden verursachen.
    Deshalb empfehlen Experten, das Auto in der kalten Jahreszeit alle zwei bis drei Wochen zu reinigen. Das gilt auch für ältere Fahrzeuge, die noch nicht über einen modernen Rost-Schutz verfügen. Abgesehen davon wird ein sauberes Auto im Verkehr auch besser gesehen und ist daher sicherer.
    Waschstrasse ist im Winter besser
    Bei Plus-Temperaturen spielt es keine grosse Rolle, ob das Auto von Hand geputzt, in der Waschbox abgespritzt oder durch die Waschstrasse gefahren wird. Ist es frostig draussen, ist die Waschstrasse am schonendsten. Der Heissluft-Fön bläst das meiste Restwasser weg und trocknet das Auto sofort. Fährt man ohne Trocknung los in die Kälte, kann das Wasser in Ritzen oder an den Dichtungen gefrieren und Schaden verursachen.
    Bei -10 Grad lieber aufs Waschen verzichten
    Fallen die Temperaturen unter -10 Grad, sollte man das Auto nicht reinigen – auch nicht in der Waschstrasse. Direkt aus der Waschanlage in den Frost – das kann für das Auto einen Temperaturschock bedeuten. Das Gleiche gilt auch umgekehrt: Wenn das warme Reinigungswasser auf das eiskalte Auto trifft. Bei hohen Temperaturunterschieden können Plastik- und Gummiteile kaputt gehen. Auch wenn der Lack einen Defekt hat oder nachgebessert wurde, kann das zu Schäden führen. Geschweige denn, man hat einen Steinschlag in einer Autoscheibe, den man von blossem Auge vielleicht nicht sieht.
    Das Auto richtig waschen: Vorreinigung ist ein Muss
    Wer keine Garage hat, wäscht sein Fahrzeug vorzugsweise am Morgen. So kann es tagsüber trocknen, bevor der Nachtfrost eintrifft.
    Wichtig: Zuerst eine manuelle Reinigung mit einem Dampfstrahler durchführen und so Salz und Dreck möglichst gründlich entfernen. Denn kommen nachher Waschbürsten zum Einsatz, können Rückstände wie Schmirgelpapier wirken und Kratzer verursachen. Das Auto immer gut trocknen (siehe oben) und regelmässig die Gummidichtungen einfetten, damit sie nicht spröde werden.
    Beim Waschprogramm kann man sich getrost auf eine günstige Variante beschränken. Spezialprogramme wie Heisswachs sind nicht notwendig.
    Speziell bei der Unterbodenwäsche: Ist der Boden stark mit Salz und Dreck verschmutzt, kann es passieren, dass der Hochdruckreiniger diese Reste in die Ritzen drückt. Dort gehören sie nicht hin. In diesem Fall sollte man den Unterboden eher von Hand waschen. Ist er nicht stark verschmutzt, stellt die Unterboden-Reinigung kein Problem dar. Allerdings sollte man es nicht übertreiben: ein- bis zweimal pro Jahr reicht völlig aus.
    5 min
  • So sieht man gut aus im Video-Call
    Im Home-Office sehen einen die Kolleginnen und Kollegen fast nur noch im Video-Chat. Wir verraten, auf was man achten muss, um sich dort von seiner besten Seite zu zeigen.
    Die richtige Beleuchtung ist ein einfacher, aber effektiver Weg, um im Video-Call besser auszusehen. Denn wer zum Beispiel ein Fenster oder eine andere Lichtquelle im Rücken hat, ist den anderen Gesprächspartnerinnen und -partnern nur als Schattengestalt zugeschaltet.
    Am besten ist Beleuchtung direkt von vorne, wenn man sich also parallel vor ein Fenster setzt.
    Langt natürliche Beleuchtung nicht, kann auch eine andere Lichtquelle wie eine Schreibtisch- oder Leselampe zum Einsatz kommen. Die sollte allerdings nicht zu kühl und weiss leuchten, da das Gesicht sonst blass und fahl wirken kann.
    Sich auf Augenhöhe begegnen
    Wichtig ist auch der Winkel, in dem die Kamera ausgerichtet ist. Wer beim Video-Call ein Laptop benutzt, filmt sich meist von unten, da die im Laptop-Bildschirm eingebaute Kamera beim Sitzen etwa auf Brusthöhe liegt. Ein solcher Kamera-Winkel ist eher unvorteilhaft; betont Kinn, Kiefer und Wangen, während die obere Gesichtshälfte zu schmal aussieht.
    Um das zu verhindern stellt man seinen Laptop auf einen Bücherstapel und blickt auf Augenhöhe in die Kamera – oder richtet die Kamera sogar ein wenig von oben auf sich herab, weil das Gesicht so schlanker wirkt.
    Hintergrund macht Bild gesund
    Ein unruhiger Bild-Hintergrund lenkt ab und zeigt Kolleginnen und Kollegen vielleicht, dass man es mit der Ordnung nicht so genau nimmt. Video-Chat-Programme wie Zoom oder Teams verfügen deshalb über die Funktion, den Hintergrund weich zu zeichnen oder mit einem Bild eigener Wahl zu ersetzen. Auch da ist ein ruhiges Motiv besser als eines, das zu sehr für Ablenkung sorgt.
    Das gilt auch für die Kleider, die man im Video-Chat trägt: Zu bunte, wilde Muster können die Gesprächspartnerinnen und -partner ablenken; schmale Streifen-Muster oder kleine Karos sorgen für Kamera-Flimmern (der sogenannte «Moiré-Effekt»).
    Bessere Kamera, besseres Bild
    Wer in seinem Laptop noch eine simple HD-Kamera verbaut hat – also eine, die in 720p filmt und nicht in 1080p-Full-HD-Auflösung – tut gut darin, in ein besseres Modell zu investieren.
    1080p-Kameras oder solche, die in noch besserer 4K- oder 8K-Auflösung filmen, kosten nicht sonderlich viel und lassen einen im Video-Chat noch einmal deutlich besser aussehen.
    «Dr Schnäller isch dr Schöner»
    Doch auch die beste Kamera nutzt nichts, wenn die Internetverbindung zu langsam ist – trotz Full-HD-Aufnahme kommt am anderen Ende trotzdem nur ein verschwommen es Bild an. Wer online noch im Schneckentempo unterwegs ist, investiert darum besser in ein schnelleres Internet-Abo als in eine neue Kamera.
    Liegt das nicht drin, sollte man den Computer per Kabel direkt mit dem Modem verbinden, denn eine solche Verbindung ist in der Regel stabiler und schneller als eine per WLAN.
    Bringt auch das keine Verbesserung, kann man in letzter Konsequenz auch ganz aufs Bild verzichten und nur per Audio am Video-Call teilnehmen. Jemanden nicht zu sehen, aber dafür klar zu hören, ist immer noch besser, als bloss ein verschwommenes Bild zu sehen und kaum verständlichen Ton zu hören.
    6 min
  • Mit einer App gegen Angst vor Spinnen
    Um die Angst vor Spinnen in Griff zu bekommen, haben Forschende der Universität Basel haben eine Augmented-Reality-App für Smartphones entwickelt. 
    Schon nach ein paar Trainingseinheiten haben Probanden erste Erfolge verbuchen können - das haben klinische Studien gezeigt. Die Probanden hatten weniger Angst vor richtigen Spinnen.
    Mit der App gegen die Angst
    Die App heisst «Phobys» und ist von der Psychologin Anja Zimmer mitentwickelt worden. Wer eine richtig krankhafte Phobie vor Spinnen hat, ist in einer Therapie besser aufgehoben, aber die App kann unterstützend wirken. «Gerade bei Phobien ist es wichtig, immer wieder einen Refresh zu machen und sich der eigenen Angst zu stellen», sagt Zimmer. 
    Bis Level 10
    Die App arbeitet mit verschiedenen Levels, die man nach Belieben wiederholen kann, auch nach ein paar Jahren - einmal bezahlt steht einem die App unbeschränkt zur Verfügung und man kann üben und sich auch in anderen Räumen - zum Beispiel im Keller - seiner Angst vor einer fetten Spinne stellen. Das Programm geht bis Level 10.
    6 min
  • Frisches Grün aus dem Balkonkistchen
    Bereits im Winter können im Haus verschiedene Asia-Salate ausgesät und dann in wenigen Wochen geerntet werden.
    Dazu gehören Mizuna, Komatsuna, die Blattsenf-Sorten 'Wasabino', 'Purple Osaka', 'Roter Senf', 'Red Giant' u.a.m. Sie schmecken würzig, scharf und sind eine hervorragende Beilage zu verschiedenen Salaten.
    Und so wird es gemacht:
    * Balkonkistchen mit torffreier Gemüse-Blumen- oder Universal- Erde füllen
    * Erde mit flacher Hand andrücken
    * Mit Aussaaterde auffüllen.Wieder mit flacher Hand andrücken
    * Asiasalat-Samen kreuz und quer, zwei centimeter tief in die Erde stupsen. Samen zudecken
    * Aussaat mehrmals sorgfältig mit feiner Brause übergiessen
    * Balkonkistchen im Zimmer aufstellen
    * Sobald nach drei bis fünf Tagen Keimblätter erscheinen, das Balkonkistchen an kühleren Standort (circa 18°) auf der Fensterbank platzieren
    * Ist der Standort zu warm, gibt es nur eine Ernte nach zwei bis drei Wochen
    * Bei kühlerem Standort sind mehrere Ernten möglich. Wichtig: Blätter in drei centimeter Höhe abschneiden. Optimaler Nachwuchs.
    * Im März nach draussen stellen.Flüssigdünger geben und grössere Blätter für Spinat oder für Wokgemüse ernten
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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