Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Sicher auf Skitouren unterwegs
    Skitouren boomen. Aber sie sind nicht ungefährlich. Pro Jahr sterben im Schnitt 19 Menschen bei Skitouren. Die meisten unterschätzen die Gefahr durch Lawinen. Wichtig beim Tourenfahren: Eine gute Vorbereitung, gerade was Wetter und Lawinen angeht. Skitourenguru.ch hat wertvolle Informationen. 
    Mara Zenhäusern ist Medienverantwortliche bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung, der bfu. Sie empfiehlt:
    * Das A und O ist eine gute Vorbereitung, gerade was das Wetter und die Lawinengefahr angeht. Skitourenguru.ch liefert wertvolle Informationen zur Lawinengefahr mit einem Ampelsystem.
    * Nie alleine auf eine Skitour aufbrechen. Auch nicht in einer Gruppe von unerfahrenen Tourengängern.
    * Am besten einen Kurs in Lawinenkunde absolvieren.
    * Handy mit vollständig geladenem Akku mit auf die Tour nehmen, neben Schaufel und Lawinensuchgerät und natürlich guter Skiausrüstung.
    * Ausrüstung sorgfältig kontrollieren, und zwar zu Hause.
    * Webseiten von Skiguru.ch und das Lawinenbulletin vor der Tour und während der Tour abrufen.
    5 min
  • So schenkt man Geld zu Weihnachten
    Immer nur Spielzeug schenken, das möchten viele Tanten, Göttis und Grosseltern nicht. Ein Batzen ist die Alternative. Aber in welcher Form? Bar auf die Hand, als Sparkonto oder vielleicht ein Goldvreneli? Möglichkeiten gibt es viele. Hier die Vor- und Nachteile.
    Bargeld
    Vorteile:
    * Das Kind kann sich seine eigenen Wünsche erfüllen und kaufen, was es wirklich will.
    * Im Gegensatz zum Gutschein läuft das Guthaben nicht ab und das Kind ist nicht an ein Geschäft gebunden.
    * Bargeld kann die Kinder unterstützen beim Lernen mit Geld umzugehen.
    Nachteile:
    * Ein eher phantasieloses Geschenk.
    * Die Überraschung beim Auspacken fällt weg.
    * Es besteht die Gefahr, dass das Kind den Batzen für etwas sinnloses verpulvert.
    Sparkonto
    Vorteile:
    * Das Geld liegt sicher auf dem Bankkonto, bis das Kind 18 Jahre alt ist.
    * Sehr geringes Verlustrisiko.
    * Bezahlt man regelmässig ein, kommt ein schöner Batzen zusammen, welcher ein 18-Jähriger oder eine 18-Jährige sicher gut gebrauchen kann (Autofahrprüfung, Studium, erste Wohnung etc.).
    Nachteile:
    * Für kleine Kinder ein eher abstraktes Geschenk, dessen Nutzen sie noch nicht einschätzen können.
    * Das Geld gehört einzig und allein dem Kind und ist daher blockiert bis zum 18. Lebensjahr.
    * Auf Sparkontos gibt es kaum noch Zinsen. Beispiel: Der Zins beträgt 0,3 Prozent, die Kaufkraft in der Schweiz war letztes Jahr bei -0,7 Prozent. Das Geld verliert also an Kaufkraft.
    Geschenk-Sparkonto
    Vorteile:
    * Im Gegensatz zum herkömmlichen Sparkonto bleiben die Eröffner – zum Beispiel die Grosseltern – im Besitz des Kontos. Sie können jederzeit Geld abheben (zum Beispiel für ein grösseres Geschenk) oder das Konto zu einer anderen Bank transferieren (falls die Enkelin mal umziehen sollte). Am 18. Geburtstag können sie das Konto dann feierlich übergeben.
    * Sehr geringes Verlustrisiko.
    Nachteile:
    * Für kleine Kinder ein eher abstraktes Geschenk, dessen Nutzen sie noch nicht einschätzen können.
    * Wie beim normalen Sparkontos gibt es auch hier kaum Zinsen.
    Anlagefonds
    Vorteile:
    * Legt man den Göttibatzen an der Börse an, kann mehr Rendite erzielt werden. Mit 18 hat das Kind also allenfalls einiges mehr zur Verfügung als mit einem Sparkonto.
    * Für das Kind kann es spannend sein, die Börsenwelt kennenzulernen und die Kurse zu verfolgen.
    Nachteile:
    * Fonds sind den Kursschwankungen an der Börse unterworfen. Allerdings handelt es sich um langfristige Anlagen (Zehn Jahre sollten es mindestens sein). Während dieser langen Zeit gleichen sich Kursschwankungen in der Regel wieder aus.
    * Interessiert sich das Kind nicht für die Börse, ist das Geschenk unter Umständen eher abstrakt.
    Hinweis:
    Falls Sie ein Anlagefond für Kinder oder Jugendliche ins Auge fassen, beachten Sie folgendes:
    * Wählen Sie einen flexiblen Fond. So können Sie jederzeit und so viel sie wollen einzahlen.
    * Zudem sollte der Fond passiv sein. So wird er von einem Computer überwacht. Aktive Fonds werden von Fond-Managern betreut und sind daher einiges teurer.
    Golvreneli, kleine Goldbarren oder Münzen
    Vorteile:
    * Ein schönes Erinnerungsstück
    * Goldanlagen sind relativ sicher.
    * Kann beim Kind den Sammelinstinkt wecken.
    Nachteile:
    * Kleine Münzen oder ähnliches verlegt man gerne mal.
    * Goldvreneli & Co. sind vom Goldkurs abhängig. Im Moment ist der Kurs hoch, wie es in zehn Jahren aussieht, kann niemand sagen.
    * Das Kind kann sich damit nichts kaufen.
    5 min
  • Mit dem Smartphone ein eigenes Hörspiel aufnehmen
    Wer weiss, wie man telefoniert, weiss auch, wie man in ein Smartphone spricht. Warum das Gerät also nicht brauchen, um ein Audio-Tagebuch zu führen oder selber ein Hörspiel aufzunehmen? Mit diesen Tipps gelingt das auch Anfängerinnen und Anfängern.
    * Wer mit wenig Aufwand ein Audio-Tagebuch führen will, greift zu den auf iPhones und Android-Geräten vorinstallierten Sprachmemo-Apps: «Sprachmemos» (iOS) und «Google Notizen » (Android). Damit lassen sich kürzere Audios aufnehmen und auch rudimentär bearbeiten. «Google Notizen» kann die Aufnahmen sogar automatisch in geschriebenen Text umwandeln – leider nicht auf Schweizerdeutsch.
    * Für aufwändigere Projekte empfiehlt es sich, das Smartphone bloss als Aufnahmegerät zu brauchen und danach wenn möglich am Desktop-PC weiterzuarbeiten – der grössere Bildschirm macht das Editieren dort um einiges angenehmer. Der Gratis-Audioeditor «Audacity » läuft auf allen gängigen Betriebssystemen (Windows, macOS, Linus, Unix) und verfügt über viele Funktionen, die sich sonst nur bei kostenpflichtige Programmen finden.
    * Aber auch mit dem Smartphone ist mehr möglich, als bloss Sprach-Memos auzufnehmen: Bei iOS-Geräten ist mit der App «GarageBand » eine Software für Musikproduktion vorinstalliert, die sich auch für Hörspiele und andere Projekte nutzen lässt.
    * Auf Android-Geräten fehlt eine entsprechende App, doch es lassen sich Dutzende von «GarageBand»-Alternativen herunterladen wie zum Beispiel «iRig Recorder 3» oder «Audio Evolution Mobile Studio».
    * Ausserdem gibt es spezifische Apps für Podcast-Macherinnen und -Macher, die aber auch für andere Audio-Projekte praktisch sind. Dazu gehören etwa «Anchor», «Spreaker» oder «Podbean», die alle nichts kosten und sowohl für iPhones wie für Android-Geräte zur Verfügung stehen.
    * Wer keine grossen qualitativen Anforderungen an seine Aufnahmen stellt, kann diese problemlos mit dem eingebauten Mikrofon des Smartphones machen. Um Plopp- und andere störende Geräusche zu vermeiden, hilft es, das Gerät beim Sprechen leicht schräg vor den Mund zu halten.
    * Externe Mikrofone, die sich direkt am Smartphone anschliessen lassen, gibt es schon um die 100 Franken. Damit lässt sich die Qualität einer Aufnahme noch einmal steigern.
    * Allerdings sollte man darauf achten, in einem Raum mit guter Schalldämpfung aufzunehmen. Wer sein Zimmer dazu nicht mit lärmisolierendem Schaumstoff auskleiden will, kann sich unter eine Bettdecke oder in den Kleiderschrank zurückziehen.
    6 min
  • Corona und Weihnachten
    Am Anfang der Pandemie ging man davon aus, dass Corona über Tröpfchen übertragen wird. Nun weiss man: Tröpfchen und Aerosole spielen eine Rolle. Je kleiner der Raum, desto näher sind sich die Menschen und umso grösser ist die Gefahr, sich über Aerosole anzustecken. Deshalb: Lüften, lüften, lüften!
    Christian Münz ist Professor für Immunologie an der Universität Zürich. Für ihn ist klar: Boostern oder impfen. Und wer ungeschützt ist und nicht genesen trägt besser Maske und geht auf Abstand. 
    Mittlerweile zeigen gewichtige Indizien aus der Forschung, dass die Übertragung über Tröpfchen eher zu Geschmacksverlusten bei Corona führen kann. Eine Übertragung via Aerosole gelangt aber eher in die Lunge und kann damit zu schwereren Covid-Verläufen führen.
    5 min
  • Originelle Pflanzenbeschriftung als Weihnachtsgeschenk
    Eine dezente Art sich die Namen der Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon zu merken, ist die Verwendung von beschrifteten Steinen.
    Wie schnell doch durch den Winter Pflanzennamen vergessen gehen können! Darum: Eine Beschriftung der Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten helfen, damit man die Pflanzen im Frühling wieder erkennt. 
    So wird es gemacht:
    *  Steine mit möglichst feiner, glatter Oberfläche auswählen.
    * Stein mit Wasser und Bürste putzen und dann trocknen lassen.
    * Mit weissem Acrylstift, (Spitze 0.7mm) beschriften und trocknen lassen. Weisse Farbe hebt sich am besten ab.
    * Den beschrifteten Stein auf Zeitungspapier legen, bei guter Raumbelüftung oder noch besser draussen im Freien mit einer Schicht Zaponlack, z.B. Seidenmatt besprayen und trocknen lassen. Mit mattem Glanz wirkt der Stein natürlicher.
    Ein ideales Weihnachtsgeschenk: Eine Blumen- oder Gemüse-Samenpackung mit dem dazu gehörenden, beschrifteten Rundkiesel für den Garten.
    6 min
  • Pilates Cadillac, Chair und Barrel
    Nein, es geht nicht um ein Auto. Es geht um den «Rolls Royce» unter den Pilatesgeräten, den Cadillac. Ein Reformer, ein Gerät also mit einem beweglichen Schlitten, einem Tower am Kopfende und auch über dem Schlitten, ähnlch einem Himmelbett, sind Federn, Seile und Trapeze für Übungen befestigt.
    «Am Cadillac kann man schwer zu Hause trainieren», sagt Andrea Blumenthal. Sie ist Pilatestrainerin in Bern und im Vorstand von Pilates Suisse. Zum einen hat man kein so grosses Gerät, zum anderen braucht man für einige Übungen Hilfe und vor allem professionelle Anleitung.
    Cadillac, Barrel und Chair
    Neben Pilates auf der Matte, am Reformer und dem Cadillac, kann gibt es auch den Barrel. Dieser ähnelt einem Holzpferd. Auch der Chair mit den beweglichen Padalen unterstützt bei vielen Übungen. Ob Reformer, Barrel, Chair, Cadillac oder einfach Pilates auf der Matte: Am besten ausprobieren, welche Pilatesvariante einem am besten zusagt. 
    Auch für Männer und Athleten
    Und noch etwas: Pilates ist kein Frauensport. «In den USA trainieren auch Hockey und Fussballmannschaften Pilates», weiss Andrea Blumenthal aus Erfahrung. Auch sie konnte schon im Personal Training Athlethen dabei unterstützen ihre Effizienz zu steigern.
    6 min
  • So glänzen Stiefel & Co. auch im Winter
    Schnee, Regen, Salz, Pflotsch – in der kalten Jahreszeit müssen unsere Schuhe einiges aushalten. Mit der richtigen Pflege glänzen sie wie neu und bleiben erst noch länger schön.
    Damit unsere Lederstiefel und -schuhe den Winter überstehen, brauchen Sie zwei bis drei Mal im Monat ein ausgiebiges Pflegeritual. Und das geht so:
    Schuhe gründlich reinigen:
    Mit einem Lappen oder einer Schuhbürste – zur Not tut es auch eine Zahnbürste – den Dreck entfernen. Bei hartnäckigem Schmutz kann man einen angefeuchteten Schwamm zur Hilfe nehmen. Falls das nichts nützt: Etwas Haar-Shampoo oder Kernseife mit Wasser mischen und damit mittels Schwamm die Flecken vorsichtig entfernen.
    Meistens bringt man so auch die unschönen Salzränder weg. Falls nicht, hilft ein bewährtes Hausmittelchen weiter: Essig und Wasser mischen (1:1), einen Lappen damit befeuchten und vorsichtig damit den Fleck wegreiben.
    Pflegeprogramm:
    Für Glatt-Leder verwendet man Schuhcrème oder Schuhwachs. Hauptsache fettig. So trocknet das Leder nicht aus und bleibt geschmeidig. Mit Crème und Wachs kann man zudem kleine Kratzer im Leder wieder auffüllen. Ob Crème oder Wachs ist jedem selbst überlassen. Crème pflegt das Leder intensiver und frischt die Farbe besser auf. Dafür schützt der Wachs besser vor Nässe und das Leder glänzt stärker.
    Schuhe polieren:
    Damit sollte man circa eine Stunde warten, damit die Pflege gut ins Leder einziehen kann. Dann mit einer feinen Bürste oder einem feinen Tuch (dazu eignen sich übrigens übrigens auch Nylonstrümpfe) und mit kleinen Kreis-Bewegungen das Leder auspolieren. Je feiner das Leder, umso weniger sollte der Druck sein.
    Imprägnieren:
    Hier heisst es: Mehr ist nicht besser. Lieber einen dünnen Film des Imprägnier-Sprays auftragen, dafür regelmässig. Den Spray verwendet man vorzugsweise im Freien und sprüht dabei in Windrichtung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man die schädlichen Aerosole einatmet. Dann sollte man die Schuhe nochmals eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur trocknen lassen – am besten aber über Nacht.
    Speziell bei Wild- und Kunstleder
    Auf Wildleder hat Schuhcrème oder -wachs nichts zu suchen, denn das Fett kann hässliche Flecken hervorrufen. Verwenden Sie für die Pflege nur spezielle Sprays. In den meisten Fällen reicht es aber aus, wenn man das Wildleder mit einer Bürste wieder aufraut und von Schmutz und Staub befreit.
    Auch Kunstleder-Schuhe brauchen Pflege. Da sollte man allerdings ebenfalls eigens dazu angebotene Mittel verwenden, nicht aber Crème oder Wachs für Leder. Kunstleder kann nämlich kein Fett aufnehmen und so entstehen Flecken.
    Nasse Schuhe trocknen
    Mit Zeitungspapier ausfüllen und bei Raumtemperatur trocknen lassen. Nicht an die Heizung stellen! Durch die Wärme kann das Leder austrocknen und spröde werden.
    6 min
  • Das Smartphone kann auch Ski-Pass sein
    Ob für den Zug, das Museum oder das Fussballspiel: Tickets online zu kaufen und auf das Smartphone zu laden, ist alltäglich. Auch Ski-Billete gibt's online geht, aber als Datenträger braucht es eine Keycard. Immer mehr werden aber auch beim Skifahren Smartphones den Zugang ins Skigebiet regeln.
    Wer Ski fährt, kennt den Vorgang: Statt an der Kasse anzustehen, kauft man sich die Ski-Tageskarte, den Woche-oder Saisonpass direkt auf der Website eines Skigebiets. Vor Ort holt man sich das Billett dann am Schalter oder an einem Automaten ab in Form einer Keycard, auf deren Chip die Zugangsdaten gespeichert sind. Noch bequemer: Wer bereits eine Keycard besitzt, kann sich noch zu Hause das Ticket auf die Karte übertragen. Auch der Swisspass kann als Skipass eingesetzt werden.
    Wieso aber braucht es überhaupt noch eine Karte? 
    Die führenden Hersteller Skidata und Axess haben seit Kurzem Systeme im Angebot, bei denen das Handy die Keycard ersetzt.
    Das ist nicht trivial: Wir sind uns dank der derzeitigen Technologie am Skilift gewohnt, dass wir die Hände in den Handschuhen lassen und einfach durch das Drehkreuz gehen können.
    Das bedeutet:
    * Um mit auf dem Handy verfügbaren Technologien (QR-Code/NFC) die Zutrittskontrolle durchführen zu können, müsste man das Handy aus der Tasche nehmen, weil ein QR-Code nur funktioniert, wenn das Display eingeschaltet ist und NFC nur auf eine Distanz von wenigen Zentimetern.
    Long Range RFID, die Technologie, wie sie bei den Keycards zum Einsatz kommt, unterstützen Smartphones nicht. 
    * Die Anbieter lösen das Problem mit der Bluetooth-Technologie. Das bedeutet aber, dass Skigebiete ihre Anlagen aufrüsten müssen und neue Drehkreuze benötigen, die die Daten auslesen können. Da die Lebensdauer einer Zutritts-Anlage bis zu 15 Jahre beträgt, wird sich das Smartphone-Ticket wohl erst in etwa zehn Jahren flächendeckend durchgesetzt haben.
    Wer den Handy-Skipass schon heute ausprobieren möchte, muss in ein Skigebiet im Ausland fahren, etwa nach Kitzbühl. Auch in Italien, Frankreich, Spanien und USA sind erste Gebiete mit der neuen Technologie am Start.
    8 min
  • Peers im Gesundheitswesen
    Peers sind mittlerweile in der Schweiz etabliert, wenn es um psychische Gesundheit geht. Peers sind Coaches auf Augenhöhe – mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen wie die Betroffenen. Ausgebildet als Coaches haben sie manchmal einen besseren Zugang zu den Betroffenen und auch zu Angehörigen.
    Auch im Bereich Menschen im Rollstuhl hat sich das Peer-Modell bewährt, sagt Jörg Haslbeck Prorektor Lehre von der Careum Hochschule Gesundheit. Achtung: Peers sind keine Fachleute, aber sie wissen, wenn es um Praktisches geht, wovon sie reden. Schliesslich haben sie ähnliches durchgemacht wie die Betroffenen. Und genau das ist wichtig: Kein Fall ist gleich, das weiss auch der Peer.
    Auch Angehörige können von Peers profitieren
    Nicht nur Betroffene können von Peers profitieren, auch Angehörige. Zum Beispiel Eltern von Frühgeborenen, Kinder, die ihre Eltern pflegen oder Menschen mit betagten Eltern.
    Was unterscheidet den Peer vom Betroffenen?
    Jeder Peer ist Betroffener. Aber Peers werden speziell noch geschult. Schliesslich sind sie nicht Fachleute, betont Haslbeck. Aber wichtige fachkundige Helfer auf Augenhöhe.
    5 min
  • Weihnachtsgeschenk: Vogelfutter selbstgemacht
    Bei Dauerfrost, Eisregen oder geschlossener Schneedecke kann die Fütterung manchen Vögeln das Überleben erleichtern. 
    Gerade nach einer kalten Nacht sind Vögel am Morgen besonders hungrig und auch am Abend kommen sie gerne nochmals an die Futterstelle zurück, um sich für die Nacht einzudecken. Das bedeutet: Wenn schon Vögel füttern, dann gezielt bei schlechter Witterung füttern.
    Doch Vorsicht: Neueste Studien aus Deutschland und England haben gezeigt, dass allzu reichlich fetthaltige Nahrung – Meisenknödel enthalten 95% Fett! – der Bruterfolg z.B. bei Meisen zu beinahe 50% geschmälert wird. Verheerend ist dabei, dass verschiedenste Vögel sehr gerne an den fetthaltigen Meisenknödeln picken und deshalb zu viel Fett aufnehmen.
    Was tun? Vogelfutter selber mischen!
    Körnerpicker mit dickem und kräftigem Schnabel wie alle Finkenarten, Meisen, Spatzen und Buntspecht mögen grössere Samen, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen. Weichfresser hingegen, wie Stare, Amseln, Drosseln und Rotkehlchen fressen kleine Samen und weiches Futter wie Mohn- und Grassamen, Haferflocken, zerkleinerte Nüsse, Rosinen.
    Die Zutaten finden wir auf einem Rundgang durch den Garten:
    * Lavendel-, Mohn- und Fenchelsamen
    * Baumnüsse, Haselnüsse (schälen und hacken)
    oder auf einem Spaziergang entlang von Hecken und im Wald:
    * Hagebutten (zerquetschen), Schlehenfrüchte, Weissdorn- und Stechpalmenbeeren
    * Ahorn-, Birken-, Hainbuchensamen, Buchennüsschen, Grassamen
    oder im Haushalt:
    * Apfelkerne, Birnenkerne
    * Haferflocken, Rosinen, getrocknete Apfelstückchen (verkleinert)
    * ein nicht mehr benötigtes Rasensamenpack
    und im Handel: Sonnenblumenkerne und Hanfsamen aus Schweizer Produktion.
    7 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

98 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

12 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

21 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

6 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

10 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

17 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

16 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

32 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

32 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

25 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

19 Listeners