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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wir probieren Aquafit aus
    Im Gegensatz zu Aquagym ist man beim Aquafit im tiefen Wasser. Aber keine Angst, man muss kein guter Schwimmer sein. Beim Aquafit trägt man eine Weste, die Auftrieb gibt und dann geht's los mit Kraft und Ausdauer. Garantiert ohne Misstritte oder Stürze. Für wen ist Aquafit geeignet?
    * Für alle. Ob sportlich oder nicht. Aquafit ist aber auch ein gutes Training für Ausdauersportler und Triathlethen.
    * Auch wer ein paar Kilo zu viel hat, ist beim Aquafit gut aufgehoben. Aquafit ist gelenkschonend.
    * Aquafit ist auch bestens geeignet für Herzpatienten.
    * Aquafit ist nicht kompetitiv. Es gibt keinen Wettbewerb.
    * Aquafit kann man mit eigener Weste auch ausserhalb der Gruppe als Einzelsport machen. Es empfiehlt sich aber, die Übungen in der Gruppe zu erlernen.
    7 min
  • Urheberrecht: Weihnachtskarten mit Bildern aus dem Internet
    Mancher verschickt in der Adventszeit selbst gemachte Weihnachtsgrüsse mit schönen Bildern und Texten. Solche findet man im Internet ja zu Genüge, allerdings könnte man beim Kopieren solcher Werke in Konflikt mit dem Urheberrecht kommen. Mit ein paar einfachen Regeln ist man auf der sicheren Seite. Das ist erlaubt bei veröffentlichten Bildern:
    Grundsätzlich gehören Werke (Bilder, Texte, Musik etc.) dem Erschaffer oder der Erschafferin. Er oder sie kann bestimmen, was damit passiert. Allerdings gibt es Ausnahmen:
    * Laut Urheberrecht dürfen veröffentlichte Werke für den Eigenvgebrauch verwendet werden. Dies gilt für den persönlichen Bereich, sowie für Personen, die unter sich eng verbunden sind.
    * Somit darf man zum Beispiel aus einem schönen Foto ein Poster fürs Wohnzimmer fertigen lassen. Ebenfalls darf man ein Bild für eine Weihnachtskarte verwenden, solange man die Karte zum Beispiel nur an die fünf engsten Freunde verschickt. Wie viele Personen zum «engeren Kreis» gehören, ist nicht definiert.
    Das könnte Probleme geben:
    * Auch wenn man Weihnachtskarten nur privat verschickt, sollte es im Rahmen bleiben. Wenn die Post zum Beispiel an alle Arbeits- und Vereinskollegen sowie an die Hälfte der Dorfbewohner geht, kann das als Veröffentlichung und Verbreitung angesehen werden.
    * Fremde Werke im Internet zu verbreiten ist noch problematischer. So sollte man auch auf Facebook oder Instagram keine fremden Werke platzieren, denn Facebook-Freunde oder Follower gehören definitiv nicht zum persönlichen Kreis.
    * Da im Internet relativ einfach geprüft werden kann, ob jemand ein eigenes Werk ohne zu fragen verwendet, sollte man ganz darauf verzichten.
    * Wer sich nicht an die Regeln hält, muss theoretisch Schadenersatz bezahlen. Es ist gut möglich, dass Post von einem Anwalt ins Haus kommt.
    Hier gibts problemlose Bilder:
    * Im Internet gibt es diverse Seiten, die unter anderem auch Bilder mit freier Lizenz anbieten. Einige Beispiele: pixabay.com , pexels.com , flickr.com , shutterstock.com .
    * Ganz auf der sicheren Seite ist man, wenn die verwendeten Bilder eine sogenannte freie Creative-Commons-Lizenz (CC0-Lizent) haben (Mehr dazu erfahren Sie hier ).
    * Wichtig ist immer, dass man sich bei lizenzfreien Bildern informiert, welche Bedingungen die Macher stellen. Zum Beispiel, dass der Name unter dem Bild erwähnt werden muss.
    * Bei Texten ist es schwieriger. Hier fragt man am besten den Autor. Klar ist: Einfach nur den Autornamen unter das Gedicht setzen, reicht nicht. Es braucht eine Einwilligung.
    * Auch Zitate von Berühmtheiten dürfen theoretisch nicht einfach so verwendet werden. Auch sie unterliegen dem Urheberrecht. Dieses erlischt erst 70 Jahre nach dem Tod.
    Wenn Post vom Anwalt kommt - SRF-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner gibt Tipps:
    * Wer ein Werk ohne Einwilligung des Erschaffers veröffentlicht, kann zu Schadenersatz verpflichtet werden. Bekommt man eine solche Forderung, sollte man sie also nicht ignorieren.
    * Teilweise sind die Schadenersatzforderungen aber unverhältnismässig hoch. Dies sollte man nicht einfach hinnehmen, sondern versuchen zu verhandeln.
    * Wie das geht, finden Sie in diesem Artikel .
    6 min
  • Fotos und Dokumente mit dem Smartphone scannen
    Billettautomat, Fotokamera, Bankschalter, Navigationsgerät: Das Smartphone ersetzt fast alles. Auch den klassischen Flachbettscanner. Wer hunderte Dokumente scannen muss, ist mit einem Scanner mit Papiereinzug natürlich wesentlich schneller, als wenn er jede Seite mit seinem Smartphone fotografiert. Für alle anderen Anwendungen taugt das Handy als Scanner-Ersatz. Die Auflösung der Kamera ist auch bei günstigen Modellen hoch genug, um alle Details abzubilden.
    Das müssen Sie beachten
    Wichtig: Fotografieren Sie ein Dokument oder ein Foto nicht mit der eingebauten Kamera-App, sondern mit einer speziellen Scanner-App.
    Sie korrigiert leichte Verzerrungen, die beim Fotografieren mit dem Handy fast immer auftreten. Zudem ermöglicht es, gescannte Seiten in gängigen Formaten abzuspeichern, zum Beispiel als PDF.
    Scanner-Apps
    * Für Fotos: Fotoscanner von Google (Android  / ios )
    * Für Dokumente: Office Lens von Microsoft (Android / ios )
    6 min
  • Gesund anfeuern heisst richtig anfeuern
    Ein Feuer sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit. Doch gesund ist die Emission des Feuers nicht. Damit das Feuer nicht ungesund wird, lohnt es sich, richtig anzufeuern. Das will gelernt sein. «Ein Feuer ist dann gesundheitlich unbedenklich, wenn es richtig brennt», sagt Dominik Noger, Leiter Sektion Luftqualität des Kantons St.Gallen. «Starke Emissionen können zu Atemproblemen und Herzkreislaufbeschwerden führen. Der Russ des Feuers ist mit dem Russ von Dieselfahrzeugen zu vergleichen – und dieser ist krebserregend.»
    Möglichst rauchfrei feuern
    * Vorbereiten: Schichten Sie eine Kreuzbeige (je nach Grösse der Feuerstelle; zum Beispiel zwei Holzscheiter parallel unten, zwei quer parallel darauf). Darauf legen Sie kleinere Holzstücke, hier eignet sich Nadelholz, da es schnell brennt. Eventuell legen Sie noch eine Anzündhilfe darauf.
    * Anzünden: Zünden Sie von oben her an. So kann das Holz unten noch austrocknen. Die daraus entweichenden, gesundheitlich ungünstigen Gase steigen durch das Feuern und verbrennen.
    * Abbrennen: Achten Sie beim Feuer in einem geschlossenen Raum darauf, dass genügend Frischluft dazu kommen kann. Erst wenn nur noch Glut vorhanden ist, kann die Luftklappe geschlossen werden.
    * Das Holz: sauber, kein Abfallholz, naturbelassen, trocken (ca. zwei Jahre trocken gelagert). Häufig brauchen wir zu dicke Holzstücke, ein Querschnitt von drei mal drei Zentimeter reicht.
    6 min
  • Gefährdete Arten zuhause anpflanzen
    Jetzt im Herbst ist Setzzeit von Rosen, Sträuchern und Bäumen. Im Winter wurzeln sie sich ein und meistern so die Wetterumschwünge des Frühlings besser.  Einige Arten der einheimischen Flora sind besonders gartenwürdig, weil ihr Bestand in der Schweiz gefährdet ist. Allen voran eignen sich einheimische Wildrosen. Zu den gartenwürdigen Wildrosen zählen Chavins Rose (Rosa chavinii), Zimtrose (Rosa majalis), Essigrose (Rosa gallica) und Weiche Rose (Rosa mollis).
    Chavins Rose (Rosa chavinii)
    * Sie wird gut 3 Meter hoch und blüht hellrosa, fast weiss
    * Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen Standort, zum Beispiel eine Südfassade
    Zimtrose (Rosa majalis)
    * Sie wird 1,50 Meter hoch, bildet Ausläufer und blüht dunkelrosarot
    * Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort: entlang eines Weges, an der Westseite einer Hecke, im Topf (Grösse mind. 50 x 40cm) auf der West- oder Ostseite
    Essigrose oder Französische Rose (Rosa gallica)
    * Sie ist die Stammutter unserer Gartenrosen und wird 1 Meter hoch. Sie bildet viele Ausläufer und blüht karminrot
    * Wählen Sie einen sonnigen Standort: im Topf (Grösse mind. 50 x 40cm) z.B. eine sonnige Dachterrasse oder ein südliches Bord, wo sie sich ausbreiten darf
    Weiche Rose (Rosa mollis)
    * Sie wird 1.5 Meter hoch, bildet wenig Ausläufer und blüht rosarot
    * Auch sie braucht einen sonnigen Standort: im Topf (Grösse mind. 50 x 40cm) auf der Südseite, im Blumenrasen, im Süd- oder Westbord
    * Rosen sind erhältlich in biologisch geführten Fachgärtnereien oder in staatlichen Forstbertrieben.
    6 min
  • Schwimmutensilien: Was hilft wozu?
    Sie liegen am Beckenrand in allen Formen und Farben: Schwimmbrett, Pullbuoy, Paddles, Flossen und andere Trainingshilfen für Schwimmerinnen und Schwimmer. Inwiefern diese das Training unterstützen oder erschweren, erfahren Sie hier. Das Wichtigste vorne weg: Schwimmen ist eine technisch anspruchsvolle Sportart. Zuerst sollte die richtige Technik erlernt werden – egal von welchem Schwimmstil – erst dann erfolgt der Griff zu einer Trainingshilfe.
    Schaumstoff für Auftrieb
    Das Schwimmbrett (auch Kickboard genannt) und der Pullbuoy sind Objekte aus Schaumstoff, die das Absinken eines Körperteils verhindern.
    * Schwimmbrett: Halten Sie das Brett in den Händen, mit gestreckten Armen vor dem Kopf. So verhindern Sie, dass der Oberkörper absinkt, und Sie können sich auf das Training des Beinschlags konzentrieren. Das ist bei allen Schwimmstilen möglich. Achten Sie darauf, dass Sie kein hohles Kreuz machen, wenn Sie beim Schwimmen einatmen.
    * Pullbuoy: Das Schaumstoffteil in Form einer Sanduhr können Sie zwischen die Oberschenkel klemmen. Der Pullbuoy liefert den Beinen Auftrieb, sorgt für eine gute Wasserlage und Sie können die Arme und den Oberkörper isoliert trainieren. Der Pullbuoy eignet sich vor allem für Kraul und Rückenkraul. Achten Sie darauf, dass Sie auch mit Pullbuoy die Körperspannung hoch halten und trainieren Sie nicht andauernd mit der Trainingshilfe.
    Fläche für Widerstand
    Handpaddles und Flossen vergrössern die Fläche von Händen und Füssen und erhöhen so den Wasserwiderstand. Je höher der Wasserwiderstand, desto mehr Kraft muss aufgebracht werden, desto höher ist aber auch die Belastung der Gelenke.
    * Handpaddles: Um mit Handpaddles zu trainieren, braucht es bereits eine gute Technik. Sonst ist die Belastung der Schultern zu gross. Mit den Paddles trainieren die Schwimmerinnen und Schwimmer die Technik des Armzuges und die Kraft in Oberkörper und Armen. Es sind alle Stile möglich. Achten Sie darauf, dass Sie in einem überfüllten Pool den Mitschwimmerinnen und Mitschwimmern nicht in die Quere kommen – ein Schlag mit den Paddles schmerzt.
    * Flossen: Für die Verwendung der Flossen gilt dasselbe: Wegen der grossen Fläche ist die Belastung der Fussgelenke hoch. Mit Flossen trainieren Sie Beinkraft und Technik des Beinschlags. Und dank des Tempos, der Dynamik, können Sie sich auf anderes als nur den Beinschlag konzentrieren.
    Dies sind die häufigsten Utensilien, die im Hallenbad gebraucht werden. Natürlich gibt es aber noch viele Trainingshilfen mehr.
    6 min
  • In Weihnachtsstimmung mit der richtigen Beleuchtung
    Lichtschlangen, blinkende Rentiere und Samichläuse: In der Adventszeit leuchtet und funkelt es in unseren Gärten wieder in voller Pracht. Noch mehr Freude bereiten die Festtagslichter, wenn sie sicher sind und die Stromrechnung nicht explodieren lassen. Bei Lichterketten und Leuchtfiguren, die im Aussenbereich eingesetzt werden, sind zwei Dinge besonders wichtig: Sie müssen sicher sein. Und möglichst wenig Strom verbrauchen.
    Befolgen Sie bei der Beleuchtung diese Sicherheitstipps
    * Bestehende Lichterketten sollte man vor der Montage überprüfen: Ist die Kabelisolierung noch überall intakt? Sind die Lampenfassungen in Ordnung? Sind die Stecker in Ordnung?
    * Aussenbeleuchtungen müssen zwingend an einem Fehlerstrom-Schutzschalter angeschlossen sein (FI-Schalter). Dieser unterbricht bei Fehlstrom sofort den Kreislauf und verhindert so Stromschläge. Ein solcher Schalter kostet je nach Ausführung zwischen 50 und 200 Franken.
    * Die Steckdose muss vor Regen geschützt sein.
    * Verlängerungskabel sollte man wenn möglich vermeiden. Falls es nicht anders geht, benutzen Sie ein wetterfestes Kabel für den Aussenbereich. Dies erkennen Sie an der der Kennzeichnung «IP44».
    * Kabelverbindungen sollten mit einer speziellen Sicherheitsbox wasserdicht abgeschlossen werden. Sie kosten um die 10 Franken.
    * Aus Sicherheitsgründen ist es übrigens verboten, die Weihnachtsbeleuchtung über ein Verlängerungskabel oder eine Kabelrolle aus dem Hausinneren heraus zu betreiben.
    * Ganz wichtig: Weihnachtsbeleuchtung für den Innenbereich darf nicht im Freien verwendet werden! Feuchtigkeit, Schnee und Regen könnten zu Kurzschlüssen und Stromschlägen führen.
    Darauf gilt es beim Kauf zu achten
    * Stellen Sie sicher, dass die Beleuchtung für Aussen geeignet ist (Kennzeichnung: «IP44»)
    * Kaufen Sie nur Beleuchtungen, die ein Sicherheitssiegel aufweisen. Zum Beispiel: S+, GS oder TÜV.
    * Halten Sie sich an LED-Beleuchtungen. Sie verbrauchen am wenigsten Strom, haben eine lange Lebensdauer und Kälte sowie Nässe macht ihnen nichts aus.
    So können Sie bei der Beleuchtung Strom sparen
    Weihnachtsbeleuchtung braucht ordentlich Strom. In der ganzen Schweiz nämlich etwa soviel wie 25'000 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte in einem Jahr. Deshalb sollte man sparsam beleuchten.
    * Montieren Sie eine Zeitschaltuhr und lassen Sie Ihre Beleuchtung nur brennen, wenn Sie zuhause sind und Passanten unterwegs sind. Mitten in der Nacht hat kaum jemand etwas davon.
    * Kaufen Sie sich LED-Lichterketten. Sie brauchen rund 10-mal weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen oder Halogen.
    * Oder setzten Sie auf Solar-Lichterketten. Sie brauchen gar keinen Strom. Ein weiterer Vorteil: Sie sind auch nicht auf ein Kabel angewiesen und können daher überall montiert werden. Eine Ladung sollte sicher für acht Stunden reichen.
    6 min
  • Video-Kamera oder Smartphone?
    Jedes Jahr kommt eine neue Smartphone-Generation auf den Markt mit verbesserten Kameras. Lohnt sich heute der Kauf einer Video-Kamera noch? Nein! Die Anschaffung einer Video-Kamera lohnt sich nicht.
    Für Amateure reicht die Video-Qualität aus dem Smartphone. Auch Profis filmen mit dem Handy: SRF produziert regelmässig Fernseh-Beiträge, die mit einem Smartphone aufgenommen wurden.
    Bei den technischen Spezifikationen mögen die Video-Kameras dem Smartphone zwar überlegen sein, doch für Laien sind die Vorteile des Smartphones wichtiger:
    • Das Smartphone hat man (fast) immer dabei
    • Das Smartphone ist simpel in der Bedienung: App starten, abdrücken.
    • Wer wie bei einer Video-Kamera Einstellungen wie Blende oder Weissabgleich verändern möchte, kann das tun mit speziellen Apps.
    Ein weiterer Vorteil des Smartphones: Videos lassen sich ohne Aufwand publizieren oder archivieren. Man kann Filme auch auf dem Smartphone mit speziellen Apps nachbearbeiten (siehe unten).
    App zum Filmen: Filmic Pro
    Wer auf dem Smartphone mehr Kontrolle über verschiedene Einstellungen möchte, kann das mit Hilfe einer App tun.
    Für Android und iOS :
    Filmic Pro (iOS) , Filmic Pro (Android)
    Beide Versionen kosten 15 Franken.
    Achtung: Einsteiger können leicht überfordert werden durch die Fülle an Einstellmöglichkeiten.
    Je nach Modell kann Filmic Pro bestimmte Fähigkeiten, die die eingebaute Kamera-App bietet, nicht unterstützen, zum Beispiel die Verwackelungskorrektur.
    Zum Testen gibt es für Android es eine kostenlose App. Sie zeigt, welche Features die Software auf dem Smartphone unterstützt.
    Apps zum Schneiden
    Videos lassen sich auf dem Smartphone mit Hilfe von Apps auch nachbearbeiten. Besser geeignet dafür ist ein Tablet, weil der Bildschirm grösser ist.
    iMovie (iOs, MacOs, gratis)
    Bietet Grundfunktionen und ist einfach in der Bedienung, unterstützt auch Videos in 4K Auflösung. Export auf YouTube ist möglich.
    Luma Fusion (iOS, 30 Dollar)
    Mächtiges Video-Schnittprogramm, das sich an professionelle Journalistinnen und Reporter richtet. Unterstützt mehrere Video-Spuren, Text, Farbkorrekturen und unzählige weitere Features. Man kann damit direkt auf YouTube publizieren, iCloud Synchronisierung wird jedoch noch nicht unterstützt.
    FilmoraGo (Android, gratis)
    Bietet die wichtigsten Funktionen und ist einfach in der Anwendung. Unterstützt Filter und Effekte. Kann durch kostenpflichtige Plugins erweitert werden.
    Action Director (Android, 4 Dollar)
    Bekanntes Schnittprogram für PCs, jetzt auch auf Android verfügbar. Mit der App kann man Videos nicht nur schneiden, man kann auch Musik oder Texte hinzufügen und Videos in Zeitlupe abspielen.
    Action Director kann auch auf Android Aufnahmen in 4K verarbeiten. Die Macher bieten eine App an, mit der man überprüfen kann, welche Features auf dem eigenen Smartphone unterstützt sind.
    6 min
  • Vorzeichen von Herzstillstand und Herztod erkennen
    Es kann wirklich nur Sekunden gehen, aber auch zehn Minuten. Das Herz steht still und allenfalls kommt es zu einer Reanimation. Diese ist nicht unumstritten: Im ungünstigen Fall wird der Patient zwar gerettet, zurück bleiben aber Hirnschäden. Wie geht ein plötzlicher Herztod?
    Patienten, die dank ärztlicher Intervention zurückgeholt werden konnten, berichten von einem narkoseähnlichen Zustand. Der Patient wird bewusstlos und sollte eigentlich nichts mehr merken. Aber eben, so genau weiss man das auch nicht.
    Reanimation möglich?
    «Eine Reanimation ist möglich», sagt der Kardiologe und Vizepräsident der Schweizerischen Herzstiftung Rubino Mordasini. Allerdings oft zu einem hohen Preis. Unter Umständen kann es zu einer Schädigung des Gehirns kommen.
    Gibt es Vorzeichen?
    Es gibt sogenannte «Silent Killer». Das heisst, Beschwerden, die nicht weh tun. Dazu gehören das erhöhte Cholesterin und der hohe Blutdruck. Es gibt aber auch Betroffene, die über Müdigkeit, einen Leistungsknick, Kurzatmigkeit, Übelkeit oder Druck auf der Brust berichten.
    Funktioniert Prävention?
    Klar. Übergewicht, hohes Cholesterin und erhöhten Blutdruck in den Griff bekommen. Regelmässig bewegen.
    7 min
  • Holz im Garten
    Im November werden in den Gärten Bäume und Sträucher geschnitten. Ab März suchen sich dort dann die ersten Vögel geeignete Nistplätze. Mit dem Holzschnitt und zusätzlich dem Fallholz kann der Garten dann dekorativ gestaltet werden. Fallholz kann als Brennholz oder für dekorative Zwecke eingesetzt werden. Als Brennholz eignet sich das Holz von Laubbäumen. Besonders geeignet sind Buche, Esche, Eiche oder Birke. Ein Baumstamm kann im Garten auch als Sitzbank dienen. Besonders dekorativ ist die Variante mit eingesetzten Rückenlehnen von alten Holzstühlen. Dazu besorgt man sich im Brockenhaus alte Holzstühle und sägt die Rücklehnen ab. Im Baumstamm mit einem Holzbohrer Löcher bohren und die Rücklehnen einfügen.
    Leuchtende Baumstrünke
    Stehenbleibende Baumstrünke können zur Lichtquelle umfunktioniert werden. Der Fachmann kann mit einer Kettensäge ein Kreuz in den Strunk schneiden und in der Mitte ein grösseres Loch für eine Kerze oder eine LED-Lichtquelle ausnehmen.
    Baumstrunk entfernen
    Damit ein gefällter Baum nicht wieder ausschlägt muss der Baumstrunk ausgegraben werden. Wer sich diese schweisstreibende Arbeit ersparen will und genügend Zeit hat, der kann den Baumstrunk auch verrotten lassen. Dazu kann man in den Strunk einzelne Löcher bohren und mit Kompost-beschleuniger oder Volldünger auffüllen. Diese Mischung bekräftigt die Verrottung. Bei günstigen Bedingungen hat sich der Strunk innerhalb ein paar Jahren selber zersetzt.
    Haselzaun als Sichtschutz
    Der Holzschnitt der Haselstaude kann als Zaun oder Sichtschutz verwertet werden. Für einen Zaun werden sechs bis acht Zentimeter starke Holzpflöcke im Abstand von einem halben Meter eingeschlagen. Zwischen den Pflöcken kann nun mit den Hasel- oder Holunderstauden ein Zaun oder Sichtschutz geflochten werden.
    4 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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