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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Kartoffelstock auf dem Rennvelo?
    Kohlenhydrat-Gels sind beliebte Energiespender im Ausdauersport. Aber ein kulinarisches Highlight sind sie nicht. Amerikanische Forscher wollen eine Alternative gefunden haben: Kartoffelstock. Liefert Energie, schmeckt, nährt. Aber er belastet die Verdauung. Klar, Kartoffeln liefern von Natur aus viele Kohlenhydrate. Und diese schnelle Energie wird bei intensiven Ausdauersportarten gebraucht. Doch um dieselbe Menge Kohlenhydrate aufzunehmen, wie in einem Energie-Gel enthalten ist, braucht es eine grosse Portion: über 300 Gramm Kartoffel enthalten gleich viele Kohlenhydrate wie eine Tube Gel.
    Hobbysportler brauchen keine zusätzliche Energie
    Diese – auch in Form von Kartoffelstock – aufzunehmen, belastet die Verdauung. Mehr als ein künstliches Gel die Verdauung belastet. Es kommt zu Blähungen und Schmerzen. Deshalb ist der Kartoffelstock auf dem Rennvelo in der Praxis doch nicht so ideal.
    Hobbysportler können ihren Kohlenhydratbedarf durch eine normale, ausgewogene Ernährung decken. Wer viel Sport treibt, kann etwas mehr Kohlenhydrate ertragen. Ausschlaggebend für eine sportliche Verbesserung ist noch immer das Training. Das richtige Essen liefert dazu nur einen kleinen Teil. Allerdings kann eine schlechte Ernährung schnell alles wieder kaputt machen.
    5 min
  • Ware retournieren und Probleme vermeiden
    Bald ist wieder Black Friday. Die Onlineshops werden mit Rabatten um sich werfen. Da ist die Versuchung gross, einen Kauf zu tätigen, den man später bereut. Die Ware muss wieder retour – was nicht immer problemlos funktioniert. Hier ein paar Tipps dazu. Eigentlich gibt es im Onlinehandel kein Rückgaberecht
    * Onlineshops müssen Ware nicht zurücknehmen. Zwar machen es die meisten, aber aus reinem Goodwill.
    * Dafür können die Shops auch die Bedingungen festlegen. Zum Beispiel innerhalb welcher Frist die Ware zurückgeschickt werden muss, ob der Kunde das Geld oder einen Gutschein bekommt und so weiter.
    Machen Sie es dem Shop einfach
    * Halten Sie die Rücksendefrist ein, ansonsten gilt die Ware als gekauft.
    * Senden Sie die Ware in der Originalverpackung zurück und legen Sie Originallieferschein oder -rechnung bei.
    * Verpacken Sie die Ware gut, damit Sie heil ankommt.
    Was tun, wenn der Kleidershop behauptet, das Hemd oder die Bluse sei getragen worden?
    * Hier gilt es hartnäckig zu bleiben und mit dem Kundendienst eine Lösung zu suchen. Es kann schliesslich gut sein, dass man die Hose bereits mit einem Fleck erhalten hat.
    * Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Erhalt einer Lieferung als erstes die Ware auf Mängel zu überprüfen.
    * Entdeckt man einen Defekt, sollte man sofort den Kundendienst informieren, am besten gleich mit Fotos.
    * Bei Kleidern ist klar: Sorgfältig anprobieren und die Etikette nicht entfernen. Probieren Sie so, wie Sie es auch im Laden in der Umkleidekabine tun würden.
    Wenn der Shop behauptet, er habe meine Retoure nicht erhalten
    * Die Beweispflicht liegt beim Absender der Ware. Deshalb die Postquittung immer aufbewahren.
    * Allerdings hilft diese bei Problemen nur bedingt: Man kann zwar belegen, dass die Retoure angekommen sein muss, man kann aber nicht beweisen, was im Paket drin war. Der Schaden liegt also beim Kunden.
    * Tipp: Senden Sie Ware mit hohem Wert per Einschreiben zurück.
    Die Ware zurückgeschickt, aber das Geld kommt nicht
    * Mahnen Sie den Shop und setzen Sie eine Rückzahlungsfrist.
    * Nützt dies nichts, bleibt nur die Betreibung. Das geht aber ins Geld und lohnt sich daher nur bei grossen Beträgen.
    Bei Streitigkeiten kann die Ombudsstelle helfen
    * Sollte bei Problemen mit Onlineshops keine Einigung zustande kommen, empfiehlt es sich, die Ombudsstelle E-Commerce zu kontaktieren. Diese versucht bei Streitigkeiten zu vermitteln.
    * Für Mitglieder ist die Rechtsberatung kostenlos. Dasselbe gilt für die erste Beratung für Nicht-Mitglieder.
    * Nicht-Mitglieder müssen ihre Anfrage per Mail einreichen.
    * Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Ombudsstelle E-Commerce .
    6 min
  • In-Ear-Kopfhörer: Was kann der kabellose Knopf im Ohr?
    Die unauffälligen, kleinen kabellosen Kopfhörer werden immer beliebter. Wir erklären, was sie besser können als andere Kopfhörer – und was nicht. Kabellose Kopfhörer zum ins Ohr stecken werden ganz einfach per Bluetooth mit dem Smartphone oder einem anderen Gerät verbunden. Je nach Modell der Kopfhörer und des Smartphones geht das unterschiedlich schnell und einfach.
    Steht die Verbindung einmal, können die kleinen Kopfhörer mit gutem Sound und einigen nützlichen Funktionen überzeugen. Was sind die Vorteile und was sind die Nachteile gegenüber anderen Kopfhörern?
    * Die kleinen Kopfhörer sind leicht, unauffällig und bequem zu tragen – sodann die Passform fürs eigene Ohr stimmt.
    * Sie vereinen einige interessante Funktionen, doch im Vergleich mit anderen Kopfhörern sind sie oft ein Kompromiss: Grössere Modelle bieten den besseren Sound oder die bessere Geräuschunterdrückung; Modelle mit einem Bügel ums Ohr sind besser geeignet für den Sport oder vollständig wasserdicht; mit einem Kabel miteinander verbundene In-Ear-Kopfhörer lassen sich leichter bedienen.
    * Einige neue Modelle verfügen über die Noise-Cancelling-Technologie: Der Kopfhörer analysiert die Aussengeräusche und schickt ein gegenpoliges Signal ins Ohr, das den Lärm von aussen so gut wie möglich auslöscht.
    * Im Gegensatz dazu kann der sogenannte Transparenz-Modus bei einigen Geräten zusätzlich zur eigentlichen Soundquelle auch Geräusche von aussen ins Ohr schicken. So ist nicht nur der abgespielte Sound zu hören, sondern auch die Umgebung.
    * Modelle mit Geräuschunterdrückung verbrauchen mehr Batterie als solche ohne. Gute Kopfhörer mit Noise Cancelling verfügen über eine Batterielaufzeit von mindestens fünf Stunden, ohne Noise Cancelling von mindestens 10 Stunden.
    * Ist die Batterie einmal leer sind, die die Kopfhörer nur noch zwei nutzlose Plastik-Pfropfen. Viele Modelle werden aber mit einer kleinen Aufbewahrungsbox geliefert, in der sich die beiden Kopfhörer aufladen lassen. Das geht recht schnell: Fünf Minuten in der Box reicht bei einigen schon für weitere 90 Minuten Einsatz.
    * Wer während dem Aufladen in der Box weiter Musik oder Podcasts hören will, kann erst nur den einen und danach den anderen Kopfhörer aufladen.
    * Eine gute Passform ist bei kabellosen In-Ear-Kopfhörern noch wichtiger als bei anderen Modellen: Fällt einer der Kopfhörer aus dem Ohr, kann er schnell verloren gehen, weil er mit keinem Kabel mehr an den anderen gebunden ist.
    * In den meisten kabellosen Modellen ist ein Mikrofon eingebaut, dank dem die Kopfhörer auch zum Telefonieren gebraucht werden können. So lässt sich auch der Sprachassistent des Smartphones aufrufen und kann zum Beispiel zur Steuerung der Kopfhörer gebraucht werden.
    * Ausserdem lassen sich die kleinen Kopfhörer durch Antippen oder Drücken steuern oder verfügen über kleine Funktionsknöpfe. Für manche einige Modelle gibt es auch eigene Smartphone-Apps zur Steuerung.
    * Besonders wichtig: Im Gespräch mit anderen Leuten sollten die Kopfhörer sofort aus dem Ohr genommen werden. Alles andere ist furchtbar unhöflich.
    7 min
  • Gesunder Dreck: Keimfrei macht krank
    «Sauber ist gut», sagen wir. Und das sehen wir unserer Umgebung an. Graffiti werden weggeputzt, Abfälle eingesammelt. Gleichzeitig wissen wir, dass Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, weniger Allergien entwickeln als andere Kinder. Eine Diskrepanz. «Wir fürchten uns vor Keimen», sagt Karl Perron, Bakteriologe an der Universität Genf, «erstens, weil wir sie nicht sehen, zweitens, weil wir sie mit Krankheiten in Verbindung bringen».
    Bakterien sind nicht dumm
    «Dabei macht uns eine keimfreie Umwelt krank», ergänzt Francesco Panese, Medizinsoziologe an der Universität Lausanne. «Eine keimfreie Umgebung ist die beste Art, Lebewesen krank zu machen.»
    Didier Pittet, Infektiologe am Universitätsspital Genf, weist auf Folgendes hin: «Desinfektionsmittel als Putzmittel brauchen wir in unserem Alltag nicht. Bakterien sind nicht dumm, gegen etwas Desinfektionsmittel können sie sich wehren und entwickeln einen Abwehrmechanismus.»
    Die ersten tausend Tage
    «Natürlich: Ist jemand krank, ist ein gewisses Mass an Hygiene wichtig», sagt Philippe Eigenmann, Allergologe am Genfer Universitätsspital. «Ansonsten ist Dreck nicht schlecht für die Gesundheit. Im Gegenteil.»
    «Besonders in den ersten rund tausend Tagen ist der Fötus, das Kind, besonders sensibel», ergänzt Umberto Simeoni, Kinderarzt am Universitätsspital in Lausanne. «In dieser Zeit kann der wachsende Mensch viele Abwehrmechanismen entwickeln.»
    6 min
  • Haselnüsse aus dem eigenen Garten
    Der November ist wie geschaffen, um endlich einen Haselnussstrauch zu pflanzen. Die Hasel ist vielseitig und die Nüsse können in der eigenen Küche verwertet werden. Der November ist die beste Zeit, um Sträucher und Bäume zu setzen. Da die Früchte des Gehölzes auch in der eigenen Küche verwendet werden können, macht das Setzen eines Haselstrauches doppelte Vorfreude.
    Sogar für Baumhäuser taugt er
    Die Sträuche finden überall Platz. In einem grossen Garten bildet der Haselnussstrauch mit seinem vasenförmigen Wuchs ein exzellentes Schattendach. Er wächst strauchartig und es bilden sich viele Stämme. Diese können eine beachtliche Stärke erreichen, sodass der Baum mit der Zeit ein schönes Baumhaus tragen kann.
    Drei Sorten von kleineren Bäumen
    Neu gibt es auch Haselnusssträucher, die auf Baumhasel veredelt wurden. Diese wachsen zu kleineren Bäumen heran, welche in kleinere Gärten gepflanzt werden können.
    Es gibt drei verschiedene Sorten:
    * Hallsche Riesennuss mit daumengrossen, langen Nüssen
    * Rotblättrige Zellernuss mit rotblättrigem Austrieb, der sich im Lauf des Sommers vergrünt
    * Weisse Lambertsnuss mit geschmacklich exzellenten Nüssen
    Zuchtsorten haben grössere Nüsse und deshalb auch eine grössere Ernte als die Wildarten. Haselnüsse brauchen gute Gartenböden, die genügend Feuchtigkeit liefern. Möchte man eine Hasel auf der Terrasse halten, so braucht sie genügend grosse Kübel und regelmässige Wasser- und Düngergaben.
    5 min
  • Hüpfen, springen, spielen: Mehr Kind sein bewegt
    Der natürliche Bewegungsdrang der Kindheit bleibt im Verlaufe des Lebens irgendwo auf der Strecke. Leider. Denn mehr Bewegung – das ist nichts Neues – würde auch uns Erwachsenen guttun. Was wir uns von den jugendlichen Expertinnen und Experten abschauen können. Am nationalen Zukunftstag Donnerstag 14. November 2019 schnuppern Mädchen und Knaben in den Unternehmen ihrer Eltern Arbeitsluft. Wir nutzen die Chance, Expertinnen und Experten im Haus zu haben, und fragen: «Wie mehr Kind sein?»
    5 min
  • Warnungen vor Radarkontrollen: Was ist erlaubt?
    Radarfallen können schnell einmal ins Geld gehen. Gebüsst werden kann aber auch, wer Andere mit Lichthupen oder Handzeichen vor Radaranlagen warnt. Ganz weglassen sollte man die Finger von Radar-Apps. Es gibt öffentliche und privaten Warnungen
    * Lichthupen, Handzeichen geben oder mit Schildern vor Polizeikontrollen warnen, ist nicht erlaubt. Das sind öffentliche Warnungen, und solche werden mit einer Busse von 40 Franken bestraft.
    * Private Radarwarnungen – also Warnungen von Person zu Person – sind erlaubt. Man darf also ein Familienmitglied oder einen nahestehenden Bekannten über Radarkontrollen informieren.
    Achtung bei Warnungen über Socialmedia
    * Hier stellt sich die Frage: Sind Warnungen via Facebook, Twitter oder WhatsApp öffentlich oder privat?
    * Es kommt auf die Anzahl der Empfänger der Nachricht an. Hat man nur drei Freunde, bekommt man keine Probleme. Sind es mehr, ist Vorsicht geboten. Dann kann eine solche Nachricht als öffentliche Warnung durchgehen.
    * Ab wievielen Personen eine Warnung öffentlich ist, ist nicht definiert. Im Kanton Zürich sind es zum Beispiel 30 Personen. In anderen Kantonen können es mehr oder weniger sein.
    * Daher: Wer kein Risiko eingehen will, lässt Radarwarnungen via Facebook oder WhatsApp-Gruppen besser bleiben. Ansonsten blüht eine Busse von mehreren Hundert Franken.
    Radarwarn-Funktion im Navigationsgerät
    * In diversen Ländern ist diese Funktion erlaubt, zum Beispiel in Österreich und in Italien. In der Schweiz sind sie klar verboten.
    * Wer auf Nummer sicher gehen will, löscht die Funktion in seinem Navigationsgerät.
    Radarwarn-Apps fürs Smartphone
    * In der Schweiz darf man solche Apps weder anbieten noch verwenden.
    * Auch Apps von ausländischen Anbietern sind nicht erlaubt. Hier stellt sich sowieso die Frage, wie genau diese Angaben für die Schweiz sind.
    * Zudem droht eine Anzeige, und das kann schnell mehrere Hundert Franken kosten.
    * Im dümmsten Fall kann die Polizei sogar das Handy vor Ort beschlagnahmen.
    5 min
  • TV, Internet, Handy: Wie finde ich das passende Abo?
    In der Schweiz besitzen mehr als 90 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten ein Handy oder Smartphone und nutzen das Internet – unterwegs und zu Hause. Das Angebot an Abos ist mittlerweile unüberschaubar gross. So finden Sie zum richtigen Abo. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten sind gross. Ein einfaches Internet-Abos etwa gibt es für 36 Franken (20 Mbit/Sekunde), eine Leitung mit 30-facher Kapazität kostet rund 100 Franken (600 Mbit/Sekunde). Doch braucht man das wirklich?
    Was brauche ich eigentlich?
    Wer ein neues Abo braucht, sollte sich zuerst überlegen, was seine Bedürfnisse sind.
    Mobil-Telefon
    • Wie oft rufe ich unterwegs jemanden an?
    • Welche Inhalte schaue ich unterwegs an, bloss Textnachrichten oder ganze Videos?
    Festnetzanschluss
    • Wie oft rufe ich jemanden an und in welches Netz?
    • Brauche ich den Festnetzanschluss bloss noch, damit ich erreichbar bin oder weil ich die Nummer behalten möchte?
    Internetzugang
    • Mit wie vielen Personen teile ich den Anschluss?
    • Brauche ich das Internet für gelegentliche E-Mails und Zeitungslektüre oder konsumieren meine Mitbewohner gleichzeitig Videos?
    • Brauche ich oder einer meiner Mitbewohner den Anschluss für Online-Games?
    TV-Konsum
    • Welche Fernsehsender sind mir wichtig?
    • Brauch ich eine Settop-Box mit zeitversetztem Fernsehen?
    Wie finde ich das richtige Abo?
    Wer nicht einzelne Produkte unzähliger Anbieter vergleichen mag, wird bei einem der unten aufgeführten Vergleichsdienste fündig.
    dschungelkompass
    Das Schweizer Unternehmen hat sich auf den Telekom- und Internet-Markt spezialisiert. Neben Tarifvergleichen für Handy- oder Internet-Abos findet man auch eine raffinierte Suche, bei der man seine Ansprüche definiert und dann Vorschläge bekommt. dschungelkompass informiert auch über tagesaktuelle Angebote.
    Comparis
    Der Vergleichsdinest listet die wichtigsten Internet- und Mobil-Anbieter mit Preisen auf.
    Konsumentenschutz
    Bei der Stiftung für Konsumentenschutz findet man Hinweise zu Angeboten rund ums Handy oder Internet.
    6 min
  • So merke ich mir den Einkaufszettel
    Ab sofort kann man den Einkaufszettel getrost auf dem Küchentisch liegen lassen. Dazu braucht es nur eine Geschichte, eine Route oder einen Weg, sagt Barbara Studer von der Fachstelle Lernen und Gedächtnis der Universität Bern.  Wie geht das? Sie müssen sich einfach ein Erzählmuster merken. Nehmen wir an, auf Ihrer Einkaufsliste stehen: Mehl, Eier, Joghurt, Toilettenpapier, Körperlotion, Knäckebrot, Waschmittel und Spaghetti.
    * Körperroute: Stellen Sie sich vor, Sie treten mit den Füssen auf eine Packung Eier, zwischen den Beinen ist ein Sack Mehl eingeklemmt, der wegen der Körperlotion, mit der Sie sich eingeschmiert haben, herunterfällt und reisst. Sie sind mit Mehl bepudert, waschen sich mit dem Waschmittel, das rosa ist wie Erdbeerjoghurt. Dabei umschlingen sie riesige Spaghetti. Eine skurrile Geschichte, zugegeben. Aber je phantasievoller, umso besser können Sie sich diese merken.
    * Arbeitsweg: Sie verlassen Ihre Wohnung, dort steht ein Sack Waschmittel. Sie rutschen darauf aus, ihre Kleider werden nass. Sie trocknen sich mit dem Toilettenpapier ab. Sie kommen am Briefkasten vorbei, dort ist ein Sack Mehl. Vorsicht, Sie haben die Eier zertreten, die am Boden lagen.... usw.
    * Geschichte: Es war einmal. Nein, so beginnt Ihre Geschichte nicht. Aber Sie werden nach den ersten beiden Beispielen bestimmt eine skurrile zuammenbringen. Eine solche erzählt Ihnen Barbara Studer von der Uni Bern sonst im Podcast. Denn: Jeder hat ein gutes Gedächtnis, man muss es nur trainieren, sagt Barbara Studer.
    14 min
  • Kaufen Sie Gehölze, die in der Schweiz kultiviert wurden
    In Gartencentern oder Baumschulen werden Gehölze verkauft, deren importiert wurden, zum Beispiel aus Holland. Fragen Sie beim Kauf von Bäumen oder Sträuchern deshalb nach, woher diese stammen und greifen zu zugunsten der Biodiversität auf Gehölze zurück, die in der Schweiz kultiviert wurden.  Sträucher oder Bäume, die in einem bestimmten Gebiet seit Jahrtausenden wachsen, sind autochthon: Ihr Erbgut hat sich an die Eigenheiten der Region angepasst. Forstbaumschulen sammeln die Samen dieser Gehölze, säen sie aus und kultivieren sie. Die Jungpflanzen verkaufen sie. Wildgehölze, die in Schweizer Forstbaumschulen nachgezogen werden, sind also gebietsheimisch oder eben authochthon.
    Samen werden aus Holland importiert
    In Gartencentern und Baumschulen werden aber auch Gehölze verkauft, deren Samen aus Holland importiert und die in der Schweiz kultiviert wurden. Diese Gehölze sind also nicht autochthon. Zugunsten der Biodiversität sollte man darauf verzichten. Beim Kauf von einheimischen Wildgehölzen lohnt es sich, nachzufragen, woher sie stammen, und ob sie in der Schweiz kultiviert wurden.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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