Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Sportliche Grenzen sprengen
    Als erster Mensch ist Eliud Kipchoge die Marathondistanz unter zwei Stunden gelaufen. Natürlich, er wurde dabei von Menschen, Maschinen und Technik unterstützt. Die Zeit gilt daher nicht als offizielle Weltrekordzeit. Und doch können wir etwas mitnehmen: Zahlen sind keine Grenzen. Warum sollte die naturgegebene Bestzeit eines Marathons genau bei runden zwei Stunden liegen? Das wäre schon ein sehr grosser Zufall, oder? Eben. Und doch war es lange sonnenklar: Ein Marathon unter zwei Stunden? Unmöglich.
    Grenzen im Kopf
    Doch unmöglich ist es nur im Kopf. War es. Denn Eliud Kipchoge, der Kenianer, der mit 2:01:39 den offiziellen Marathonweltrekord hält, hat diese Grenze gesprengt.
    Was heisst das für uns Breitensportler? Lassen wir uns nicht einschränken von Zahlen. Die Joggingrunde schneller laufen als normal? Klar. Das wöchentliche Schwimmtraining um 500 Meter verlängern? Nichts einfacher als das. Die Wattzahl auf dem Velocomputer? Weg damit.
    «Wow, du rennst so schnell!»
    Lob von aussen ist nett. Danke dafür. Aber mit der eigenen Leistung hat dies häufig nichts zu tun. «Wow, du bist einen Marathon gelaufen!», heisst vor allem: Ich könnte das nicht. Und schon ist die Grenze gesetzt. Warum nicht: «Wow, du bist einen Marathon gelaufen! Bist du zufrieden damit?» So sprengt man Grenzen.
    5 min
  • Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
    Jede dritte Frau und jeder zehnte Mann haben am Arbeitsplatz schon Erfahrungen mit sexueller Belästigung gemacht. Dabei sind die Grenzen zwischen harmlosem Flirt und einem Übergriff nicht immer deutlich. Wichtig ist aber, dass Betroffene schnell reagieren. Die Definition im Gesetz
    Das Gleichstellungsgesetz verbietet sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Dazu gehören:
    * Vorzeigen, Aufhängen, Auflegen und Verschicken von pornografischem Material (auch elektronisch)
    * Anzügliche Bemerkungen und sexistische «Witze»
    * Unerwünschte Körperkontakte und Berührungen
    * Annäherungsversuche und Druckausübung, um ein Entgegenkommen sexueller Art zu erlangen – oft verbunden mit dem Versprechen von Vorteilen und dem Androhen von Nachteilen
    In der Praxis gibt es kein schwarz und weiss
    * Unter gewissen Bedingungen sind einige oben aufgeführte Handlungen auch tolerierbar. Massgebend ist nicht die Handlung der «belästigenden» Person, sondern das Empfinden der oder des Betroffenen.
    * So liegt keine sexuelle Belästigung vor, wenn die betroffene Person sich nicht daran stört, zum Beispiel bei einem netten Kompliment. Oder wenn die Handlung - beispielsweise ein Flirt - sogar erwünscht ist.
    Zwei Beispiele
    * In der Autowerkstatt hängt ein Kalender mit nackten Frauen. Stören sich die weiblichen Angestellten nicht daran, ist das tolerierbar. Sobald sich aber eine Mitarbeiterin dabei unwohl fühlt, könnte das Aufhängen solcher Bilder als sexuelle Belästigung ausgelegt werden.
    * «Dein Rasierwasser duftet aber gut.» Ein Kompliment, das wohl jeder gerne hört. Anders könnte das ankommen, wenn die Person zu nahe kommt, schnuppert und sagt: «Dein Rasierwasser weckt in mir heisse Gelüste.» Komplimente sind natürlich erlaubt, es kommt darauf an, wie man sie macht.
    Was tun, wenn man sich belästigt fühlt?
    * Wichtig ist: Sofort handeln. Ist man zu lange ruhig, kann der Vorwurf auftauchen, dass man die Annäherung oder den Übergriff genossen habe.
    * Sagen Sie der belästigenden Person klar und deutlich, dass Sie das nicht wünschen.
    * Hören die Belästigungen nicht auf, weisen Sie ihn oder sie ein weiteres Mal in die Schranken. Dieses Mal schriftlich.
    * Führen Sie ein Tagebuch über die Belästigungen und sammeln Sie Beweise (SMS, Mails etc.).
    * Hilft auch eine schriftliche Verwarnung nicht, informieren Sie Ihren Vorgesetzten oder in grösseren Betrieben die Personalabteilung.
    * Sollte man Sie dort nicht ernst nehmen oder werden Sie von Ihrem/Ihrer Vorgesetzten belästigt, suchen Sie sich extern Hilfe, zum Beispiel beim zuständigen Gleichstellungsbüro oder bei Gewerkschaften. Einen Link zu solchen Anlaufstellen finden Sie hier .
    * Weitere Möglichkeit: Wenden Sie sich an die kantonale Schlichtungsstelle für Gleichstellungsfragen. Dort wird man versuchen, zwischen den Parteien zu vermitteln. Diese Hilfe ist kostenlos.
    * Angst vor einer Kündigung braucht man übrigens nicht zu haben. Im Gesetz ist ein Kündigungsschutz von sechs Monaten festgelegt. Das gilt für betroffene Angestellte sowie für allfällige Zeugen.
    6 min
  • Fotografie: Smartphone oder Kamera?
    Die Kameras in Smartphones werden immer besser. Für wen lohnt sich der Kauf eines Fotoapparates noch? Das Entscheidende beim Fotografieren ist das Auge der Fotografin, des Fotografen. Die Technik ist sekundär.
    Das zeigt eindrücklich das Experiment des Youtube Kanals DigitalRec TV aus Hong Kong: Die Verantwortlichen laden regelmässig bekannte, professionelle Fotografen zu einer Herausforderung ein. Die Gäste müssen einen Tag lang mit einer Spielzeugkamera in Hong Kong fotografieren:
    David Hobby - Cheap Camera Challenge
    Sean Tucker - Cheap Camera Challenge
    Zack Arias - Cheap Camera Challenge
    Chase Jarvis - Cheap Camera Challenge
    Qualität
    Zwischen der Smartphone-Kamera und einem digitalen Fotoapparat gibt es qualitative Unterschiede:
    * Der Fotoapparat verfügt über einen grösseren Bildsensor und grössere Objektive, was sich direkt auf die Qualität der Bilder auswirkt.
    * Ein kleinerer Bildsensor lässt weniger Spielraum für die Gestaltung mit der Tiefenschärfe.
    Den Smartphone-Herstellern gelingt es erstaunlich gut, viele dieser Schwächen mit Hilfe von Software zu korrigieren.
    Vorteile des Fotoapparates
    * Eine Kamera entschleunigt.
    * Mit einem Fotoapparat arbeiten deshalb viele konzentrierter und sorgfältiger als mit einem Smartphone.
    * Blickt man bei der Komposition eines Bildes durch den Sucher statt auf einen Bildschirm, so erhöht das die Präzision.
    * Die überlegene Qualität des Sensors und der Objektive machen sich bemerkbar, wenn man die Bilder nachträglich bearbeitet, stark vergrössert oder ausdruckt.
    Vorteile der Smartphone-Kamera
    * Die Qualität der Bilder eines High-End-Gerätes ist so gut, dass sie auf einem Bildschirm oft kaum mehr von einer teuren Profi-Kamera zu unterscheiden ist.
    * Die Smartphone-Kamera ist einfach in der Bedienung.
    Die Bilder sind mit einem Click im Internet veröffentlicht oder in der Cloud archiviert.
    * Eine alte Fotografen-Weisheit besagt: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Das Smartphone hat man fast immer zur Hand. Die viel grössere und schwerere Kamera bleibt hingegen meist zu Hause.
    Das Licht ist entscheidend
    Damit erfüllt die Smartphone-Kamera die Ansprüche sehr vieler Konsumenten. Wie eingangs erwähnt, kann man auch mit einer einfachen Kamera gute Bilder machen. Deshalb zum Schluss noch ein Tipp für bessere Bilder, der für alle Kameras gilt: Unbedingt auf das Licht achten!
    Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie ein Foto machen:
    * Welche Lichtquellen gibt es?
    * Aus welcher Richtung kommt das Licht?
    * Welche Schatten entstehen, zum Beispiel im Gesicht?
    * Wie ist das Licht - hart, weich?
    * Welche Farbe hat das Licht - kalt, warm?
    Es geht dabei nicht um richtig oder falsch, sondern darum, welche Stimmung erzeugt wird. So wirkt sehr hartes Licht mit schwarzen Schatten eher dramatisch, blaues Licht kühl distanziert.
    6 min
  • Schuppen: Was hilft?
    Sobald die kalte Jahreszeit beginnt und die Heizungen laufen, kommen auch wieder die Schuppen. Das muss nicht sein. Bei leichten Kopfschuppen reichen Schuppenschampoos aus dem Grossverteiler. Sind die Schuppen hartnäckig, sollte man sich dem Hausarzt oder dem Dermatologen anvertrauen. Jeder hat auf der Kopfhaut einen Pilz. Die einen mehr, die anderen weniger. Ist die Luft trocken, regt das als Ausgleich für die Trockenheit die Talgproduktion an. Die Folge: Der Pilz bekommt viel Nahrung,. Der Talg wächst munter und das gibt dann die Schuppen.
    Bei hartnäckigen Schuppen sollte man den Hausarzt oder den Dermatologen aufsuchen.
    Bei leichten Schuppen reichen Schampoos aus dem Grossverteiler. Wichtig: diese müssen Lizium oder Selen enthalten.
    Natürliche Schuppenschampoos hält Thomas Kündig, Professor für Dermatologie am Unispital Zürich und Leiter der Haarsprechstunde, für nicht geeignet. Deren Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Wem sie trotzdem nützen, gut so.
    6 min
  • Liguster ist nicht gleich Liguster
    Liguster ist nicht gleich Liguster. Der Wintergrüne Liguster stammt aus Japan, blüht und fruchtet kaum. Der einheimische Gewöhnliche Liguster bringt dagegen weisse Blüten und kugelrunde, glänzende Früchte hervor. Wintergründer Liguster: Beliebt als Hecke
    Sehr oft wird der Wintergrüne Liguster (Ligustrum ovalifolium) für eine geschnittene Hecke verwendet, da er teilweise wintergrün ist und sein Laub erst im Vorfrühling verliert. Der Wintergrüne Liguster stammt aus Japan und ist so gezüchtet, dass er aufrecht wächst und kaum blüht und fruchtet.
    Gewöhnlicher Liguster: Auch für beschränkte Platzverhältnisse
    Auch der einheimische Gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare) ist ein hervorragender Heckenstrauch: Bei regelmässigem Schnitt verzweigt er sich und bildet eine blickdichte Hecke. Gewöhnlicher Liguster kann sehr schmal geschnitten werden und eignet sich deshalb auch für kleine Platzverhältnisse.
    Viele Blüten und Früchte
    Die kleinen, crèmeweissen Blüten werden im Juli an den Enden der neuen Triebe sichtbar und werden von verschiedenen Wildbienen, Schwebfliegen und Faltern bestäubt. Ab September reifen kugelrunde Früchte und werden glänzend schwarz, sie werden von über 20 Vogelarten gefressen. Am meisten Blüten und Früchte hat der Gewöhnliche Liguster, wenn er frei wachsen kann, doch auch geschnittene Hecken zeigen viele Blüten und Früchte, wenn sie im Winter stark und nach der Blüte im August nur leicht zurück geschnitten werden.
    6 min
  • Taugt das Internet als Tanzlehrer?
    Knapp eine Million Treffer liefert mir Google zum Suchbegriff «Tanzen lernen im Internet». Von Anfängerschritten bis zur komplizierten Figur bekomme ich alles. Kann man also im Internet tanzen lernen?  «Natürlich kann man Sachen ab Videos lernen, aber man bekommt von ihnen kein Feedback», sagt Titus Capaul. Er ist Präsident von «Swissdance», dem Tanzlehrer-Verband der Schweiz. Die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas Falsches lerne sei relativ gross.
    Jeder kann ein Internetlehrer sein
    Dass das persönliche Feedback wichtig sei, unterstreicht auch Simon Walti. Er ist Hip-Hop-Tänzer bei Special Elements, die Gruppe belegte 2012 den vierten Platz bei den «grössten Schweizer Talenten» und betreibt eine eigene Tanzschule. Tanzschritte aus dem Internet abkopieren, müsse aber nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, sowohl Anfänger wie auch für erfahrenen Tänzer, sagt er: «Ich denke für beide Seiten hat es etwas Gutes.
    Hemmungen abbauen
    Die, die schon länger Tanzen, finden im Internet Inspiration – und bei Anfängern kann es helfen, Ängste abzubauen. Wenn man noch nie getanzt hat, hat man vielleicht Hemmungen, in ein Tanzstudio zu gehen, wo alle bereits tanzen können. Da kann es helfen, wenn man mit einem Youtube- Video bereits einige Schritte gemacht hat.
    Die richtige Wahl machts aus
    Das Internet ist geduldig, da kann jeder seine Videos raufladen unabhängig davon, wie gut der Inhalt ist. Beide Tanzlehrer betonen darum, wenn man Videos zur Inspiration im Internet suche, solle man wirklich nur solche von ausgewiesenen Fachpersonen anschauen: «Ich hatte bereits mehrfach Hochzeitpaare, die per Internet einen Tanz gelernt haben, so falsch, dass ich eigentlich nichts mehr machen konnte», sagt Titus Capaul lachend.
    Aufwändige Choreographien im K-Pop
    Dass es nicht ganz unmöglich ist, im Internet tanzen zu lernen beweist aber die K-Pop-Bewegung. K-Pop steht für Koreanische Popmusik, diese Boy- und Girlbands sind auch hierzulande bekannt, vor allem bei der jüngeren Generation. Zur Musik gehören auch aufwändige Tanzchoreographien, die von den Fans gelernt werden. K-Pop wird bis jetzt noch in keiner Tanzschule unterrichtet, dafür treffen sich die Jugendlichen regelmässig in der ganzen Schweiz zum gemeinsamen Tanzen. Im Moment kann man K-Pop in der Schweiz noch in keiner Tanzschule offiziell lernen – wahrscheinlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend vom Tanzparket im Internet in die realen Tanzschulen übergeht. Und dann werden wohl auch viele dieser Jugendlichen sich gerne den Rat und die Expertisen der Fachleute holen.
    6 min
  • Tipps gegen lästige Werbeanrufe auf dem Festnetz
    Sie nerven: Callcenter-Agenten, die zu jeder Unzeit anrufen und uns mit säuselnder Stimme etwas andrehen wollen. Gerade im Herbst häufen sich solche Anrufe. Hauptthema: Krankenkassenwechsel. Glücklicherweise gibt es aber verschiedene Möglichkeiten, wie man sie abstellen kann. Sterneintrag im Telefonbuch
    * Mit dem Sterneintrag im Telefonbuch zeigt man, dass man keine Werbung wünscht.
    * Diesen Eintrag kann jeder selbständig auf local.ch hinzufügen, er wird dann auf local.ch, search.ch und im local Guide angepasst.
    * Ganz gefeit vor Werbeanrufen ist man mit dieser Methode aber nicht. Die schwarzen Schafe unter den Callcentern ignorieren gerne einmal den Sterneintrag.
    * Zudem sind Anrufe trotz Sterneintrag erlaubt. Nämlich dann, wenn der Angerufene in einer Geschäftsbeziehung mit der Firma steht. Zum Beispiel, wenn er in der Kundenkartei aufgeführt ist.
    * Ebenfalls erlaubt sind Anrufe trotz Sterneintrag, wenn man irgendwann die Bewilligung dazu gegeben hat. Das kann zum Beispiel beim Ausfüllen eines Wettbewerbstalons passieren.
    * Tipps: Wettbewerbsbedingungen immer genau lesen und allgemein die Telefonnummer so wenig wie möglich angeben (z.B. auch bei Bestellungen).
    Eintrag aus dem Telefonbuch löschen
    * Dies kann man bei local.ch veranlassen. Entweder per Kontaktformular oder via Gratis-Telefon 0800 86 80 86. Auch diese Methode verspricht keinen 100-prozentigen Schutz. Diverse Callcenter lassen nämlich einen Computer Zufallsnummern wählen oder kaufen Adressdaten ein.
    Callcenter «verwarnen» und melden
    * Bekommen Sie trotzdem Callcenter-Anrufe, verlangen Sie den Namen der Firma und des Anrufers. Notieren Sie diese zusammen mit Datum und Uhrzeit und weisen Sie den Callcenter-Agenten an, ihre Daten aus der Datei zu löschen. Stellen Sie klar, dass Sie das Callcenter bei einem weiteren Anruf melden werden.
    * Respektiert das Callcenter Ihren Wunsch nicht, melden Sie es bei der Stiftung für Konsumentenschutz und beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).
    Nummern sperren
    * Ganz einfach lassen sich unterdrückte Anrufe sperren (auf dem Display mit «E» angezeigt). Geben Sie auf Ihrem Telefongerät einmalig *99# (oder *00# für IP-Telefone) ein.
    * Bei diversen modernen Festnetztelefonen kann man einzelne Nummern sperren. Allerdings ist die Anzahl beschränkt.
    * Swisscom-Kunden können im sogenannten Callfilter unerwünschte Anrufe blockieren lassen. Entweder allgemein Spam-Anrufe oder einzelne Nummern.
    * Möglich ist dies online im Swisscom-Kundencenter , im Swisscomshop oder per Telefon: 0800 800 800
    * Wer eine grössere Anzahl Nummern sperren will oder sein Abo bei einem anderen Telekom-Anbieter hat, kann sich für rund 70 Franken einen sogenannten Callblocker zulegen. Dieses Gerät wird zwischen Telefonleitung und Apparat geschaltet und kann mit zu blockierenden Nummern programmiert werden.
    * Für Kunden mit Internetanschluss eignet sich auch die etwas teurere Fritz!Box. Sie verhindert unerwünschte Anrufe und kann gleichzeitig als Router eingesetzt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Allerdings sind IT-Kenntnisse erforderlich. Fragen Sie bei Ihrem Telekomanbieter nach.
    Finger weg von der Trillerpfeife
    * Immer wieder hört man den Tipp, bei lästigen Anrufen mit einer Trillerpfeife in den Hörer zu pfeifen. Davon ist abzuraten.
    * Der Anrufer kann unter Umständen einen Hörschaden erleiden und Anklage wegen Körperverletzung einreichen.
    6 min
  • Neue Tinte für den Drucker – Original oder von Dritten?
    Druckertinte gehört zu den teuersten Flüssigkeiten der Welt, kostet auf den Liter gerechnet mehr als edles Parfum oder Champagner. Aber lohnt es sich, beim Nachkaufen immer zu den Patronen des Originalherstellers zu greifen? Die Herstellung einer Tintenpatrone für den Drucker kostet kaum mehr als 30 Rappen. Im Handel multipliziert sich der Preis aber auf das hundertfache oder noch mehr. Ausser man greift zu den Patronen von Drittherstellern, die oft nur die Hälfte oder noch weniger als das Original kosten.
    Doch wie steht es um die Qualität der Tinte von Fremdanbietern? Die deutsche Stiftung Warentest hat Druckerpatronen getestet und stellt fest, dass auch einige Billigtinten überzeugen können. Allerdings nicht für jeden Drucker. Und: In manchen Fällen kostet die vermeintliche Billigtinte sogar mehr als die des Druckerherstellers.
    Kommt dazu, dass einige Hersteller die Verwendung der Tinte von Fremdanbietern mit technischen Tricks zu verhindern versuchen. Beim Einsetzen der Patrone verweigert der Drucker dann seinen Dienst oder lässt sich nur mit zusätzlichen Hilfsmitteln oder einem Eingriff ins Service-Menu wieder gebrauchen.
    Wer zur Billigtinte greift sollte sich deshalb vorab gut informieren, ob die Patrone tatsächlich mit dem Drucker zusammenspielt und wie gut das Druckergebnis ist. Das kann man zum Beispiel mit Testberichten im Internet tun. Gute Anbieter von Fremdtinte zeigen auf ihren Seiten auch an, bei welchen Patronen es Einschränkungen gibt und für welche Drucker nur Originalprodukte funktionieren.
    Mit Drittprodukten lässt nicht nur bei Tintenstrahldruckern Geld sparen. Auch für Laserdrucker gibt es nachgebaute Toner, die zum Teil deutlich weniger kosten als die Angebote der Druckerhersteller. Und wie bei den Patronen der Tintenstrahldrucker besteht die Möglichkeit, den Toner selbst nachzufüllen oder einen von Dritten neu befüllten Toner zu kaufen.
    Allerdings braucht es je nach Druckertyp beim selbst Befüllen einiges Geschick und unter Umständen verhindert der Drucker danach den Gebrauch der Patrone oder des Toners. Und einige Tintenpatronen sind von Hersteller so gebaut, dass sie sich gar nicht erst nachfüllen lassen.
    Tintenpatronen und Toner sind im Übrigen so teuer, weil die Hersteller damit ihre billigen Drucker quersubventionieren. Dieselbe Strategie kennt man zum Beispiel auch bei Rasierklingen, wo der eigentliche Rasierer fast gratis angeboten wird, die Klingen danach aber teuer zu stehen kommen.
    6 min
  • Erste Hilfe Kurse für psychische Probleme
    Wenn jemand psychische Probleme hat, weiss man häufig nicht, wie reagieren. Dagegen helfen Erste Hilfe Kurse für psychische Gesundheit. Wie im Nothelferkurs lernen die Teilnehmenden, was in solchen Fällen zu tun ist. Zentral ist die Frage, wie ein psychisches Problem angesprochen wird. Das System bewährt sich seit über 20 Jahren in Australien. Dort sind mittlerweile 10 Prozent der Bevölkerung zu psychologischen Ersthelfern ausgebildet worden. «Wie spreche ich es an, wenn der Arbeitskollege vermutlich eine Depression hat?» Solche Frage werden mit Rollenspielen in den Erste Hilfe Kursen geübt.
    Mehrmals nachfragen lohnt sich
    Der Schlüssel liegt oft darin, dass man ein paar mal fragen muss:«Wie geht es dir?» Das sagt der Geschäftsführer der Pro Mente Sana, Roger Staub.
    Im Gegensatz zum ABCD bzw. dem früheren GABI beim normalen Nothelferkurs gibt es auch bei den erste Hilfe Kursen für psychische Probleme ein Merkwort - ROGER:
    * Reagieren
    * Offen und unvoreingenommen zuhören und kommunizieren
    * Gib Infos und Unterstützung
    * Ermutige zu professioneller Hilfe
    * Ressourcen im Umfeld aktivieren
    7 min
  • Frischer Schnittlauch für den Winter
    Mit einem Trick gibts im November und Dezember frischen Schnittlauch auf den Tisch. * Kurz vor einer Frostnacht wird der Schnittlauchstock im Garten ausgraben und auf der Erde liegen gelassen.
    * Nach einigen Frostnächten wird der grosse Schnittlauchstock mit Hilfe eines Brotmessers in vier bis fünf faustgrosse Stücke geteilt, das gelbe Kraut wird abgeschnitten und die Stücke werden einzeln in kleinere Töpfe gepflanzt.
    * Der erste Topf wird ins Haus genommen, auf das Fenstersims gestellt und gewässert. Nach circa 4 Wochen kann man schon erste, schöne Schnittlauchröhren ernten! Wenn jede Woche ein Topf ins Haus genommen wird, kann man wöchentlich ernten.
    * Nach der Ernte wird der Schnittlauchtopf wieder nach draussen gestellt und bei frostfreiem Wetter an einer neuen Stelle eingepflanzt oder in ein grösseres Pflanzgefäss mit frischer Erde umgetopft.
    * Im Frühling erhalten die Schnittlauchstöcke Kompost oder organischen Kräuterdünger.
    6 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

97 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

19 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

11 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

21 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

6 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

10 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

16 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

32 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

33 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

24 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners