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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Diese Blumenzwiebeln sind förderlich für die Biodiversität
    Einige Pflanzenarten überdauern trockene Sommer unterirdisch in Form von Zwiebeln oder Knollen. Die darin gespeicherten Nährstoffe ermöglichen beispielsweise eine frühe Blütezeit im Frühling. Blumenzwiebeln werden in Netze verpackt und stehen im September und Oktober zum Verkauf. Es gibt eine grosse Auswahl an Blumenzwiebeln, ihre Ansprüche an Standort und Pflege sind auf dem Etikett aufgelistet. Um Arten auszuwählen, die für die Biodiversität förderlich sind, sind folgende Aspekte zu beachten:
    * frühe Blüher bieten überwinternden Insekten Nahrung in Form von Blütenstaub und / oder Nektar. Dazu gehören beispielsweise Schneeglöckchen, Märzenbecher, Osterglocken, Krokus, Wildtulpen, Hyazinthen, Traubenhyazinthen, Milchstern oder Blaustern 
    * möglichst keine Sorten mit gefüllten Blüten verwenden, denn diese bieten nur wenig oder keinen Blütenstaub an
    * Favoriten für Honig- und Wildbienen: Schneeglöckchen, Märzenbecher, Narzissen, Osterglocken, Krokus, Tulpen, Lilien, Hyazinthen, Traubenhyazinthen, Milchstern, Blaustern, Kaiserkrone, Zierlauch
    Die Biodiversität kann gefördert werden, indem einheimische Arten gesetzt werden. Ob eine Pflanze einheimisch ist oder nicht, lässt sich anhand von Fachbüchern z.B. Flora Helvetica (Haupt Verlag) oder hier . Diese einheimischen Pflanzen eignen sich besonders gut:
    * Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus)
    * Traubige Bisamhyazinthe (Muscari racemosum)
    * Doldenmilchstern (Ornithogalum umbellatum)
    * Krokus (Crocus albiflorus)
    * Märzenglöckchen (Leucojum vernum)
    * Schachbrettblume (Fritillaria meleagris)
    * Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia)
    * weisse Berg-Narzisse (Narcissus radiiflorus)
    * Kugelköpfiger Lauch (Allium sphaerocephalon)
    * Gekielter lauch (Allium carinatum)
    * Türkenbund (Lilium martagon)
    * Weinberg-Tulpe (Tulipa sylvestris)
    6 min
  • Kalorien verlieren beim Tanzen
    Beschwingt die Pfunde verlieren und dabei auch gleich noch etwas für die Ausdauer machen. Tanzen kann sich sehr gut als Fitness eignen. Je nach Tanzstil verbraucht man mehr oder weniger Kalorien. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 300 Kalorien pro Stunde.  Allerdings gilt es zu bedenken, dass eine Tanzstunde nicht unbedingt ein Ersatz für Fitness ist. Denn oftmals gibt es längere Wartezeiten beim Erlenen neuer Schritte.
    Zunehmender Fitnessboom
    Fit sein liegt im Trend. Bei der Tanzvereinigung Schweiz stellt man fest, dass in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren immer wie mehr Tanzfitnessprogramme aufgekommen sind.
    Angefangen hat es mit Zumba – einer Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen. Unterdessen gibt es unzählige Tanz-Fitnessprogramme, die sich ganz unterschiedlicher Tanzrichtungen bedienen. Eine Liste mit den verschiedenen Tanzfitnessprogrammen finden Sie hier:
    5 min
  • Ärger vermeiden beim Bewertungen schreiben
    Der eine oder andere lässt bei Online-Bewertungen gerne mal seinem Ärger freien lauf, wenn er mit dem Service im Restaurant oder Hotel nicht zufrieden war. Das kann allerdings Post vom Anwalt oder sogar Strafanzeigen zur Folge haben. Laut einer Studie lesen 78 Prozent der Internetnutzer Erfahrungsberichte, bevor sie ein Produkt kaufen oder eine Reise buchen. Bewertungen haben einen grossen Einfluss auf den Kaufentscheid, schlechte Kritiken können für einen Betrieb grossen Schaden anrichten. Demzufolge versuchen viele, solche schlechten Bewertungen zum Verschwinden zu bringen. Und so kann es sein, dass Verfasser von negativen Berichten Post vom Anwalt oder gar eine Anzeige bekommen.
    Mit den folgenden Tipps lässt sich unnötiger Ärger vermeiden:
    Keine Beleidigungen
    * Schlecht sind Ausdrücke wie: «Der Kellner war ein arroganter Idiot.» oder «Das Zimmermädchen ist eine Schlampe» Das ist Persönlichkeits- oder Ehrverletzung.
    * Besser bleibt man sachlich und schreibt, der Kellner sei unfreundlich gewesen oder das Zimmermädchen habe nicht ordentlich gearbeitet.
    Ich-Botschaften verwenden
    * Schlecht ist: «Der Kellner war unfreundlich.»
    * Besser ist: «Ich fand den Kellner unfreundlich.» Damit beschreiben Sie ihr eigenes, persönliches Empfinden.
    Kritik so konkret wie möglich beschreiben
    * Schlecht ist: «Das Essen in diesem Restaurant ist mies.» Nur weil Sie das Aufgetischte nicht mochten, heisst das nicht, dass es grundsätzlich schlecht ist. Der Wirt könnte Sie wegen übler Nachrede belangen .
    * Besser beschreibt man, wann man im Restaurant war, was man nicht mochte und warum nicht.
    Bleiben Sie bei den Fakten
    * Schlecht ist, wenn man schreibt, in der Dusche hätte es Schimmel gehabt, obwohl dies nicht so war. Das ist Verleumdung.
    * Besser nicht übertreiben. Auch wenn man sich über den Service ärgerte, sollte man bei den Tatsachen bleiben.
    Allgemein
    * Zählen Sie nicht nur die Negativpunkte auf, sondern erwähnen Sie auch, was Sie als positiv empfunden haben.
    * Falls Sie Post vom Anwalt erhalten haben wegen einer schlechten Bewertung: Lassen Sie sich rechtlich beraten.
    5 min
  • Welchen Internet-Browser soll ich wählen?
    Chrome, Safari, Internet Explorer oder doch lieber Firefox? Die Auswahl an Browsern ist gross. Doch welches ist der richtige? Um es kurz zu machen: In der Regel lohnt es sich, bei dem Browser zu bleiben, der auf einem Gerät schon vorinstalliert ist. Er sollte am besten mit dem Betriebssystem und anderen Programmen zusammenspielen.
    * Aber: Jeder Browser muss durch regelmässige Updates auf dem Laufenden gehalten werden. Nur so werden die neusten bekannten Sicherheitslücken geschlossen.
    * Eine Ausnahme ist der Internet-Explorer, der ehemals beliebteste Browser: Er wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Ein Update ist also nicht mehr möglich, seine Benutzer müssen ganz umsteigen – zum Beispiel auf den Edge-Browser, den neuen Standard-Browser in Microsofts Windows-System.
    * Weltweit ist der Chrome-Browser von Google der beliebteste – mit einem Marktanteil von über einem Drittel liegt er auch in der Schweiz ganz vorne. Chrome erhält von Sicherheitsexperten gute Noten, weil seine Architektur es Angreifern sehr schwer macht, vom Browser aus Attacken auszuführen. Was die Privatsphäre angeht –die Weitergabe von Daten an Google – schneidet Chrome allerdings nicht so gut ab.
    * Zweitbeliebtester Browser ist Apples Safari. In der Schweiz liegt sein Marktanteil mit gut einem Drittel deutlich höher als in den meisten anderen Ländern, weil er auf den hierzulande vielverkauften iPhones und iPads vorinstalliert ist. Auch Safari wird von Sicherheitsexperten gut bewertet, allerdings ist sein Code nicht öffentlich einsehbar. Dafür bietet der Browser einige Möglichkeiten, die Privatsphäre zu schützen.
    * Einen guten Schutz der Privatsphäre liefert Firefox, der ebenfalls als sehr sicher gilt. Allerdings ist Firefox dafür bekannt, viel Arbeitsspeicher zu brauchen, was ihn für ältere Geräte weniger attraktiv macht.
    * Eine ressourcenschonende Alternative zu Firefox ist Opera – ein kleiner Browser, der in der Schweiz nur auf knapp einem Prozent aller Geräte installiert ist. Der Nachteil: Weil Opera wenig bekannt ist, gibt es dafür nicht so viele Plugins und Erweiterungen wie für die populäreren Browser.
    * Es lohnt sich, auf allen Geräten – also Smartphone, Tablet und Desktop-PC – denselben Browser zu verwenden. So klappt die Synchronisierung zum Beispiel von Bookmarks oder Artikeln, die fürs spätere Lesen markiert sind, am besten.
    6 min
  • Medikamente vor/nach oder mit dem Essen?
    Leider gibt es keine Regel, ob man Medikamente vor/nach oder mit dem Essen nehmen soll, sagt der Chefapotheker der Spitäler Frutigen, Meiringen, Interlaken. Wichtig: Immer im Beipackzettel oder auf der Verpackung nachlesen, wie man ein Medikament einnehmen muss. Trotzdem ein paar Tipps vom Fachmann. Apotheker Enea Martinelli empfiehlt:
    * Magenschonende Medikamente unbedingt eine Stunde vor dem Essen einnehmen. Sie können ihre Schutzfunktion sonst gar nicht entfalten.
    * Aspirin Cardio nach den ganz neuen Empfehlungen eine Stunde vor der Mahlzeit einnehmen.
    * Medikamente können mit Speisen eine Wechselwirkung entwickeln. Lesen Sie deshalb unbedingt im Beipackzettel nach, was Sie bei der Einnahme beachten müssen. 
    * Müssen Sie mitten am Tag zum Beispiel eine Kopfschmerztablette nehmen, essen sie etwas Kleines, damit die Tablette nicht in den nüchternen Magen kommt.
    * Tabletten am besten immer mit einem Schluck Wasser nehmen. Schliesslich muss sie sich im Magen ja auflösen können.
    * Medikamente nicht mit Milch oder Fruchtsäften herunterschlucken. Es könnte zu Wechselwirkungen kommen.
    * Und noch ein Tipp: Falls Sie Mühe haben, Tabletten zu schlucken. Trinken Sie direkt von der Flasche, so rutscht die Tablette praktisch automatisch runter.
    7 min
  • So erhält ihr Kompost einen Kick
    In vielen Kompostkübeln liegen zurzeit jede Menge Grüngut, Heckenschnitt und Küchenabfälle. Während im Inneren des Haufens der Kompostierungsprozess bereits läuft, ist das Material im äusseren Bereich ausgetrocknet. Wird der Kompost jetzt umgesetzt, erhält er einen neuen Wachstumsschub. Durch das Umsetzen gelangt Sauerstoff in das gesammelte Material, und die Kompostlebewesen können sich vermehren und Komposterde produzieren.
    Kompost umsetzen: So funktioniert es
    Am einfachsten gelingt das Umsetzen mit zwei Kompostbehältern. Der eine dient als Sammelbehälter, im anderen kann der Kompost reifen, bis er im Frühling gebraucht wird. Der volle Sammelbehälter (z.B. Drahtsilo) wird entfernt, und das Kompostmaterial wird mit einem Kräuel in den zweiten Kompostbehälter gefüllt. Durch das Umsetzen wird das Material gut gemischt. 
    So sieht der ideale «Kompost-Ball» aus
    Kontrollieren Sie das Kompostmaterial mit den Händen. Idealerweise lässt sich daraus ein Ball formen. Darauf müssen Sie dabei achten:
    * Ist das Material zu nass, tropft und stinkt es: Geben Sie Häckselgut dazu oder stäuben Sie mit Steinmehl.
    * Ist das Material zu trocken, zerfällt der geformte Ball: Begiessen Sie ihn sorgfältig mit Wasser bis das Material glänzt oder frischen Rasenschnitt darunter mischen
    Der Kompostbehälter wird am Schluss mit einem Kompostvlies umwickelt und mit einem Deckel zugedeckt – so ist er gut vor Biswind, der ihn austrocknet, sowie vor Regen und Schnee geschützt.
    6 min
  • Abgelaufen: Essen oder wegwerfen?
    Bei der Entscheidung, ob man abgelaufene Lebensmittel wegwerfen soll, orientieren wir uns häufig am aufgedruckten Datum. Aber was heisst «mindestens haltbar bis» oder «zu verbrauchen bis» genau? Wie strikt muss man sich daran halten? Hier gibts die Definitionen. Mindesthaltbarkeitsdatum
    * Bis zu diesem Zeitpunkt garantiert der Hersteller, dass das Lebensmittel der Qualität entspricht, die wir Konsumentinnen und Konsumenten erwarten.
    * Die Lebensmittel können bei richtiger Lagerung auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch verzerrt werden. Allenfalls verlieren Sie etwas an Geschmack oder die Farbe verändert sich.
    * Läden dürfen solche Lebensmittel auch nach Ablauf des Datums noch verkaufen.
    * Bevor man solches Essen verspeist, sollte man aber auf jeden Fall den Riechtest machen.
    * Beispiele: Konservendosen (nicht mehr essen, wenn die Dose gewölbt oder verbeult ist), Reis oder Mehl (auf Schädlinge überpüfen) oder Joghurt (bei Schimmel nicht mehr konsumieren)
    Verbrauchsdatum
    * Dieses Datum findet man häufig auf schnell verderblichen Lebensmitteln, die gekühlt werden müssen.
    * An dieses Datum sollte man sich halten. Denn hier kann ein Gesundheitsrisiko bestehen.
    * Schwangere oder Kinder sollten besonders darauf achten.
    * Läden dürfen diese Lebensmittel nach Ablauf nicht mehr im Angebot haben.
    * Beispiele: Fleisch, Fisch, Milch.
    Zu verkaufen bis
    * Diese Angabe auf der Verpackung kann man getrost ignorieren.
    * Es handelt sich hier quasi um eine interne Anweisung für das Verkaufspersonal.
    * Massgebend ist das Haltbarkeits- oder Verbrauchsdatum.
    Was heisst «Rasch konsumieren »
    * Dieser Hinweis steht auf Produkten wie UHT-Milch oder Sauser. Ungeöffnet kann man sie problemlos lagern. Sind sie einmal offen, gehören sie in den Kühlschrank und müssen zeitnah konsumiert werden.
    * Was «zeitnah» genau heisst, sagen die Detailhändler nicht. Es heisst, man müsse sich da auf die eigenen Sinne verlassen.
    Muss Frischfleisch im Offenverkauf kein Ablaufdatum haben?
    * Nein. Laut Gesetz muss sichergestellt sein, dass sich Konsumentinnen und Konsumenten über das Verbrauchsdatum informieren können.
    * An der Fleischtheke ist das gegeben: Man kann den Metzger fragen.
    * Das sollte man auch tun. Je nach Lagerung kann das Verbrauchsdatum unterschiedlich sein.
    8 min
  • Wie schütze ich meine Privatsphäre in den sozialen Medien?
    Es mag paradox klingen, doch Dienste wie Facebook kann man auch brauchen, ohne zu viel von sich preis zu geben. Soziale Netzwerke sind dazu da, sich mit anderen auszutauschen. Doch vielen ist oft zu wenig bewusst, wie öffentlich die Informationen dort sein können. Wer im Umgang mit Facebook und Co. einige Vorsichtsmassnahmen beachtet, kann sich vor bösen Überraschungen schützen.
    * Es empfiehlt sich, für die Anmeldung in sozialen Netzwerken eine nur für diesen Zweck erstellte E-Mail-Adresse zu verwenden. So bleibt die richtige E-Mail-Adresse geschützt und kann auch nicht gebraucht werden, um damit in sozialen Netzwerken nach einem zu suchen.
    * Man sollte sich schon bei der Anmeldung überlegen, für welche Zwecke man das soziale Netzwerk überhaupt brauchen will. Geht es nur um den Austausch mit den engsten Freunden, dann kann man einen anderen als den eigenen Namen als Profilnamen wählen und andere persönliche Angaben nach Möglichkeit leer lassen – Hauptsache, die eigenen Freunde wissen, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt.
    * In vielen sozialen Netzwerken gibt es die Möglichkeit, sein Profil mit dem in einem anderen Netzwerk zu verlinken (also zum Beispiel seinen Instagram-Account mit dem Facebook-Konto zu verknüpfen). Doch der Privatsphäre zuliebe ist es klug, die verschiedenen Dienste und Konten separat zu halten.
    * Fast alle sozialen Netzwerke sind darauf bedacht, dass sich ihre Nutzerinnen und Nutzer möglichst uneingeschränkt untereinander austauschen. Die Nutzer-Profile sind deshalb meist auf «öffentlich» gestellt, was nach dem Beitritt umgehend geändert werden sollte. Weil die Dienste immer wieder ihre Nutzerbestimmungen ändern oder neue Funktionen hinzufügen, sollten diese Privatsphäre-Einstellungen regelmässig überprüft werden.
    * Bei Facebook lässt sich mit dem «Privatsphäre-Check» kontrollieren, was andere von einem sehen können. Möglichkeiten, die Privatsphäre zu schützen, finden sich unter dem entsprechenden Eintrag in den Facebook-Einstellungen. Auch bei anderen Diensten wird die Privatsphäre in den Einstellungen geregelt, so zum Beispiel bei Instagram oder Twitter (dort unter dem Eintrag «Sicherheit und Datenschutz»).
    * Wer nicht zu viel von sich preisgeben will, wählt bei Facebook die Möglichkeit, dass nur Freunde die eigenen Beiträge sehen können. Bei Instagram lässt sich ein Profil auf «privat» stellen, so sehen nur bestätigte Follower, was auf dem Konto geteilt wird. Auch bei Twitter gibt es die Möglichkeit, die Sichtbarkeit von Beiträgen auf die eigenen Follower zu beschränken.
    * Weil auch die Datenspuren Anderer zum eigenen Profil führen können, sollte möglichst restriktiv festgelegt werden, wer einen zum Beispiel in einem Bild markieren darf. Bei Facebook, Instagram und Twitter kann solches Markieren in den Privatsphäre-Einstellungen unterbunden werden.
    * In den Facebook-Privatsphäre-Einstellungen lässt sich auch festlegen, wie andere (Internet-)Nutzer einen finden können: Wer seine Privatsphäre schützen will, stellt Freundschaftsanfragen so ein, dass nur Freunde von Freunden sie schicken dürfen und stellt die Sichtbarkeit die Freundesliste auf privat ein.
    * Ausserdem sollte in den Facebook-Privatsphäre-Einstellungen verboten werden, dass andere mit der bei Facebook hinterlegten Telefonnummer und E-Mail-Adresse nach einem suchen können und dass Suchmaschinen ausserhalb von Facebook das eigene Profil anzeigen. So wird verhindert, dass bei der Google-Suche nach dem eigenen Namen prominent auch das Facebook-Profil auftaucht.
    Insgesamt gilt: Jede und jeder ist selbst dafür verantwortlich, was sie oder er in den sozialen Netzwerken von sich Preis gibt. Deshalb fragt man sich lieber einmal zu viel als zu wenig, ob es ein Bild oder ein Beitrag wirklich verdient hat, von der ganzen Welt gesehen zu werden.
    6 min
  • Das ideale Gespräch mit dem Arzt – so funktioniert's
    Oft ärgert man sich nach einem Arztbesuch, dass man nicht fragen oder sagen konnte, was man sich vorgenommen hat. Erst recht wird es kompliziert, wenn man nicht verstanden hat, was der Arzt gesagt hat. Das muss nicht sein. Hier ein kleines Coaching. * Schreiben Sie sich auf, was Sie fragen oder sagen wollen. Und zwar nicht erst im Wartezimmer, sondern zu Hause. Am besten zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner.
    * Geht es um den Besuch bei einem Spezialisten, nehmen Sie jemanden mit. Vier Ohren hören mehr als zwei. Erst recht, wenn diese jemandem gehören, der aufgeregt ist.
    * Wenn Sie für eine Routinekontolle zum Hausarzt gehen, aber einiges haben, was Sie beschäftigt: Melden Sie schon am Anfang, dass Sie Zeit brauchen und vereinbaren Sie gleich einen zweiten Termin.
    * Dem Arzt ist nichts fremd. Es gibt keine Fragen oder Leiden, für welche Sie sich schämen müssen.
    * Wenn Sie etwas nicht verstehen: Fragen Sie nach. Der Arzt ist kein Hellseher und sieht Ihnen nicht an, ob alles klar ist.
    * Wenn ein Entscheid ansteht, verlangen Sie Bedenkzeit. Ein neues Auto kaufen Sie ja auch nicht vom Fleck weg. Entsprechend geht es bei Ihrer Gesundheit um eines ihrer höchsten Güter. Entscheiden Sie mit Bedacht.
    Wer hinter dem Entscheid zu einer Behandlung steht, weist einen wesentlich besseren Therapieverlauf auf.
    6 min
  • Kürbisse richtig ernten
    Ein Kürbis ist reif, wenn er eine satte Farbe und keine grünen Stellen mehr hat. Schale und Stielansatz sind dann hart. Vor der Ernte lohnt sich der «Klopf-Test»: Tönt der Kürbis dumpf und etwas hohl, können Sie ihn ernten. Berücksichtigen Sie bei der Kürbis-Ernte diese Tipps:
    * Ernsten Sie Kürbisse stets mit dem Stiel, so faulen sie nicht.
    * Testen Sie, ob ein Kürbis geniessbar ist, indem Sie ihn aufschneiden und einen Schnitz davon auf der Zunge kosten. Ist der Geschmack nur im Geringsten bitter, ist der Kürbis giftig und verursacht Bauchweh. Das gilt auch für Kürbispflanzen, die manchmal aus dem Kompost im Garten spriessen. Sie stammen meist aus den Samen von kompostierten Kürbissen des letzten Jahres.
    * Bitter sind vor allem Zierkürbisse. Wenn sie im Garten gemeinsam mit Esskürbissen vorkommen, kreuzen sie sich, und die nächste Generation wird ungeniessbar. Achten Sie beim Anpflanzen darauf.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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