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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wie wähle ich den richtigen Tanz
    Welcher Tanz passt zu mir? Das Angebot an Tanzkursen ist vielfältig und kann schnell einmal überfordernd sein. Den richtigen Tanz zu finden ist daher gar nicht einfach. Es lohnt sich aber im Vorfeld bereits einige Abklärungen zu treffen, damit die Tanzfreude danach lange anhält. Ziele und Motivation festlegen
    Werden Sie sich klar über Ihre Ziele und ihre Motivation. Was wollen Sie mit dem Tanzen erreichen? Möchten Sie Kontakt knüpfen oder ihre Fitness verbessern? Wollen Sie sich wettkampfmässig mit anderen messen oder suchen sie vor allem den Spass? Andrea Schärli Tanzdozentin am Institut für Sportwissenschaften der Universität Bern empfiehlt, sich den eigenen Wünschen und Bedürfnissen bewusst zu werden: «Wenn die Gesundheit im Vordergrund steht, man vielleicht auch abnehmen will, empfiehlt sich ein Tanzstil, wo man sich durchgehend bewegt, das kann Afro Tanz, Hop-Hop oder vielleicht auch Line Dance sein. Geht es um die Geselligkeit, würde ich vielleicht Paartanz empfehlen oder auch einen Tanz, den man gut im Ausgang tanzen kann.»
    Musik macht den Tanz
    Der Musikgeschmack kann eine gute Hilfestellung sein, wenn es darum geht, den richtigen Tanz zu finden. Schliesslich ist tanzen stark an die Musik gekoppelt. Und wer möchte sich schon jede Woche zu Musik bewegen, die einem nicht gefällt.
    5 min
  • Verlorene Gegenstände: Das müssen Finder beachten
    Ein fremdes Portemonnaie im Zug oder ein Schlüsselbund auf dem Trottoir. Jeder hat bestimmt schon einen verlorenen Gegenstand gefunden: Wie geht man mit solchen Fundsachen korrekt um? Und wann steht dem Entdecker ein Finderlohn zu? Zurückgeben oder behalten?
    * Ist der Eigentümer bekannt, muss der Finder ihm den Gegenstand auf jeden Fall abgeben. Oder ihn zumindest über den Fund und den Abholort informieren.
    * Ist der Eigentümer unbekannt und der Wert der Fundsache weniger als zehn Franken, kann sie behalten werden.
    * Ist der Wert höher als zehn Franken, muss der Fund gemeldet werden.
    Wo meldet man Fundsachen?
    * Gegenstände, die auf öffentlichem Gelände gefunden werden, muss man bei der Polizei oder im Fundbüro der Gemeinde melden.
    * Mittlerweile gibt es auch ein Online-Fundbüro: Auf easyfind.ch kann man den Gegenstand online stellen. Falls die Fundsache mit einem Easyfind-Code versehen ist, kann man den Eigentümer direkt ermitteln.
    * Fundsachen, die man auf einem öffentlich zugänglichen Areal (Bahnhof, Kino, Badi etc.) oder in einem bewohnten Haus entdeckt, müssen dem Besitzer des Areals bzw. Gebäudes oder einer Aufsichtsperson abgegeben werden. Dieser gilt dann als Finder und muss sich um die Fundsache kümmern.
    Der Finderlohn
    * Kein Finderlohn gibt es bei einem Anstaltsfund, bei gestohlener Ware oder wenn der Eigentümer nicht bekannt ist.
    * In allen anderen Fällen soll der Finder laut Gesetz «angemessen» entschädigt werden. Richtwert ist zehn Prozent.
    * Allerdings sinkt dieser Prozentsatz bei sehr wertvoller Ware. Bei einem Fund von 1 Million Franken kann man also nicht mit 100'000 Franken Finderlohn rechnen. Das wäre nicht mehr angemessen.
    * Nebst dem Finderlohn steht dem Finder auch eine Entschädigung für Umtriebe zu, falls er solche hatte während der Suche des Eigentümers (z.B. Inseratekosten in der Zeitung).
    Eigentumswechsel nach fünf Jahren
    * Wenn der Eigentümer unbekannt ist und er sich während fünf Jahren nicht meldet, geht die Fundsache an den Finder über.
    * Voraussetzung ist, dass er sich korrekt verhalten und den Fund gemeldet hat.
    6 min
  • Die Brunnen-Apps von Luzern, Bern und Zürich
    Seit dem Mittelalter sprudeln in Schweizer Gemeinden und Städten tausende von Brunnen. Verschiedene Städte bieten über Apps auf unterschiedliche Art Informationen zu ihren Brunnen an. Wir haben uns das Angebot von Luzern, Bern und Zürich angeschaut. Lucerne Water Guide (Deutsch/Englisch)
    Rund 225 Brunnen stehen zum Teil seit dem Mittelalter in der Stadt Luzern, die Mehrheit davon ist öffentlich zugänglich. Die App zeigt auf einer Karte die Standorte an und macht für jeden Eintrag Angaben zum Typ (z.B. Springbrunnen, Zierbrunnen, Trinkbrunnen) und zur Qualität des Wassers. Bei den historisch relevanten Brunnen erfährt man etwas über die Geschichte.
    iOS: Lucerne Water Guide
    Android: Lucerne Water Guide
    Berner Altstadtführer (Deutsch/Englisch)
    Über eine Karte kann man sich einen Überblick über die Standorte verschaffen und sieht die Einträge zu den Sehenswürdigkeiten. Die Texte stammen meist aus der Wikipedia und können durch eigene Notizen, Fotos oder Videos ergänzt werden.
    iOS: Berner Altstadtführer
    Android: Berner Altstadtführer
    Zürcher Jubiläums Brunnen App «A Tale of Walls»
    Zum 150-jährigen Bestehen hat die Wasserversorgung Zürich eine Game-App in Auftrag gegeben, die man nur vor Ort in der Altstadt spielen kann.
    Wir erfahren, dass die alten Brunnen in der Stadt von märchenhaften Wesen bewohnt werden. Findet man in der Nähe eines Brunnens so ein Wesen und bringt es in seinen angestammten Brunnen zurück, erfährt man etwas über die Geschichte dieser Wasserquelle.
    iOS: Brunnen-App «A Tale of Wells»
    Android: Brunnen-App «A Tale of Wells»
    5 min
  • Was genau steht auf dem Organspenderausweis?
    Den Organspenderausweis gibt es in der guten alten Papierform, mittlerweile aber auch digital als App. Beide funktionieren gleich: Sie können ankreuzen, ob Sie überhaupt Organe spenden wollen, wenn ja, welche. Sie können aber auch ein Kreuz machen, dass Sie generell alle ihre Organe spenden möchten. Sie können sich aber auch im nationalen Organspenderegister eintragen lassen. Dann brauche Sie weder Ausweis, noch App. Im Register können Sie genau gleich wie beim Papierausweis oder der App angeben ob Sie überhaupt Organe spenden wollen- auch ein prinzipielles Nein kann eingetragen werden. Und dann gibt es auch die Möglichkeit, dass Sie ankreuzen können, welche Organe Sie spenden möchten.
    Ein weiterer Vorteil des Sependerregisters - Sie können auch Ihren Angehörigen eine Mitteilung hinterlassen. Für die Angehörigen ist nichts schwieriger, als in dieser Ausnahmesituation einen Entscheid fällen zu müssen.
    6 min
  • Mit diesen Tipps bringen Steckzwiebeln eine grosse Ernte
    Wenn Steckzwiebeln im Herbst gepflanzt werden, bringen sie im nächsten Frühsommer eine Ernte. Damit diese möglichst üppig ausfällt, gilt es einige Tipps zu beherzigen. * Achten Sie darauf, dass die Steckzwiebeln gut verwurzelt sind. Das macht sie resistenter, zum Beispiel abrupten Wetterwechseln gegenüber. Fördern Sie das gute Einwurzeln, indem Sie das Beet vor dem Setzen gut andrücken. So bilden sich an den Zwiebeln mehr Wurzeln.
    * Amseln oder andere Vögel picken Steckzwiebeln gerne aus dem frisch bepflanzten Beet heraus. Um sie davon abzuhalten, eignen sich aufgehängt CDs, die sich im Wind bewegen und die Tiere abschrecken, oder ein weisses, feines Gartenvlies.
    * Steckzwiebeln können sowohl im Frühling als auch im Herbst gesetzt werden. Der Vorteil der Herbstpflanzung ist, dass die Ernte bereits im Frühsommer erfolgt. Diese Zwiebeln sollten sofort konsumiert und nicht gelagert werden.
    5 min
  • Takt für Takt gesünder: Darum ist Tanzen gut für uns
    Tanzen trainiert Körper, Geist und Seele. Denn es vereint körperliche, kognitive und soziale Aktivitäten. Und es kann ein wirksames Mittel gegen Stress sein.  Wer tanzt, bewegt sich zur Musik und die baut das Stresshormon Cortisol ab. Gleichzeitig schüttet der Körper beim Tanzen das Glückshormon Serotinin aus. Auch für das Gehirn sei Tanzen eine Herausforderung, sagt der Neurologe Reto Agosti. Beim Tanzen seien verschiedene Gehirnregionen aktiv, die sich gegenseitig vernetzten.
    Tanzen verringert die Gefahr von Alzheimer
    Forscher am Albert Einstein College of Medicine in New York (USA) haben ausserdem herausgefunden, dass regelmässiges Tanzen die Gefahr einer Alzheimer-Erkrankung um Prozent verringern kann.
    5 min
  • Dashcams: Macht es Sinn, den Verkehr zu filmen?
    Dashcams sind kleine Videokameras, die im Auto montiert werden, um während der Fahrt das Verkehrsgeschehen zu filmen. Sie sollen bei einem Unfall die Unschuld des Fahrers beweisen. Auf den ersten Blick eine gute Sache. Allerdings haben Dashcams rechtlich gesehen so ihre Tücken. Probleme mit dem Datenschutz
    * Damit die Dashcam einen Unfall aufnehmen kann, muss sie während der Fahrt permanent eingeschaltet sein. Sie filmt also laufend Personen und Autonummern.
    * Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte kritisiert dies: Das verstosse gegen das Persönlichkeitsrecht. Denn wer gefilmt wird, muss zuerst sein Einverständnis geben.
    * Theoretisch könnte also zum Beispiel die Frau auf dem Trottoir Anzeige erstatten, weil sie nicht gefragt wurde, ob sie gefilmt werden darf oder nicht.
    * Es gibt auf der Gegenseite aber auch Juristen, die darin kein Problem sehen und eine Verwendung vor Gericht befürworten.
    Als Beweismittel oft nicht akzeptiert
    * In der Schweiz ist die Verwendung von Dashcams nicht gesetzlich geregelt.
    * Es liegt am jeweiligen Richter, zu entscheiden, ob solche Aufnahmen als Beweismittel zugelassen werden oder nicht.
    * Dashcam-Aufnahmen wurde bereits zugelassen, allerdings handelte es sich dabei meist um schwere Unfälle mit Schwerverletzten oder gar Toten. Bei Bagatellfällen sind die Chancen klein.
    * Die Polizei kann Dashcam-Videos beschlagnahmen. Daher muss man sich bewusst sein: Sie beweisen nicht nur die Unschuld, sondern allenfalls auch die Schuld. Dies allerdings nur, wenn der Richter einer Verwendung zustimmt.
    Falsche Montage führt zu hohen Bussen
    * Die Dashcam darf die Sicht des Fahrers oder der Fahrerin nicht beeinträchtigen. Sie muss daher ganz am Rand der Windschutz- oder Heckscheibe montiert werden.
    * Ist dies nicht der Fall drohen hohe Bussen, in gewissen Kantonen sogar Ausweisentzug.
    * Ebenfalls gebüsst werden Fahrer, die während der Fahrt die Kamera bedienen. Die Aufmerksamkeit muss stets auf den Verkehr gerichtet sein.
    Tipps für Dashcam-Nutzer
    * Stellen Sie keine Dashcam-Videos ins Internet. Vor allem nicht, wenn darauf Personen oder Autonummern erkennbar sind.
    * Um rechtliche Probleme zu vermeiden, sollten die Aufnahmen laufend gelöscht werden. Speichern sollte man nur Frequenzen, die für die Aufklärung eines Unfalls relevant sein könnten.
    * Für die Verkehrssicherheit ist ausschliesslich die Polizei zuständig. Übergeben Sie ihr Videos wirklich nur, wenn sie für eine Untersuchung relevant sein könnten. Aufnahmen von Verkehrssündern (nahes Auffahren, rechts überholen etc.) finden keine Verwendung.
    * Achten Sie auf eine verkehrsgerechte Montage.
    6 min
  • Wozu ist ein Tablet gut?
    Es ist nicht ganz 10 Jahre her, da hat Apple ein neues Produkt vorgestellt. Und «neu» hiess damals wirklich «neu», denn ein solches Gerät gab es vorher nicht: Den Tablet-Computer – leicht, flach, nur mit den Fingern zu bedienen, ein wenig wie ein zu gross geratenes Smartphone. Doch wer sein Tablet nur wie ein grosses Smartphone braucht, macht etwas falsch. Denn mit ein paar Tricks kann ein modernes Tablet leicht die Arbeit eines Laptops übernehmen. Und auch wenn es ums Konsumieren von Medieninhalten geht, machen die kleinen, flachen Computer anderen Unterhaltungsgeräten immer noch Konkurrenz. Hier einige der praktischsten Anwendungen für ein Tablet:
    * Im Internet surfen: Ein Tablet ist das ideale Gerät, um sich in eine ruhige Ecke zurückzuziehen und ungestört im Internet zu stöbern. Die meisten Internet-Seiten sind heute für mobile Geräte optimiert und bieten sämtliche Funktionen, die auch auf einem Desktop-PC zu nutzen sind.
    * Filme und Serien schauen: In den letzten Jahren sind die Bildschirme der Tablets immer besser geworden. Auch wenn ein Tablet-Screen um einiges kleiner ist als der eines Fernsehers, unterscheidet sich das Nutzungserlebnis kaum, weil das Bild eines Tablets näher von den Augen steht als der Bildschirm des Fernsehers. Mit den Apps verschiedener Anbieter lässt sich auf einem Tablet auch leicht Live-TV schauen.
    * Games spielen: Die Auswahl an Games für Smartphones und Tablet-Computer ist schier unendlich. Und auf dem Tablet spielen sich die einzelnen Titel in der Regel dank des grösseren Bildschirms noch einmal besser. So ist es das ideale Einsteiger-Gerät für alle, die neu mit Gamen anfangen wollen oder nach einer Ablenkung für Zwischendurch suchen. Wer von der Menge der verfügbaren Games überwältig ist, kann sich an den Bewertungen und Hitparade-Listen in den Appstores orientieren.
    * Fotos anschauen: Dank ihren hochauflösenden und leuchtenden Bildschirmen sind Tablets die idealen Geräte, um digitale Fotos anzuschauen. Auf keinem anderen Gerät kommen Farben und Motive so gut zur Geltung. Aus dem Tablet heraus lassen sich die Bilder auch leicht mit anderen teilen und zum Beispiel als E-Mail oder SMS verschicken.
    * Comics lesen: Was oben für Fotos gesagt wurde, gilt genau so für Comics. I Tablet kann die bunten Zeichnungen besonders schön darstellen, so dass sie noch schöner als auf einer gedruckten Seite aussehen. Dank verschiedener Apps lassen sich Comics direkt auf ein Tablet laden – und brauchen dort viel weniger Platz als im Büchergestell.
    * E-Books lesen: Wer sich nicht extra einen E-Reader wie zum Beispiel Amazons Kindle anschaffen will, hat mit einem Tablet eine gute Alternative. Die Apps verschiedener E-Book-Anbieter machen es möglich, fast alle elektronischen Bücher auf dem Tablet zu lesen. Einziger Nachteil: An der hellen Sonne spiegelt der Bildschirm oft so sehr, dass der Text nur schwer zu erkennen ist.
    * Zeichnen: Extrazubehör wie ein Eingabestift macht das Tablet zum idealen Zeichnungsgerät. Vor allem der Apple Pencil von Apple wird für seine Präzision sehr gelobt. Mit der entsprechenden App lassen sich damit eine Unzahl von Stiften und Zeichnungsgeräten imitieren, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
    * Notizen machen: Ein Eingabestift eignet sich auch, um auf einem Tablet handschriftliche Notizen zu erstellen. Was noch nicht so gut funktioniert, ist die automatische Handschrifterkennung. Es bleibt deshalb in den meisten Fällen beim elektronischen Fresszettel.
    * Laptop-Ersatz: Im Vergleich mit einem Laptop ist ein Tablet um einiges leichter und handlicher. Es startet schneller auf und seine Batterie hält bedeutend länger – ein ideales Gerät also, um unterwegs damit zu arbeiten. Fast alle wichtigen Büro-Programme (Word, Excel, usw.) gibt es heute auch als Apps für das Tablet. Eine externe Tastatur (die zum Beispiel in der Tablet-Hülle Platz hat) kann den Eingabekomfort im Vergleich zum Tippen auf dem Bildschirm noch deutlich steigern.
    6 min
  • Taugt die Lesebrille vom Kiosk?
    Die Arme werden immer kürzer, die Schrift auf dem Handy oder der Speisekarte im Restaurant immer kleiner. Eine Lesebrille muss her. Taugt ein Modell vom Kiosk oder aus der Selbstbedienung im Warenhaus? Unter Umständen ja, sagt der Augenarzt Frank Vonmoos. * Ab 40 Jahren sollte man sich unbedingt einer augenärztlichen Kontrolle unterziehen. Ist alles in Ordnung, kann man gut eine Billig-Lesebrille brauchen.
    * Hat man auf beiden Augen die gleiche Sehschwäche, steht des Gebrauch einer Billig-Lesebrille auch nichts im Weg.
    * Natürlich gibt es bei der Qualität des Glases und der Entspiegelung bei Billigbrillen Unterschiede. Es ist aber individuell, ob man damit zurecht kommt oder nicht.
    * Billig-Lese-Sonnenbrillen sind auch alltagstauglich, sofern sie über einen zertifizierten UV-Schutz verfügen.
    * Computer-Billigbrillen aus dem Warenhaus kann man gut brauchen. Allerdings muss man da beim Kauf die eigene Sehstärke kennen. Am besten den Laptop mitnehmen und gleich im Laden testen. In der Regel braucht man eine Dioptrie weniger als mit der Lesebrille. Wer zum Beispiel eine Lesebrille +2.5 braucht, ist mit einer Computerbrille +1.5 gut bedient.
    * Mittlerweile gibt es auch Brillen für Kurzsichtige im Internet zu kaufen. Von diesen rät der Augenarzt aber ab. Zum einen muss Kurzsichtigkeit ärztlich abgeklärt werden, zum anderen braucht es gerade für den Strassenverkehr eine ausreichende Entspiegelung der Gläser. Hier ist Qualität vom Fachmann oder der Fachfrau angesagt.
    7 min
  • Tipps für die Samenernte
    Bald können Sie in Ihrem Garten Samen ernten. Damit das gelingt, ist es wichtig, dass die richtigen Pflanzen ausgewählt und die Samen zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden. So wählen Sie Samen von Früchten oder Gemüse aus:
    * Wählen Sie die besten Früchte bzw. Pflanzen aus, die gesund und kräftig sind. Diese können sie zum Beispiel mit einem Bändeli kennzeichnen, denn sie bleiben bis zur Vollreife an der Pflanze.
    * F1 Hybride eignen sich nicht zur Samenernte. Hybride sind eine Kreuzung aus zwei Arten oder Sorten. F1 bezeichnet die erste Tochter (oder Filial-Generation). Ob Samen F1 Hybride sind, steht auf der Packung.
    * Kultivieren sie im Garten nur eine Sorte pro Pflanzenart, damit die jeweiligen Sorten rein bleiben.
    * Verwenden sie pro Pflanzenart mindestens 5 Stück für die Samenernte.
    So erkennen Sie, ob die Samen ernten können
    Peperoni und Chili werden bei Vollreife leicht schrumpelig und haben eine tiefrote ode orange-gelbe Farbe. Gurken werden hellgelb, Auberginen dunkel-lila oder goldgelb. Hülsen von Busch- und Stangenbohnen werden braungelb und dürr, Mohnkapseln braun und trocken. Die Früchte und Samenstände werden gepflückt und an einem warmen, schattigen und trockenen Ort nachgereift. Das erhöht die Keimfähigkeit der Samen. 
    So lösen, reinigen und lagern Sie Samen
    Danach nehmen Sie die Samen aus den vollreifen Früchten. Samen in trockenen Hülsen oder Kapseln werden in einen Stoffsack gefüllt. Schlagen Sie diesen gegen die Wand. So werden die Hülsen gebrochen und die Samen fallen aus.
    Danach reinigen Sie die Samen, und zwar folgendermassen
    * Bei Tomaten, Gurken, Honigmelonen und Kürbis sind die Samen glitschig: Man gibt sie für einen Tag in ein Glas Wasser, dadurch baut sich die glitschige Masse ab.
    * Verunreinigungen (Resten von Hülsen, Blättchen etc.) werden heraus gesiebt oder auf einem flachen Teller fein heraus geblasen.
    * Die Samen werden an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort aufbewahrt.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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