Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wickel fürs Wohlbefinden
    Wickel kommen nicht zwingend bei Krankheiten zum Einsatz. Mit einem Wickel kann man sich auch Gutes tun. Zum Beispiel mit einem kalten Zitronenwickel. Oder einem feuchtheissen Wickel.
    Für den Zitronenwickel nimmt man eine Zitronenscheibe, gibt diese auf ein Haushaltpapier oder ein Papiertaschentuch und wickelt sie ein, bevor man sie auf die Pulsstelle beim Handgelenk gibt. Fixiert werden kann sie gut mit einem Klebestreifen. Die Zitronenkompresse kann man beliebig lange auf der Pulsstelle behalten.
    Sehr effektiv ist der Zitronenwickel auch, wenn man die andere Pulsstelle auch darauf legt. Man hat dann gewissermassen ein Sandwich aus Pulsstellen mit einer kühlenden Zitronenscheibe dazwischen.
    Für die Blitzkompresse heiss nimmt man einen Waschlappen, heisses Wasser und wringt diesen gut aus. Man kann ihn auf den Nacken oder den Bauch legen. Zur Isolation kommt dann ein Frotteetuch darauf. Achtung: Die Blitzkompresse lässt man nur so lange drauf, wie sie wärmt. Beginnt sie zu kühlen, sofort entfernen, damit der Effekt nicht verpufft.
    Buchtipp: Vreni Brumm, Madeleine Ducommun-Cappoini, Wickel und Kompressen. Alles Wissenswerte für Selbstanwendung und Pflegepraxis. at Verlag
    6 min
  • Wickel bei Verstauchungen und Prellungen
    Wie schnell hat man sich den Fuss vertreten oder geprellt. Viele greifen dann in den Tiefkühler und zu einem Cool-Pack. Vreni Brumm, diplomierte Pflegefachfrau und Wickelexpertin schwört auf einen nasskalten Wickel oder einen Quarkwickel.
    Bei einem nasskalten Wickel wird ein Waschlappen in kaltes Wasser getaucht, ausgewrugen und auf die verknackste Stelle gelegt. Darüber kommt ein Frotteetuch. Den Wickel behält man so lange auf der verletzten Stelle, bis er nicht mehr kühlt.
    Für einen Quarkwickel nimmt man Haushaltpapier und wickelt zwei Esslöffel Magerquark darin ein, so dass man eine kleines Quarkpäckli hat. Damit geht's ab auf die verletzte Stelle, das ganze deckt man auch mit einem Frotteetuch ab. Auch hier: Den Quarkwickel so lange auf der geschwollenen Stelle auflegen, bis der Quark sich erwärmt. Achtung: Ein Quarkwickel gehört nicht auf eine offene Wunde.
    6 min
  • Wickelausrüstung
    Kartoffelwickel, Zwiebelwickel - bestimmt haben Sie schon davon gehört. Aber wie macht man einen Wickel? Muss man da speziell auf Einkaufstour gehen oder hat man vieles schon im Haushalt? Vreni Brumm, diplomierte Pflegefachfrau, Fachfrau und Dozentin, wenn es um Wickel geht, weiss Bescheid.
    «Am besten hat man zu Hause eine Wickelkiste», sagt die Expertin. Denn wenn man einen Wickel machen will, muss man so nicht alles zuerst zusammensuchen.
    Das meiste hat man im Haushalt vorrätig:
    · Eine Rolle Haushaltpapier
    · Ein Päckli Papiertaschentücher
    · Ein paar Waschlappen
    · Ein Frotteetuch (1m x 1.50m)
    · Eine Bettflasche
    · Eine Gazewindel (60cm x 60cm)
    · Ein Küchentuch 50/50 Leinen/Baumwolle für kühlende Wickel
    · Eine Zitrone
    · Magerquark (kann auch tiefgefroren werden)
    10 min
  • Mittel gegen Fake News: Wenige verbreiten viel
    Eine kleine Minderheit ist für den Grossteil der Falschinformationen verantwortlich. Oft stecken nicht einmal Menschen dahinter. Was lässt sich dagegen tun?
    Eine Zahl aus einer Studie zu den US-Wahlen 2020 ist bemerkenswert: Nur 0,1 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer sollen für die Verbreitung von etwa 80 Prozent der Fake News verantwortlich gewesen sein. Häufig stehen hinter diesen Konten keine Menschen, sondern Bots, die automatisiert Inhalte verbreiten. Auch wenn niemand ihnen wirklich glaubt, können sie die Stimmung beeinflussen: Etwa indem sie den Eindruck erwecken, man sei mit seiner Meinung in der Minderheit. Anzeichen für Bots sind: immer gleicher Posting-Stil, extrem hohe Posting-Frequenz ohne Unterbruch, generische Nutzernamen mit Zahlenkombinationen. Der wichtigste Tipp: solche Inhalte nicht weiterverbreiten.
    Gegen orchestrierte Desinformationskampagnen kann man als Einzelperson wenig ausrichten – ausser, es nicht noch schlimmer zu machen. Fake News sind oft bewusst emotional oder reisserisch formuliert, um das kritische Denken auszuschalten. Gerade bei solchen Inhalten lohnt sich besondere Vorsicht. Doch die Verantwortung liegt nicht allein bei den Nutzerinnen und Nutzern. Social-Media-Plattformen könnten weit mehr tun: Sie könnten aufhören, kontroverse und emotionale Inhalte besonders prominent anzuzeigen. Sie könnten die Verbreitungsgeschwindigkeit von Inhalten drosseln, damit Fakten-Checker und -Checkerinnen Zeit zum Überprüfen haben. Oder sie könnten die Reichweite bestimmter Inhalte begrenzen.
    7 min
  • Fake News: Woran erkennt man künstliche Intelligenz?
    Wasserzeichen auf Videos nützen wenig, perfekte Hände auf Bildern sind längst Realität. Die Hinweise auf KI-generierte Inhalte werden subtiler. Doch es gibt sie noch.
    Bei Videos lohnt sich der Blick auf die Physik: Bewegen sich Menschen, Tiere und Gegenstände so, wie sie es in der echten Welt tun würden? KI hat kein Verständnis für die physikalische Realität und macht deshalb Fehler bei Bewegungsabläufen. Auch Schriften und Beschriftungen bereiten ihr Mühe. Ein weiteres Problem ist die sogenannte Objektpermanenz: Während eine Kamera einfach filmt, was da ist, muss KI jedes Bild neu berechnen. Dabei kann sie vergessen, was im vorherigen Bild noch zu sehen war – Gegenstände verschwinden plötzlich oder tauchen aus dem Nichts auf.
    Wasserzeichen, die manche KI-Generatoren inzwischen einblenden, helfen nur bedingt. Versuche zeigen: Viele Menschen übersehen sie oder wissen nicht, was sie bedeuten. Bei Bildern ist die Lage noch schwieriger. Während vor zwei, drei Jahren Hände mit der falschen Anzahl Finger sofort auffielen, sind die Systeme heute deutlich besser geworden. Manchmal verraten noch unleserliche Schriften, verschmolzener Schmuck oder verschwommene Zähne die KI-Herkunft. Doch wichtiger als die Inhalte selbst ist meist der Kontext: Wer hat etwas veröffentlicht? Von welchem Konto stammt es? Was sagen andere Quellen dazu? Wer unsicher ist, sollte vor allem eines nicht tun: den Inhalt selbst weiterverbreiten.
    8 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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