Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • KI und Fake News: Wettlauf ohne Sieger
    Die einen nutzen KI, um täuschend echte Falschinformationen zu erstellen. Die anderen setzen sie ein, um genau diese zu entlarven. Doch eine endgültige Lösung ist nicht in Sicht.
    Seit es Medien gibt, gibt es auch Falschmeldungen und manipulierte Bilder. Doch künstliche Intelligenz hat die Situation grundlegend verändert: Was früher spezielles Können und Zeit erforderte, gelingt heute auf Knopfdruck. KI kann nicht nur täuschend echte Texte, Bilder und Videos erstellen, sondern diese auch gleich für unterschiedliche Zielgruppen anpassen und über soziale Medien gezielt verbreiten. Die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der sich manipulierte Inhalte heute produzieren lassen, stellt eine neue Dimension dar.
    Gleichzeitig werden KI-Systeme entwickelt, die Inhalte auf ihre Echtheit prüfen – teilweise mit Trefferquoten über 90 Prozent. Doch die Hoffnung auf eine technische Wunderwaffe trügt. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel: Sobald eine neue Erkennungsmethode funktioniert, finden Fälscher bereits Wege, sie zu umgehen. Die Lösung liegt deshalb wohl weniger in der Technik als in der Regulierung von Social-Media-Plattformen und in der Stärkung der Medienkompetenz.
    7 min
  • Wer verbreitet Fake News?
    Fake News entstehen aus politischen Motiven, aus Geldgier – und werden oft durch ganz normale Nutzerinnen und Nutzer verbreitet.
    Fake News sind nicht gleich Fake News. Manche werden bewusst gestreut, um politische Prozesse zu beeinflussen oder Vertrauen in Institutionen zu untergraben. Hinter solchen Kampagnen stehen teils staatliche Akteure, die mit koordinierten Online-Netzwerken Propaganda betreiben. Daneben gibt es private Akteure, die mit Falschmeldungen Geld verdienen wollen. Reisserische Schlagzeilen, manipulierte Bilder oder erfundene Geschichten generieren Klicks und damit Werbeeinnahmen.
    Die vielleicht wichtigste Rolle spielen jedoch ganz normale Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer. Falsche oder irreführende Inhalte werden oft geteilt, weil sie ins eigene Weltbild passen, provozieren oder unterhalten. Studien zeigen, dass viele Menschen schon einmal Fake News verbreitet haben – oft ohne es zu merken. Obwohl klar falsche Inhalte insgesamt nur einen kleinen Teil der Online-Informationen ausmachen, sind sie besonders sichtbar, weil sie starke Emotionen auslösen und viel Engagement generieren.
    7 min
  • Fake News – was ist das eigentlich?
    Alle reden von Fake News. Und alle wissen ungefähr, was damit gemeint ist. Geht man es systematisch an, dann wird der Begriff aber schnell zu ungenau.
    Fake News, so die ungefähre Definition, sind falsche oder irreführende Informationen, die so gestaltet sind, dass sie wie echte Nachrichten wirken. Doch schaut man sich Fake News genauer an, dann wird es schnell schwierig: Was für den einen ein manipuliertes Bild, ein irreführendes Video oder eine Falschmeldung ist, bezeichnet die andere vielleicht als unliebsame Wahrheit, vor der man nicht die Augen verschliessen soll. Fake News führen deshalb schnell zur Frage, was eigentlich wahr ist und ob es heute überhaupt noch eine von allen geteilte Wahrheit gibt.
    Fake News ist ein knackiger Begriff, unter dem sich alle zumindest ungefähr etwas vorstellen können. Doch es kann helfen, verschiedene Arten von Fake News zu unterscheiden: Desinformation, also gezielt produzierte oder manipulierte Falschinformationen, die mit Absicht gestreut werden, um Menschen zu täuschen oder zu beeinflussen. Misinformation, falsche Informationen, die unbeabsichtigt verbreitet werden, etwa durch Irrtümer, Gerüchte oder Missverständnisse. Und Malinformation, der missbräuchliche Einsatz von eigentlich wahren Informationen, etwa durch selektives Zitieren oder Kontextverschiebung.
    7 min
  • Die Leber und der Alkohol - bringt's der Dry January?
    Einige sind seit Neujahr fleissig dran und verzichten seit Neujahr auf jeglichen Alkohol. Andere trinken trotzdem mal ein Gläschen. Der Dry January bringt in jedem Fall etwas: Man reflektiert den eigenen Alkoholkonsum.
    Klar trinke er auch ab und zu ein Glas Alkohol, sagt der Gastroenterologe am Berner Inselspital Yves Borbély. Klar ist aber auch, die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt den Verzicht auf jeglichen Alkohol.
    Interessant ist für den Mediziner Borbély, dass vor allem gesundheitsbewusste Menschen den Dry January machen und auch durchhalten.
    6 min
  • Die Hepatitis: Wenn die Leber sich viral entzündet
    Bei der Hepatitis kann man munter durchbuchstabieren: A, B, C, D und E gibt es. Während Hepatitis A in unseren Breitengraden eine Reisekrankheit ist, werden bei uns am meisten die Hepatiden B und C diagnostiziert.
    Gegen Hepatitis A wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Impfung für diejenigen empfohlen, welche in exotische Länder reisen.
    6 min
  • Die Leberzirrhose - wenn die Leber schrumpft
    Wie oft hat man schon von der Leberzirrhose gehört, aber trotzdem weiss man als Laie gar nicht so genau, was das ist. Anhaltende Entzündungen schädigen die Leber, was zu einer Vernarbung derselben führt. Schlussendlich verliert die Leber ihre Funktionsfähigkeit.
    Die Leber ist ein regenerationsfähiges Organ. Allerdings bleiben die Narben, sagt Yves Borbély. Er ist Gastroenterologe am Berner Inselspital. Übergewicht, ein erhöhter Blutzucker und allen voran der Alkohol setzen der Leber zu, bis es eben zu einer Leberzirrhose kommen kann. Deshalb ist damit einhergehend stets eine Änderung der Lebensgewohnheiten geboten.
    6 min
  • Fettleber: So schützen Sie Ihre Leber vor Verfettung
    Sie ist regenerationsfähig, man kann bis zu 70 Prozent ihres Volumens wegschneiden, aber sie kann auch verfetten. Rund um das Organ Leber kann sich Fett legen, aber auch innerhalb desselben bilden. Das hat viel mit dem heutigen Lebensstil zu tun. Das Fiese daran: Man spürt sehr lange nichts davon.
    Die Fettleber hat in unseren Breitengraden viel mit unserem Lebensstil zu tun: Wir essen zu viel, sind ein paar Kilo zu schwer und konsumieren immer mehr hochverarbeitete Lebensmittel, sagt der Gastroenterologe am Inselspital Bern, Yves Borbély.
    Das Unberechenbare an der Krankheit ist, dass sie häufig gar nicht bemerkt wird. Deshalb empfiehlt der Experte, spätestens ab 50 Jahren einmal die Leberwerte bei der Hausärztin oder dem Hausarzt kontrollieren zu lassen.
    5 min
  • Die Leber, das spannende Organ
    Sie ist unser grösstes Stoffwechselorgan und natürlich im Dry January ein Thema. Es ist aber wichtig, das ganze Jahr über gut zur Leber zu schauen.
    Beim Gespräch über die Leber kommt der Gastroenterologen am Inselspital Bern, Yves Borbély, richtiggehend ins Schwärmen. Denn die Leber kann einiges, was andere Organe nicht können: «Sie ist regenerationsfähig und man kann bis zu 70 Prozent von ihr entfernen und sie wächst wieder nach.»
    5 min
  • Wellness für Zimmerpflanzen – Nützlinge aussetzen
    Manche Schädlinge sitzen versteckt an den Stängeln und unter den Blättern der Zimmerpflanzen. Hier helfen besondere Nützlinge: die Raubmilben.
    Es gibt Schädlinge, welche im Verborgenen an den Stängeln und unter den Blättern der Zimmerpflanzen sitzen, wie die Spinnmilben und die Larven der Thripse.
    Spinnmilben sind kleinste Spinnentiere, von blossem Auge nur als winzige Punkte erkennbar. Sie vermehren sich schnell und saugen Pflanzensaft. Das schwächt die Zimmerpflanze, die Blätter rollen sich ein und fallen ab. Deutlich erkennbar sind die Saugstellen: Die Blätter sind silbrigweiss gesprenkelt und oft sind in den Blattachseln feine Spinnfäden zu erkennen.
    Thripse sind winzig kleine Insekten, die sich rasch vermehren. Die Larven saugen an der Blattunterseite Pflanzensaft, die erwachsenen Tiere können fliegen und andere Zimmerpflanzen befallen. Die Blätter der Zimmerpflanzen bekommen helle Flecken und braune Ränder, der Befall schwächt die Zimmerpflanze.
    Hier helfen besondere Nützlinge: die Raubmilben. Es gibt zwei verschiedene Arten: Die eine frisst Spinnmilben, die andere Thripse. Raubmilben suchen auf der Pflanze aktiv nach ihrer Beute und saugen diese aus.
    Sie sind auf eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60% angewiesen. Ganz wichtig für einen erfolgreichen Einsatz von Raubmilben: Zusammen mit dem Aussetzen der Nützlinge immer auch alle zwei Tage die Pflanzen mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser besprühen.
    5 min
  • Wellness für Zimmerpflanzen – Fliegende Schädlinge einfangen
    Schädlinge werden vom Sommeraufenthalt im Freien mit ins Haus geschleppt, beim Lüften hereingeweht oder mit der Erde eingebracht. Je grösser die Population an Trauermücken, Thripsen oder Blattläusen, desto schwieriger die Bekämpfung. Manchmal hilft duschen, manchmal fallenstellen.
    Viele Schädlinge wird man schon los, wenn man die Pflanze abduscht (s. Ratgeber vom Dienstag).
    Das erste Gebot gegen Schädlinge lautet aber: Frühzeitig bekämpfen, bevor sich grosse Populationen bilden!
    Am einfachsten sind die auffliegenden Insekten zu entdecken. Die meisten können mit Klebefallen weggefangen werden.
    Blattläuse:
    Die erwachsenen Insekten fliegen von einer Pflanze zur anderen und vermehren sich dort rasch. Sie saugen Pflanzensaft und sondern klebrigen Saft ab. So schwächen sie die Pflanzen und auf den klebrigen Blättern bilden sich schwarze Pilzrasen.
    Was tun:
    Pflanzen abduschen, gelbe Klebfallen aufhängen, die erwachsenen Insekten fliegen drauf.
    Trauermücken:
    Schwarze Mücken, welche um die Pflanzen schwirren, legen ihre Eier in die feuchte Erde. Die geschlüpften Larven fressen an den Wurzeln, was die Zimmerpflanze enorm schwächt.
    Was tun?
    Gelbe Klebefallen aufhängen die Trauermücken fliegen darauf
    Erdschicht ca. 3 cm hoch mit Steinchen abdecken, damit die Mücken keine Eier mehr ablegen können.
    Thripse:
    Winzige, gelbliche Insektenlarven, die auf der Blattoberseite viele silbrige, helle Sprenkel verursachen. Die ausgewachsenen Thripse fliegen zu den nächsten Pflanzen, saugen an den Blättern. Junge Blätter verkrüppeln und die Zimmerpflanzen werden geschwächt.
    Was tun?
    Ausgewachsene Thripse fliegen auf blaue Klebefallen.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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