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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Gärtnern in der Stadt
    Mit einfachsten Mitteln können auf Balkon, Dachterrasse oder auf einem Abstellplatz im Innenhof feines Gemüse und Kräuter gezogen werden. Auf einem Platz können mehrere Hochbeete aufgestellt werden, sie lassen sich einfach aus Paletten mit Rahmen herstellen:
    * Der Rahmen wird auf das Palette gestellt, innen werden die Seitenwände mit einer Noppenfolie vor der feuchten Erde geschützt. Ein dickes Vlies wird auf die Palette gelegt und seitlich hochgezogen, damit die Erde nicht wegschwemmt.
    Pflanzgefässe aus Harassen und Waschzuber:
    * Waschzuber und Harassen werden mit Stoff ausgelegt: z.B. ein alter Duvetüberzug, welcher 3-4 mal gefaltet wird. Die dicke Stofflage verhindert ein zu schnelles Austrocknen der Erde.
    Auf einem kleinen Balkon kann man den Platz besser ausnützen, wenn man in die Höhe baut:
    * Petflaschen oder Milchverpackungen werden waagrecht aufgehängt. Oben wird ein Pflanzloch heraus geschnitten, so können auch mehrere übereinander aufgehängt werden.
    * Ein Pflanzsack mit einem Plastiksack auskleiden und aufhängen.
    Geeignete Gemüsesorten
    Da der Platz für das Wurzelwachstum in Pflanzgefässen beschränkt ist, eignen sich klein fruchtige / niedrigwachsende / rundknollige Sorten z.B. Rüebli «Pariser Markt» oder Kürbis «Potimarron».
    Anspruchsvolle Kulturarten, welche viel Bodenraum benötigen, wie Lauch, Knollensellerie, Schwarzwurzeln und Gemüsefenchel, eignen sich nicht für eine Topfkultur. Ein kleiner Trost: Diese Gemüsearten lassen sich gut ersetzen:
    * Anstelle von Lauch: Lauchzwiebeln, sie können 3x beerntet werden
    * Anstelle von Knollensellerie: Schnittsellerie mit allerfeinstem Selleriegeschmack
    * Anstelle Knollenfenchel: Gewürzfenchel mit würzigen Blättern und Samen
    * Anstelle von Blumenkohl / Broccoli: Stängelkohl «Cima di rapa» mitsamt Blättern ernten!
    6 min
  • Gärtnern in der Stadt
    Mit einfachsten Mitteln können auf Balkon, Dachterrasse oder auf einem Abstellplatz im Innenhof feines Gemüse und Kräuter gezogen werden. Auf einem Platz können mehrere Hochbeete aufgestellt werden, sie lassen sich einfach aus Paletten mit Rahmen herstellen:
    * Der Rahmen wird auf das Palette gestellt, innen werden die Seitenwände mit einer Noppenfolie vor der feuchten Erde geschützt. Ein dickes Vlies wird auf die Palette gelegt und seitlich hochgezogen, damit die Erde nicht wegschwemmt.
    Pflanzgefässe aus Harassen und Waschzuber:
    * Waschzuber und Harassen werden mit Stoff ausgelegt: z.B. ein alter Duvetüberzug, welcher 3-4 mal gefaltet wird. Die dicke Stofflage verhindert ein zu schnelles Austrocknen der Erde.
    Auf einem kleinen Balkon kann man den Platz besser ausnützen, wenn man in die Höhe baut:
    * Petflaschen oder Milchverpackungen werden waagrecht aufgehängt. Oben wird ein Pflanzloch heraus geschnitten, so können auch mehrere übereinander aufgehängt werden.
    * Ein Pflanzsack mit einem Plastiksack auskleiden und aufhängen.
    Geeignete Gemüsesorten
    Da der Platz für das Wurzelwachstum in Pflanzgefässen beschränkt ist, eignen sich klein fruchtige / niedrigwachsende / rundknollige Sorten z.B. Rüebli «Pariser Markt» oder Kürbis «Potimarron».
    Anspruchsvolle Kulturarten, welche viel Bodenraum benötigen, wie Lauch, Knollensellerie, Schwarzwurzeln und Gemüsefenchel, eignen sich nicht für eine Topfkultur. Ein kleiner Trost: Diese Gemüsearten lassen sich gut ersetzen:
    * Anstelle von Lauch: Lauchzwiebeln, sie können 3x beerntet werden
    * Anstelle von Knollensellerie: Schnittsellerie mit allerfeinstem Selleriegeschmack
    * Anstelle Knollenfenchel: Gewürzfenchel mit würzigen Blättern und Samen
    * Anstelle von Blumenkohl / Broccoli: Stängelkohl «Cima di rapa» mitsamt Blättern ernten!
    6 min
  • Sechs Baderegeln für mehr Sicherheit im Wasser
    Etwa 50 Personen ertrinken pro Jahr in der Schweiz. Weitere Unfälle führen zu schlechten Erinnerungen und bleibenden Schäden. Damit der Spass im kühlen Nass nicht zur Tragödie wird, empfiehlt die SLRG, die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft, folgende Regeln zu beherzigen. 1. Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
    2. Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
    3. Nie überhitzt ins Wasser springen – der Körper braucht Anpassungszeit.
    4. Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen – Unbekanntes kann Gefahren bergen.
    5. Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser – sie bieten keine Sicherheit.
    6. Lange Strecken nie alleine schwimmen – auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.
    6 min
  • Sechs Baderegeln für mehr Sicherheit im Wasser
    Etwa 50 Personen ertrinken pro Jahr in der Schweiz. Weitere Unfälle führen zu schlechten Erinnerungen und bleibenden Schäden. Damit der Spass im kühlen Nass nicht zur Tragödie wird, empfiehlt die SLRG, die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft, folgende Regeln zu beherzigen. 1. Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
    2. Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
    3. Nie überhitzt ins Wasser springen – der Körper braucht Anpassungszeit.
    4. Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen – Unbekanntes kann Gefahren bergen.
    5. Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser – sie bieten keine Sicherheit.
    6. Lange Strecken nie alleine schwimmen – auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.
    6 min
  • Nachhaltige Alternativen zu exotischem Superfood
    Sie heissen Quinoa, Chia, Açaì oder Goji. Superfood, der aus aller Welt zu uns importiert wird. Unbestritten: Diese Samen, Algen, Beeren und Nüsse sind gesund. Aber aufgrund der langen Transportwege nicht nachhaltig. Wer sich umweltbewusst ernähren will, setzt daher auf einheimischen Superfood. Superfood ist seit einigen Jahren in aller Munde. Er ist supergesund, vollgestopft mit wichtigen Inhaltsstoffen für unsere Gesundheit. Der Haken: Die gesunden Lebensmittel werden von weither zu uns gebracht und sind daher nicht besonders gesund für unsere Umwelt.
    Hinzu kommen auch negative langfristige Auswirkungen für die Bauern, die Superfood anpflanzen. Sie verdienen dank des aktuellen Hypes gutes Geld mit ihrer Arbeit. Doch was passiert, wenn wir westlichen Konsumentinnen und Konsumenten eines Tages kein Interesse mehr an diesen Produkten haben?
    Beispiele für nachhaltigen Superfood aus der Schweiz
    * Leinsamen statt Chia-Samen: Das mexikanische Produkt verspricht viele Nahrungsfasern, gesunde Omega-3-Fettsäuren sowie Proteine und viel Vitamin E. In Leinsamen sind praktisch die gleichen Konzentrationen enthalten und sie sind erst noch günstiger.
    * Hirse statt Quinoa: Die einheimische Hirse kann beim Magnesium und Eiweiss mithalten. Quinoa enthält zwar mehr Eisen, dies fängt man aber auf, indem man frischen Spinat zu sich nimmt.
    * Spinat statt Spirulina: Das ist eine Alge aus aus Mexiko und Afrika, mit viel Betacarotin und Folsäure. Das enthält auch unser Spinat; Folsäure sogar in höherer Konzentration. Hinzu kommt: Spirulina-Tabletten kosten rund 40 Franken. Die gleiche Menge Spinat gibt es schon für einen Franken.
    * Dunkle einheimische Beeren statt Açaì-Beeren: Die Açaì-Beeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Genauso tun dies Heidelbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren oder dunkle Kirschen.
    * Himbeeren statt Goji-Beeren: Hier stehen die vielen Nahrungsfasern, die unsere Verdauung fördern, und eine hohe Konzentration an Betacarotin im Vordergrund. Himbeeren enthalten mehr Nahrungsfasern. Betacarotin führt man sich am besten mit rohem Spinat oder Aprikosen zu.
    * Eines der gesündesten Lebensmittel – Federkohl: Federkohl ging eine Zeit lang bei uns fast vergessen. Dabei enthält er sehr viele hochdosierte Nährstoffe. Warum nicht einmal ausprobieren? Ein paar Rezepte aus der Sendung «A Point» finden Sie unten.
    Weitere Beispiel finden Sie im «Kassensturz»-Beitrag vom 20.06.17.
    6 min
  • Nachhaltige Alternativen zu exotischem Superfood
    Sie heissen Quinoa, Chia, Açaì oder Goji. Superfood, der aus aller Welt zu uns importiert wird. Unbestritten: Diese Samen, Algen, Beeren und Nüsse sind gesund. Aber aufgrund der langen Transportwege nicht nachhaltig. Wer sich umweltbewusst ernähren will, setzt daher auf einheimischen Superfood. Superfood ist seit einigen Jahren in aller Munde. Er ist supergesund, vollgestopft mit wichtigen Inhaltsstoffen für unsere Gesundheit. Der Haken: Die gesunden Lebensmittel werden von weither zu uns gebracht und sind daher nicht besonders gesund für unsere Umwelt.
    Hinzu kommen auch negative langfristige Auswirkungen für die Bauern, die Superfood anpflanzen. Sie verdienen dank des aktuellen Hypes gutes Geld mit ihrer Arbeit. Doch was passiert, wenn wir westlichen Konsumentinnen und Konsumenten eines Tages kein Interesse mehr an diesen Produkten haben?
    Beispiele für nachhaltigen Superfood aus der Schweiz
    * Leinsamen statt Chia-Samen: Das mexikanische Produkt verspricht viele Nahrungsfasern, gesunde Omega-3-Fettsäuren sowie Proteine und viel Vitamin E. In Leinsamen sind praktisch die gleichen Konzentrationen enthalten und sie sind erst noch günstiger.
    * Hirse statt Quinoa: Die einheimische Hirse kann beim Magnesium und Eiweiss mithalten. Quinoa enthält zwar mehr Eisen, dies fängt man aber auf, indem man frischen Spinat zu sich nimmt.
    * Spinat statt Spirulina: Das ist eine Alge aus aus Mexiko und Afrika, mit viel Betacarotin und Folsäure. Das enthält auch unser Spinat; Folsäure sogar in höherer Konzentration. Hinzu kommt: Spirulina-Tabletten kosten rund 40 Franken. Die gleiche Menge Spinat gibt es schon für einen Franken.
    * Dunkle einheimische Beeren statt Açaì-Beeren: Die Açaì-Beeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Genauso tun dies Heidelbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren oder dunkle Kirschen.
    * Himbeeren statt Goji-Beeren: Hier stehen die vielen Nahrungsfasern, die unsere Verdauung fördern, und eine hohe Konzentration an Betacarotin im Vordergrund. Himbeeren enthalten mehr Nahrungsfasern. Betacarotin führt man sich am besten mit rohem Spinat oder Aprikosen zu.
    * Eines der gesündesten Lebensmittel – Federkohl: Federkohl ging eine Zeit lang bei uns fast vergessen. Dabei enthält er sehr viele hochdosierte Nährstoffe. Warum nicht einmal ausprobieren? Ein paar Rezepte aus der Sendung «A Point» finden Sie unten.
    Weitere Beispiel finden Sie im «Kassensturz»-Beitrag vom 20.06.17.
    6 min
  • Wie schone ich meine Smartphone-Batterie beim Navigieren?
    Mit einem Kartendienst auf dem Smartphone hat man die ganze Welt als elektronische Landkarte in der Hosentasche. Doch solche Apps leeren den Akku oft schneller, als man am Ziel der Reise ist. Wir geben Tipps, wie man Kartendienste benutzt und dabei die Batterie schont. Navigations-Apps wie Google Maps muten dem Smartphone viel Arbeit zu: Im Hintergrund gleichen sie den Standort des Geräts dauernd mit GPS-Satelliten im Weltall ab, um möglichst genau die Position zu bestimmen. Das ist ein rechenintensiver Vorgang, mit entsprechenden Folgen für die Batterie.
    Weil das Ausschalten der GPS-Ortung beim Navigieren keine gute Option ist, geben wir Tipps, wie sich der Akku trotzdem schonen lässt. Wir konzentrieren uns dabei auf Google Maps, den wohl beliebtesten Kartendienst. Die meisten Tipps gelten aber auch für andere solche Dienste:
    Bildschirm ausschalten
    Abgesehen vom GPS Signal hat die Helligkeit des Bildschirms beim Navigieren wohl den grössten Einfluss auf die Batterie. Die meisten Apps lassen den Bildschirm eingeschaltet, damit die Landkarte beim Blick aufs Smartphone gleich zu sehen ist.
    Um den Akku zu schonen empfiehlt es sich, den Bildschirm nur dann einzuschalten, wenn die Karte auch wirklich gebraucht wird. Wer unsicher ist, kann sich die restliche Zeit auch durch Sprachbefehle der App lenken lassen.
    Bildschirm-Helligkeit reduzieren
    Wenn man doch einmal aufs Smartphone schaut, sollte man die Helligkeit des Bildschirms möglichst dunkel einstellen. Problem: An der hellen Sonne wird der Bildschirm so zum Spiegel, der ausser dem eigenen Gesicht kaum mehr etwas zeigt. Am besten sucht man sich deshalb ein schattiges Plätzchen, um nach dem Weg zu suchen.
    Um den Bildschirm nicht zu hell leuchten zu lassen, kann man sich die Landkarte in der App auch im Nacht-Modus zeigen lassen. Statt Schwarz auf Weiss wird sie dann Weiss auf Schwarz dargestellt.
    Einfachste Kartenform wählen
    Damit das Smartphone möglichst wenig rechnen muss, sollte immer die einfachste Kartenform gewählt werden – also die schematische Darstellung von Strassen, Häusern, Flüssen, etc. Die Satelliten- oder 3D-Ansicht ist für das Smartphone viel aufwändiger umzusetzen, was die Batterie schneller leeren kann.
    Offline-Karte
    Wer schon genau weiss, wo die Reise langgeht, sollte sich die jeweiligen Kartenausschnitte schon zu Hause herunterladen. Diese definierten Bereiche sind dann in der App gespeichert und müssen unterwegs nicht ständig aktualisiert werden. Das spart nicht nur Daten, sondern auch Batterie.
    Stromsparmodus verwenden
    Sowohl bei Android-Smartphones und iPhones gibt es die Möglichkeit, das Gerät in den Stromsparmodus zu versetzen und so den Akku zu schonen. Die Benutzung eines Navigations-Dienstes kann das allerdings verhindern, weil die App ständig versucht, den aktuellen Standort abzufragen.
    In den Systemeinstellungen des Smartphones lässt sich festgelegen, wann eine App Zugriff auf die Ortungsdienste hat. Bei iOS-Geräten findet man die Möglichkeit unter Einstellungen -> Datenschutz -> Ortungsdienste.
    Bei Android ist es unter Einstellungen -> Sicherheit & Standort -> Standort. Gewährt man einer App nur Zugriff, während man sie benutzt, kann das Smartphone die restliche Zeit im Stromsparmodus arbeiten.
    Externer Akku mitnehmen
    Nähert sich die Batterieanzeige trotz aller Vorsichtsmassnahmen trotzdem der Null, kann ein externer Akku – eine sogenannte «Powerbank» – die Rettung sein. Solche Not-Akkus gibt es in allen möglichen Ausführungen, von leicht und billig bis schwer und teuer. Einige verfügen sogar über einen Solarbetrieb. Je nach Modell kann eine Powerbank einen leeren Akku ein halbes Dutzend Mal oder noch mehr aufladen.
    6 min
  • Wie schone ich meine Smartphone-Batterie beim Navigieren?
    Mit einem Kartendienst auf dem Smartphone hat man die ganze Welt als elektronische Landkarte in der Hosentasche. Doch solche Apps leeren den Akku oft schneller, als man am Ziel der Reise ist. Wir geben Tipps, wie man Kartendienste benutzt und dabei die Batterie schont. Navigations-Apps wie Google Maps muten dem Smartphone viel Arbeit zu: Im Hintergrund gleichen sie den Standort des Geräts dauernd mit GPS-Satelliten im Weltall ab, um möglichst genau die Position zu bestimmen. Das ist ein rechenintensiver Vorgang, mit entsprechenden Folgen für die Batterie.
    Weil das Ausschalten der GPS-Ortung beim Navigieren keine gute Option ist, geben wir Tipps, wie sich der Akku trotzdem schonen lässt. Wir konzentrieren uns dabei auf Google Maps, den wohl beliebtesten Kartendienst. Die meisten Tipps gelten aber auch für andere solche Dienste:
    Bildschirm ausschalten
    Abgesehen vom GPS Signal hat die Helligkeit des Bildschirms beim Navigieren wohl den grössten Einfluss auf die Batterie. Die meisten Apps lassen den Bildschirm eingeschaltet, damit die Landkarte beim Blick aufs Smartphone gleich zu sehen ist.
    Um den Akku zu schonen empfiehlt es sich, den Bildschirm nur dann einzuschalten, wenn die Karte auch wirklich gebraucht wird. Wer unsicher ist, kann sich die restliche Zeit auch durch Sprachbefehle der App lenken lassen.
    Bildschirm-Helligkeit reduzieren
    Wenn man doch einmal aufs Smartphone schaut, sollte man die Helligkeit des Bildschirms möglichst dunkel einstellen. Problem: An der hellen Sonne wird der Bildschirm so zum Spiegel, der ausser dem eigenen Gesicht kaum mehr etwas zeigt. Am besten sucht man sich deshalb ein schattiges Plätzchen, um nach dem Weg zu suchen.
    Um den Bildschirm nicht zu hell leuchten zu lassen, kann man sich die Landkarte in der App auch im Nacht-Modus zeigen lassen. Statt Schwarz auf Weiss wird sie dann Weiss auf Schwarz dargestellt.
    Einfachste Kartenform wählen
    Damit das Smartphone möglichst wenig rechnen muss, sollte immer die einfachste Kartenform gewählt werden – also die schematische Darstellung von Strassen, Häusern, Flüssen, etc. Die Satelliten- oder 3D-Ansicht ist für das Smartphone viel aufwändiger umzusetzen, was die Batterie schneller leeren kann.
    Offline-Karte
    Wer schon genau weiss, wo die Reise langgeht, sollte sich die jeweiligen Kartenausschnitte schon zu Hause herunterladen. Diese definierten Bereiche sind dann in der App gespeichert und müssen unterwegs nicht ständig aktualisiert werden. Das spart nicht nur Daten, sondern auch Batterie.
    Stromsparmodus verwenden
    Sowohl bei Android-Smartphones und iPhones gibt es die Möglichkeit, das Gerät in den Stromsparmodus zu versetzen und so den Akku zu schonen. Die Benutzung eines Navigations-Dienstes kann das allerdings verhindern, weil die App ständig versucht, den aktuellen Standort abzufragen.
    In den Systemeinstellungen des Smartphones lässt sich festgelegen, wann eine App Zugriff auf die Ortungsdienste hat. Bei iOS-Geräten findet man die Möglichkeit unter Einstellungen -> Datenschutz -> Ortungsdienste.
    Bei Android ist es unter Einstellungen -> Sicherheit & Standort -> Standort. Gewährt man einer App nur Zugriff, während man sie benutzt, kann das Smartphone die restliche Zeit im Stromsparmodus arbeiten.
    Externer Akku mitnehmen
    Nähert sich die Batterieanzeige trotz aller Vorsichtsmassnahmen trotzdem der Null, kann ein externer Akku – eine sogenannte «Powerbank» – die Rettung sein. Solche Not-Akkus gibt es in allen möglichen Ausführungen, von leicht und billig bis schwer und teuer. Einige verfügen sogar über einen Solarbetrieb. Je nach Modell kann eine Powerbank einen leeren Akku ein halbes Dutzend Mal oder noch mehr aufladen.
    6 min
  • Wie wirken hell und dunkel auf die Gesundheit?
    Für den Schlaf verantwortlich ist das Melatonin, man sagt ihm auch «Schlafhormon» oder «Hell-Dunkel-Hormon». Es macht müde, ist aber auch verantwortlich für regenerative Prozesse. Der Körper und seine Zellen können sich dank diesem Hormon erholen. Der menschliche Körper braucht aber hell und dunkel. Durch unsere meist sitzende Tätigkeit im Hause bekommen wir zu wenig Tageslicht. Am Abend zu Hause tanken wir – Tablet, Handy und Fernseher sei Dank – zu viel Licht; es ist eine Crux. In der Natur ist es gerade umgekehrt, an einem sonnigen Sommertag tanken wir genug Licht und nachts, ohne Lichtverschmutzung, wird es dunkel genug, sagt Oliver Stefani vom Zentrum für Chronobiologie der Universität Basel.
    Unsere Lichtkurve heute ist sehr flach und entspricht nicht der Natur. Für einen guten Melatoninspiegel empfiehlt Stefani eine sogenannte «Lichtdiät»: Setzen Sie sich tagsüber so richtig dem Tageslicht aus. Das ist besonders im Sommer einfach. Reduzieren Sie am Abend und nachts den blauen Lichtanteil. Verwenden Sie für Tablet und Handy spezielle Filter. Wechseln Sie zu Hause die hellen Glühbirnen aus. Wählen Sie warmes Licht. Fast oranges Licht ist am besten. Auch schon ein Dimmer kann Wunder wirken.
    5 min
  • Wie wirken hell und dunkel auf die Gesundheit?
    Für den Schlaf verantwortlich ist das Melatonin, man sagt ihm auch «Schlafhormon» oder «Hell-Dunkel-Hormon». Es macht müde, ist aber auch verantwortlich für regenerative Prozesse. Der Körper und seine Zellen können sich dank diesem Hormon erholen. Der menschliche Körper braucht aber hell und dunkel. Durch unsere meist sitzende Tätigkeit im Hause bekommen wir zu wenig Tageslicht. Am Abend zu Hause tanken wir – Tablet, Handy und Fernseher sei Dank – zu viel Licht; es ist eine Crux. In der Natur ist es gerade umgekehrt, an einem sonnigen Sommertag tanken wir genug Licht und nachts, ohne Lichtverschmutzung, wird es dunkel genug, sagt Oliver Stefani vom Zentrum für Chronobiologie der Universität Basel.
    Unsere Lichtkurve heute ist sehr flach und entspricht nicht der Natur. Für einen guten Melatoninspiegel empfiehlt Stefani eine sogenannte «Lichtdiät»: Setzen Sie sich tagsüber so richtig dem Tageslicht aus. Das ist besonders im Sommer einfach. Reduzieren Sie am Abend und nachts den blauen Lichtanteil. Verwenden Sie für Tablet und Handy spezielle Filter. Wechseln Sie zu Hause die hellen Glühbirnen aus. Wählen Sie warmes Licht. Fast oranges Licht ist am besten. Auch schon ein Dimmer kann Wunder wirken.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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