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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Elefantenfüsse pflegen
    Der Elefantenfuss (Beaucarnea recurvata) gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Aus seinem dicken, abgerundeten Stammfuss treiben eine oder mehrere Triebe, welche sich erst nach einem Schnitt verzweigen. Ein Problem: Der langsam wachsende Elefantenfuss kann nach einigen Jahren eine Wuchshöhe von gut 1,50 Meter erreichen.
    Wie wird der Elefantenfuss geschnitten?
    * Den längsten Trieb circa 20cm über dem verdickten Stamm zurückschneiden, bei jungen und dünnen Trieben reicht eine gute Gartenschere, bei dicken, verholzten Trieben braucht es eine Baumsäge.
    * Die Schnittwunde muss abgedeckt werden, damit der Trieb nicht austrocknet, am einfachsten geht dies mit einer brennenden Kerze: Man lässt das flüssige Wachs auf die Schnittwunde tropfen bis sie ganz bedeckt ist.
    * Nach drei Wochen zeigen sich grüne Knospen, welche langsam zu jungen Trieben heranwachsen und neue Blätter bilden.
    5 min
  • Seiligumpe ist simpel und effizient
    Schnell, fordernd, effizient, überall und jederzeit: Das Springseil passt als Instant-Sportgerät in die heutige Zeit. Anfänger erleben bald Erfolgserlebnisse und tun sich dabei etwas Gutes. Denn Seilspringen ist ein Ganzkörpertraining, stärkt die Knochen und fördert die Koordination. Folgende Punkte müssen beachtet werden:
    Das passende Seil
    * Länge: Die Länge des Seils hängt von der Körpergrösse und der Technik ab. Stehen Sie mit einem Fussballen auf die Mitte des Seils. Ziehen Sie die beiden Enden vor Ihrem Körper hoch. Die beiden Seilenden (ohne Griffe) sollten etwa bis zum Solarplexus ragen, also dem Dreieck unter der Brust, wo die beiden Rippenbögen zusammenfinden. Mit dem fortschrittlichen Können wird die Armbewegung effizienter und damit kann das Seil gekürzt werden. Ein kürzbares Seil ist also von Vorteil.
    * Material: Kunststoffseile sind Allrounder, Seile aus Schnur oder Leder sind für Nostalgiker, Seile aus Draht sind schwer und schwingen daher schnell. Für Anfänger und Kinder eignen sich sogenannte «Beads». Das sind Seile, auf die Kunststoffhülsen wir Perlen auf eine Perlenkette aufgezogen sind. Diese formen sich beim Schwingen ideal.
    Richtig seilspringen
    * Fussarbeit: Beginnen Sie mit dem beidbeinigen Sprung. Springen Sie mit beiden Beinen gleichzeitig ab den Fussballen ab und landen Sie auch wieder auf den Fussballen. Das Seil berührt den Boden leicht, wenn es unter Ihnen durchschwingt.
    * Intensität: Beginnen Sie mit einer halben Minute oder einer Minute Seilspringen. Steigern Sie die Länge, sobald dies problemlos geht. Achtung: Seilspringen ist anstrengender als es aussieht.
    * Varianten: Einbeinig springen, einbeinig abwechselnd, Laufschritt, Hampelmann, Fersen zum Gesäss ziehen, rückwärts schwingen, «Double under» (das Seil geht bei einem Sprung zweimal unter Ihnen durch), «Arm Cross Over» (Sie kreuzen die Arme vor Ihrem Körper) – die Möglichkeiten sind grenzenlos.
    Fehler vermeiden
    * Zu hoch hüpfen: Wenn Sie zu hoch hüpfen, brauchen Sie mehr Energie als nötig.
    * Zu viel Armbewegung: Die Armbewegung wird mit der Übung effizienter, daher verkürzt sich mit der Zeit auch die Seillänge. Wird zu viel mit den Armen gearbeitet, kann sich die Schulterpartie verspannen.
    * Fussgelenk: Landen und springen Sie auf den Fussballen ohne die Ferse auf den Boden zu knallen. Achtung: Das ist anstrengend für die ganze Fussgelenkstruktur.
    * Anstrengung: Beginnen Sie klein und steigern Sie die Intensität je nach Ihrem Fortschritt.
    5 min
  • Mit dem Auto sicher unterwegs in die Skiferien
    Die Koffer sind gepackt, die Ski-Ausrüstung bereit. Was gerne vergessen geht: Auch das Auto muss auf die speziellen Verhältnisse in den Bergen vorbereitet sein und die Gepäckstücke und Skis gesichert. Sonst werden sie bei einem Unfall zum tödlichen Geschoss. Bei einer Winterfahrt in die Berge können so einige Pannen und Gefahren lauern. Vieles lässt sich verhindern – mit der richtigen Vorbereitung:
    Vor der Abreise:
    * Haben die Winterreifen noch genügend Profil? Vier Millimeter sollten es mindestens sein. Mit einem Zweifränkler lässt sich das ganz einfach feststellen (siehe unten). Wenn die Pneus unterschiedlich abgefahren sind, empfiehlt es sich, die Reifen mit dem besseren Profil auf die Hinterachse zu montieren.
    * Hat die Batterie noch genug Saft? Die Kälte und das vermehrte Heizen setzen ihr nämlich zusätzlich zu.
    * Funktionieren die Scheinwerfer?
    * Ist genug Flüssigkeit vorhanden? (Öl, Frostschutz, Kühlflüssigkeit)
    * Sind die Scheibenwischer-Blätter in Ordnung?
    * Wer sein Auto lieber von einem Profi überprüfen lassen will, dann es natürlich auch in die Garage zum Wintercheck bringen.
    Das sollte im Auto nicht fehlen:
    * Informieren Sie sich vor der Abreise, ob auf Ihrer Reiseroute Schneeketten nötig werden könnten. Auf schneebedeckten Passstrassen oder in gewissen Regionen (z.B. Norditalien) sind sie obligatorisch. Falls Sie die Ketten neu angeschafft haben, empfiehlt es sich, die Montage zu Hause in aller Ruhe auszuprobieren.
    * Was für eine einfache Kettenmontage ebenfalls nicht fehlen sollte, sind Handschuhe, eine Taschenlampe und allenfalls eine Unterlage für die Knie.
    * Eiskratzer und Schneebesen
    * Und natürlich: Vignette, Pannendreieck und Warnweste
    Sicherung des Gepäcks:
    * Gegenstände nie frei stehen lassen, sondern immer an festen Flächen wie dem Rücksitzbank anstehen lassen.
    * Die Gepäckstücke nicht höher als bis zur Oberkante der Sitze stapeln oder einen Gepäckraumteiler benützen.
    * Schwere Gegenstände unten und an die Rückenlehne anliegend positionieren. Leichte Gegenstände darauf stellen.
    * Skis, Snowboards und Schlitten im Kofferraum in einen Skisack verpacken.
    * Sämtliches Gepäck mit Spanngurten oder einem Gepäcknetz sichern. Bei einem Auffahrunfall werden lose Gegenstände sonst zum Geschoss. Allein ein einzelner Skischuh erreicht bei einem Aufprall mit 50 km/h die Wucht eines erwachsenen Mannes.
    6 min
  • E-Books: Was bringt ein E-Book-Reader, was ein Tablet?
    Elektronische Bücher kann man auf jedem Smartphone oder Tablet lesen. Dazu kommen noch sogenannte E-Reader, spezielle Lesegeräte für elektronische Bücher. Wo liegen die Vor- und Nachteile der beiden Gerätekategorien? Der Bildschirm – Lampe oder Tinte?
    E-Book Lesegeräte verfügen über einen Bildschirm (E-Ink-Display), der ähnliche Eigenschaften hat wie gedruckte Bücher: Die Trägersubstanz reflektiert das Licht an den unbedruckten Stellen. Bei einem Tablet oder Smartphone (LED-Display) schaut man hingegen direkt in eine Lichtquelle.
    Vorteile des E-Readers
    • Je heller desto besser. Mit einem E-Reader kann man auch mittags am Strand problemlose lesen.
    • Weil ein E-Ink-Display wenig Strom braucht, muss man den E-Reader bloss alle paar Wochen laden.
    Vorteile des Tablets
    • Das LED-Display kann Farben in hoher Qualität darstellen, E-Ink ist (noch) auf Schwarz / Weiss beschränkt.
    • Der Bildschirm eines Tablets reagiert so schnell, dass man darauf problemlos Videos darstellen kann.
    Das Gerät – Unterhaltungsmaschine oder ruhige Bibliothek?
    Tablets sind nicht nur mit vielseitigen Bildschirmen ausgerüstet, sie verfügen auch über schnelle Prozessoren.
    Vorteile des Tablets
    • Tablets lassen sich durch Apps fast beliebig erweitern.
    • Mit einem Tablet kann man nicht nur elektronische Bücher lesen, man kann auch Webseiten anschauen, Musik hören oder sich mit Videos unterhalten lassen.
    Vorteile des E-Readers
    • Weil das Gerät keine Möglichkeiten zur Zerstreuung bietet, kann man sich besser aufs Lesen konzentrieren.
    • E-Reader sind im Funktionsumfang und der eingeschränkt und sind deshalb günstiger als Tablets.
    Vor einem Jahr verglich der Kassensturz die E-Reader-Geräte verschiedener Hersteller. Fazit: Auch das günstigste Modell überzeugt .
    7 min
  • Wenn Angehörige spielsüchtig sind
    «Liebe Schwester, warst du nicht schon letztes Wochenende im Casino?», «Schatz, warum spielst du ständig online?» Wie sollen wir reagieren, wenn wir in unserem Umfeld eine Spielsucht vermuten? Der Spielsuchtexperte und Psychologe Franz Eidenbenz rät:
    * Eine mögliche Sucht erkennt man daran, dass jemand immer wieder Geldprobleme hat, sich immer mehr zurückzieht oder zeitweise abwesend scheint. Das sind blosse Anzeichen, die allerdings auch auf andere Probleme hindeuten können.
    * Hat man einen Verdacht, die Person darauf ansprechen; eher fragend als konfrontierend. Auch bei negativer Reaktion dranbleiben und das Gespräch suchen. Je näher man einer Person steht, desto eher besteht die Chance, dass Überzeugungsarbeit hilft; zum Beispiel der Vorschlag, Hilfe von aussen zu holen.
    * Sich selber schützen, indem man einem Spielsüchtigen Grenzen setzt und ihm beispielsweise nicht mit Geld aushilft.
    8 min
  • Gemüse aus dem eigenen Garten
    Mit Gemüsearten, die einfach zu kultivieren sind, kommt man zu einer feinen Ernte. Dazu gehören Frühkartoffeln, Schnittsalat, Radieschen und Stielmangold. Funktioniert im Garten und auf dem Balkon. Neben abnehmen und weniger Zeit am Handy verbringen auch ein beliebter Vorsatz: endlich im Garten oder auf dem Balkon das eigene Gemüse anbauen. Wie die anderen Vorsätze ist allerdings auch das nicht ganz einfach umzusetzen – aber mit den richtigen Tipps schaffen es auch Neueinsteiger.
    Das eigene Gemüse – die Tipps
    * Frühkartoffeln im April ins Gartenbeet, in einen grossen Topf oder Pflanzsack setzen. Man braucht nur noch die jungen Triebe mit Erde anzuhäufeln, mehr Pflege brauchen sie nicht. Sie wachsen im Frühling, wenn kaum Kartoffelschädlinge oder Krankheiten vorhanden sind.
    * Frühkartoffeln werden im Sommer geerntet und hinterlassen eine lockere und krümelige Erde, bereit für eine Nachfolgekultur, z.B. Herbstsalate.
    * Schnittsalate und Radieschen gedeihen auch im Halbschatten und in kleineren Gefässen und können auch zwischen anderen Gemüsearten ausgesät werden. Sie wachsen schnell und bringen baldige Ernte. Beim Schneiden des Schnittsalates drei Zentimeter stehen lassen, so wächst er nach und man kann drei bis vier Mal ernten.
    * Stielmangold sieht auch im Blumenbeet schön aus. Es gibt ihn in vielen Farbtönen: weiss, rosa, rot, gelb und orange. Er schmeckt lecker als Spinat, Gratin, zu Nudeln, mit Ei oder im Wok.
    Vorsicht: Fragen Sie beim Kauf von Gemüsesetzlingen nach, ob man sie schon draussen ins Gartenbeet oder ins Pflanzgefäss setzen kann. Wählen Sie dabei Setzlinge aus, die draussen stehen. Achten Sie ausserdem auf die Qualität – kompakter Wuchs und sattgrüne Farbe.
    5 min
  • Vorsatz: Mehr Sport, mehr Bewegung
    Ein Klassiker unter den Vorsätzen fürs neue Jahr: mehr Sport treiben, sich mehr bewegen. Nur: Nach spätestens drei Mal Joggen oder Schwimmen verlässt einen gerne die Motivation. Was tun? Wie bleibt man dran, auch wenn die Anfangseuphorie verflogen ist? * Sich klar werden, was man wirklich will: «Was ist meine Motivation?» Nicht jeder will sich messen, also ist die Anmeldung an einen Marathon nicht für jedermann eine Motivation, sondern eher ein Druck. Will man sich messen? Will man gesund bleiben? Will man primär Zeit mit der besten Freundin verbringen und beim Training quatschen? Seien Sie ehrlich: Was wollen Sie wirklich?
    * Richtige Ziele setzen und diese auch kontrollieren: «Ich will gesund bleiben» ist ein Wert, aber kein Ziel. Ein Ziel muss klar, erreichbar und kontrollierbar sein («2 mal pro Woche ins Fitness», «in 6 Monaten 10 km in einer Stunde schaffen» etc.). Genauso wichtig ist es, die Ziele zu kontrollieren und allenfalls anzupassen.
    * Das Selbstwertgefühl aufbauen: «Warum habe ich Erfolg bzw. Misserfolg?» Pessimisten tendieren dazu, Erfolge den Umständen zuzuschreiben. Vielleicht haben aber auch genau Sie den Erfolg erreicht. Das dürfen Sie sich gerne sagen und damit ihren Selbstwert aufpolieren. Im Gegensatz schreiben Optimisten alle Erfolge sich selber zu. Sie dürfen sich aber auch für Ihre Misserfolge verantwortlich machen. Wie macht man das? Sich selber fragen: War das ein gutes Training? Jemanden anderes fragen, ob er die eigene Einschätzung auch so sieht.
    * Versuchen: Nach jedem Training drei gute Dinge über das Training aufschreiben. Laut einer Studie verbessert das die Zufriedenheit mit dem Training.
    6 min
  • Ein einwandfreies Testament sorgt für klare Verhältnisse
    Wer in einer nicht eingetragenen Partnerschaft lebt oder eine Person speziell berücksichtigen möchte, sollte das unbedingt in einem Testament festhalten und dabei einige Regeln beachten. So geht Ihr Erbe auch wirklich an die Richtigen, und Sie ersparen Ihren Lieben böse Überraschungen. Im Gesetz ist festgelegt, welcher Erbe wieviel bekommen soll – geregelt über die sogenannten Pflichtteile. Wer sein Erbe genau so verteilen möchte, braucht kein Testament zu verfassen.
    In gewissen Situationen macht der letzte Wille aber durchaus Sinn
    * Heute leben viele Paare in einer nicht eingetragenen Partnerschaft. Die meisten von Ihnen möchten vermutlich, dass ihr Partner nach dem eigenen Ableben bei der Vermögensverteilung ebenfalls berücksichtigt wird. Ohne Testament ist das nicht der Fall, der Partner geht leer aus.
    * Ein Testament empfiehlt sich, sobald man jemanden begünstigen will, der nicht in der gesetzlichen Erbfolge steht. Wenn man also z.B. dem besten Freund die Briefmarkensammlung übertragen oder einen Betrag einer gemeinnützigen Organisation zukommen lassen will.
    * Ein Testament empfiehlt sich ebenfalls, wenn man bei Wohneigentum sicherstellen will, dass der hinterbliebene (Ehe-)Partner darin wohnen bleiben kann.
    Formvorschriften und Inhalt
    * Das Testament muss komplett von Hand geschrieben sein.
    * Nicht fehlen dürfen Datum und Unterschrift.
    * Wer sein Testament nicht von Hand schreiben kann oder will, kann dieses auch von einem Notar und zwei Zeugen öffentlich beglaubigen lassen.
    * Dieses sogenannte öffentliche Testament empfiehlt sich übrigens auch, wenn die Urteilsfähigkeit einer Person bezweifelt wird, z.B. bei einer beginnenden Demenz. Allerdings reicht in einem solchen Fall auch ein ärztliches Zeugnis.
    * Die Vermögenswerte sollten genau aufgelistet werden, zusammen mit möglichst präzisen Informationen darüber, wer sie erben soll.
    * Bei Unsicherheiten empfiehlt sich der Beizug eines Anwalts.
    Änderung des Testaments
    * Kleine Änderungen können beim bestehenden Testament angefügt werden. Wichtig ist, dass die Ergänzung als solche erkennbar ist und dass sie mit Datum und Unterschrift versehen ist.
    * Fallen grössere Änderungen an, schreibt man das Testament am besten neu. Bestehen mehrere Testamente, gilt jeweils das aktuelle.
    Die Aufbewahrung
    * Grundsätzlich kann ein Testament überall aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass eine Vertrauensperson über den Ort informiert ist und Zugriff hat.
    * Ebenfalls möglich ist die Hinterlegung bei einem Notar oder bei einer Bank.
    * Ausserdem verfügt jede Gemeinde über eine Hinterlegungsstelle. Diese Hinterlegung kostet eine einmalige Gebühr, welche von Kanton zu Kanton unterschiedlich ist. Informationen zur Hinterlegungsstelle in Ihrer Gemeinde finden Sie im Link unten.
    Wichtig!
    Ein Testament regelt in erster Linie die finanzielle Aufteilung des Vermögens. Andere Anweisung – z.B. wie die Beerdigung stattfinden soll – müssen anderweitig formuliert werden, am besten in einem Vorsorgeauftrag. Dort wird auch geregelt, was geschehen soll, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, zu bestimmen. Jede urteilsfähige und mündige Person sollte deshalb einen Vorsorgeauftrag verfassen. Informationen dazu finden Sie im Link unten.
    6 min
  • Neujahrs-Vorsatz: Am Morgen muss das Smartphone sich gedulden!
    Das Smartphone ist bei vielen das Erste, das sie am Morgen in die Hand nehmen, und das Letzte, das sie vor dem Einschlafen weglegen. Eine schlechte Angewohnheit, denn so hat Achtsamkeit keine Chance! Auch Silvan Kübler (19) aus Winterthur regt sich auf über die Unsitte. Für das neue Jahr hat er sich deshalb vorgenommen, am Morgen nicht gleich nach dem Aufstehen zum Smartphone zu greifen, erzählt er im Digital-Podcast «Gute Vorsätze – bi de Lüüt ».
    Damit auch Sie nicht vom Smartphone zu früh gestört werden, schalten Sie ganz einfach die Automatik «nicht stören» ein.
    * Android: Einstellungen -> Töne und Vibration -> Nicht stören
    * ios: Im Kontrollzentrum (mit einer Streichgeste von unten nach oben, ab iPhone X von oben rechts nach unten) oder über die Einstellungen.
    9 min
  • Die drei Stolpersteine beim Abnehmen
    Überhaupt anfangen, auch in schwierigen Zeiten durchhalten und am Ende das Gewicht halten können – das sind die drei Stolpersteine beim Abnehmen. Im «Ratgeber» geben wir Tipps, wie Sie beim Umsetzen der guten Vorsätze nicht ins Stolpern geraten. Neues Jahr, neuer Vorsatz: abnehmen. Aber auf der Waage tut sich gar nichts. Oder man nimmt schön ab, dann aber Stillstand. Und schlussendlich die Frage: Wie kann ich mein Gewicht halten?
    Abnehmen – die wichtigsten Tipps
    * Sind Sie wirklich konsequent mit Ihrer Diät? Kein Schöggeli zwischendurch? Führen Sie ein Ernährungstagebuch und notieren Sie haargenau alles, was Sie während des Tages zu sich nehmen. Auch das Kaffeerähmchen, das Ihren Kaffee aufhellt.
    * Einige nehmen langsamer ab, andere schneller. Das Leben ist ungerecht.
    * Wenn man etwa zehn Prozent des Körpergewichts abgenommen hat, tritt meist ein Stillstand ein. Der Körper greift seine Reserven ungern an und bunkert. Halten Sie druch. Diese Stagnationsphase kann gut und gerne zwei Monate dauern. Nochmals: Halten Sie durch.
    * Sind Sie wirklich ehrlich mit sich selber oder sind Sie ins alte Muster gefallen? Wie steht es um das Schöggeli zum Kaffee?
    * Gehen Sie regelmässig auf die Waage.
    * Kleine Aufheiterung während der Stagnationsphase: Probieren Sie eine Ihnen mittlerweile zu grosse Hose an und freue Sie sich über Ihren bisherigen Erfolg. Auch der Gürtel ist ein Aufsteller, wie die Pfunde bisher gepurzelt sind.
    * Haben Sie erfolgreich abgenommen, geht es ans Halten des Gewichts. Das gelingt nur mit einer dauerhaften Umstellung Ihrer Ernährung und mit bewusstem Essen. Abnehmen und Halten des Gewichts sind nichts anderes als Disziplin, Disziplin und nochmals Disziplin. Sie müssen nicht auf Genuss verzichten. Bloss Mass halten und geniessen und nochmals geniessen.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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