Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Nadelgehölze als pflanzliche Türwächter
    Mit immergrünen Pflanzen lässt sich ein freundlicher Empfang vor der Haustüre gestalten. Der Buchs ist allerdings nicht mehr zu empfehlen. Nadelgehölze können ihn ersetzen. Der Buchs ist vom Buchsbaumzünsler und Pilzkrankheiten bedrängt und empfiehlt sich daher nicht mehr, um einen Aussenraum zu dekorieren. An seine Stelle treten jedoch verschiedene Arten Nadelgehölze mit speziell kleinwüchsigen Sorten, z.B. die Zwergföhre «Mops» oder der Zwergwacholder «Compressa».
    Die einheimische Eibe (Taxus baccata) lässt sich hervorragend in Form schneiden und ist ein sehr schöner Ersatz für die begehrten Buchskugeln.
    Weitere Gestaltungstipps
    * Hohe und schmale Pflanzgefässe wirken elegant und sind bei engen Platzverhältnissen eine gute Wahl.
    * Breite Pflanzgefässe wirken grosszügig, wenn seitlich viel Raum zur Verfügung steht.
    * Kleinere Pflanzgefässe werden auf Säulen oder Holzstelen gestellt, so werden sie zum Blickfang.
    Stehen zwei Pflanzgefässe zur Verfügung, stellt man sie rechter- und linkerhand der Haustüre hin und bepflanzt sie gleich. Hat man nur ein Pflanzgefäss, betont man damit eine Seite des Hauseinganges und bepflanzt ihn vielfältig.
    Zu Füssen der Nadelgehölze werden schöne Blattschmuckpflanzen gesetzt, wie Efeu, Wolfsmilch, Bergenien oder ein Gras. Im Frühling bleibt das Nadelgehölz bestehen, und die Begleitpflanzen werden durch erste Frühlingsblüher ersetzt.
    5 min
  • Warm-up fürs Schlittschuhlaufen
    Rund 3600 Schweizerinnen und Schweizer verletzen sich jährlich auf dem Eis, das schätzt die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU. Am häufigsten sind Prellungen, Schnittwunden oder gar Gehirnerschütterungen. Die richtige Vorbereitung kann das Verletzungsrisiko verkleinern. Die dampfende Tasse Glühwein wärmt zwar die Hände, zur richtigen Vorbereitung aufs Schlittschuhlaufen eignet sie sich allerdings nicht. Denn Alkohol wärmt nicht, er macht nur betrunken. Das Warm-up für die Eisbahn besteht aus folgenden Punkten:
    Guter Halt und warme Bekleidung
    * Schlittschuhe: Schlittschuhe müssen eng sein, deshalb schmerzen sie häufig. Wer also oft eislaufen geht, sollte sich eigene gönnen und diese gut einlaufen. Binden Sie die Schuhe um den Knöchel fest zu, damit der Halt möglichst gut ist. Um die Zehen und das Rist können Sie etwas mehr Luft lassen, sonst frieren Sie bald.
    * Bekleidung: Dass Sie sich warm anziehen, ist im Winter klar. Wenn Sie sich gerne richtig bewegen, sollten Sie Ihre Hosen und Jacke nicht einschränken. Wichtig sind vor allem auch eine Mütze (falls Sie keinen Helm tragen) und feste Skihandschuhe. Diese können Schnittverletzungen verhindern.
    * Weitere Ausrüstung: Helm, Handgelenk- und Knieschoner falls nötig.
    Wärmen Sie sich auf
    * Kreislauf: Egal ob Sie vor dem Eislaufen um die Eisbahn joggen oder ob Sie die ersten zehn Minuten fürs Aufwärmen nützen, Ihr Kreislauf muss in Schwung kommen und von innen heraus wärmen. Das Aufwärmen bereitet Sie nicht nur auf die folgenden Bewegungen vor, sondern verbessert auch Koordination, Beweglichkeit und Aufmerksamkeit.
    * Muskeln und Gelenke: Vor dem eigentlichen Fahren sollten alle Ihre Gelenke im vollen Umfang durchbewegt werden. Bewegen, kreisen, biegen und strecken Sie Ihre Handgelenke, Ihre Fussgelenke, Knie, Hüften, den ganzen Rumpf und die Schultern. Jede spätere Haltung sollte mindestens einmal eingenommen werden – auch die Stützhaltung der Handgelenke, die sie bei einem Sturz einnehmen.
    Schalten Sie ab
    Seien Sie auch mit dem Kopf auf der Eisbahn. Die to-do-Listen und Alltagssorgen können Sie getrost ausserhalb der Bande lassen. Und nach dem Eislaufen dürfen Sie sich auch den heissen Glühwein gönnen.
    5 min
  • Duftlämpchen und Co: Was gut riecht, ist nicht immer gesund
    Gerade zur Vorweihnachtszeit laufen sie auf Hochtouren: Räucherstäbchen, Duftlämpchen und Co. Sie können aber nicht nur unser Wohlbefinden positiv beeinflussen, sondern auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Deshalb sollte man es nicht übertreiben. Zitronenduft schärft den Verstand, Lavendel beruhigt, und Vanille soll sogar beim Abnehmen helfen. Doch wie so oft im Leben gilt auch hier: Raumdüfte sollte man nur in Massen geniessen.
    Immerhin reagiert jeder Zehnte allergisch auf Duftstoffe. Bereits diese Duftstoffe alleine können Schleimhäute, Augen, Atemwege und Haut reizen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob Sie natürliche oder künstliche Duftstoffe einsetzen. Beide können gleich viel allergische Reaktionen auslösen.
    Bei Duftlämpchen, Duftkerzen und Räucherstäbchen kommt hinzu, dass durch die Verbrennung Feinstaubpartikel und andere Schadstoffe wie Formaldehyd – welches in Verdacht steht, krebserregend zu sein – an die Wohnungsluft ab.
    Räucherstäbchen belasten am stärksten
    Grob lassen sich die Produkte zur Beduftung eines Raumes in drei Kategorien einteilen: Am wenigsten belastend sind die reinen Duftstoffe wie Raumsprays oder Duftöle, gefolgt von Duftkzerzen oder Öllämpchen. Am meisten können Räucherstäbchen die Gesundheit beeinträchtigen.
    Vielleicht haben Sie sich auch schon über Gefahrensymbole auf Ihrer Duftöl-Flasche gewundert: Der Inhalt könne Krebs erregen oder, wenn er in die Atemwege gelangt, sogar tödlich sein. Kein Grund zur Sorge: Diese Warnungen gelten nur, wenn das Öl getrunken wird, nicht für den Dampf des Öls.
    Besondere Gefahr für Kinder - Sofort reagieren!
    Gerade bei Kindern besteht aber durchaus die Gefahr, dass sie das Öl trinken. Es duftet ja auch so lecker. In einem solchen Fall muss sofort gehandelt werden: Fahren Sie sofort zur nächsten Notfallstation und nehmen Sie das Fläschchen mit. Auf keinen Fall darf man Erbrechen auslösen, da das Öl dann in die Atemwege gelangen kann. Und das ist lebensbedrohlich.
    Tipps zum richtigen Umgang mit Raumdüften:
    * Nehmen Sie Rücksicht auf Allergiker und Asthmatiker.
    * Verwenden Sie nicht zu viel Duftstoff. Der Raum sollte nur leicht duften, ansonsten kann es zu Kopfweh und Übelkeit führen.
    * Setzen Sie Räucherstäbchen, Duftöle und Co. nur gezielt in gewissen Räumen ein.
    * Beduften Sie den Raum zeitlich begrenzt - ca. 1 bis 2 Stunden.
    * Lüften Sie nach der Anwendung kräftig (Stosslüften).
    6 min
  • Online bezahlen: Welche Optionen habe ich?
    Wer keine Kreditkarte hat oder aus Sicherheitsgründen nicht mit Plastikgeld im Internet bezahlen will, muss trotzdem nicht auf Online-Shopping verzichten. Wir zeigen, wie man im Internet ohne Karte bezahlen kann oder wenigsten die Angaben auf der Kredikarte nicht preisgeben muss. Per Rechnung bezahlen
    Bei vielen Online-Shops hat man die Möglichkeit, die Ware erst nach der Lieferung zu bezahlen. In der Regel überprüft der Anbieter aber zuerst die Bonität. Fällt die positiv aus, so liefert er die Bestellung per Post, zahlen kann der Kunde oder die Kundin später, bei gewissen Shops auch in Raten.
    Bezahl-App Twint
    Mit der Schweizer Bezahl-App kann man nicht nur an der Ladenkasse bezahlen, mit Twint kann man auch bei vielen Online-Shops einkaufen. Die App lässt sich entweder mit Konto oder mit Kreditkarte verbinden.
    Zusätzlich besteht die Option, die App vor dem Einkauf mit einem gewissen Betrag aufzuladen.
    Im Gegensatz zur Ladenkasse macht Twint beim Online-Shopping keine Probleme: Das Check-out ist schnell und unkompliziert. Statt mühsame Passwörter und Codes einzutippen, hält man einfach die Handy-Kamera auf den Bildschirm. So wird ein grafisches Muster erkennt, das der Identifizierung dient.
    Pay Pal
    Bei kleinen, unbekannten Online-Shops empfiehlt es sich nicht, direkt mit der Kreditkarte zu bezahlen. Der Bezahldienst Pay Pal bietet hier eine Lösung: Hat man seine Kreditkarte beim amerikanischen Unternehmen registriert, kann man bei unzähligen Shops auf der ganzen Welt einkaufen.
    Zwar bezahlt man schliesslich auch per Kreditkarte, doch das Verfahren hat mehrere Vorteile: Man kann sicher sein, dass der Shop weder mit Angaben zur Kreditkarte noch mit solchen zum Kunden in Kontakt kommt. Pay Pal bietet zudem eine Versicherung: Liefert der Anbieter die Ware nicht wie versprochen, so kann man sich bei Pay Pal beschweren und hat bekommt dann sein Geld zurück.
    Prepaid Kreditkarte
    Wer zwar eine Kreditkarte benutzen möchte aber ein ungutes Gefühl hat, damit im Internet zu bezahlen, der kann auf eine spezielle Form des Plastikgeldes zurückgreifen: Karten, die man zuvor mit einem Geldbetrag aufladen muss.
    Der Vorteil: Weil man im Voraus bezahlen muss, hat man das Budget immer im Griff. Bereits Jugendliche ab 12 Jahren dürfen deshalb dieses Zahlungsmittel benutzen. Und: Gelangen Kriminelle an die Daten, so geht im schlimmsten Fall höchstens der geladene Betrag verloren.
    5 min
  • Weihnachtsstern: Eine mexikanische Erfolgsgeschichte
    Der Weihnachtsstern wurde vor 100 Jahren von Mexiko nach Europa gebracht. Der mannshohe Strauch kann, wenn er richtig gepflegt wird, mehrere Jahre hintereinander blühen kann. Den Weihnachtsstern muss man zum richtigen Bewässern ins Wasser tauchen und nicht giessen. Dazu muss man den Stern an den Wurzelballen aus dem Topf nehmen und einige Minuten ins Wasser tauchen. Im Frühling fallen die farbigen Blätter ab, und es wachsen grüne Blätter nach, die bis Ende Jahr wieder farbig werden.
    Sternen draussen mit Folie abdecken
    Ab Oktober darf der der Weihnachtsstern nicht länger als 12 Stunden im Tageslicht stehen. Sterne, die draussen in der Natur stehen, werden am besten mit einer Folie abgedeckt. Ab anfangs Dezember kann die Pflanze wieder in die Stube geholt werden. Der Weihnachtsstern gedeiht am besten an einem halbschattigen Ort. Der Weihnachtsstern ist nicht winterhart!
    5 min
  • Liegestütz: häufig falsch ausgeführt
    Jede und jeder weiss, wie ein Liegestütz aussehen sollte. Diese effiziente und bekannte Basisübung für Brust, Schulter, Arme und Rumpf. Und doch wird die Übung häufig unsauber ausgeführt. Denn sie ist anstrengender, als manche meinen. «Ich mache locker mehrere dutzend Liegestützen.» Wer mit einer solchen Aussage prahlt, soll das gerne beweisen. Gut möglich, dass der Prahlende den Liegestütz nicht zu Ende führt, also nicht den gesamten Bewegungsumfang der Übung ausnützt. Das ist nicht der Sinn eines Liegestützes. Denn auch bei ihm gilt: Qualität vor Quantität.
    So trainieren Sie richtig
    * Ausgangsposition Standard: Positionieren Sie Ihre Hände flach auf dem Boden, Höhe Brust, etwas breiter auseinander als schulterbreit. Zusätzlich zu den Händen berühren nur die Fussspitzen den Boden, sie sind etwa hüftbreit positioniert. Ihre Arme sind gestreckt und die Schultern befinden sich über den Händen. Der Körper ist von Scheitel bis Sohle eine Gerade, der Blick ist zum Boden gerichtet.
    * Endposition Standard: Beugen Sie nun die Ellbogen nach aussen und senken Sie den gestreckten Körper in Richtung Boden bis die Brust oder die Nasenspitze den Boden fast berührt. Halten Sie einen kurzen Moment inne, bevor Sie den gestreckten Körper wieder nach oben stossen.
    * Achten Sie darauf: Der Körper bleibt immer eine Gerade, das Gesäss ist weder höher, noch tiefer als der Rest des Körpers. Halten Sie während der ganzen Übung die Bauch- und die Gesässmuskulatur angespannt, so verhindern Sie ein Abfallen des Körpers. Der Blick bleibt nach unten gerichtet. Würden Sie nach vorne schauen, würden sie Ihren Nacken versteifen.
    * Handgelenke: Falls Ihre Handgelenke zu stark unter dem Gewicht leiden, versuchen Sie den Liegestütz auf den geballten Fäusten auszuführen oder stützen Sie sich auf Hanteln oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel.
    So machen Sie die Übung einfacher
    * Knie statt Füsse: Stützen Sie sich auf Ihren Knien anstatt auf Ihren Fussspitzen auf. So ist also der Körper vom Scheitel bis zu den Knien gerade wie ein Brett. Es gibt Ratgeber, die diese Vereinfachung nicht empfehlen, da man so die Standardposition verlässt.
    * Hände erhöht: Führen Sie den Liegestütz mit den Händen auf einem Tisch oder einem Stuhl aus, so reduzieren Sie die Last, die Sie stemmen müssen.
    So erschweren Sie die Übung
    * Füsse erhöht: Führen Sie den Liegestütz mit den Füssen auf einer Treppenstufe oder einem Stuhl aus, so erhöhen Sie die Last, die Sie stemmen müssen.
    * Hände weg: Legen Sie sich als Endposition jeweils flach auf den Boden, heben Sie die Hände kurz vom Boden ab und stossen Sie sich aus dieser Position wieder normal mit den Händen nach oben.
    * Trizeps-Liegestütz: Um den Trizeps, die hintere Oberarmmuskulatur, zu trainieren, positionieren Sie Ihre Hände direkt unter den Schultern, also näher zusammen und etwas weiter in Richtung Knie als bei der Standardposition. Beginnen Sie zusätzlich auf den Knien. Beim Ausführen des Trizeps-Liegestützes achten Sie darauf, dass sich Ihre Oberarme und Ellbogen jederzeit nah am Körper bewegen. Bei dem gewöhnlichen Liegestütz gehen die Ellbogen nach aussen.
    Qualität vor Quantität
    Kraftübungen wie diese können Sie zwei- bis dreimal pro Woche ausführen. Eine Trainingseinheit besteht aus drei Serien von einer bestimmten Anzahl an Wiederholungen. Probieren Sie zuerst aus, wie häufig Sie den Liegestütz sauber wiederholen können, diese Anzahl gilt als die erste Serie. Machen Sie nun eine Pause und anschliessend wiederholen Sie die Übung wieder so häufig wie bei der ersten Serie. Nach einer zweiten Pause folgt die dritte Serie.
    Führen Sie den Liegestütz in einem Viererrhythmus aus: Zählen Sie auf zwei beim runtergehen und auf zwei beim hochkommen. Als Variante können Sie auf eins runter und dann während drei Schlägen wieder hoch oder umgekehrt. Führen Sie den Liegestütz lieber langsam als schnell durch.
    6 min
  • Passwörter von Verstorbenen: Wie verwaltet man das digitale Erbe?
    Die grosse Mehrheit von uns ist heute auch online unterwegs. Nach dem Tod eines Menschen müssen sich die Angehörigen immer mehr auch um dessen Daten im Netz kümmern. Damit das nicht zur nervenaufreibenden Detektivarbeit wird, sollten wir schon zu Lebzeiten Vorkehrungen treffen. Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt überall seine Spuren: Hier ein Konto bei einem Onlineshop, dort angemeldet bei Facebook oder Ricardo. Allenfalls hat man sogar Verträge online abgeschlossen. Stirbt jemand, sollten diese Konten gelöscht, Verträge und Abos gekündigt werden.
    Um den Angehörigen diese Aufgabe so leicht wie möglich zu machen, sollte man entsprechende Vorkehrungen treffen.
    Vorbereitung zu Lebzeiten:
    * Behalten Sie stets den Überblick über Ihre Internetaktivitäten und löschen Sie Benutzerkonten, die Sie nicht mehr brauchen.
    * Halten Sie formgültig (handschriftlich oder öffentlich beurkundet) fest, was mit Ihren Daten und Onlinekonten passieren soll.
    * Erstellen sie eine Liste all Ihren Benutzerkonten samt Zugangsdaten (Logins, Passwörter) und halten Sie diese aktuell.
    * Bestimmen Sie eine Vertrauensperson, die Ihren Willen digital vollstreckt. Dies kann auch der Testamentsvollstrecker sein oder ein sogenannter digitaler Willensvollstrecker. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Schliesslich vertraut man hier seine Daten Fremden an.
    Passwörter einfach verwalten und auf dem neusten Stand halten
    Die Passwörter können auf einer Papierliste aufgeführt werden oder auf einem verschlüsselten USB-Stick, dessen Code man an die Vertrauensperson weitergibt. Da sich die Liste vermutlich laufend ändert, macht das weniger Sinn, diese bei sich aufzubewahren und dafür zu sorgen, dass die Vertrauensperson Zugriff hat.
    Die einfachste Lösung sind hier aber sogenannte Passwort-Manager. Programme oder Apps, die für mich sichere Passwörter generieren und diese auch verwalten. So brauche ich nur noch ein Passwort, nämlich das für den Passwort-Manager-Zugang. Hat die Vertrauensperson ebenfalls dieses Passwort, hat sie jederzeit Zugriff auf alle aktuellen Passwörter. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Linkliste unten.
    Tipps für Angehörige:
    * Hat der Verstorbene seinen digitalen Nachlass nicht geregelt, verschaffen Sie sich als erstes Zugriff auf sein Mail-Konto. Dazu kontaktieren Sie den Email-Anbieter. In der Regel gewährt dieser den Zugang nach Vorlegen des Todes- und Erbscheins.
    * Suchen Sie im Konto nach kostenpflichtigen Abonnementen und Verträgen mit Online-Dienstleistern und kündigen Sie diese auf den nächstmöglichen Termin.
    * Löschen Sie Benutzerkonti bei Online-Versandhäusern und übrigen Diensten
    * Suchen Sie nach sozialen Netzwerken und Apps, bei denen die verstorbene Person angemeldet ist (Facebook, Twitter, Instagram etc.). Auch hier können die Konten meistens gegen Vorweisung der amtlichen Papiere gelöscht werden. Die Vorgehensweise der einzelnen Plattformanbieter ist allerdings sehr unterschiedlich.
    Ein paar hilfreiche Links:
    * SRF Digital: Passwörter – Auch nach dem Tod eine Plage
    * «Kassensturz»-Testsieger: Passwort-Manager im Vergleich
    * Swisscom: Kontaktadresse für Zugriffanfragen
    * Google: Antragsformular Löschung Email-Konto
    * Google: Kontoinaktivität-Manager
    * Facebook: Nachlassverwalter bestimmen
    * Facebook: Kontolöschung beantragen
    7 min
  • Emails: Löschen, löschen, LÖSCHEN!
    Email ist die alte Tante des Internets. Den Dienst gab es lange vor Facebook, Google, Instagram & Co. Bei vielen ist die Tante aber aus der Form geraten, fett geworden. Abertausende Emails verstopfen den Posteingang und hunderte Ordner gaukeln uns ein perfektes Archiv vor. Was tun? Löschen!
    Emails, die länger als zwei, drei Monate im Posteingang herumliegen, liest oder beantwortet in der Regel niemand mehr. Das Ziel sollte ein Posteingang sein, der möglichst leer ist oder zumindest nicht mehr als fünf Emails umfasst. 
    Statt Emails zu löschen, haben viele die Angewohnheit, sie in Ordner zu verschieben - vielleicht braucht man die Nachrichten oder ihre Anhänge später ja doch noch einmal.
    Das Vorgehen vermittelt den Eindruck eines sauberen Archivs, ist aber ein Sellbstbetrug: Man hat sich lediglich davor gedrückt, Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, Emails zu löschen. 
    Wie archiviere ich richtig?
    Natürlich gibt es Emails, die man aufbewahren sollte, dafür ist aber das Emailprogramm weder geschaffen noch die erste Wahl. 
    Zur Archivierung von Nachrichten und Anhänge eignen sich spezielle Programme wie Onenote oder Evernote. Sie nehmen fast alle Formate auf, die digital vorhanden sein können: Text, Fotos, Videos, PDFs usw. und speichern sie in der Cloud. So haben wir überall und von allen Geräten Zugriff auf die Inhalte - wie beim Email, aber komfortabler und besser auffindbar. 
    Wer für die Archivierung kein separates Programm einsetzen will, kann sich auf einem Speicher im Internet Ordner anlegen - Dropbox, Onedrive oder Google Drive etwa - und die wichtigen Emails dort ablegen.
    5 min
  • Nützen Vitamintabletten und Abhärtung dem Immunsystem?
    Vitamintabletten, Säfte, Brausetabletten, Sauna, Schwimmen im winterlichen Fluss oder See – und Erkältung und Grippe haben keine Chance. So einfach ist es nicht, sagt Marco Rossi, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene am Kantonsspital Luzern. Vitaminbrausetabletten kann man sich sparen
    Brausetabletten und andere Vitaminpräparate nützen dem Immunsystem nichts. Das Immunsystem ist von Natur aus so eingerichtet, dass es Erkältungen gut abwehren kann. Ab und zu lässt es eine Erkältung zu. Schliesslich will es auch etwas zu arbeiten haben und das nächste Mal einen Erreger erkennen können.
    Im Winter in die Sauna
    Regelmässige Saunagänge stressen den Körper massiv und der Wärmehaushalt wird herausgefordert. Vorbeugend gegen Erkältungen durchaus ein gutes Mittel.
    Winterliches Baden im eiskalten See oder Fluss
    Wer regelmässig im Winter im See oder Fluss badet verträgt die Kälte besser. Das geht auch Alpinisten so, die im Sommer und im Winter druassen sind. Sie sind widerstandsfähiger und besser trainiert. Wichtig: regelmässig machen.
    7 min
  • So schnell baut man ein Vogelfutterspender
    Soll man im Winter die Vögel füttern oder nicht? Biologisch gesehen ist das Füttern im Winter nicht notwendig. Der Winter eignet sich aber sehr gut für die Vogelbeobachtung. Einfache Futterstationen können schnell und günstig gebastelt werden. Vogelfutter aus der Petflasche
    * Material: Petflasche mit Deckel, Ringschraube, Schnur oder Draht, zwei Holzlöffel, Vogelfutter
    * Werkzeug: Akkubohrmaschine
    Flasche auswaschen und trocknen lassen. Ringschraube in Deckel schrauben, Schnur oder Draht zum Aufhängen einfädeln. Vier, sich gegenüberliegende Löcher durch die Flasche bohren. Holzlöffel durchschieben. Achtung: Der Durchmesser der Bohrung muss minim grösser sein als der Durchmesser der beiden Holz- Löffel. Vogelfutter in die Flasche füllen. Pickt ein Vogel Futter heraus, läuft Futter nach.
    Vogelfutter aus dem Tetrapack
    * Material: 1 Liter-Tetrapack, Schnur oder Draht, Vogelfutter
    * Werkzeug: Schere, Nagel oder Ahle, Hammer
    Tetrapack auswaschen. Deckel drauf. Mit der Ahle oben beim Deckel zwei Löcher für Draht oder Schnur. Mit der Schere auf der Seite eine Öffnung schneiden. Vogelfutter einfüllen.
    Das Vogelfutter-Bienenhäuschen
    * Material: 1-2 Kilo-Dose Ravioli o.ä., Papier, Sekundenleim, Klarsichtsmäppli für die Flügel
    * Werkzeug: Nagel oder Ahle, Hammer, Blechschere, Vogelfutter
    Dose auswaschen und Beschriftung entfernen. Öffnung in Dosendeckel schneiden. Dosendeckel wieder auf Dose leimen. Öffnung im Dosendeckel schleifen. Dose bemalen (z.b. Metallfarbe). Auf der Seite mit der Ahle Löcher für Flügel machen. Flügel mit Papier oder einem «Klarsichtsmäppli» bespannen. Vogelfutter einfüllen.
    6 min

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