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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Handle ich beim Downloaden legal oder illegal?
    Sie bedienen sich gerne am umfangreichen All-You-Can-Eat-Medienbuffet im Internet und laden fleissig Filme, Serien, Musik oder Bücher herunter? Ist das überhaupt erlaubt? Der Eigengebrauch ist unbedenklich
    Werke dürfen zum Eigengebrauch verwendet werden. Als Eigengebrauch gilt nach Artikel 19 des Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte:
    * jede Werkverwendung im persönlichen Bereich und im Kreis von Personen, die unter sich eng verbunden sind, wie Verwandte oder Freunde;
    * jede Werkverwendung der Lehrperson für den Unterricht in der Klasse;
    * das Vervielfältigen von Werkexemplaren in Betrieben, öffentlichen Verwaltungen, Instituten, Kommissionen und ähnlichen Einrichtungen für die interne Information oder Dokumentation.
    Inhalte, die kostenlos sind, dürfen auch kopiert werden zum Beispiel auf einen USB-Stick, bei kostenpflichtigen Inhalten definieren die allgemeinen Geschäftsbeziehungen des Anbieters, ob und wie viele Kopien eines Downloads gemacht werden dürfen.
    Vorsicht bei Computerprogrammen
    * Computerprogramme dürfen nicht heruntergeladen werden, auch nicht für privaten Gebrauch. Unter Computerprogramme fallen auch Computer-oder Konsolenspiele
    * In Tauschbörsen Inhalte herunterzuladen ist legal für den privaten Gebrauch. Der Haken: Filesharing-Programme laden in der Regel Dateien hoch, die bereits heruntergeladen wurden. Uploads von Inhalten sind verboten. Wer Filesharing betreibt, kann sich also schnell und unter Umständen unbewusst rechtswidrig verhalten.
    6 min
  • Was tun bei einem Gerstenkorn?
    Plötzlich ist es da und sitzt fies am Augenlid: das Gerstenkorn. Dagegen helfen warme Umschläge. Erst wenn sich Schmerzen oder Fieber entwickeln, sollte man zum Arzt gehen. Vera Stucki, Augenärztin, empfiehlt:
    * Bei einem Gerstenkorn dreimal pro Tag für zehn Minuten ein warmes Gelpack auflegen. Ein warmer feuchter Waschlappen reicht nicht aus, da er die Wärme nicht speichern kann.
    * Wer zu Gerstenkörnern neigt kann mehrmals pro Woche ein warmes Gelpack auflegen.
    * Gelpack gibt es in Apothenen und Grossverteilern. Wählen Sie ein Gelpack, das sie kalt und warm verwenden können.
    * Hände weg vom Gerstenkorn, es sei denn, es ist überreif und der Eiter droht nächstens rauszukommen.
    * Ein Gerstenkorn kann gut und gerne zwei bis drei Wochen sichtbar sein.
    * Normalerweise heilt ein Gerstenkorn von selber ab und ist auch nicht gefährlich.
    * Bei Fieber, Schüttelfrost, zugeschwollenem Auge oder massiven Schmerzen ist ein Gang zum Arzt notwendig.
    5 min
  • Der Balkon als Überwinterungsort
    Pflanzen wie Oleander, Bambus oder Olivenbäume ertragen im Topf auf dem Balkon kurzzeitig bis zu -7 Grad. Ihre immergrünen Blätter benötigen das ganze Jahr über Wasser, deshalb wird auch im Winter bei frostfreiem Wetter gegossen. Am besten bleiben die Kübelpflanzen, die Sie auf dem Balkon überwintern, so lange wie möglich ungeschützt. So härten sie ab und haben genügend Licht. Erst wenn Dauerfrost angekündigt wird, werden die Pflanzen eingepackt. Am wichtigsten ist der Topf: Er darf nicht – oder nur kurzzeitig – durchfrieren. Denn aus gefrorener Erde können die Wurzeln kein Wasser mehr aufnehmen.
    So packen Sie die Pflanzen ein:
    * Wählen Sie einen vor dem kalten und austrocknenden Biswind geschützten Platz ganz nah an der Hauswand.
    * Legen Sie eine 10 bis 15 Zentimeter dicke Styroporplatte auf den Boden.
    * Stellen Sie den Topf in einen grossen Jutesack, der rundum mit einer 10 bis 20 Zentimeter dicken Laub- oder Strohschicht aufgefüllt worden ist.
    * Wickeln Sie die ganze Kübelpflanze mit einem doppelten bis dreifachen Gartenvlies locker ein. Das erzeugt ein leicht feuchtes Mikroklima.
    * Bei frostfreiem Wetter giessen und bald wieder auspacken!
    6 min
  • Hanteltraining - einfach und effektiv
    Zwei Hanteln und ein Sofa und schon kann man bequem die Arme trainieren. Steht man dazu auf, können auch die Beine mittrainiert werden. Und dies ohne, dass man einen Fuss vor die Türe setzt. Mit Hanteln kann man aber auch Schultern, Nacken, Bauch, Brust und Beine trainieren. * Wer keine Hanteln hat, kann auch zwei gefüllte Halbliter-Petflaschen nehmen.
    * Füllt man die Petflaschen mit Sand, sind sie noch schwerer als ein halbes Kilo.
    * Probieren Sie die Hanteln im Sportgeschäft aus. Kaufen Sie nicht zu leichte und nicht zu schwere.
    * Alle Übungen 15 mal wiederholen, dann eine kurze Pause machen und die Übung wechseln.
    * Im Internet finden Sie unzählige Anleitungen und Videos mit Übungen.
    * Wählen Sie bei den Videos längere Versionen, dann können Sie gleich in Echtzeit die Übungen mitmachen.
    * Stehen Sie zu den Übungen, können Sie gleich noch die Beine mittrainieren.
    * Hören Sie dazu Radio, dann wird das Training kurzweilig und macht noch mehr Spass.
    5 min
  • Mietkaution: Auch Mieter haben ein Wörtchen mitzureden
    Da hat man endlich die Traumwohnung gefunden und dann kommt das böse Erwachen: Die Mietkaution kostet ein Vermögen. Eine Mietkautions-Versicherung lohnt sich häufig nicht. Aber Mieterinnen und Mieter können durchaus Geld sparen und mitreden. Viele Mieter denken, der Vermieter alleine bestimme über die Bedingungen der Mietkaution. Das ist nicht ganz richtig. Man kann dem Vermieter ruhig auf die Finger schauen und sollte das sogar. Zum Beispiel können Sie folgende Punkte prüfen:
    * Die Mietkaution darf drei Monatsmieten nicht überschreiten.
    * Das Mietzinsdepot muss sicher angelegt sein; und zwar auf einem speziellen Konto. Dieses muss auf den Namen des Mieters oder der Mieterin lauten. Immer wieder gibt es Vermieter, die sich nicht daran halten und das Geld irgendwo bei sich auf ein Konto legen. Das ist erstens rechtlich nicht zulässig und zweitens mit Risiko behaftet. Denn geht die Firma Konkurs, ist auch die Kaution weg.
    * Mieterinnen und Mieter sollten auch ein Auge auf die Kontozinsen und -gebühren werfen. Einige Banken bezahlen für Kautionskonten überhaupt keine Zinsen oder verlangen sehr hohe Bearbeitungsgebühren. Ein kurzer Vergleich und ein Gespräch mit dem Vermieter kann sich lohnen.
    Wenn die Gebühren plötzlich steigen
    Erhöht die Bank, auf der mein Mietzinsdepot hinterlegt ist, plötzlich die Bearbeitungsgebühren, muss der Vermieter auf mein Verlangen hin reagieren und die Bank wechseln. Tut er dies nicht, kann ich von ihm Schadenersatz fordern, zum Beispiel für die Gebühren, die bei einer anderen Bank nicht anfallen würden.
    Lohnt sich eine Mietkautions-Versicherung?
    Immer mehr Vermieter verlangen heute die maximal mögliche Kaution von drei Monatsmieten. Vor allem junge Leute haben Mühe, dieses Geld aufzubringen. Versicherungen versprechen die Rettung in der Not – mit einer sogenannten Mietkautions-Versicherung. Experten raten allerdings davon ab, denn:
    * Schon der Name ist trügerisch, tatsächlich ist es eher eine Bürgschaft als eine Versicherung. Denn: Muss die «Versicherung» beim Auszug für Schäden oder für ausstehende Mieten aufkommen, verlangt sie dieses Geld vom Versicherungsnehmer zurück.
    * Auf lange Sicht ist diese Variante zudem teuer. Pro Jahr bezahlt ein Versicherungsnehmer circa fünf Prozent des Kautionsbetrages als Prämie. Dieses Geld ist für immer verloren, nicht wie bei der normalen Mietkaution, die beim Auszug zurückerstattet wird.
    Was tun, wenn der Vermieter die Kaution nicht zurückbezahlt?
    Hält der Vermieter die Kaution grundlos zurück, kann sich der Vermieter an die Schlichtungsstelle wenden. Wem dies zu mühsam ist, der kann auch abwarten. Denn spätestens nach einem Jahr nach dem Auszug muss die Bank das Sperrkonto auflösen und den Betrag an den Mieter zurücküberweisen.
    6 min
  • Wie erkenne ich Spam und falsche Freundschafts-Anfragen?
    Spam, virenverseuchte E-Mails und falsche Freundschafts-Anfragen bei Facebook gehören leider zum elektronischen Alltag. Wir geben Tipps, wie man solche Betrügereien erkennt und sich am besten dagegen schützt. * Bei E-Mails mit unbekanntem Absender soll man auf keinen Fall angefügte Dokumente oder Programme öffnen und auch auf keine Links klicken.
    * Genau hinschauen: Manche Betrüger verschicken ihre E-Mails von Adressen, die vertrauenswürdigen Quellen täuschend ähnlichsehen.
    * Viele betrügerische E-Mails sind in schlechtem Deutsch geschrieben oder klingen wie von einer Maschine automatisch übersetzt.
    * Auch E-Mails, in denen grosse Gewinne mit wenig Aufwand versprochen werden oder solche, die zum schnellen Handeln drängen (einen Link klicken oder die E-Mail beantworten), werden besser gelöscht.
    * Auf keinen Fall auf Spam-Mail – also E-Mails mit unerwünschter Werbung – antworten. Der Absender merkt so, dass eine E-Mail-Adresse gültig ist und wird in Zukunft noch mehr Spam schicken.
    * Es gibt keinen einzelnen Anhaltspunkt, an dem sich eine gefährliche E-Mail erkennen lässt. Im Zweifelsfall kann man auf sein Bauchgefühl vertrauen und lieber einmal zu viel als zu wenig löschen. Wirklich wichtige Informationen werden noch einmal geschickt oder landen in Papierform im Briefkasten.
    * Auf der Webseite der Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI finden sich Verhaltensregeln für den Schutz vor betrügerischen E-Mails.
    * Falsche Freundschafts-Anfragen bei Facebook lassen sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen, weil die Betrüger Facebook-Profile von Unbeteiligten kopieren. Wer eine Anfrage von einem Bekannten oder einer Bekannten erhält, sollte deshalb kontrollieren, ob er oder sie mit der Person nicht schon bei Facebook befreundet ist.
    * Freundschaftsanfrage von völlig Unbekannten sollte man bei Facebook prinzipiell nicht annehmen.
    * Wenn ein neuer Kontakt sofort nach der Handy-Nummer oder anderen persönlichen Daten fragt, soll man diese auf keinen Fall mitteilen – in der Vergangenheit versuchten Betrüger so Geld von den Konten ihrer Opfer abzubuchen.
    * Falsche Profile haben oft überdurchschnittlich viele Freunde (der Facebook-Durchschnitt liegt um die 130) aber noch kaum Inhalte im sozialen Netzwerk veröffentlicht. Auch persönliche Angaben fehlen meistens, während als Profilbild das Foto einer auffallend schönen Person verwendet wird.
    * In den Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook kann eingestellt werden, dass nur man selber oder Freunde die eigene Freundesliste sehen. So können Betrüger nicht herausfinden, mit wem man befreundet ist und das Profil einer dieser Freunde kopieren.
    * Betrügerische Facebook-Profile kann man bei Facebook melden. Dazu wählt man «» im Titelbild eines Profils und dann «Feedback geben oder dieses Profil melden».
    7 min
  • Histaminintoleranz: Was ist dran?
    Bei einer Histaminintoleranz wird das im Körper produzierte und das durch Nahrungsmittel zugeführte Histamin nicht genügend abgebaut. Man geht davon, dass 1 Prozent der Bevölkerung darunter leidet. Diagnostische Tests gibt es nicht. Nicht alle Ärzte glauben an eine Histaminunverträglichkeit. Peter Schmid-Grendelmeier, Professor für Allergologie am Universitätsspital Zürich zur Histaminunverträglichkeit:
    * Bei der Histaminintoleranz handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern um eine Unverträglichkeit. Der Körper reagiert, ein allergischer Schock droht nicht.
    * Den Test schlechthin, um eine Hinstaminintoleranz festzustellen, gibt es nicht.
    * Lassen Sie die Finger von Tests aus dem Internet, diese sind nicht aussagekräftig.
    * Die Beschwerden können sich auf verschiedenste Art äussern: Juckreiz, Hautrötung, Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Erbrechen, Übelkeit), Kopfschmerzen, rote Augen, eine laufende Nase usw.
    * Meiden Sie Fertig- oder Halbfertigprodukte, Wurst- und Charcuteriewaren, Wein und gegorenes Gemüse (Sauerkraut) oder Hartkäse.
    * Achten Sie darauf, nicht eine Mangelernährung zu erleiden. Am besten beraten Sie sich mit einer Ernährungsberaterin.
    * Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt. Bei starken Beschwerden kann er Sie an einen Allergologen überweisen.
    5 min
  • Aquagym: der ideale Sport für Menschen mit ein paar Kilos zuviel
    Beim Aquagym steht man im Wasser und macht Übungen, die gelenkschonend und gut für Fitness und Beweglichkeit sind. Dabei wird jeder Muskel trainiert. * Auch Nichtschwimmer können Aquagym machen. Man steht bis zum Bauchnabel im Wasser.
    * Keine falschen Hemmungen. Wer eine Übung nicht auf Anhieb kann, muss sich nicht schämen. Niemand sieht es! Man bewegt sich ja unter Wasser.
    * Beim Aquagym ist die Verletzungsgefahr gering. Einizges Risiko: die rutschigen Plättli im Hallenbad.
    * Aquagym eignet sich für Sportliche und Unsportliche.
    * Aquagym ist ein idealer Sport für Menschen, die ein paar Kilo zu viel mit sich herumtragen. Es ist sehr gelenkschonend.
    * Beim Aquafit braucht man – im Gegensatz zum Aquagym – eine Auftriebhilfe (Weste oder Gurt). Hier ist es von Vorteil, wenn man schwimmen kann.
    5 min
  • Verlassen Sie sich nicht auf die Lichtautomatik am Auto
    Die Jahreszeit der schlechten Sicht im Strassenverkehr hat begonnen. Das Licht am Auto ist umso wichtiger. Doch viele Autofahrer wiegen sich in falscher Sicherheit. Nämlich, wenn sie sich auf die Lichtautomatik verlassen. Das kann gefährlich und teuer werden. Seit bald fünf Jahren ist das Fahren mit Licht auch am Tag obligatorisch. Autos mit Baujahr 2011 und jünger haben deshalb eine Lichtautomatik eingebaut. Bestandteil davon ist das Tagfahrlicht. Gegenüber dem herkömmlichen Abblendlicht hat es den Vorteil, dass es nicht blendet und weniger Strom verbraucht. Ausserdem schaltet sich das Tagfahrlicht ein, sobald der Motor gestartet wird.
    Tagfahrlichter sind nur vorne am Fahrzeug
    Eigentlich eine praktische Sache. Doch diese hat einen Haken: Denn die Tagfahrlichter befinden sich nur vorne am Fahrzeug. Das kann vor allem bei Nebel oder Schneegestöber gefährlich werden. Die Lichtautomatik kann nämlich nur zwischen hell und dunkel unterscheiden und schaltet bei Nebel oder Schneegestöber nicht vom Tagfahrlicht aufs Abblendlicht um. Bei solch schwierigen Sichtverhältnissen kann das gefährlich werden, da die Rückseite des Autos nicht beleuchtet ist. Auch bei der Einfahrt in ein Tunnel kann das passieren.
    Manuell umschalten oder generell mit Abblendlicht fahren
    Deshalb sollten Besitzer eines Autos mit Lichtautomatik bei schwierigen Sichtverhältnissen immer manuell auf Abblendlicht umschalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann gleich vor der Abfahrt das Abblendlicht einschalten und muss dann während der Fahrt nicht mehr daran denken. Der Haken bei dieser Methode: Bei Autos, welche das Licht beim Ausschalten der Zündung nicht automatisch ausschalten, muss man daran denken, die Lichter zu löschen. Sonst leert sich die Batterie.
    Fahren mit dem falschen Licht kann teuer werden
    Das Gesetz schreibt vor, dass bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechter Sicht mit Abblendlicht gefahren werden muss. Wer sich auf die Lichtautomatik verlässt und deshalb mit Tagfahrlicht im Nebel unterwegs ist, muss mit einer Busse von 40 Franken rechnen. Bei einem Unfall kann es dann richtig teuer werden: Kommt es zu einem Auffahrunfall und war der Fahrer des vorderen Fahrzeuges mit Tagfahrlicht – also mit nicht beleuchteter Rückseite – unterwegs, trägt auch dieser unter Umständen eine Mitschuld und muss mindestens zum Teil haften.
    Nebellichter aus bei guter Sicht
    Eine Busse kann es übrigens auch geben, wenn man nach einer Nebelbank vergisst, die Nebellichter auszuschalten. Diese können die folgenden Fahrzeuge blenden und irritieren. Daher gibt es auch hier eine Busse von 40 Franken.
    6 min
  • So hält die Smartphone-Batterie länger
    Alles hat ein Ende – auch die Batterieleistung unserer Smartphones. Doch mit ein paar Tricks lässt sich der Alterungsprozess der Batterie verlangsamen. Wir haben die wichtigsten Tipps gesammelt. Smartphone-Batterien verlieren nach ein paar Jahren an Leistung. Dagegen lässt sich nichts tun. Die folgenden Tipps können aber helfen, möglichst viel der Batterieleistung über möglichst lange Zeit zu erhalten. Allerdings: Um sich die Benutzung des Smartphones nicht zur Qual machen, sollte man sich nicht sklavisch an die Anweisungen halten. Denn aufhalten lässt sich der Alterungsprozess der Batterie wie gesagt nicht.
    * Vorsicht vor Hitze: Smartphone-Batterien funktionieren am besten im Temperaturbereich zwischen 18 und 25 Grad Celsius. Darunter oder darüber kann die Leistung der Batterie sinken. Wirklich problematisch wird es aber erst bei sehr hohen Temperaturen: Zeigt das Thermometer mehr als 60 Grad, kann die Batterie bleibenden Schaden nehmen.
    * Auch zu kalt darf es nicht werden: Bei kalten Temperaturen verringert sich die Leistung der Batterie –erholt sich aber wieder, wenn es wärmer wird. Bei Kälte ist aber Vorsicht beim Aufladen geboten. Lädt man den Akku bei Minustemperaturen, kann er dauerhaft Schaden nehmen.
    * Häufiges Laden schont den Akku: Für Batterien auf Nickel-Basis galt die Regel, sie stets komplett zu entladen und auch ganz wieder aufzuladen. Doch für die Lithium-Ionen-Akkus, die heute in den meisten Smartphones verbaut sind, ist das schädlich. Idealerweise sollten sie nie um mehr als etwa einen Viertel entladen werden. Dass so etwas im Alltag kaum möglich ist, muss aber keine Sorge machen: Es hilft schon, die Batterieanzeige nie unter die 25-Prozent-Marke sinken zu lassen.
    * Einmal im Monat ganz entladen: Zum oben Gesagten gibt es eine Ausnahme. Für die möglichst genaue Kalibrierung der Batterie (also für die präzise Prozentanzeige der verbleibenden Leistung), sollte der Akku etwa einmal im Monat doch ganz entladen werden.
    * Vorsicht beim Aufladen: Liegt ein Smartphone beim Aufladen unter einer Decke oder in einem Etui, kann es unter Umständen sehr heiss werden. Diese Hitze schadet dem Akku, weshalb das Gerät immer freistehend aufgeladen werden sollte.
    * Wenn möglich nicht zu lange laden: Fachleute sind sich nicht einig, wie schädlich es ist, ein bereits voll geladenes Smartphone weiter am Strom hängen zu lassen. Verschiedentlich wird auch davon abgeraten, einen Lithium-Ionen-Akku überhaupt bis zum Maximum aufzuladen. Angst vor «Überladen» ist zwar nicht angebracht, denn Smartphones und Ladegeräte verhindern heute, dass ein Akku zu viel Strom bekommt. Wenn immer möglich sollte man trotzdem den Stecker ziehen, sobald das Gerät voll geladen ist.
    * Nie einen leerem Akku lagern: Soll ein Smartphone über längere Zeit unbenutzt gelagert werden, dann sollte man darauf achten, dass sich sein Akku nie vollständig entlädt. Denn eine vollkommen leere Batterie (ein Zustand, der bei normaler Nutzung nie erreicht wird) kann gar nicht mehr geladen werden. Darum das Smartphone immer mit etwa halbvoller Batterie einlagern und den Akku in regelmässigen Abständen wieder ein wenig aufladen.
    * Update auf das neuste Betriebssystem: Um im täglichen Gebrauch Strom zu sparen lohnt sich die Installation des aktuellsten Betriebssystems – also z.B. iOS von Apple oder Android. In den neusten Versionen dieser Systeme finden sich oft verbesserte Funktionen zum Energiesparen.
    * Stromsparmodus nutzen: Wer Batterieleistung sparen will kann den Stromsparmodus seines Geräts aktivieren. Damit wird unter anderem die Bildschirmhelligkeit reduziert und Apps arbeiten nicht mehr im Hintergrund.
    * Unnötige Dienste ausschalten: Wer mit dem letzten Rest einer Batterieladung noch zur nächsten Steckdose auskommen muss, kann zusätzlich Dienste wie Bluetooth, WiFi oder GPS deaktivieren, falls sie nicht dringend gebraucht werden.
    8 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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