Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Der ideale Schutz mit dem richtigen Velohelm
    Jährlich passieren in der Schweiz über 30'000 Velounfälle, häufig mit Kopfverletzungen. Mit einem Velohelm sinkt die Wahrscheinlichkeit für Kopfverletzungen erheblich. Doch das Tragen allein reicht nicht aus. Ein wirksamer Kopfschutz sollte gut passen, richtig angezogen und richtig gepflegt werden. Hier die wichtigsten Ratschläge rund um den Velohelm:
    Kauftipps:
    * Kaufen Sie nur einen Velohelm, der die Sicherheitsprüfung nach EN 1078 bestanden hat. Das Produkt muss im Helminneren mit einer entsprechenden Etikette gekennzeichnet sein.
    * Material altert – auch beim Velohelm. Achten Sie auf das Herstellungsdatum (im Inneren des Helms) und greifen Sie zu einem frisch produzierten Helm.
    * Probieren Sie mehrere Helme und tragen Sie diese einige Minuten, damit Sie allfällige Druckstellen erkennen können.
    * Testen Sie: Setzen Sie den Helm mit offenem Riemen auf und schütteln Sie den Kopf. Der Helm darf nicht herunterfallen.
    * Pluspunkte: Lüftungsschlitze für eine gute Luftzirkulation, Insektennetz für den Schutz vor Bienenstichen und Reflexionskleber für eine bessere Sichtbarkeit.
    Den Helm richtig tragen:
    * Überprüfen Sie – vor allem bei Kindern – regelmässig die Einstellung der Riemen und passen Sie sie gegebenenfalls an.
    * Die Helmkante sollte zwei Fingerbreit über der Nasenwurzel sitzen.
    * Der Riemen muss relativ satt anliegen. Zwischen Kinn und Helmriemen sollte Platz für einen Finger bleiben.
    * Das seitliche Riemendreieck sollte das Ohr gleichmässig umrahmen.
    Die richtige Pflege:
    * Velohelme reinigt man am besten mit Wasser und Seife.
    * Verwenden Sie keine Öle oder Lösungsmittel. Verändern Sie den Helm nicht (zum Beispiel bemalen oder Abziehbilder aufkleben). Das kann das Material verändern.
    * Lagern Sie den Helm an einem nicht zu feuchten und nicht zu warmen Ort.
    * Hat der Helm einen starken Schlag erlitten (zum Beispiel durch einen Sturz), muss er ersetzt werden.
    * Ersetzen Sie den Helm spätestens nach fünf Jahren.
    6 min
  • Lesend laufen: Audiobücher und E-Books gleichzeitig nutzen
    Audiobücher erfreuen sich schon lange grosser Beliebtheit. Auch Bücher in elektronischer Form, sogenannte E-Books, haben ein treues Publikum. Was viele nicht wissen: Man kann die beiden Medien miteinander kombinieren. Das bringt einige Vorteile. • Wer bei Amazon ein E-Book herunterlädt und auch noch das Audiobuch dazu kauft, kann beide Medien nutzen. Amazon merkt sich immer die letzte Stelle und garantiert so einen nahtlosen Übergang von einem Medium zum anderen.
    • Man kann etwa zu Hause in Ruhe im E-Book lesen und sich dann beim Autofahren oder Joggen das Buch vorlesen lassen.
    • Auch Amazon-Konkurrent Tolino bietet sowohl E-Books als auch Audiobücher für seine App an. Synchronisieren muss man die beiden Medien aber selber.
    • E-Book und Audiobuch gleichzeitig nutzen, bringt verschiedene Vorteile: Wer unter Zeitdruck ein Buch fertig lesen muss, kommt schnell voran, weil man auch die Zeit beim Kochen oder Putzen nützen und sich ein Kapitel vorlesen lassen kann.
    • Wer eine Fremdsprache lernt, hat den Text vor Augen und gleichzeitig die Stimme im Ohr. So gewöhnt man sich an die Aussprache.
    7 min
  • Richtig streiten
    Fünf Auseinandersetzungen haben wir durchschnittlich pro Tag mit unserem Partner. Kein Wunder, kann das eine langjährige Beziehung auf den Prüfstand stellen. Aber es kann auch eine Bereicherung sein, sagt Paartherapeut Henri Guttmann. Richtig Streiten und Kritisieren aber, will gelernt sein: • Machen Sie den Perspektivenwechsel. Überlegen sie sich, wie sich der andere fühlt.
    • Fragen Sie sich, ob das Problem lösbar ist oder nicht. Wenn nicht, lohnt es sich nicht, sich immer wieder darüber zu nerven.
    • Eine Kritik sollte immer motivierend und auf Augenhöhe sein. Sie sollte eine Verbesserung vorschlagen und ohne Druck ausgesprochen werden.
    • Es muss nicht immer alles kritisiert werden. Manchmal darf man auch ein Auge zudrücken.
    • Bei schwierigen Themen hilft die 1:4 Regel: Sagen sie vier positive Sachen gegenüber einer negativen.
    6 min
  • Gestaltungstipp: Inselbeete im Rasen passen in jeden Garten
    Inselartig angeordnete Staudenbeete in Rasenflächen oder Vorgärten beleben einen Gartenraum. Die aus England stammende Form des Inselbeetes wirkt abwechslungsreich, spannend und lässt sich beinahe in jeden Garten einfügen. So wie Delikatessen auf einem Präsentierteller serviert werden, lassen sich in Inselbeeten einzigartige Pflanzen besonders gut hervorheben. Man kann sich bei der Bepflanzung für eine Kombination von verschiedenen Arten oder für eine Pflanzengruppe entscheiden. Hohe Blütenstauden oder Gräser beeindrucken in der Mitte, niedrige kommen an den Rand. Man kann auch mehrere Inselbeete anlegen und mit verschiedenen Farben wie Farbtupfer spielen. Man kann ein Inselbeet einfassen, z.B. mit Natursteinen oder Cortenstahl – einfach und günstig ist dagegen eine sauber abgestochene Rasenkante. Inselbeete können gross oder klein sein, einzig: je kleiner die Fläche, desto weniger Pflanzenarten verwenden.
    Kombinationsmöglichkeiten für kleine Inselbeete:
    * Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und Akanthus (Acanthus mollis)
    * Präriekerze (Camassia leichtlinii) und Scharlachfuchsie (Fuchsia magellanica)
    * Tulpen und Sonnenhut (Echinacea purpurea)
    * Wohlriechendes Veilchen (Viola odorata) und Taglilien (Hemerocallis – Hybriden)
    * Narzissen und Funkien (Hosta – Hybriden)
    * Lerchensporn (Corydalis cava) und Mammutblatt Gunnera manicata)
    7 min
  • Die positiven Effekte von Vereinssport
    Über 20'000 Sportvereine gibt es in der Schweiz. Kein Wunder also ist ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung in einem Sportverein aktiv. Denn, gemeinsam Sport treiben macht Spass und es kann sogar gesünder sein, als individuelle Bewegung. Ganz nach dem Motto: Geteilte Freude ist doppelte Freude. * Die aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein kann erheblich zur Integration beitragen und ein guter Weg sein, zum Beispiel nach einem Umzug, schneller Anschluss in der neuen Heimat zu finden.
    * Geschultes Fachpersonal kann einem bei seinen sportlichen Ambitionen unterstützen, aber auch für genügen Erholungszeiten sorgen.
    * In einem Verein ist der gesellige Teil mindestens genauso wichtig, wie der Sportliche.
    * Studien haben gezeigt, dass Menschen die im Verein Sport treiben zufriedener sind, als jene, die auf Bewegung verzichten.
    * Die Gefahr einer Sportsucht ist bei Mannschaftssportarten deutlich kleiner.
    5 min
  • Schädlinge in der Mietwohnung: Was tun?
    Sie gehören zu den Gästen, die man definitiv nicht haben will: Motten, Mäuse, Kakerlaken & Co. Wenn sie zu Hause einziehen, wird es ungemütlich, vor allem, wenn man sie nicht mehr losbringt und der Vermieter nichts unternimmt. Wir sagen Ihnen, was Sie in einem solchen Fall tun können. Viele Schädlinge sind einfach nur lästig. Aber Mäuse zum Beispiel können zum Gesundheitsrisiko werden. Und da sie gerne an Kabeln nagen, besteht auch die Gefahr eines Kurzschlusses. Egal, welche Schädlinge Einzug gehalten haben, man sollte auf jeden Fall baldmöglichst reagieren. Ansonsten kann das Problem ausufern.
    Hier die wichtigsten Punkte dazu:
    * Kleinere Schädlingsprobleme wie eine einzelne Maus oder Motten müssen die Mieter selber beseitigen. Üblicherweise ist das der Fall, wenn die Bekämpfung nicht mehr als 150 Franken kostet.
    * Bei einem grösseren Befall handelt es sich um einen Mangel am Mietobjekt und er wird Sache des Vermieters. Wichtig ist hier, dass der Mieter den Mangel so schnell wie möglich meldet. Am besten per Einschreiben.
    * Die Schädlingsbekämpfung muss der Verursacher bezahlen. Es kann also auch den Mieter treffen und zwar dann, wenn er seine Sorgfaltspflicht verletzt hat. Zum Beispiel, wenn er auf seinem Sitzplatz Vögel füttert und damit Mäuse anlockt oder wenn er ein Second-Hand-Sofa kauft und damit Bettwanzen einschleppt.
    * Allerdings muss der Mieter nur für die Kosten aufkommen, wenn seine Schuld klar bewiesen ist. Das kann sein, wenn der Mieter zu lange wartet, bis er den Schaden meldet. Ein Verdacht alleine reicht aber nicht aus. Ist die Situation unklar – zum Beispiel, wenn mehrere Wohnungen betroffen sind und die Quelle des Problems nicht mehr eruiert werden kann – muss der Vermieter den Kammerjäger bezahlen.
    * Unternimmt der Vermieter nichts, sollte der Mieter zwingend nachhaken. Mit einem eingeschriebenen Brief macht man in einem solchen Fall den Mieter nochmals auf das Problem aufmerksam – am besten mit Fotos – und setzt ihm eine Frist. Dazu gehört auch die Information, dass nach Ablauf dieser Frist der Mietzins hinterlegt wird. Lässt er diese Frist verstreichen, kann der Mieter eine Mietzinshinterlegung einleiten. Wichtig: Machen Sie eine amtliche Mietzinshinterlegung, indem Sie die Miete auf ein Sperrkonto der Schlichtungsbehörde bezahlen. Wie das geht, finden Sie im PDF unten.
    5 min
  • Internet zu Hause: Nur noch über das Handynetz?
    In Regionen, in denen nur ein Internetanbieter zur Verfügung steht oder sich die Technologie auf das alte Kupferkabel beschränkt, kann das Handynetz die Rettung sein: 4G+ bringt Geschwindigkeiten über 100mbit/s. Aber ist das wirklich eine Alternative zum Kabel? Ja, aber nur, wenn effektiv 4G+ (plus!) zur Verfügung steht und nicht nur das normale 4G-Netz. Denn nur die Turbo-Variante liefert genügend Geschwindigkeitsreserve, so dass ein Film auch dann nicht ruckelt, wenn sich mehrere Personen auf einer Antenne tummeln.
    Anders als bei vielen Kabelanschlüssen teilen sich nämlich die Benutzer die Kapazität einer Antenne: Je mehr Benutzer, desto langsamer die Internetverbindung.
    Preislich ist der Internetzugang «über die Luft» mit 35.- bis 49.- Franken pro Monat mittlerweile attraktiv geworden und muss den Vergleich zum Kabel nicht scheuen.
    * Salt «Unlimited Surf»
    *
    Sunrise «Mobile Internet unlimited»
    * Swisscom «Natel Data XL»
    (Achtung: ab 20GB Geschwindigkeitsreduzierung)
    * Yallo «Home Internet»
    Erstaunlich: Die Upload-Geschwindigkeit erreicht oft dieselben oder gar höheren Werte als der Download. Das bedeutet, dass das Handynetz einen symmetrischen Internetanschluss liefert, wie es ansonsten nur mit Glasfaser möglich ist.
    6 min
  • Wieviel Haarausfall ist normal?
    Für viele Männer ist es eine Horrorvorstellung – schütteres Haar oder eine Glatze. Statistisch gesehen ist allerdings fast jeder zweite Mann irgendwann mit dem Thema konfrontiert. Das können Betroffene tun. • Bei den meisten Männer ist der Haarausfall genetisch bedingt.
    • Einen Haarausfall von rund 100 Haaren pro Tag ist total normal und noch kein Grund zur Sorge.
    • Bei genetisch bedingtem Haarausfall können Medikamente helfen.
    • Konsultieren Sie eine Fachperson um die genaue Ursache und die Behandlungsmethoden zu besprechen.
    • Viele Universitätskliniken bieten Haarsprechstunden an.
    • Vermeiden Sie teure Kosmetika-Produkte. Diese helfen in der Regel nicht gegen Haarausfall.
    6 min
  • Torffrei gärtnern – wichtig und einfach
    Ab Mitte Mai droht keine Frostgefahr mehr und Tomaten, Fleissige Lieschen und Basilikum können endlich auf dem Balkon in Töpfe und Kübel gesetzt werden. Beim Einkauf von Pflanzen und Erde wird oft unwissentlich torfhaltige Erde eingekauft: das Substrat von Topfpflanzen hat meistens 65% Torfanteil und gewöhnliche Sackerde besteht oft immer noch zu grossen Teilen aus Torf.
    Torf ist nichts anderes als trockengelegte Moorerde und in der Schweiz stehen Moore seit der Rothenthurm-Initiative von 1987 unter Schutz. Moorgebiete sind ökologisch wertvolle Landschaften, sie speichern sehr viel Kohlenstoff, dies ist wichtig für das globale Klima-Gleichgewicht. Torf wird in die Schweiz importiert, denn Torf ist billig und er ist nicht leicht zu ersetzen, denn Torf leitet und speichert Wasser ausgezeichnet. Es hat sich einiges getan in den letzten Jahren:
    * Torffreie Erde ist gekennzeichnet, ganz einfach mit der Bezeichnung 'torffrei'. Anstelle von Torf werden gedämpfte Holzfasern, Landerde, Rindenkompost u.a. verwendet
    * Topfpflanzen, welche noch 30% Torf enthalten sind mit 'torfreduziert' gekennzeichnet
    Wichtiger Hinweis:
    * Bei der Verwendung von torffreien Erden muss man mit dem finger kontrollieren, ob die Erde trocken ist, denn die Oberfläche trocknet rasch aus und darunter ist es noch schön feucht
    * Torffreie Erde benötigt 20% mehr stickstoffhaltige Dünger, also einen Zacken mehr mit organischem Flüssig – oder Langzeitdünger düngen
    6 min
  • Wanderfitte Gelenke
    Wandern ist die optimale Sportart für unsere Gelenke. Auch Menschen, die unter Arthritis leiden können den Streifzug durch die Natur geniessen. Denn, im Gegensatz zu Joggen gibt es fast keine Schläge und die Bewegung ist konstant. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die man beim Wandern beachten sollte, damit die Kniegelenke möglichst wenig belastet werden.
    * Möglichst flache Route nehmen. Abwärtsgehen vermeiden, denn da ist die Belastung am grössten.
    * Wanderströcke benutzen.
    * Auf gute Wanderschuhe mit fester und federnder Sohle achten.
    * Muss man trotzdem Abwärtsgehen. Kleine Schritte machen und langsam laufen.
    * Wenig Gepäck und ein guter Rucksack mitnehmen.
    * Auch helfen Übungen die Gelenke optimal auf eine Wanderung vorzubereiten.
    Hinweise zum Video:
    * Machen Sie die Übungen drei Mal hintereinander mit etwa 15-20 Wiederholungen.
    * Als Grundregel gilt: Immer von der kleinen, zur grossen Bewegung.
    Die Übungen werden vorgestellt durch: Yvonne Studer, Physiotherapeutin Kantonsspital Baselland
    5 min

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