Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Garten-Partnerschaften: Efeu und Mönchsgrasmücke
    Die Beeren des Efeus werden im März vollreif – genau dann, wenn die Mönchsgrasmücke aus dem Süden zurückkehrt. Für sie sind die Efeubeeren wichtig und sie baut auch gerne ihr Nest in eine mit Efeu begrünte Wand oder Mauer.
    Efeu kriecht lange Jahre über den Boden, bis er sich entschliesst an einem Baum oder einer schattigen Wand in die Höhe zu wachsen. Erst, wenn seine Zweige hoch oben von der Sonne beschienen werden, blüht und fruchtet er.
    Seine erst im September/Oktober erscheinenden gelbgrünen Blüten sind sehr Nektar- und Pollenreich und bei verschiedenen Insekten sehr beliebt. Die Efeu-Seidenbiene ist sogar auf diese Nahrungsquelle für ihre Larven angewiesen.
    7 min
  • Garten-Partnerschaften: Wildrose und Rosenkäfer
    Die verschiedenen Wildrosen blühen im Mai und Juni. Sie stellen den Insekten nur Pollen zur Verfügung, aber keinen Nektar. Darum sind sie bei verschiedenen Käfern und Hummeln sehr beliebt.
    Der Marmorierte Rosenkäfer ist ein prächtiger, glänzendgrüner und grosser Käfer. Er legt seine Eier in Komposterde, seine dicken Engerlinge werden aber leider oft als Schädlinge betrachtet. Doch sie fressen nur verrottende Erde und abgestorbene Pflanzenteile.
    Die über 30 heimischen Wildrosenarten eignen sich alle für den Garten – die Zimtrose und die Essigrose sogar für den Topf. Die Hundsrose vermag, 4 bis 5 Meter an der Hauswand emporzuklettern und die Feldrose verwandelt einen Zaun in eine zartweisse Blütenwolke. Zudem sind ihre Hagebutten bei verschiedenen Vögeln beliebt.
    8 min
  • Garten-Partnerschaften: Faulbaum und Zitronenfalter
    Der Zitronenfalter gehört zu den bekanntesten heimischen Tagfaltern. Ein paar Exemplare des Faulbaums im Garten locken die schönen Schmetterlinge zuverlässig an.
    Der Faulbaum (Frangula alnus) ist ein unauffällig gelbgrün blühender Strauch. Seine lange Blütezeit trägt dazu bei, dass über 300 verschiedene Insektenarten an ihm Nahrung finden.
    Im Herbst trägt er kleine schwarze Beeren, welche nach und nach ausreifen und wertvolle Nahrung für verschiedene Vögel sind. So ist der Faulbaum ein wertvolles Gehölz für schattige Standorte.
    Zitronenfalter überwintern beispielsweise in den Blättern des Efeus in einer Froststarre. An sonnigen Tagen sind sie aber bereits im Februar wieder unterwegs auf der Suche nach Nektar.
    Zitronenfalter kommen gerne in die Gärten, und wenn zwei bis drei Faulbäume im schattigen Teil des Gartens stehen, legt der Schmetterling Eier darauf ab. Die Blätter sind für die Raupen wichtig, die auf Faulbaum und Kreuzdorn spezialisiert sind.
    6 min
  • Garten-Partnerschaften: Gemeiner Goldregen und Holzbiene
    Der einheimische Gemeine Goldregen mag sonnige Standorte. Er gedeiht in kalkhaltiger Erde im Garten und auch in grösseren Kübeln. Der grossen, blauschwarzen Holzbiene bietet er paradiesische Bedingungen.
    Am besten wählt man eine mehrtriebige Pflanze des Gemeinen Goldregens (Laburnum anagyroides), die sich zu einem Strauch entwickelt. Sie blüht im Mai in langen Trauben voller gelber Schmetterlingsblüten, die sehr gerne von der Blauschwarzen Holzbiene aufgesucht werden.
    Zusammen mit einem Stapel aus dickem Laubholz (z.B. Weiden- und Obstbäume) zu seinen Füssen bildet der Gemeine Goldregen eine kleine Oase für diese häufig auftauchende, eindrückliche Wildbiene. Sie nagt ihre Brutzellen in das morsche Holz.
    6 min
  • Garten-Partnerschaften: Gewöhnlicher Wacholder und Amsel
    Im Winter wird die Nahrung für die Vögel knapp. Beliebte Fruchtgehölze wie Eberesche und Holunder haben längst keine Beeren mehr. Da kommt der Gewöhnliche Wacholder gerade recht!
    Die blauschwarzen Beeren des Gewöhnlichen Wacholdern (Juniperus communis) sind im Dezember noch immer am Strauch und bei Amseln sehr beliebt. Und auch bei uns Menschen: Was wäre ein Sauerkraut ohne Wacholderbeeren? Zudem ist er wintergrün und seine Nadeln sind spitz. So bietet er ein perfektes, schützendes Versteck für verschiedene Vögel.
    Erhältlich ist der Wacholder im Plastiktopf, da langsam wachsend. Er ist auch für den Topfgarten geeignet.
    6 min
  • Wie sage ich jemandem, dass die Person stinkt?
    Es ist ein grosses Tabuthema – jemand aus dem Team stinkt und niemand wagt es, die übel riechende Person darauf anzusprechen. Das verlangt viel Fingerspitzengefühl. Und auch das richtige Setting.
    Linda Hunziker ist Knigge Expertin, berät Firmen und hat Mandate in der Verwaltung. «Das ist ein grosses Tabu, das praktisch bei allen unseren Kursen von den Teilnehmenden thematisiert wird.»
    Wichtig ist Hunziker, dass man das Thema unter vier Augen anspricht. Auch die Vereinbarung eines Termins zu zweit sollte man diskret angehen. Wäre das nicht Chefsache? «Natürlich», sagt die Expertin. «Aber wer besonders Betroffen ist vielleicht eher bereit, das Gespräch zu suchen.»
    Wichtig: In der Ich-Form kommunizieren. Zum Beispiel: «Mir ist aufgefallen ... Ich habe bemerkt ...» Am besten vermeidet man darzulegen, dass jemand immer schlecht rieche. «Am einfachsten ist es, man betont, dass einem das Thema auch unangenehm sei.»
    6 min
  • Wenn der Mensch stinkt
    Wenn jemand übel riecht, ist es häufig nicht eine Krankheit, sondern schlicht und einfach mangelnde Hygiene.
    Klar, die Gene haben auch einen Einfluss darauf wie jemand riecht. Schweissgeruch entsteht aber erst, wenn der Schweiss von den Bakterien auf der Haut zersetzt wird.
    Bei Körpergeruch, nur schon präventiv helfen, so der Dermatologe Willi Balandies, bekannt aus «Puls Check»:
    · Regelmässiges Duschen mit einer ph-neutralen Seife oder einem milden Duschmittel. Besonders unter den Armen und im Intimbereich.
    · Deo benutzen.
    · Kleider wechseln und diese bei 60°C waschen. Die Bakterien leben nicht nur auf der Haut, sie sind auch in der Kleidung zu finden.
    · Möglichst natürliche Materialien tragen, diese lassen sich entsprechend auch mit hohen Temperaturen waschen und sie sind atmungsaktiv.
    6 min
  • Riechtraining - so funktioniert's
    Mit einem einfachen Riechtraining kann man recht viel erreichen. Vier Düfte reichen. Natürlich muss regelmässig trainiert werden - wie bei jedem Training.
    Klassiker, für ein Riechtraining sind ätherische Öle wie Nelke, Rose, Zitrone und Eukalyptus. «Man kann aber auch ganz einfach mit Gewürzen aus dem Küchenschrank trainieren», sagt die Fachfrau für Aromapflege und psychiatrische Aromatherapie in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Oder im Sommer mit dem Duft von Blumen.
    Wichtig ist, dass man regelmässig trainiert. Das heisst zweimal pro Tag. Am besten morgens und abends. Während zehn Sekunden schnuppert man am Duft. Dabei darf man wissen, an welchem Duft man schnuppert. Das Training macht man mindestens über 12 Wochen hinweg.
    6 min
  • Ein kleiner Duftratgeber für die Psyche
    Düfte wirken unmittelbar, kein Wunder haben sie auch therapeutische Wirkung. Einige peitschen auf, andere helfen bei der Entspannung und die dritten sind bei praktisch allen beliebt.
    Bei praktisch allen beliebt sind Zitrusdüfte, sag Regula Rudolf von Rohr. Sie ist ist Fachfrau für Aromapflege und psychiatrische Aromatherapie an den universitären psychiatrischen Klinken Basel.
    Als anregenden Duft empfiehlt sie Rosmarin. Allerdings mit der Einschränkung, dass dieses ätherische Öl wegen seiner anregenden Wirkung für Menschen mit hohem Blutdruck nicht geeignet ist.
    Zum Entspannen kann der Rosmarin helfen. Wer Mühe hat mit diesem Duft mischt ihn am besten mit Orangenduft, sagt die Fachfrau.
    7 min
  • Warum riecht Weihnachten so gut?
    Vanille, Nelke, heisse Schokolade oder Glühwein. Und dann sind da noch die Tannenzweige und eine frisch gerüstete Mandarine – so riecht Weihnachten. Ein Sammelsurium von Düften. Wer diese Düfte in der Kindheit wohlbehütet und zufrieden erlebt hat, verbindet damit Geborgenheit.
    Düften können wir nicht ausweichen. Sie treffen und unmittelbar im Hirn ein und zwar im limbischen System. Dieses besteht aus unterschiedlichen Gehirnbereichen, welche bei einer Geruchswahrnehmung eine emotionale Verknüpfung erstellen. Und diese kann je nach Erinnerung gut oder schlecht sein.
    Keine Angst, wer beim Nelkengeruch eher an den Zahnarzt und eine Wurzelbehandlung, als an Weihnachten denkt, kann schlecht konnotierte Gerüche auch in gute verwandeln. Es bedarf dazu aber einiger Übung und die Verbindung mit positiven Emotionen, sagt die Professorin für Sozialpsychologie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Bettina Pause.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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