Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Zahnmythen - was ist dran?
    Die Mythen rund um die Zähne sind wohl so alt wie die Menschheit. Jede Schwangerschaft kostet einen Zahn. Einen Apfel zu essen ist wie Zähneputzen. Was hat es mit all den Mythen rund um unser Gebiss auf sich?
    Nur genug schrubben und man hat keinen Zahnstein. Oder: Ein Kaugummi nach dem Essen ist ebenfalls wie Zähneputzen.
    Was ist dran an diesen Mythen? Der Zahnarzt Reto Spycher hat die Antworten.
    6 min
  • Zahnstein
    Kaum jemand hat keinen Zahnstein. Er ist schmerzlos, aber mit der Zeit ein ästhetisches Problem. Und er kann Mundgeruch verursachen. Und im schlimmsten Fall ist er die Vorstufe für entzündetes Zahnfleisch oder Paradontitis. Nur, was kann man gegen Zahnstein tun?
    Zahnstein ist kurz gesagt verkalkter Bakterienbelag auf unseren Zähnen, sagt der Zahnarzt Reto Spycher. Kaum jemand hat keinen Zahnstein. Natürlich kommt es auch auf den Speichel an. Oder, ob jemand mit offenem Mund schläft.
    Dem Zahnstein kann man nicht selber zu Leibe rücken. Hat man ihn einmal, so muss er professionell von der Dentalhygienikerin entfernt werden. Aber man kann prophylaktisch mit einer guten Mundhygiene für etwas weniger Zahnstein sorgen.
    5 min
  • Paradontitis - wenn das Zahnfleisch sich verabschiedet
    Früher verbreitete die Werbung Angst und Schrecken vor Paradontose. Heute sagt man Paradontitis. Aber gewarnt sein soll davor immer noch.
    Es beginnt mit Zahnfleischbluten oder entzündetem Zahnfleisch. Dies kann im schlimmsten Fall zu Zahnfleischrückgang führen und sogar der Knochen kann sich zurückbilden.
    Deshalb empfiehlt der Zahnarzt Reto Spycher konsequente Mundhygiene. Am besten dreimal pro Tag mit einer supersoften Zahnbürste die Zähne putzen und einmal pro Tag Zahnseide benutzen.
    6 min
  • Wie putze ich meine Zähne richtig?
    Ob Zahnbürste oder Zahnpaste - man hat die Qual der Wahl. Soft, supersoft, medium und hard bei der Bürste. Und bei der Zahnpasta gibt es neben den Geschmacksrichtungen auch welche mit und ohne Weisseffekt. Welche sind für unsere Zähne am besten?
    Bei der Zahnbürste empfiehlt der Zahnarzt Reto Spycher klar soft oder supersoft. Harte Bürsten können zu Verletzungen führen, welche schlussendlich vom Zahnarzt geflickt werden müssen.
    Ob elektrisch oder konventionell gebürstet wird, spielt keine Rolle.
    Bei der Zahnpasta empfiehlt Spycher eine Zahncreme, welche keinen zu hohen RDA-Wert hat. Der RDA-Wert sagt, wie stark die Zahnpasta beim Putzen die Zähne abschleift. Der RDA-Wert sollte nicht höher als 50 oder 60 sein.
    6 min
  • Empfindliche Zahnhälse: Was man dagegen tun kann.
    Ein heisser Tee im Winter draussen, eine Glace im Sommer - und dann hört man oft ein lautes Autsch! Kein Wunder, wenn die empfindlichen Zahnhälse freiliegen. Die häufigste Ursache ist zu enthusiastisches Zähneputzen, sagt der Zahnarzt Reto Spycher.
    Helfen können in einem ersten Stadium Spezialzahnpastas. Nützen diese nichts, kommt der Zahnarzt zum Zug und versiegelt die empfindlichen Stellen.
    Manchmal helfe aber nur eine Füllung oder gar eine Krone. Deshalb ist Prävention besonders wichtig. Der Zahnarzt empfiehlt eine weiche Zahnbürste und sanftes Putzen.
    4 min
  • Im Einsatz gegen das Katzenelend: Freiwillige auf der Lauer
    Kastration ist das einzige Mittel, die Überpopulation wildlebendee Katzen nachhaltig und tiergerecht in den Griff zu bekommen. Streundende Katzen sind oft unterernährt, leiden unter Parasiten, Krankheiten oder Unfallfolgen.
    Um das Leid der wildlebenden Katzen zu verhindern, hat sich Esther Geisser, Gründerin und Präsidentin der Tierschutzorganisation NetAP, zum Ziel gesetzt, möglichst viele der Tiere einzufangen und zu kastrieren. Eine solche Aktion braucht aber einiges an Vorbereitungszeit. Und Geduld: Wildlebende Katzen meiden den Kontakt zu Menschen, dür die Kastration müssen sie überlistet und in Fallen gelockt werden.
    6 min
  • Neue Heimat für misshandelte Tiere auf dem Gnadenhof
    Ivo Zürcher betreibt in Aeugst am Albis ZH einen Gnadenhof mit 200 Tieren. Eine Arbeit, die nie zu Ende geht. Irgendwo sucht immer ein Tier einen neuen Platz.
    Gezweifelt hat der gelernte Bauer und Tierpfleger nie an seiner Tierliebe. Er hat es nie bereut, so vielen Tieren eine neue Heimat zu geben. Bereut hat er nur, dass er nicht alle Tiere aufnehmen konnte, die ihm angeboten oder bei ihm abgegeben wurden.
    6 min
  • Tierquälerei melden: So gehen Sie richtig vor
    Wer Tierleid vermutet, sollte nicht wegsehen. Bei Verdacht auf Tierquälerei, Misshandlung, Verwahrlosung und so weiter gibt es verschiedene Möglichkeiten, Meldung zu erstatten.
    Tierquälerei bleibt oft unentdeckt, weil sie hinter verschlossenen Türen passiert. Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Tier misshandelt oder vernachlässigt wird, gilt: Vertrauen Sie Ihrem Gefühl und handeln Sie besonnen.
    Die wichtigsten Schritte:
    · Gespräch suchen: Sprechen Sie zuerst mit dem Tierhalter, der Tierhalterin und schildern Sie Ihre Beobachtungen.
    · Dokumentieren: Machen Sie Fotos, notieren Sie Ort, Datum und Details. Zeugen können helfen.
    · Melden: Bleibt die Situation unverändert, wenden Sie sich an das kantonale Veterinäramt.
    · Beratung: Bei Unsicherheit können Sie sich an den Schweizer Tierschutz STS wenden – auch anonym.
    Wichtig: Betreten Sie kein fremdes Grundstück und bringen Sie sich nicht in Gefahr. Mit Zivilcourage und korrektem Vorgehen helfen Sie, Tierleid zu verhindern.
    7 min
  • Tierquälerei: Was gilt als Straftat und wie erkennt man sie?
    Tierquälerei ist in der Schweiz klar gesetzlich definiert – doch viele Fälle bleiben lange unentdeckt. Man kann aber Anzeichen erkennen, bevor es zu spät ist.
    Das Schweizer Tierschutzgesetz spricht von Tierquälerei bei besonders schwerwiegenden Verstössen. Dazu gehören Misshandlung, Vernachlässigung, unnötige Überanstrengung, die qualvolle Tötung eines Tieres sowie das Aussetzen oder Zurücklassen, um sich seiner zu entledigen. Auch Tierkämpfe fallen unter diese Kategorie. Weniger gravierende Verstösse – wie zu kleine Gehege für Heimtiere – gelten als Verletzung der Tierschutzverordnung, sind aber ebenfalls strafbar.
    Wie erkennen Sie Tierquälerei?
    · Offensichtliche Anzeichen sind Verletzungen, Unterernährung oder extreme Verwahrlosung.
    · Auch das Verhalten gibt Hinweise: übermässige Angst, Stress oder Aggressivität können auf Missstände hindeuten.
    · Bei Heimtieren ist oft nicht sofort sichtbar, dass sie leiden – achten Sie auch auf das Umfeld und fragen Sie sich, ob die Bedürfnisse der Tierart erfüllt sind.
    Was tun bei Verdacht?
    · Suchen Sie zuerst das Gespräch mit dem Tierhalter.
    · Bleibt die Situation unverändert, melden Sie den Fall dem kantonalen Veterinäramt.
    · Wichtig: Dokumentieren Sie Ihre Beobachtungen (Fotos, Datum, Ort) und sammeln Sie, wenn möglich, Zeugen.
    6 min
  • Tierquälerei: Was tun im Verdachtsfall?
    Tierquälerei ist strafbar – doch wie erkennt man sie und wohin meldet man Verdachtsfälle? Und wie handeln Behörden und Tierschutzorganisationen?
    Tierquälerei kann viele Gesichter haben: Misshandlung, Vernachlässigung oder das Aussetzen von Heimtieren. Doch wie erkennt man Anzeichen von Leid? Und was ist der richtige Weg, um Verdachtsfälle zu melden?
    Im «Ratgeber» gibt Arlette Niederer von der Fachstelle Heimtiere des Schweizer Tierschutz STS praktische Tipps: von der Beweissicherung über die Meldung an Behörden bis hin zu den rechtlichen Konsequenzen.
    · Tierquälerei ist strafbar: Freiheitsstrafe bis 3 Jahre oder Geldstrafe.
    · Typische Anzeichen: Unterernährung, Verletzungen, Angst oder Aggression, verdreckte Umgebung.
    · Beweise sichern: Fotos, Videos, Notizen mit Datum und Ort.
    · Richtig melden:
    - Kantonales Veterinäramt (zuständig für Kontrollen).
    - Polizei (bei akuter Gefahr oder ausserhalb Bürozeiten).
    - Schweizer Tierschutz STS (Fachstelle Tierschutzkontrollen).
    · Anonymität möglich, aber Erreichbarkeit für Rückfragen ist hilfreich.
    · Nicht selbst eingreifen, wenn Gefahr für die eigene Sicherheit besteht.
    · Prävention: Aufklärung über artgerechte Haltung und Meldung von Missständen.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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