Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Fitwerden für Skipiste und Loipe
    Ab in den Schnee - am besten aber trainiert. Wer trainiert Ski fährt oder auf der Loipe unterwegs ist, vermindert das Verletzungsrisiko. Der diplomierte Sportlehrer und Personaltrainer Savo Hertig hat Tipps.
    «Die Vorbereitung für den Wintersport wird leider unterschätzt», sagt Hertig.
    Training für die Skipiste
    Für die Skipiste empfiehlt er eine Kombination aus Ausdauertraining, auch ein Krafttraining für Rumpf und Oberschenkel macht Sinn. Rumpf- und Kniebeugen kann man auch gut zu Hause machen. Und auch die Beweglichkeit sollte nicht auf der Strecke bleiben. Gerade beim Skifahren macht man Bewegungen, die man im Alltag nicht macht.
    Training für die Loipe
    Langläuferinnen und Langläufer können die gleichen Übungen machen wie die Skifahrenden. Auch auf der Loipe braucht man Kragt, Ausdauer und sollte beweglich sein. «Gerade weil man auf dünnen Langlaufskis steht, ist auch ein Stabilitätstraining sehr zu empfehlen», sagt Hertig.
    Stabilitätstraining
    Stabilitätstraining besteht zum Beispiel aus: Sprüngen, Wechselsprünge, oder Einbeinsprüngen. Für zu Hause empfiehlt der Personaltrainer morgens und abends die Zähne auf einem Bein zu putzen.
    5 min
  • Haustiere im Winter
    Die meisten Tieren vertragen Kälte viel besser als die Besitzer denken. Vielen Haustieren wächst ab dem Herbst ein dickes, schützendes Winterfell.
    Katzen, die sich auch im Winter draussen bewegen, brauchen ein geschütztes Plätzchen. Das kann beispielsweise eine Holzkiste mit Decken sein – Hauptsache der Vierbeiner ist nicht der Witterung ausgesetzt.
    Bei gesunden und fitten Hunden ist das normale Fell ausreichend, um auch bei Kälte und Schnee vor die Tür zu gehen. Hier es wichtig, dass die Besitzer genau auf ihren Hund achten, denn er zeigt sehr deutlich, wenn er sich unwohl fühlt, etwa indem er zu zittern beginnt. Dann hilft ein Mantel. Bei älteren, kranken Hunden oder bei Tieren, die ein lichtes Fell haben, kann ein Mantel nützlich sein. Dann ist es aber wichtig, dass der Mantel gut sitzt, die Bewegung nicht einschränkt und die Rute frei ist.
    Sowohl bei Hunden als auch bei Freigängerkatzen sollte man im Winter regelmässig die Pfoten überprüfen. Streusalz im Winter ist ein Problem für die Vierbeiner, reizt die Haut an den Pfoten, macht sie rissig, brennt und juckt.
    Auch Kaninchen und Meerschweinchen können prinzipiell das ganze Jahr über draussen gehalten werden. Wichtig ist es aber, dass die Tiere sich langsam daran gewöhnen können. Ausserdem müssen die Gehege gross genug sein, damit die Vierbeiner sich ausreichend bewegen können, um sich warm zu halten. Zudem ist ein isolierter, wetterfester Rückzugsort sehr wichtig.
    Tiere, die im Winter draussen sind, müssen mehr Kalorien zu sich nehmen als im Sommer.
    5 min
  • Zähne bleichen: Bleachen nur über den Zahnarzt sicher und wirksam
    Mit den Jahren bekommen wir alle dunklere Zähne. Einige haben trotz gutem Putzen und kaum Karies mit den Jahren graue oder gelbe Zähne. Da kann ein Bleaching helfen. Aber Achtung: Hände weg von Mitteln aus dem Internet. Nur Bleichen über den Zahnarzt ist sicher. 
    «Es gibt zwei zahnärztliche Methoden», sagt der Zahnarzt Reto Spycher. Zum einen wird bei der Zahnärztin gebleicht und man verlässt die Praxis mit einem strahlend weissen Gebiss. Aber Achtung, zu weisse Zähne können unnatürlich wirken. 
    Besser ist, so Spycher, das Homebleaching. Mit einer speziell angepassten Schiene wird das Bleichmittel, das aus Wasser und Sauerstoff besteht, angewendet. «Das Praktische daran, man stoppt das Bleachen, wenn man das Gefühl hat, die Zähne seien nun hell genug.» 
    Klar, mit den Jahren werden die Zähne wieder dunkler. Das liegt unter anderem auch am Kaffee, Tee und dem Rotwein. Hat man sich fürs Homebleaching entschieden, so kann man die individuell angepasste Schiene wieder benutzen und beim Zahnarzt oder der Zahnärztin neues Bleichmittel besorgen.
    Von Bleachingmethoden aus dem Internet rät Spycher ab. Da wisse man oft nicht, was einem verkauft werde. Im Gegensatz zur Zahnarztpraxis. Diese beiden Bleachingmethoden wirken und lassen den Zahnschmelz in Ruhe.
    6 min
  • Im Winter ernten
    Im Garten oder auf dem Balkon wachsen noch allerlei Gemüse, Salate und Kräuter. Die meisten werden jetzt im Winter geerntet, zum Beispiel Federkohl oder auch Schwarzwurzeln. Auch Kräuter wie Rosmarin und Thymian kann man mitten im Winter ernten.
    Die wichtigste Regel: Nur bei frostfreiem Wetter ernten! Sonst werden Gemüse und Salate matschig.
    Was und wie wird geerntet?
    * Der Rosenkohl schmeckt jetzt süss und aromatisch, da er bei Temperaturen unter 5 Grad Zucker einlagert, sozusagen als Frostschutzmittel. Von unten nach oben ernten.
    * Auch der Federkohl schmeckt jetzt süsser! Die obersten, jungen Blätter (Herzblätter) stehen lassen, so kann man fortlaufend ernten.
    * Wurzelgemüse wie Petersilienwurzel, Pastinaken, Topinambur, Knollenziest, Schwarzwurzeln, Haferwurzeln: Mit der Grabgabel 20 Zentimeter vor der Pflanze gerade einstechen, Griff gegen den Körper ziehen, so drückt es Erde und Gemüsewurzeln locker zur Erdoberfläche. Nach der Ernte Loch oder Graben zuschütten, so sind die Wurzeln der verbleibenden Gemüsepflanzen wieder vor Kälte geschützt.
    * Salate: Nüssler, Zuckerhut, Radicchio, Winterportulak mitsamt den untersten Blättern ernten. Diese nicht liegen lassen, denn darunter verkriechen sich im Frühling die Schnecken.
    * Kräuter: Beim Rosmarin, Thymian und Bergbohnenkraut die obersten fünf bis zehn Zentimeter fortlaufend ernten oder - namentlich beim Thymian - die langen, dem Boden aufliegenden Triebe abschneiden. Beim Salbei die Triebspitzen mit den jüngsten Blättern abschneiden
    * Würzige Beigaben zu Salat wie Blattsenf und Barbarakraut: Blätter büschelweise drei bis fünf Zentimeter ab Boden abschneiden, das ergibt zwei bis drei Ernten.
    6 min
  • Aurum: Das 6 Minuten Training
    Ideal für Sportmuffel und Faule: 6 Minuten trainieren und dann hat man für eine Woche Ruhe. Und angeleitet und angefeuert wird man auch, von einem Coach. Das ist Aurum.
    Der erste Termin geht aber im Schnitt 50 Minuten, schliesslich muss das Gerät individuell eingestellt werden. 
    Aurum ist für Jung und Alt. Obwohl bei Yannik Josi mehrheitlich Frauen und Männer über 50 Jahren trainieren. Der älteste Kunde ist 85 Jahre alt und trainiert regelmässig.
    Regelmässig heisst bei Aurum einmal pro Woche. Schliesslich müssen die Muskeln nach den anstrengenden 6 Minuten auch ruhen. Die sechs Trainingseinheiten zu je einer Minute haben es in sich. Aber für Sportmuffel die gute Nachricht: Anschliessend ist es vorbei. Und am nächsten Tag spürt man, dass man etwas gemacht hat - ohne Muskelkater.
    6 min
  • Duftkerzen und Co: Was gut riecht, ist nicht immer gesund
    Gerade zur Vorweihnachtszeit laufen sie auf Hochtouren: Räucherstäbchen, Duftlämpchen und Co. Sie können aber nicht nur unser Wohlbefinden positiv beeinflussen, sondern auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Deshalb sollte man es nicht übertreiben.
    Zitronenduft schärft den Verstand, Lavendel beruhigt, und Vanille soll sogar beim Abnehmen helfen. Doch wie so oft im Leben gilt auch hier: Raumdüfte sollte man nur in Massen geniessen.
    Immerhin reagiert jeder Zehnte allergisch auf Duftstoffe. Bereits diese Duftstoffe alleine können Schleimhäute, Augen, Atemwege und Haut reizen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob Sie natürliche oder künstliche Duftstoffe einsetzen. Beide können gleich viel allergische Reaktionen auslösen.
    Bei Duftlämpchen, Duftkerzen und Räucherstäbchen kommt hinzu, dass durch die Verbrennung Feinstaubpartikel und andere Schadstoffe wie Formaldehyd – welches in Verdacht steht, krebserregend zu sein – an die Wohnungsluft ab.
    Räucherstäbchen belasten am stärksten
    Grob lassen sich die Produkte zur Beduftung eines Raumes in drei Kategorien einteilen: Am wenigsten belastend sind die reinen Duftstoffe wie Raumsprays oder Duftöle, gefolgt von Duftkzerzen oder Öllämpchen. Am meisten können Räucherstäbchen die Gesundheit beeinträchtigen.
    Vielleicht haben Sie sich auch schon über Gefahrensymbole auf Ihrer Duftöl-Flasche gewundert: Der Inhalt könne Krebs erregen oder, wenn er in die Atemwege gelangt, sogar tödlich sein. Kein Grund zur Sorge: Diese Warnungen gelten nur, wenn das Öl getrunken wird, nicht für den Dampf des Öls.
    Gefahr für Kinder - Sofort reagieren!
    Gerade bei Kindern besteht aber durchaus die Gefahr, dass sie das Öl trinken. Es duftet ja auch so lecker. In einem solchen Fall muss sofort gehandelt werden: Fahren Sie sofort zur nächsten Notfallstation und nehmen Sie das Fläschchen mit. Auf keinen Fall darf man Erbrechen auslösen, da das Öl dann in die Atemwege gelangen kann. Und das ist lebensbedrohlich.
    Richtiger Umgang mit Raumdüften
    Nehmen Sie Rücksicht auf Allergiker und Asthmatiker.
    Verwenden Sie nicht zu viel Duftstoff. Der Raum sollte nur leicht duften, ansonsten kann es zu Kopfweh und Übelkeit führen.
    Setzen Sie Räucherstäbchen, Duftöle und Co. nur gezielt in gewissen Räumen ein.
    Beduften Sie den Raum zeitlich begrenzt - ca. 1 bis 2 Stunden.
    Lüften Sie nach der Anwendung kräftig (Stosslüften).
    Dieser Beitrag ist eine Wiederholung.
    6 min
  • Was tun wenn der Hund immer bellt?
    Hundegebell kann ganz schön nerven – den Hundehalter selbst, aber auch den Nachbarn. Jedes bellen hat jedoch einen Grund. Einen erfreulichen oder einen unerfreulichen.
    Hundegebell kann Menschen ziemlich schnell ärgern. Im Gegensatz zu Kindergeschrei ist hier die Toleranzschwelle noch schneller erreicht und überschritten. Ein Hund bellt praktisch nie grundlos. Nimmt das Bellen ein ungesundes Ausmass an, sollte man der Ursache auf den Grund gehen.
    5 min
  • Wie geht meditieren?
    Und plötzlich denkt man an den Einkaufszettel oder ein unbeantwortetes Mail. Dabei will man doch in die Stille gehen, fokussieren - darum geht es ja bei der Meditation. Abschweifen ist aber völlig normal, sagt die Psychologin Regula Saner. Genau das ist nämlich Meditation.
    Wenn wir nämlich still werden, merken wir, dass unsere Gedanken wie wild kreisen, sagt die Meditationslehrerin. Dann geht es darum, sich diese Gedanken einmal näher anzusehen: Tun sie mir gut, sind es freundliche Gedanken oder sind sie schwer und trüb?
    Suchen Sie sich einen Anker
    Kreisen die Gedanken bei der Meditation ist es gut, man sucht sich einen Anker, sagt Regula Saner. Zu diesem kehrt man immer wieder zurück. Ein Anker können zum Beispiel die Füsse sein, unsere Fusssohlen oder unser Atem. Auf diese Weise treten die Gedanken an unerledigte Mails in den Hintergrund und werden mit der Zeit weniger, gerade weil man sich auf den Anker konzentriert.
    Kein spezielles Equipment nötig
    Zum Meditieren braucht es keine spezielle Matte oder ein Yogakissen. Klar, wer will, kann. «Ein bequemer Sessel oder das Sofa tun es auch», sagt Regula Saner. Man kann auch im Liegen meditieren, allerdings läuft man da am Anfang Gefahr, dass man einschläft. Meditieren kann man auch im Stehen oder im Gehen. Gerade wer schlecht zur Ruhe kommen kann, tut vielleicht gut daran, bei einem Spaziergang zu meditieren.
    Anleitung für Einsteiger
    Wer neu meditieren will, macht das am besten unter Anleitung. Wichtig ist, dass die Stimme der Person, die einen durch die Meditation begleitet, passt. Und am besten beginnt man mal mit einer fünfminütigen Meditation - steigern kann man sich immer noch.
    Untenstehend finden Sie zwei Meditationen mit Regula Saner, die ideal sind für Einsteigerinnen und Einsteiger.
    6 min
  • Winterversteck für Blaumeise, Zaunkönig und Rotkehlchen
    Geflochtene Kugeln aus Pflanzenmaterial können kleineren Vögeln als Winterversteck und im Frühling als Rohbau für das eigene Nest dienen. Sie werden mit einer 'chaotischen' Technik geflochten, ähnlich wie die meisten Nester von Vögeln gebaut werden.
    Als Flechtmaterial eignen sich circa 50cm lange, dünne, elastische Ruten von Weiden, Haseln, Liguster, Rotem Hartriegel und Obstbäumen oder Ranken von Kletterpflanzen, wie Wilder Wein, Clematis, Hopfen, Geissblatt.
    Reifen flechten
    Zuerst werden drei Reifen geflochten und ineinander gestellt, so dass ein kugeliges Gerüst entsteht. Oben und unten werden die drei Reifen festgebunden. Jetzt können die Ruten oder Ranken kreuz und quer rundum geflochten werden. Nur ein Einflugloch im oberen Teil bleibt offen.
    Geschützt aufhängen
    Die fertigen Kugeln werden vor Katzen geschützt an einer von Efeu begrünten Wand, in einen Asthaufen, in ein Rosendickicht oder in eine dichte Weissdornhecke aufgehängt. Gut befestigt, damit sie bei Wind ruhig bleiben und so als Winterversteck und manchmal auch Brutplatz im Frühling akzeptiert.
    7 min
  • Sport im Winter
    Im Sommer war es Schwimmen, Joggen, Tennis und Yoga draussen. Im Winter bleibt nur noch Yoga - und dann auch noch drinnen. Das muss nicht sein. Auch im Winter macht Sport Spass. Draussen und drinnen.
    «Joggen im Winter geht prima», sagt der diplomierte Sportlehrer und Personaltrainer Savo Hertig. «Am besten zieht man sich im Zwiebellook an, denn schnell mal wird einem zu warm.» Hinsichtlich der Schuhe empfiehlt er bei Schnee Trailrunningschuhe, die haben ein besseres Profil.
    Wer nicht gerne joggt, kann es mit strammem Gehen versuchen. In der Winterlandschaft eine gute Alternative. Und wer im Sommer gerne schwimmen war, kann mal ein paar Längen im Hallenbad ziehen. 
    Warum nicht strammen Schrittes zum Hallenbad laufen, ein paar Längen schwimmen (am besten noch ein paar Zusatzlängen) und am Schluss gibt's zur Belohnung ein paar Saunagänge. So macht Sport auch im Winter Spass.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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