Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Richtig reagieren bei Verkehrsunfällen mit Wildtieren
    Jedes Jahr passieren über 20‘000 Unfälle mit Wildtieren, jede Stunde stirbt ein Reh durch ein Auto oder Motorrad. Vermeiden lassen sich solche Situationen oft nicht. Wichtig ist aber, dass man im Fall der Fälle richtig handelt, damit man sich nicht strafbar macht. Denn das kann teuer kommen.
    Die Vorschriften sind klar: Egal, ob das Tier tot, verletzt oder geflohen ist, muss der Unfallbeteiligte umgehend die Polizei verständigen. Wer dies nicht tut, macht sich strafbar.
    Das Unfallprotokoll ist wichtig
    Denn ist ein Tier verletzt, braucht es so schnell wie möglich Hilfe. Ausserdem macht sich der Autofahrer selbst keinen Gefallen, wenn er den Unfall nicht meldet: Ist kein Unfallprotokoll vorhanden (von der Polizei erstellt) kann die Auto-Versicherung allenfalls eine Zahlung verweigern.
    Das richtige Vorgehen
    * Warnblinker einschalten
    * Unfallstelle sichern (Pannendreieck)
    * Polizei verständigen (Nummer 117)
    Tipp: Wenn Sie keine Ahnung haben, wo Sie sind, orientieren Sie sich an den Strassenlaternen. Diese haben in der Regel eine Identifikationsnummer, und die Polizei weiss so, wo Sie sich befinden.
    Auf die Polizei warten (wichtig für Unfallprotokoll). Ist das Tier verletzt, nähern Sie sich ihm nicht. Das bringt es nur noch mehr in Stress.
    Ist das Tier geflohen, merken Sie sich die Richtung. Das erleichtert dem Wildhüter und seinen Spürhunden die Suche.
    Ist das Tier tot, ziehen Sie es von der Strasse, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht in Gefahr geraten.
    Falsches Handeln kann teuer werden
    Wer einen Unfall nicht meldet oder erst später meldet, handelt sich nicht nur Ärger mit der Versicherung ein, sondern macht sich auch strafbar. Der Lenker kann wegen Fahrerflucht mit bis zu 10‘000 Franken belangt werden. Ausserdem droht eine Busse wegen Tierquälerei. Gewisse Kantone verlangen bei widerrechtlichem Handel zudem einen sogenannten Wertersatz für das angefahrene Tier. Im Kanton Bern zum Beispiel kostet ein Reh 1000 Franken, ein Auerhahn bereits 10‘000 Franken.
    Wie vorbeugen?
    Wildunfälle lassen sich nicht immer verhindern. Wer einige Regeln beachtet, kann das Risiko aber deutlich vermindern. Deshalb: Tempo anpassen. Aufmerksam bleiben und vor allem den rechten Strassenrand im Auge behalten. Sehen Sie Tiere am Strassenrand, drosseln Sie das Tempo und schalten Sie auf Abblendlicht.
    Befinden sich Tiere auf der Strasse, halten Sie wenn möglich an und schalten Sie die Warnblinker ein. Versuchen Sie die Tiere mit Hupe oder Lichthupe zu vertreiben.
    Dieser Beitrag ist eine Wiederholung.
    5 min
  • Felines Asthma, Stimmbandlähmung und ein heiserer Hund
    Felines Asthma, eine Stimmbandlähmung oder ein heiserer Hund. Diagnosen und Fragen zum Thema Atemwegserkrankungen beim Tier.
    Die Antworten im Tierratgeber auf Radio SRF 1. Tony Glaus, Tierarzt und Leiter der Kariologie am Tierspital Zürich erklärt die Diagnose Felines Asthma und erklärt, warum eine Stimmbandlähmung lebensgefährlich für das Tier sein kann.
    6 min
  • «Dinnercancelling» - einfach mal eine Mahlzeit ausfallen lassen
    Natürlich nur wenn man auch wirklich gesund ist, kann «Dinnercancelling» eine Form des Fastens sein. Klar, im Moment hält der Trend des Intervallfastens an. Da wird 16 Stunden nichts gegessen, während acht Stunden darf man essen. 
    «Dinnercancelling» - schon der Name sagt es, lässt das Abendessen aus. Das heisst aber nicht, dass man um 16.00 Uhr nochmals richtig zuschlägt und darum das Abendessen ausfallen lässt. Zum «Dinnercancelling» gehören zwei ausgewogene andere Mahlzeiten, also Frühstück und Abendessen.
    Auch wichtig ist, dass man nicht zu wenig Protein zu sich nimmt oder gar einen Nährstoffmangel erleidet.
    Sinn macht das «Dinnercancelling» nach einem üppigen Mittagessen oder wenn man nach den Ferien mit ein paar Pfunden zu viel zurückkommt. Da kann man gut mal das Abendessen auslassen.
    7 min
  • Gemüsegarten einwintern
    Die abgeernteten, leeren Gartenbeete werden im Spätherbst mit einer dicken Mulchschicht zugedeckt, so wird die Gartenerde vor Starkregen und Frost geschützt. Die Mulchschicht für den Gemüsegarten besteht aus organischem Material, wie Laub, Farnblätter oder gehäckseltem Stroh.
    Im Frühling ist von der 10-15cm dicken Mulchschicht nicht mehr viel übrig. Das Laub von Hasel, Linden und Obstbäumen eignet sich besonders gut für eine winterliche Mulchschicht, weil es von den Bodenlebewesen rasch abgebaut wird. Vorsicht bei gerbsäurehaltigen Blättern, wie Eiche, Nussbaum, Kastanie und Platane. Diese Blätter besser separat kompostieren oder unter einer Sträucherhecke verteilen.
    Jetzt kein Mist
    Im Herbst keinen Pferdemist und Kuhmist auf die Gartenbeete verteilen. Denn der darin enthaltene Stickstoff wird mit dem Regen ausgewaschen und gelangt ins Grundwasser, in die Bäche und Flüsse. Sinnvoller ist es, den Mist mit Grüngut zu kompostieren oder einen Rottemist herzustellen und erst wieder zu Vegetationsbeginn im Frühling düngen.
    5 min
  • Shiatsu - Gleichgewicht für Körper und Psyche
    Shiatsu ist viel mehr als Körperarbeit. Auch Geist, Psyche und Seele werden unterstützt und ins Gleichgewicht gebracht.
    Shiatsu kann bei vielen Beschwerden helfen. Da sind einmal die körperlichen: Migräne, Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Menstruationsbeschwerden und körperliche Beschwerden ohne medizinische Ursache.
    Aber auch bei seelischen Belastungen kann Shiatsu helfen: Burnout, Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände, Erschöpfung und chronische Müdigkeit.
    Shiatsu kommt aus dem Japanischen und bedeutet Fingerdruck. Entsprechend wird die Energie per Druck der Finger oder Hände im Körper geleitet.
    5 min
  • Online Sportwetten - was tun, was besser lassen?
    Sportwetten via Computer oder Handy sind seit 2019 legal in der Schweiz und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Aber Achtung: Online läuft einiges anders als beim traditionellen Wetten via Zettel.
    Ausländische Wettanbieter dürften ihre Dienste in der Schweiz nicht anbieten. Als Spieler macht sich zwar nicht strafbar, wer bei ausländischen Diensten spielt, trotzdem ist davon abzuraten: Diese Anbieter bieten oft einen mangelnden Spielerschutz und ihre Gerichtsbarkeit liegt nicht in der Schweiz.
    Suchtgefahr: Online Sportwetten können schneller abhängig machen als traditionelles Wetten. Das ligt daran, dass das Handy immer und überall verfügbar ist und sich so schneller Gewohnheiten bilden. Auch bieten online Dienste eine breitere Pallette an Wetten und kürzere Wartezeiten – und je höher der Takt, desto schneller bildet sich eine Abhängigkeit. Und nicht zuletzt haben die digitalen Anbieter eine Reihe von Tricks im Ärmel um uns zu manipulieren, tiefer in die Wett-Welt hineinzuziehen und uns dort zu halten.
    Live Wetten sind Wetten, die während einem laufenden Match abgeschlossen werden können – zum Beispiel darauf, wer das nächste Goal schiesst. Von dieser Art Wette raten Experten ab, da sie durch ihren hohen Takt viel schneller abhängig machen als normale Wetten.
    Um das eigene Wettverhalten im Griff zu behalten und nicht in Schulden oder Sucht zu schlittern gibt es gute Beratungsangebote, zum Beispiel bei safezone.ch oder safer-gambling.ch.
    5 min
  • Erkältung oder schon Asthma?
    Auch Tiere können Husten und Schnupfen haben. Der Grund ist aber keine bakterielle Erkältung wie bei den Menschen, sondern meistens lästige Parasiten, wie Würmer oder Insektenlarven. Katzen leiden dazu häufig an Asthma. 
    Typische Anzeichen für ein Problem der oberen Atemwege sind Niesen und Nasenausfluss, Schnarchen und Würgen. Häufige Ursachen für Atemwegsprobleme bei Katzen ist zudem das Asthma. Hunde hingegen können kein Asthma haben. Atemwegsprobleme bei Tieren sind wie bei uns Menschen ernsthaft. Beim Auftreten von Atemnot mit den genannten Symptomen, sollten Haustiere sofort zum Tierarzt gebracht werden!
    5 min
  • Milchallergie
    Die Milchallergie darf man nicht mit der Lactoseintoleranz, also der Milchzuckerunverträglichkeit verwechseln. Die Milchallergie ist sehr selten, vor allem bei Erwachsenen. Bei Kindern kann sie schon mal vorkommen.
    Bei Kindern verwächst sich die Milchallergie oft. Anders bei Erwachsenen. «Aber da ist sie zum Glück sehr selten», sagt der Leiter der Allergiestation am Unispital Zürich, Peter Schmid-Grendelmeier.
    Wer eine Milchallergie hat, verträgt oft nicht kleinste Kleinmengen an Milcheiweiss. Peter Schmid-Grendelmeier erzählt von einem eindrücklichen Beispiel aus seiner Praxis im Podcast.
    5 min
  • Schnittgut für Käferkeller!
    Im Herbst und Winter werden Bäume und Sträucher geschnitten. Das gehäckselte Schnittgut ergibt bestes Baumaterial für viele Käferkeller.
    Ein Käferkeller dient verschiedensten Käferarten als Nistplatz, ihre Larven ernähren sich von abgestorbenem Holz. An einem halbschattigen Platz wird eine Mulde von mindestens 1mx1m Grösse circa 30cm tief ausgehoben. Das Häckselgut wird lagenweise eingefüllt und immer wieder festgestampft. Zuletzt wird ein kleiner Hügel aufgeschüttet. Dickeres Stammholz und Astholz wird liegend oder stehend (etwas eingraben) darauf platziert.
    Vielfalt der Käfer
    Eichenholz wird vom Hirschkäfer besiedelt. Verschiedene Laubbäume, wie Hasel, Weide, Obstbäume locken Pinselkäfer an. Nadelgehölze, wie Fichten und Föhren für den Roten Halsbock. Wurzelstrünke und berindetes Holz zieht den Gefleckten Schmalbock an und Laubholz wie Weiden, Erlen, Pappeln, Birken für den Vierbindigen Schmalbock.
    Verpilztes Laubholz schliesslich wird vom Nashornkäfer bevorzugt
    8 min
  • Sicherheitsbarometer 2023 - mehr Unfälle beim Sport
    Allen voran beim Wandern und beim Mountainbiken. Auch die Zahl der tödlichen Unfälle hat zugenommen. Gegen eine halbe Million Menschen verletzen sich pro Jahr beim Sport. 15'000 davon schwer. Das müsste nicht sein.
    Christoph Kaufmann ist Leiter Sport und Bewegung bei der bfu, der Beratungsstelle für Unfallverhütung. Er relativiert: «Wenn mehr Leute Sport machen, gibt es auch mehr Unfälle.»
    Dennoch, gegen eine halbe Million Sportunfälle pro Jahr, das ist nicht nichts. Deshalb ist eine gute Vorbereitung umso wichtiger. Und: Es sollte auch altersadäquat Sport betrieben werden. 
    Nach den Mountainbikeunfällen haben auch die Wanderunfälle zugenommen.
    Das kann dann beim Wandern heissen, dass man vielleicht die weniger strenge Route wählt, dafür sicherer unterwegs ist.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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