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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Plastik-Recycling: Das können wir noch besser machen
    Verglichen mit anderen Ländern sind wir Schweizer vorbildliche Entsorger. Verbesserungspotenzial gibt es aber beim Plastik. Laut Greenpeace landen nach wie vor rund 90 Prozent davon in der Kehrichtverbrennungsanlage. Das können wir ändern.
    Auch wenn wir das Recycling im Griff haben, gibt es da und dort Dinge, die wir noch beachten können, damit weniger Plastik im Abfall landet. Schauen wir uns das genauer an:
    PET
    Im Grossen und Ganzen funktioniert das PET-Recycling. Rund 82 Prozent der Flaschen kommen zurück und können zu neuen Flaschen verarbeitet werden. Was wir hier vielleicht noch mehr beherzigen können:
    * Bei jeder PET-Flasche: Luft raus – Deckel drauf. Wenn wir die Flaschen richtig zusammendrücken, haben drei Mal mehr Platz im Container.
    * Nicht alles PET darf in die PET-Sammlung. Es gibt zum Beispiel PET-Schalen für Obst oder Gemüse. Diese müssen im Abfall entsorgt werden. Nur Getränkeflaschen gehören in die PET-Sammlung.
    * Und zwar wirklich nur Getränkeflaschen. Hatte es in der PET-Flasche Fertigsalatsauce, Essig und so weiter, muss sie in die Plastikflaschensammlung.
    * Werfen Sie zur Sicherheit ein Blick auf das Recycling-Logo auf der Flasche (siehe Link unten).
    * Weitere Informationen zum PET finden Sie hier .
    Plastikflaschen
    * Leere Milchflaschen, Flaschen von Salatsaucen, Waschmitteln, Putzmitteln und Kosmetikprodukten können kostenlos bei den grösseren Detailhändlern entsorgt werden. Auch Deo-Roll-On aus Plastik können Sie bedenkenlos dort einwerfen.
    * Hier ist noch wichtiger: Luft raus – Deckel drauf. Nicht nur für mehr Platz im Container, sondern auch, um üble Gerüche zu vermeiden.
    * Nicht in die Plastikflaschen-Sammlung gehören Flaschen aus dem Heimwerker- und Autobereich (Motorenöl, Blumendünger etc.)
    * Auch hier: Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie das Logo auf der Flasche (siehe Link unten).
    * Weitere Informationen zum Entsorgen von Plastikflaschen finden Sie hier .
    Übriger Plastik
    Nachfüllbeutel, Fleischverpackungen, Joghurtbecher – in unseren Haushalten sammelt sich viel Plastik an. Hier gibt es viel Verbesserungspotenzial. Noch landet viel zu viel davon in der Kehrichtverbrennungsanlage.
    Allerdings wird uns Konsumentinnen und Konsumenten das Plastik-Recycling nicht ganz einfach gemacht. Es ist nicht zentral organisiert, verantwortlich sind Gemeinden oder private Unternehmen. Das Problem: Jeder Plastik-Recycler hat seinen eigenen Sammelsack und seine eigenen Regeln. Jeder sagt, was in seinen Sammelsack darf und was nicht. Soeben wurde ein Projekt gestartet , welches eine Vereinheitlichung im Plastik-Recycling zum Ziel hat. Das ist aber erst 2030 soweit. Bis dahin bleibt nichts anderes übrig: Wir müssen auf dem Sammelsack prüfen, was rein darf und was nicht.
    Gut zu wissen:
    Allgemein gilt: Sind Sie nicht sicher, ob die Verpackung in den Plastiksammelsack darf oder nicht? Dann besser im Kehricht entsorgen.
    Kehrichtsammelsäcke sind bei den einzelnen Anbietern erhältlich. Sie sind kostenpflichtig. Plastik sammeln lohnt sich aber alleweil, denn auch für Kehricht müssen wir Gebühren bezahlen und es ist erstaunlich, wieviel weniger Kehricht man hat, wenn man Plastik separat sammelt.
    Weitere Informationen dazu finden Sie hier .
    Sammelstellen für Plastik gibt es nicht an jeder Ecke. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, wo Sie Plastikabfall entsorgen können.
    Sehr hilfreich: Recycling-map.ch
    Wenn Sie auf der Suche nach einer Sammelstelle sind, hilft auch die Internetseite recycling-map.ch . Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, und schon sehen Sie, wo Sie in Ihrer Nähe entsorgen können.
    Das funktioniert nicht nur für Plastik, sondern auch für alle anderen Sammelstellen – von Altöl bis Velo.
    6 min
  • Zughundesport
    Jöring heisst im norwegischen „Kjøring" und bedeutet so viel wie Fahrsport oder Zugsport. Ursprünglich wurden Menschen in Schlitten oder auf Ski durch Schlittenhunde oder Pferde durch die skandinavische Winterlandschaft gezogen.
    Neben der klassischen Winter-Variante haben sich in den südlicheren Ländern auch andere Arten des Zughundesportes entwickelt. So werden heute Hunde auch vor Bikes oder direkt vor Menschen gespannt, die zusammen trainieren oder an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen. Man spricht üblicherweise von Zughundesport mit den vier Kategorien Canicross, Bikejöring, Scooter und Schlitten/Wagen (Mehrhundegespanne).
    Wichtig: Die Hunde sollten spielerisch an den Sport herangeführt werden. Bei Temperaturen über 15 Grad sollte zudem nicht wettkampfmässig trainiert werden.
    Andrea Norinelli betreibt mit Ihren Hunden Nikin und Pax Hunde-Jöring. SRF 1 Redaktor Marcel Hähni hat Andrea getroffen.
    5 min
  • Tattoos kann man entfernen - worauf achten
    Schnell ist es gestochen, aber nicht so schnell wieder entfernt - ein Tattoo. Je nach Farbe kann ein Tattoo mit mehreren Lasersitzungen entfernt werden. Wichtig ist, dass die Tattooentfernung von einer fachlich gut ausgebildeten Person vorgenommen wird. 
    Bettina Rümelein ist Dermatologin und Spezialistin in Sachen Laserbehandlungen. Sie entfernt regelmässig Tattoos mit dem Picolaser und anderen zusätzlichen Geräten. «Schwarze Tattoofarbe ist den Laserstrahlen am besten zugänglich», sagt sie.
    Das Entfernen eines Tattoos ist aufwändig und erfordert mehrere Sitzungen. Und es geht auch nicht ohne Schmerzen: Eine Minute Schmerz muss man pro Sitzung für ein handtellergrosses Tattoo aushalten.
    Die Haut von zwei Handflächen kann in einer Sitzung gelasert werden. Unter dem Strich sind zehn Sitzungen nötig, bis ein Tattoo entfernt ist. «Es geht auch mit weniger Sitzungen, dann aber braucht es mehr Zeit zwischen den einzelnen Terminen», weiss die Dermatologin aus Erfahrung.
    6 min
  • Tomatenstauden köpfen gibt reife Tomaten
    Tomatenstauden wachsen, blühen und fruchten solange weiter, bis der Winterfrost sie zum absterben bringt. Im Herbst sind sie deshalb voll von grünen, unreifen Tomaten. 
    Wer von Mitte bis Ende August die Tomatenstauden köpft, kann Ende Oktober reife, aromatische Tomaten ernten. Wichtig ist jedoch wie man die Tomatenstauden schneidet. Und zwar so: 
    - nach einer voll erblühten Rispe zwei Blätter stehen lassen
    - oberhalb des zweiten Blattes den Tomatenstängel mit der Gartenschere abschneiden
    - nach zwei Wochen die in der Blattachsel wachsenden Geiztriebe ausgebrechen
    Das Köpfen der Tomatenstauden bringt mehr Luft und Licht in die Tomatenpflanzen. Dadurch trocknen die taunassen Blätter schneller ab und die Krautfäule kann weniger Schaden anrichten.
    Vorsicht: unreife Tomaten enthalten wenig Solanin und sind leicht giftig. Grüne Tomaten enthalten etwa 9 g bis 32 mg Solanin je 100 g Gemüse. Um erste starke Vergiftungserscheinungen beim Menschen auszulösen, müsste man rund 625 g grüne Tomaten essen.
    7 min
  • Padel erobert die Schweiz
    Immer mehr Tennisplätze verfügen über ein Feld für Padel. Padel wird mit einem Schläger aus Kunststoff gespielt, der an einen Tennisschläger erinnert. Der Griff ist kürzer und wird am Handgelenk befestigt. Padel wird nämlich auf einem Feld, das halb so gross ist wie ein Tennisplatz, gespielt. 
    «Die Befestigung am Handgelenk ist dafür da, dass man beim Doppel den Mitspielenden nicht verletzt, wenn der Schläger sich selbständig macht», sagt der Padelcoach und Tennislehrer Marc Krippendorf.
    Padel erinnert nicht nur an Tennis, sondern auch an Squash. Die Wand dahinter und die Hälfte der Wände seitlich werden ins Spiel miteinbezogen. 
    Vorkenntnisse braucht es nicht. «Eine Stunde bei einem Coach reicht.» Und dann kann's losgehen. Ein Sport für Jung und Alt. So stand auch Krippendorfs 84-jährige Mutter unlängst auf dem Platz und spielte.
    6 min
  • So erkennt man Influencer-Werbung
    Wenn jemand in den sozialen Medien von einem Hotel schwärmt oder Produkteempfehlungen abgibt, ist das nicht immer ehrlich. Sogenannte Influencer und Influencerinnen bekommen von Firmen Geld oder andere Gegenleistungen, damit sie positiv über sie sprechen. So entlarven Sie solche Schleichwerbung.
    Hey Kumpel, das musst du ausprobieren!
    Influencer sind cool und immer gut drauf. Sie pflegen Kontakt mit ihren Followern und erzählen ihnen aus ihrem Leben. Dabei stossen Sie immer wieder auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen und schwärmen davon. Und natürlich sollen Sie, als lieber Follower, auch erfahren, wie großartig das ist. Sie geben sich gerne als guten Kumpel; ihm glaubt man ja schliesslich, wenn er einen Tipp gibt. Übrigens: Follower sind die Währung der Influencerinnen. Je mehr Follower, umso mehr Geld gibt es von den Firmen.
    Werbung ist erlaubt, muss aber gekennzeichnet sein
    Soweit ist das alles legitim. Influencer dürfen Werbung machen und damit Geld verdienen. Allerdings müssen sie ihre Videos oder Bilder klar als Werbung kennzeichnen. Leider machen das viele nicht oder sie verstecken die Kennzeichnung so gut, dass man sie schnell übersieht. Einige Länder, wie Deutschland oder Frankreich, haben reagiert und Vorschriften erlassen. Dennoch geschieht häufig nichts bei solchen Verstössen. Auch weil klare Regeln fehlen, wie Werbung gekennzeichnet sein muss.
    Konsumentinnen und Konsumenten müssen also selbst herausfinden, ob eine Empfehlung im Internet ehrlich gemeint ist oder nicht.
    Schauen Sie gut hin
    * Wenn Sie sich ein Empfehlungs-Video ansehen, suchen Sie Hinweise auf Werbung, Worte wie «Werbung» oder Englisch «Ad» oder «Produkteplatzierung» oder «gesponsort». Diese sind oft gut versteckt, weil die Influencer ja nicht als Werbeträger auftreten möchten.
    * Werden Rabattcodes eingeblendet, handelt es sich um Werbung
    * Stellt die Influencerin ein Produkt extrem in den Mittelpunkt und sagt vielleicht der Firma so ganz nebenbei noch Danke, kann man davon ausgehen, dass sie dafür etwas bekommt.
    * Haben Sie das Gefühl, das Video oder Bild wurde bearbeitet, damit das Sujet besonders gut wirkt: Seien Sie skeptisch.
    * Verdächtig ist auch, wenn der Influencer nur Positives zu vermelden hat. In einer neutralen Produkteempfehlung werden immer positive und negative Eigenschaften, Vor- und Nachteilen beleuchtet.
    * Wenn es auch noch so gut klingt: Bevor Sie sagen, «Das muss ich auch haben!», treten Sie einen Schritt zurück und fragen Sie sich: Kann ich dieser Person wirklich vertrauen? Warum rät sie mir das wohl? Und: Brauche ich das wirklich?
    Viele Jugendliche schauen zu ihren Influencern auf
    Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist das verständlicherweise nicht immer einfach. Sie sind beeindruckt von ihren coolen Influencer, die sich als guten Kumpel geben und möchten haben, was diese so gross anpreisen. Pro Juventute empfiehlt daher, dass Eltern dieses Phänomen mit ihren Kindern besprechen. Sie sollen die Zusammenhänge kennen und zum kritischen Denken angeregt werden. Links dazu finden Sie unten.
    6 min
  • Sitz, Platz, Bleib! – Mailo in der Hundeschule
    Die Kinder Coralie (11) und Luca (14) besuchen mit ihrem Hund Mailo (2) die Hundeschule. Der Bordercollie soll nämlich ein Therapie-Hund werden.
    Später soll Mailo als Therapiehund im Einsatz sein. Als solcher kann er zum Beispiel im Spital kranken Kindern Gesellschaft leisten. Damit Mailo ein Therapiehund werden kann, trainieren Coralie und Luca mit ihm in einer Hundeschule. Denn er muss eine Prüfung bestehen, damit er als Therapie-Hund eingesetzt werden kann. Mailo muss dabei beweisen, dass er auch in hektischen Situationen ruhig bleiben kann.
    Spielerisches Training
    Momentan ist der zweijährige Rüde noch sehr verspielt und wird sehr zappelig vor Freude, wenn er neue Menschen oder Hunde kennenlernt. In der Hundeschule lernt er, sich zu entspannen und folgsam zu werden.
    6 min
  • Blue Zones: Wie man gesund und glücklich 100 werden kann
    Viele möchten gerne gesund und glücklich steinalt werden. Vielleicht helfen da die Tipps der Menschen, die in sogenannten Blue Zones leben? Das sind Gebiete, in welchen besonders viele 100-jährige leben.
    Die fünf Blue Zones verteilen sich rund um den Globus: Okinawa in Japan, Nikoya in Costa Rica, die Insel Ikaria in Griechenland, Loma Linda in Kalifornien und das italienische Sardinien. Gemeinsam ist den Altershotspots das einfache Leben mit wenig Stress. Und vor allem: Das gesunde Essen.
    Sabina Misoch ist Professorin für Altersforschung an der Ostschweizer Fachhochschule. Sie hat persönlich in Okinawa vor Ort geforscht. «Es ist beeindruckend, wie 100-jährige dort leben», erzählt sie. «Da wird in die Zukunft geschaut und geplant, die Vergangenheit lässt man hinter sich.» Wichtig sind auch die sozialen Kontakte. Und das einfache, aber regionale und saisonale Essen. Interessanterweise sind die Menschen in den Blue Zones arm und leben bescheiden.
    6 min
  • Dem Unkraut ein Schnippchen schlagen
    Beikräuter wachsen im feuchten, regnerischen Wetter überall im Gemüsegarten und säen sich schnell aus. Um nicht von einer neuerlichen Flut von Vogelmiere, Hirse und Hirtentäschel überrascht zu werden, richtet man ein falsches Saatbeet her.
    Zuerst wird das Gartenbeet gejätet, gelockert und zur Aussaat vorbereitet. Doch es wird noch nicht ausgesät, sondern nur angegossen:
    - Die verschiedenen Beikräuter keimen schnell
    - Bei sonnigem Wetter die Keimlinge auf dem Gartenbeet mit der Hacke abschaben, dabei die Hacke nur ziehen (auf keinen Fall die Erde lockern, so würden nur neue Beikrautsamen an die Oberfläche geholt, welche auskeimen)
    Das Saatbeet ist nun für die echte Aussaat bereit: Die Saatrillen werden gezogen und die Gemüsesamen und Setzlinge werden gepflanzt.
    5 min
  • Pickleball - der Sport mit gesundem Suchtfaktor
    Pickleball ist der Trend in den USA. Kein Wunder, Promis von Kim Kardashian über Georg Clooney bis zu Justin Trudeau, dem kanadischen Premierminister spielen Pickleball. Es ist einfach zu lernen und ein Sport für Jung und Alt, alle Altersklassen zusammen im Doppel oder Einzeln.
    Der Ball mit den Löchern erinnert an Landhockey, das Netz kommt vom Tennis, der Platz, auf dem gespielt wird lässt einen an Badminton denken und der Schläger hat etwas vom Tischtennis. Das ist Pickleball. 
    In den 1960er-Jahren in den USA erfunden, fristete es ein Dasein als gemächlicher Sport für Rentnerinnen und Rentner. Nun aber ist Pickleball in den USA dank einigen Promis populär und zu einem Massensport geworden. Keine Spur mehr von einem Sport für Pensionierte.
    Pickleball kann von jung und alt gespielt werden, auch zusammen. Und noch etwas hat Pickleball, sagt der Ambassador für Pickleball des Berner TC Neufeld Jerome Frei: «Hat man mal angefangen mit Pickleball, kann man fast nicht mehr aufhören.» Spass und ein gesunder Suchtfaktor sind garantiert.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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