Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Gemüsevielfalt im Topf
    Ein Pflanzgefäss muss wasserdurchlässig sein und es darf sich keine Staunässe bilden. Es eignen sich auch Harassen und Wäschekörbe.
    Harassen und Wäschekörbe werden mit einem Schafwolle-Vlies ausgelegt, damit die Erde nicht weggeschwemmt wird. Zusätzlicher Nutzen: die Pflanzen erhalten einen Langzeitdünger, denn Schafwolle besteht hauptsächlich aus Stickstoff. Als Substrat für einjährige Gemüse und Kräuter eignet sich Blumen-und Gemüseerde. Sie enthält bereits eine Grunddüngung. Desahlb müssen zum Beispiel auch Schwachzehrer nicht zusätzlich gedüngt werden.
    * Schwachzehrer: Ruccola, Radiesli, Peterlie, Dill, Stangenbohnen, Rüebli
    * Mittelzehrer: Kohlrabi, Stielmangold, Randen, Salate, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Zwiebeln
    * Starkzehrer: Palm- und Federkohl, Chilli, Brokkoli, Kürbis, Aubergine, Peperoni, Tomaten, Gurke, Melone, Süsskartoffeln
    Mittel- und Starkzehrer werden nach sechs Wochen zusätzlich mit organischem Flüssigdünger versorgt. Kleinfrüchtige Sorten auswählen: z.B. Wassermelone 'Sugar Baby'; Rüebli 'Pariser Markt', Aubergine 'Bambino'; Kürbis 'Rondini', 'Jack be Little'.
    7 min
  • Shiatsu - Balance für Körper und Psyche
    Shiatsu ist viel mehr als Körperarbeit. Auch Geist, Psyche und Seele werden unterstützt und ins Gleichgewicht gebracht.
    Shiatsu kann bei vielen Beschwerden helfen. Da sind einmal die körperlichen: Migräne, Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Menstruationsbeschwerden und körperliche Beschwerden ohne medizinische Ursache.
    Aber auch bei seelischen Belastungen kann Shiatsu helfen: Burnout, Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände, Erschöpfung und chronische Müdigkeit.
    Shiatsu kommt aus dem Japanischen und bedeutet Fingerdruck. Entsprechend wird die Energie per Druck der Finger oder Hände im Körper geleitet.
    5 min
  • Kreditkarte vs. Debitkarte: Wo ist der Unterschied?
    Mittlerweile haben wohl die meisten mindestens eine Debit- und eine Kreditkarte. Kennen Sie die Unterschiede? Und wann eignet sich welche Karte besser zum Beispiel beim Bezahlen im Restaurant oder im Ausland? Erfahren Sie hier mehr über Sinn und Zweck und Vor- und Nachteile der beiden Karten.
    Die wichtigsten Unterschiede, Vor- und Nachteile
    Mit der Kreditkarte kann ich einkaufen, auch wenn ich aktuell kein Geld habe. Ich kaufe auf Pump und bezahle die Rechnung später. Die Debitkarte hingegen ist immer mi einem Bankkonto verbunden, Einkäufe werden dort sofort belastet. Habe ich zu wenig Guthaben auf dem Konto, kann ich den Einkauf nicht tätigen.
    Bei der Debitkarte bezahlt der Bankkunde meist eine Jahresgebühr zwischen 40 und 50 Franken. Viele Kreditkarten kommen ohne Jahresgebühr aus.
    Das sagt schon einiges aus, aber noch nicht, ob die eine oder die andere Karte besser ist fürs Bezahlen. Es kommt darauf an – je nach Bezahl-Situation. Schauen wir sie uns an:
    Bezahlen im Laden, im Restaurant und Co.
    Grundsätzlich funktionieren beide, die Lesegeräte akzeptieren Debitkarten sowie Kreditkarten. Es spielt also keine grosse Rolle, zu welcher Karte sie greifen. Aber: Viele Kreditkarten-Herausgeber belohnen ihre Kunden, zum Beispiel mit einem Cashback-System. Das heisst: Wenn Sie mit dieser Kreditkarte bezahlen, bekommen Sie einen Teil Ihres Einkaufes zurückerstattet. Es kann sich also lohnen, für solche Fälle die Kreditkarte einzusetzen.
    Welche Karte ist ideal fürs Online-Shopping?
    Für die meisten von uns stellt sich diese Frage im Moment nicht. Es bleibt nur die Kreditkarte, die klassische Debitkarte funktioniert beim Online-Shopping nicht. Allerdings ändert sich das in nächster Zeit. Die klassischen Debit-Karten von Mastercard und Visa wird nämlich im Moment nach und nach abgelöst von neuen Versionen. Mit ihr werden Sie auch in Onlineshops bezahlen können.
    Ob Sie schon in Besitz einer neuen Debitkarte sind, erkennen Sie leicht: Auf die Karten-Vorderseite ist das Wort «Debit» aufgedruckt. Auf der Rückseite ist eine dreistellige Kartenprüfnummer aufgedruckt (CVC) - gleich wie bei der Kreditkarte.
    Die neue Debitkarte kann ein Vorteil sein, für Menschen, die keine Schulden machen wollen beim Onlineshopping. Denn auch die neue Debitkarte erlaubt Zahlungen nur, wenn genug auf dem Konto ist. Bei Kreditkarten ist das nicht der Fall. Hier könnte allenfalls eine Prepaid-Kreditkarte die Lösung sein. Diese Karte muss im Voraus mit Geld «geladen» werden.
    Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Brauche ich überhaupt noch eine Kreditkarte, wenn ich die neue Debitkarte habe? Das entscheiden Sie. Die Kreditkarte hat allerdings auch ihre Vorzüge: Keine Jahresgebühr, Cashback, und auch beim Online-Shoppen kann die Kreditkarte einen Vorteil haben. Nämlich dann, wenn ich merke, dass ich einem Betrüger-Shop aufgesessen bin, der mein Geld kassiert hat, aber nie liefern wird. Im Idealfall kann ich hier die Zahlung stoppen. Bei der Debitkarte ist der Betrag abgebucht und weg. Was man auch beachten sollte: Die Debitkarte ist neu. Gut möglich, dass sie im Ausland in der ersten Zeit nicht als Zahlungsmittel anerkannt sein wird.
    Was nehme ich in die Ferien mit: Debit-, Kreditkarte oder Bargeld?
    Bargeld sollten Sie nur wenig mitnehmen. Einmal gestohlen ist es weg. Und: Das Wechseln – egal ob hier oder im Ferienland – ist im Vergleich relativ teuer. Im Ausland bezahlen Sie daher am besten so viel wie möglich mit der Karte. Und hier spielt der Betrag eine Rolle. Eine Faustregel besagt: Bis 200 Franken ist die Kreditkarte das richtige Zahlungsmittel. Alles was mehr kostet, sollte mit der Debitkarte bezahlt werden. Ebenfalls wichtig: Beziehen Sie Bargeld an ausländischen Bancomaten nur mit Debitkarte, bei der Kreditkarte werden hohe Gebühren berechnet.
    Und noch ein Hinweis an alle, die eine Kreditkarte von einer Neo- oder Smartphone-Bank besitzen: Diese Karten sind im Ausland nicht überall anerkannt. Nehmen Sie zur Sicherheit also noch eine zweite mit.
    Sie brauchen eine neue Kreditkarte oder Debitkarte?
    Hier finden Sie die Links zu verschiedenen Tools von Moneyland.ch:
    * Kreditkartenvergleich 2023
    * Prepaid-Kreditkarten im Vergleich
    * Privatkonten mit Debitkarten im Vergleich <../add/Privatkonten%20mit%20Debitkarten%20im%20Vergleich> <../add/Privatkonten%20mit%20Debitkarten%20im%20Vergleich>
    7 min
  • Hund, Leine, Kontakt: Konflikt
    Leinenbegegnungen unter Hunden bieten Konfliktpotenzial. Es liegt jedoch meistens am Hundehalter, ob es funktioniert oder ob man besser ausweicht.
    Das grösste Problem bei missglückten Leinenbegegnungen ist der Mensch am Ende der Hundeleine. Denn stimmt das Teamwork zwischen Hund und Hundehalter nicht, kann es bei der Begegnungssituation zu unschönen Szenen kommen. Ist der Hund jedoch an Begegnungen an der Leine gewöhnt, können diese ein wertvoller sozialer Akt für Hund und Halter werden.
    6 min
  • Wenn Angehörige an ihren Demenzkranken verzweifeln
    Eltern und Partnerinnen und oder Partner mit Demenz können Gesunde zur Weissglut treiben. Als uneinsichtig oder stur werden sie beschrieben. Dabei darf man nicht vergessen, dass es sich bei der Demenz um eine Krankheit handelt, sagt der Geriater Bernard Flückiger.
    Bernard Flückiger ist Chefarzt am Adullam Spital und Pflegezentrum Basel. Er empfiehlt:
    * Haben Sie Geduld mit Ihren Angehörigen, Demenz ist eine Krankheit.
    * Sprechen Sie in kurzen Sätzen. Sprechen Sie deutlich.
    * Viele Demenzkranke mögen Musik und Gesang. Warum nicht einen Text statt vorlesen singen?
    * Ist der Demente oder die Demente zum Beispiel unbekleidet unterwegs, nicht auf Kleidung drängen, sondern die betroffene Person ins Haus lotsen.
    * Suchen Sie sich früh genug Hilfe, zum Beispiel in einer Angehörigengruppe. Am besten schon bei Diagnosestellung.
    6 min
  • Wermut – silbernes Laub und bitterer Geschmack
    Der Wermut (Artemisia absinthium) ist eine einheimische Pflanze, die im Zentralwallis und in trockenen Tälern des Graubündens noch häufig vorkommt. Dort wächst er an sonnig-heissen und nährstoffreichen Stellen auf Viehweiden, in der Nähe von Viehlagerplätzen und Misthaufen.
    Die Blätter des Wermut sind graufilzig und tief eingeschnitten, seine kleinen, kugeligen Blütenstände goldfarben. Er wird 60-100 cm hoch. Wermut wird wie andere mediterrane Kräuter am besten jetzt im Mai gesetzt, damit er genügend einwachsen kann und heisse Sommer und kalte Winter besser übersteht.
    Im Garten gibt man ihm genügend Platz, denn er kann andere Pflanzen am Wachstum hindern. Besonders attraktiv wirkt er an Hauswänden und entlang von Wegen, da seine Blätter bei Berührung ein vielseitiges Aroma freisetzen.
    Beim Setzen im Garten und im Topf gibt man dem Wermut zusätzliche Düngergaben mit Kräuterdünger. Der Wermut kann auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden: Als Tee zubereitet wird er über befallene Pflanzen gespritzt und wirkt gegen Blattläuse, Apfelwickler und Erdflöhe.
    7 min
  • Powerplate - mit wenig Zeit viel Effekt
    Nicht nur Unterstützung einer Trainerin oder eines Trainers gibt es, vielmehr sorgen auch Vibrationen für einen zusätzlichen Trainingseffekt. Powerplate - das ist intensivstes Training mit Unterstützung. 
    Powerplate macht man längstens 20 Minuten am Stück. Dies weil Powerplate extrem effektiv ist. Am besten macht man die Trainingseinheit drei Mal die Woche.
    6 min
  • Parship, Friendscout & Co: Welche Dating-Seite passt zu mir?
    Wer sich bei einer Online-Partnerböse registrieren möchte, muss zuerst einmal herausfinden, welche die passende ist. Hier erfahren Sie, wie das am einfachsten geht. Und wir machen Sie auf zwei Stolpersteine aufmerksam, die Sie unbedingt umgehen sollten.
    Die richtige Dating-Seite finden
    Bevor Sie sich für eine Single-Plattform entscheiden, sollten Sie sich überlegen, was Sie genau wollen.
    * Suchen Sie einen Lebenspartner oder eine Lebenspartnerin, sind sogenannte Online-Partnervermittlungen das Richtige. Beispiele dafür sind Parship und Elitepartner. Das kostenlose Basis-Angebot reicht zum Hineinschnuppern. Wer Kontakt aufbauen will, muss ein Abo lösen. Und das kostet einiges (ab ca. 50 CHF pro Monat), dafür füllt man einen umfangreichen Fragebogen aus und bekommt basierend darauf ganz gezielte Partnervorschläge. Die Erfolgsquote ist relativ hoch.
    * Möchten Sie eher Flirten und ab und zu ein Date vereinbaren, können Sie sich bei Singlebörsen wie Swissfriends oder Lovescout24 registrieren. Mit dem kostenlosen Angebot ist bereits vieles möglich. Daher treffen Sie auf solchen Seiten viel mehr Leute an. Filtern kann man nur begrenzt.
    * Auch interessant: Mittlerweile gibt es viele spezielle Single-Plattformen. Zum Beispiel für Menschen mit Beeinträchtigung, für Menschen, bei denen die Religion eine wichtige Rolle spielt oder für Leute, die Ihr Hobby gerne mit dem Partner teilen möchten. Einfach mal auf Google suchen. Ziemlich sicher finden Sie eine Plattform dazu.
    Verschiedene Seiten ausprobieren
    Wenn Sie sich für die Partnersuche oder fürs Flirten entscheiden haben, kommt der nächste Schritt: Welche Seite passt am besten zu mir? Da es bei allen Plattformen eine Gratis-Version gibt, probieren Sie am besten verschiedene davon aus. Gleichzeitig lohnt es sich, auf Google zu prüfen, welche Erfahrungen andere mit dieser Plattform gemacht haben.
    Ebenfalls praktisch: Die Internetseite Singlebörsen-Vergleich.ch . Dort ist jede Plattform mit ihren Vor- und Nachteilen beschrieben und Sie auch, was ein Abo kostet.
    Auch wenn es mühsam scheint: Lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Wichtig sind vor allem die Kündigungsfrist und die Abo-Laufzeit. Warum, das erfahren Sie im nächsten Kapitel.
    Manche Online-Partnervermittlungen hat Knebelverträge
    Die eine oder andere Plattform lässt ihre Kunden äusserst ungern wieder aus dem Vertrag. Und verlängert diesen zudem noch automatisch, wenn die Kundin ihn nicht rechtzeitig kündigt. Im dümmsten Fall um ein ganzes Jahr. Rechtsexperten sind der Meinung, das ist so nicht rechtens. Die Partnervermittlungen sehen das anders. Und weil in der Schweiz noch kein Gericht entschieden hat, bleibt offen, was gilt.
    Tipps dazu:
    * Am besten beugt man von vornherein vor: Sobald Sie ein Abo abgeschlossen haben, kündigen Sie es gleich wieder. So geht es nicht vergessen.
    * Falls Sie das verpasst haben oder wenn Sie merken, dass diese Plattform doch nichts ist für Sie, stützen Sie sich auf die Rechtsexperten. Diese sagen, dass solche Verträge jederzeit per sofort gekündigt werden können. In den ersten zwei Wochen ist das kostenlos, danach müssen Sie nur die Zeit bezahlen, die Sie dabei waren.
    * Denken Sie daran, dass Sie bei Ihrer Kreditkartenfirma weitere Zahlungen blockieren.
    Und was, wenn die Partnervermittlung mahnt oder gar mit Betreibung droht?
    Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Erklären Sie schriftlich, warum Sie keine Zahlungen leisten werden.
    Wie Sie das schreiben können, finden Sie unten in der Datei «Muster-Formulierungen»
    Meldet sich ein Inkassobüro, erklären Sie diesem schriftliche – idealerweise eingeschrieben – warum diese Forderung nicht richtig ist. Das tun Sie einmal, danach müssen Sie sich nicht mehr melden. Siehe auch Datei «Muster-Formulierungen».
    Sollte die Plattform eine Betreibung einleiten, erheben Sie sofort Rechtsvorschlag. Dann müsste die Plattform vor Gericht. Das kostet. Und wie gesagt: Ein Urteil gibt es in der Schweiz bisher nicht.
    Romance-Scam: Vorsicht auf vor Liebesbetrügern
    Seit Jahren tummeln sich leider auch viele schwarze Schafe auf Single-Seiten. Die teuren Vermittlungsplattformen, versuchen, solche Betrüger herauszufiltern. Ganz gelingt es aber leider nie. Bei den günstigen Singlebörsen sind sie weniger unter Kontrolle und können eher ihr Unwesen treiben.
    Die Liebesbetrüger stellen gefälschte Profile ins Netz, wickeln ihre Opfer um die Finger, schwören die grosse Liebe und schenken extrem viel Aufmerksamkeit. Hat sich das Gegenüber verliebt, geht es los mit Geldforderungen und Psychoterror. Für die Betroffenen sehr schlimm, denn sie verlieren nicht nur ihr Geld, sondern auch ihr Herz.
    Seien Sie deshalb immer aufmerksam und skeptisch! Viele Informationen und Tipps finden Sie hier:
    * So schützen Sie sich vor Romantik-Betrügern
    * So erkennen Sie gefälschte Fotos im Internet
    * Ein typischer Betrüger-Flirt – der aber ganz anders endet <../add/-Ein%20typischer%20Betrüger-Flirt%20–%20der%20aber%20ganz%20anders%20endet>
    * Zu toll, um wahr zu sein? Realitätscheck ist wichtig <../add/-Zu%20toll,%20um%20wahr%20zu%20sein?%20Realitätscheck%20ist%20wichtig>
    6 min
  • Der Hund in der Pubertät
    Kommt ein Hund in die Pubertät oder Reifezeit, kann es für den Menschen recht anstrengend werden. Sein Verhalten hat jedoch nichts mit Trotz, Ungehorsam, Ignoranz oder Respektlosigkeit zu tun.
    Hunde befinden sich zwischen fünf bis 24 Monate in der Pubertät und der anschliessenden Adoleszenz, der Entwicklung zum ausgewachsenen Hund. Bei kleineren Rassen startet es früher und geht schneller wieder vorbei. Bei älteren Rassen startet es später und dauert bis zum Alter von drei oder vier Jahren.
    6 min
  • Hilflosenentschädigung - wer hat sie zugute?
    Alle, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, haben Anspruch. Die IV bzw. die AHV unterscheidet hier nach Schwere der Hilflosigkeit. Die Hilflosenentschädigung wird entweder von der IV ausbezahlt oder - wenn jemand AHV bezieht - von dieser. Die Hilflosenentschädigung ist unabhängig vom Einkommen.
    Wer also beispielsweise Hilfe braucht beim Anziehen, beim Ausziehen, beim Aufstehen und beim Setzen, wer nicht selbständig essen kann usw. tut gut daran abklären zu lassen, ob ein Anspruch auf Hilflosenentschädigung besteht. Wichtig auch zu wissen, es besteht eine Karenzfrist von 12 Monaten.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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