Tagesgespräch

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Tagesgespräch episodes

  • Wahlserie Deutschland (Teil 3)
    Am 26. September wählt Deutschland. In einer dreiteiligen Serie schauen wir hinter die Kulissen der Tagesaktualität. Heute der Blick eines Insiders auf die Politik und den Zustand dieses Landes vor der Wahl.
    Fabio de Masi ist 41 Jahre jung, Bundestagsabgeordneter der Partei «Die Linke» und hat sich in den letzten Jahren als Finanzexperte einen Namen gemacht. Er hat massgeblich die politische Aufklärung des Wirecard Skandals vorangetrieben. Wurde landesweit bekannt. Ihm wurde sogar der Parteivorsitz angetragen. Doch ausgerechnet jetzt, wo er den politischen Durchbruch geschafft hat, tritt er nicht mehr für den Bundestag an. Der Blick eines Insiders auf die Politik, den Zustand dieses Landes vor der Wahl und warum das alles mit einem fast 50 Jahre alten, petrolfarbenen Fiat Cinquecento zu tun hat.
    20 min
  • Wahlserie Deutschland (Teil 2)
    Am 26. September wählt Deutschland. In einer dreiteiligen Serie schauen wir hinter die Kulissen der Tagesaktualität. Keine Partei hat eine solch weitgehende Vision einer anderen, einer klimaneutralen Gesellschaft wie die Grünen. Der Besuch in Helgoland.
    Was Deutschland kann und nicht kann, haben wir gestern am Beispiel der Entwicklung des mRNA-Impfstoffs beleuchtet. Heute geht es darum, was Deutschland will. Keine Partei hat eine solch weitgehende Vision einer anderen, einer klimaneutralen Gesellschaft wie die Grünen. Der Prototyp dieser neuen grünen Welt, ist die winzige Nordseeinsel Helgoland.
    Peter Voegeli
    21 min
  • Wahlserie Deutschland (Teil 1)
    Am 26. September wählt Deutschland. Der Wahlkampf tritt jetzt in die heisse Phase. Am Sonntag traten erstmals die beiden Spitzenkandidaten der Union und der SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz und die Spitzenkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock in einer TV-Debatte aufeinander.
    In einer dreiteiligen Serie schauen wir hinter die Kulissen der Tagesaktualität. Was kann Deutschland und was nicht, ist das Thema heute: Am Beispiel des mRNA-Impfstoffs. Seine Entwicklung ist eine deutsche Erfolgsgeschichte; das Unternehmen Biontech aus Mainz hat weltweit den ersten mRNA-Impfstoff hergestellt. Doch im Rennen um diesen Impfstoff lag lange das Tübinger Unternehmen Curevac vorne. Und Firmengründer Ingmar Hoerr war einer der ersten, der diese Impfstofftechnologie entdeckte, ein Pionier. Doch am Ende scheiterte Curevac, zumindest Stand heute.
    Die Geschichte von Curevac ist eine sehr deutsche Geschichte. Sie zeigt an einem Beispiel gleichzeitig, was Deutschland kann und was nicht. Deutschlandkorrespondent Peter Voegeli.
    21 min
  • Abstimmungskontroverse «Ehe für Alle»
    Schwule und Lesben sollen künftig auch in der Schweiz heiraten können. Darüber stimmen wir am 26. September ab. Die Vorlage «Ehe für alle» will die Ungleichbehandlung zwischen homo- und heterosexuellen Paaren beseitigen. 
    Das gilt auch bei der Fortpflanzungsmedizin: So sollen künftig auch lesbische Paare ihren Kinderwunsch mittels Samenspende erfüllen können. Für viele Gegner ist damit eine rote Linie überschritten - sie sehen das Kindswohl gefährdet. Bundesrat und Parlament sagen Ja zur Gesetzerevision «Ehe für Alle». EDU, SVP-Vertreter und Parteilose haben dagegen das Referendum ergriffen. Deshalb stimmen wir darüber ab.
    Nein sagt neben EDU und SVP auch die EVP. Welche Argumente sprechen für und welche gegen die «Ehe für Alle»? Im Studio diskutieren GLP Nationalrätin Kathrin Bertschy – sie ist die Mutter dieser Vorlage – sie hat die parlamentarische Initiative «Ehe für alle» vor rund 8 Jahren eingereicht. Als Gegnerin diskutiert Andrea Geissbühler. Sie ist SVP Nationalrätin und Mitglied im Nein Komitee «Ehe für alle».
    31 min
  • Emran Feroz: Die Fehler der Amerikaner in Afghanistan
    Mit dem gestrigen Anschlag am Flughafen von Kabul mit Dutzenden Toten, ist die befürchtete Katastrophe eingetreten. Die Terrorattacken stehen symbolisch für den überstürzten Abzug der Amerikaner aus Afghanistan – sagt der österreichisch-afghanische Autor Emran Feroz im Tagesgespräch.
    «War on terror» - der längste Krieg, den die Amerikaner je geführt haben, endet im Chaos. Für die im versehrten Land Zurückgebliebenen schwindet die Hoffnung, doch noch evakuiert zu werden. Die Taliban haben wieder die Macht übernommen, und sie machen keine Anstalten, sie bald wieder abgeben zu wollen. Warum hat der Einsatz am Hindukusch so daneben gehen können? Der Frage geht der Journalist und Autor Emran Feroz in seinem diese Woche erschienen Buch nach. Der in Innsbruck geborene Sohn afghanischer Flüchtlinge ist in den letzten Jahren viel in Afghanistan unterwegs gewesen und hat mit den Menschen gesprochen. Dabei ist ihm klargeworden, dass die milliardenteure und in jeder Hinsicht verlustreiche Intervention der Amerikaner von Anfang an falsch angegangen wurde – weil sie Afghanistan nicht verstünden. Im Gespräch mit Marc Lehmann analysiert Emran Feroz die Fehler und wagt einen Blick voraus.
    28 min
  • Warum erhöht die Post die Briefpreise, Roberto Cirillo?
    Zum ersten Mal seit 18 Jahren erhöht die Post die Briefpreise. Dieser Schritt sei Teil der neuen Zukunftsstrategie der Post, sagt Konzernchef Roberto Cirillo. Eine verbesserte Effizienz und ein Ausbau der Logistik sind weitere Pfeiler. Im «Tagesgespräch» fragen wir ihn: Geht diese Rechnung auf?
    Briefe verschicken in der Schweiz wird teurer: Nach 18 Jahren erhöht die Post erstmals wieder die Briefpreise. Ab nächstem Jahr kosten A-Post-Briefe neu einen Franken und 10 Rappen, 10 Rappen mehr. B-Post kostet künftig 90 Rappen, 5 Rappen mehr. Die Paketpreise bleiben gleich, wie die Post heute mitteilte. Die Preiserhöhung sei nötig, weil die Briefmengen laufend sinken und die Briefzustellung damit teurer werde. Der Schritt ist Teil der neuen Strategie der Post, mit der sie die Grundversorgung langfristig sichern und aus eigener Kraft finanzieren will. Dabei setzt der Konzern auch auf mehr Effizienz und baut den Logistikbereich aus. Kann diese Rechnung aufgehen? Darüber wollen wir mit Roberto Cirillo sprechen. Seit 2019 ist der Tessiner Konzernchef der Schweizerischen Post und baut den Konzern grossflächig um. Roberto Cirillo ist jetzt Gast von Barbara Peter im Post-Hauptsitz in Bern.
    26 min
  • Antje Heise: Intensivpflegestationen bald am Anschlag?
    Die Corona-Pandemie nimmt wieder Fahrt auf, die Debatte wird aufgeregter: Dass wieder mehr Covid-Patienten auf den Intensivstationen liegen, lässt befürchten, die Spitäler kämen bald an die Grenzen. Ob dem so ist, erklärt Intensivmedizinerin Antje Heise im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.
    Die Spitaleintritte haben in den letzten Tagen und Wochen massiv zugenommen: Sie liegen gemäss BAG dreissigmal höher als noch anfangs Juli, als die Corona-Situation sehr entspannt war. Vor allem Ferienrückkehrer und Migrantinnen treiben die Fallzahlen in die Höhe – und es trifft hauptsächlich Ungeimpfte. Der Bundesrat diskutiert deshalb heute über allfällige Verschärfungen der Schutzmassnahmen.
    Wiederholt sich das Szenario vom letzten Jahr, als nach den Öffnungen im Sommer wieder ein Shutdown verhängt werden musste? Sind die Spitäler gewappnet für den möglichen Ansturm und ist das Personal genügend motiviert, um noch mal Sondereinsätze und Überstunden zu leisten?
    Antje Heise ist Leiterin der Intensivabteilung im Spital Thun. Als Co-Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin SGI ist sie quasi die oberste Intensivmedizinerin im Land. Marc Lehmann stellt die Fragen.
    28 min
  • Heinz Frei: «Ich bin am Zenit meiner Karriere angelangt»
    Zum Start der Sommer-Paralympics heute in Tokio ist Heinz Frei Gast im «Tagesgespräch». Mit 63 Jahren ist er der älteste Athlet im Schweizer Team, mit 15 Goldmedaillen auch der erfolgreichste. Wie hat er die Entwicklung der paralympischen Spiele in den letzten 40 Jahren erlebt?
    Heute werden in Tokio die Paralympischen Sommerspiele feierlich eröffnet, ab morgen treten rund 4'400 Athletinnen und Athleten gegeneinander an. Wegen Corona finden auch diese Wettkämpfe ohne Publikum statt. Die Schweiz nimmt mit einer 21-köpfigen Delegation an den Spielen teil. Mit dabei ist auch Heinz Frei, einer der erfolgreichsten Schweizer Sportler aller Zeiten. Die Spiele in Japan krönen seine lange Karriere. Seit einem Unfall 1978 sitzt der heute 63-jährige Solothurner im Rollstuhl. Ab 1984 hat er an jeden Paralympischen Spielen teilgenommen und insgesamt 15 Goldmedaillen gewonnen, zuerst als Rennrollstuhlfahrer, mittlerweile mit dem Handbike.
    Wie blickt Heinz Frei zurück auf seine Laufbahn und die Entwicklung des Behindertensports in den letzten vier Jahrzehnten? Mit welchen Erwartungen reist er nach Tokio? Barbara Peter hat Heinz Frei kurz vor seiner Abreise nach Japan zum Gespräch getroffen.
    28 min
  • Filippo Lombardi, neuer Chef-Lobbyist der Auslandschweizer
    Sie machen die Fünfte Schweiz aus, die fast 800'000 Menschen mit rotem Pass, die im Ausland leben. Für sie setzt sich hierzulande die Auslandschweizer-Organisation ASO ein, deren neuer Präsident Filippo Lombardi ist. Was er für die Landsleute in der Ferne tun will, erklärt er im Tagesgespräch.
    Sie möchten ein Bankkonto in der alten Heimat eröffnen, sich in der Schweiz gegen Corona impfen lassen und natürlich an Volksabstimmungen teilnehmen: Möglich, aber alles nicht so einfach für die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. Damit ihnen der Kontakt mit der alten Heimat etwas leichter fällt, unternimmt die Auslandschweizer-Organisation etliche Anstrengungen. Nicht immer stösst sie dabei auf Verständnis.
    Neuer Präsident der Organisation ist seit dem Wochenende der 65-jährige Filippo Lombardi. Der Tessiner hat seinen Kanton 20 Jahre lang im Ständerat vertreten und fünf Jahre die CVP-Bundeshausfraktion geleitet. Heute sitzt der umtriebige Medienunternehmer und Eishockey-Vereinspräsident in der Stadtregierung von Lugano. Wie er nun auch noch die Auslandschweizer-Community vertreten will, erzählt er Marc Lehmann.
    28 min
  • Manfred Sapper: «Ein gepflegtes Vertrauen im Misstrauen»
    Heute stattet die deutsche Kanzlerin Merkel dem russischen Präsidenten Putin einen letzten Besuch ab. Anlass für das «Tagesgespräch» mit dem deutschen Russlandexperten Manfred Sapper über das komplexe Verhältnis der beiden Staatsoberhäupter und der beiden Länder zu sprechen.
    Es ist ein Abschiedsbesuch – aber kaum ein Plauderstündchen: Heute trifft die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wohl ein letztes Mal den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Die beiden haben viel zu besprechen: Afghanistan, Belarus, die Gaspipeline Nord Stream 2. Ebenfalls wird erwartet, dass Angela Merkel die Inhaftierung von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ansprechen wird – gerade heute, genau ein Jahr nach der Vergiftung von Nawalny. Kein anderes Staatsoberhaupt hat Angela Merkel öfter besucht, mit keinem hat sie häufiger telefoniert als mit Putin. Die beiden kennen sich und durchschauen sich. Wie hat dieser Umstand die deutsch-russischen Beziehungen in den letzten sechzehn Jahren geprägt? Manfred Sapper beobachtet das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland schon lange. Der Politologe ist seit knapp 20 Jahren Chefredaktor der deutschen Zeitschrift «Osteuropa», welche die aktuellen politischen Entwicklungen in Osteuropa und Russland analysiert. Barbara Peter hat mit Manfred Sapper gesprochen.
    28 min

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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

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