Gefühle können motivierend und stärkend wirken. Wird ihre Botschaft aber falsch verstanden, können sie auch bremsen und der eigenen Entwicklung im Weg stehen. Manche Gefühle empfinden wir als so unangenehm, dass wir sie am liebsten ganz vermeiden würden. Wieso dieser Wunsch verständlich, aber wenig hilfreich ist, besprechen Ragnhild Struss und Johann Claussen in dieser Episode. Sie erklären, dass Gefühle Wegweiser sind, wie wir lernen, einen gesunden Umgang mit ihnen zu entwickeln und weshalb es lohnenswert ist, sich mit dem auseinanderzusetzen, was wir fühlen.
In dieser Folge erfahren Sie …
wie Gefühle in unserem Inneren entstehenwelcher Zusammenhang zwischen Gefühlen, Gedanken und Bedürfnissen bestehtwie es gelingen kann, die Botschaft unserer Gefühle zu entschlüsselnmit welchen Tipps und Übungen wir unseren Gefühlen auf den Grund gehen könnenweshalb es wichtig ist, sich auch den unangenehmen Gefühlen zu widmen wie wir lernen, mit Angst, Wut, Schuld, Scham und Ärger umzugehen„Es ist überhaupt nicht hilfreich, Gefühle in gut und schlecht zu unterteilen, weil jedes Gefühl seine Berechtigung hat.“
„Gefühle haben eine wichtige Funktion für uns, sie können ein Wegweiser sein, ein Call-to-action. Unangenehme Gefühle zeigen ganz klar, wo etwas nicht stimmt, wo etwas geändert werden müsste oder wo Bedürfnisse nicht erfüllt sind.“
„Angst kann auch ein Botschafter sein, der uns daran erinnert, dass wir uns besser um uns selbst kümmern sollten.“
„Unbearbeitete Gefühle führen immer zu Dissonanzen im Inneren und das kann dann zu Krankheiten oder zu Streit, psychischen Belastungen oder physischen Einschränkungen führen.“
„Um lange gewachsene Muster wie Schuld- oder Schamgefühle zu bearbeiten, brauchen wir Zeit und einen liebevollen Blick.“
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Wie wir die Botschaft unserer Gefühle entschlüsseln
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