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Nach einer hitzigen Debatte hat der Bundestag heute mit den Stimmen der Ampel-Koalition das Chancen-Aufenthaltsrecht beschlossen. Wer fünf Jahre in Deutschland lebt und nicht straffällig geworden ist, soll 18 Monate Zeit bekommen, um die Voraussetzungen für einen langfristigen Aufenthalt zu erfüllen, zum Beispiel Deutschkenntnisse nachzuweisen.
Trotz eines 4:2-Siegs gegen Costa Rica gestern Abend ist die deutsche Nationalmannschaft bereits in der Vorrunde aus der Fußballweltmeisterschaft in Katar ausgeschieden. Wer hat es vermasselt? Und: Besteht ein Zusammenhang zwischen den politischen Debatten und dem sportlichen Aus? Antworten auf diese Fragen weiß Oliver Fritsch, Redakteur im Sportressort von ZEIT ONLINE.
Personalmangel und wirtschaftlicher Druck: Nicht erst seit Corona ist die Lage in vielen Krankenhäusern prekär. Der Bundestag hat nun eine "kleine" Krankenhausreform verabschiedet.
Was noch? "Mr. Tagesthemen" wird 80.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]
Weitere Links zur Folge:
Migration: So will sich Deutschland für Einwanderer attraktiver machen
Migrationspolitik: Bundestag beschließt neues Aufenthaltsrecht für Geduldete
Fußballnationalmannschaft: Der Totalschaden
Hansi Flick: Deutschland hat gute Fußballer, aber man lässt sie allein
Pflege: Pflegereform für Deutschland
Gesundheitsversorgung: Bundestag will Gesetzespaket zu Krankenhäusern verabschieden
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Deutschland will unabhängig werden von russischem Gas und baut deswegen Terminals für flüssiges Erdgas, die sogenannten LNG-Terminals. Um dem Eindruck entgegenzuwirken, dass somit erneut in fossile Energieträger investiert wird, betont Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, dass die Terminals "wasserstoffready" seien. Ob das wirklich stimmt, bespricht Ole Pflüger mit Anja Stehle aus dem ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsressort, die zu den neuen Terminals recherchiert hat.
In Deutschland breitet sich gerade stark das RS-Virus aus, eine Atemwegserkrankung, die gerade für Kinder sehr gefährlich werden kann. Das macht sich bereits in überfüllten Kinderkliniken bemerkbar. Florian Schumann aus dem ZEIT-ONLINE-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum das RS-Virus sich gerade jetzt so stark ausbreitet und was man dagegen tun kann.
Und sonst so? Vorgestern hat die Unesco ein französisches Nationalheiligtum zum immateriellen Welterbe erklärt: das Baguette.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Pauline Pieper
Weitere Links zur Folge:
Gasversorgung: Es ist aus und vorbei mit russischem Gas
Flüssiggas: Katar verkündet Abkommen über Gaslieferungen nach Deutschland
LNG-Terminals: Alles doch nicht so green?
RS-Virus bei Kindern: Hoffnung im Kampf gegen das RS-Virus
Gesundheit: Kinderärzte warnen vor Überlastung der Kliniken durch RSV
Immaterielles Kulturerbe: UNESCO würdigt französisches Baguette
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Der Staatsbesuch von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in den USA läuft nicht so harmonisch ab, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Hintergrund droht Streit um den Inflation Reduction Act (IRA), ein protektionistisches Gesetz zur Stärkung der US-amerikanischen Wirtschaft. Was hat es mit diesem Investitionspaket auf sich? Und droht nun ein amerikanisch-europäischer Handelskrieg? Diese Fragen klärt Pia Rauschenberger mit Matthias Krupa, Korrespondent in Frankreich.
Außerdem im Was-jetzt?-Update: Chinas Staatschef Xi Jinping hat heute EU-Ratspräsident Charles Michel zu einem dreistündigen Gespräch empfangen. Michel forderte China in dem Gespräch auf, seinen Einfluss auf Russland für eine Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine zu nutzen.
Der 1. Dezember ist gleichzeitig auch Welt-Aids-Tag. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle geht weltweit immer weiter zurück. Warum wir trotzdem noch nicht über den Berg sind, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.
Was noch? Den Dichter Rilke neu entdecken.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
US-Subventionen: Auge um Auge
Staatsbesuch in USA: Emmanuel Macron warnt vor Spaltung des Westens durch US-Subventionen
Themenseite: China
Themenseite: Europäische Union
China-Taiwan-Konflikt: Mitarbeiter von Robert Habeck rechnen mit Annexion Taiwans durch China
HIV-Behandlung: Fortschritt in Pillen
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Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat am gestrigen Mittwoch einen Demonstranten der Letzten Generation unter anderem wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro verurteilt. Sein Verteidiger, der Linken-Politiker Gregor Gysi, sprach daraufhin von einem erwartbaren, aber nicht mutigen Urteil. Tilman Steffen hat den Prozess begleitet. Im Gespräch mit Azadê Peşmen erklärt der Politikredakteur Gysis Verteidigungsstrategie und ob die polarisierte Debatte auch im Gerichtssaal zu spüren war.
Elon Musk, Mark Zuckerberg oder René Benko agieren immer wieder auf derartige Weise, dass der Eindruck entsteht, Milliardäre bewegen sich in rechtsfreien Räumen. Aber ist man wirklich unantastbar, sobald ein gewisses Vermögen angehäuft wurde? Mark Schieritz, wirtschaftspolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT, hat zu sieben schwerreichen Milliardären recherchiert und erklärt, wie sie auf Monopolstellungen hinsteuern.
Und sonst so? Sex zwischen Männern ist in Singapur nicht mehr strafbar.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Marc Fehrmann und Mathias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Letzte Generation: Klimaaktivisten legen BER kurzzeitig lahm
Letzte Generation: "Ich bin okay damit, hier zu sein"
Milliardäre: Die Unantastbaren
Studie: Privatvermögen auf Rekordhoch – Reichtum ungleich verteilt
Superreiche: Was die sich alles leisten können!
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Der Bundestag entscheidet heute, ob der Holodomor als Genozid eingestuft werden soll. Alleine in der Ukraine sind bis zu vier Millionen Menschen dem "Mord durch Hunger" zum Opfer gefallen. Welche Bedeutung hat der Holodomor für die Ukraine? Und wieso streiten Historikerinnen und Historiker weiter darüber, ob das Verbrechen als Völkermord einzustufen ist? Diese Fragen klärt Moses Fendel mit Franziska Davies, Osteuropa-Historikerin an der Universität München.
Außerdem im "Was Jetzt?"-Update: Im Prozess zum Polizistenmord bei Kusel hat das Landgericht Kaiserslautern den Hauptangeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Tat habe "Hinrichtungscharakter" gehabt, sagte Oberstaatsanwalt Stefan Orthen.
Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte für ein neues Fachkräftezuwanderungsgesetz geeinigt. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kündigte auf einer Pressekonferenz an, die "Schwellen für Zuwanderung senken" zu wollen. Das Bundeskabinett hat außerdem die erste "Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben" beschlossen. Angesichts der zunehmenden Zahl antisemitischer Straftaten sei das Programm "dringlicher denn je", erklärte Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung.
Die Inflationsrate in der Eurozone ist leicht auf 10,0 Prozent zurückgegangen. Im Oktober lag die Teuerung noch bei 10,6 Prozent, teilte das Statistikamt Eurostat mit.
Was noch? In Somalia wurden zwei neue Mineralien entdeckt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Marc Fehrmann
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Weitere Links zur Folge:
Holodomor: Bundestag plant Resolution zu Hungersnot in Ukraine vor 90 Jahren
Holodomor: Eine menschengemachte Katastrophe – und ein Genozid?
Gerichtsurteil: Lebenslange Haft für Polizistenmörder von Kusel
Kriminalität: Vom Jäger zum Mörder
Fachkräfte: Bundesregierung einigt sich auf Neuregelung von Fachkräfteeinwanderung
Bundesregierung: Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben
Wirtschaftskrise: Inflationsrate in der Eurozone sinkt erstmals wieder
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In China demonstrieren landesweit hunderte Menschen gegen die Null-Covid-Politik. Was würde passieren, wenn die chinesische Regierung die Maßnahmen lockert? Das hat Jakob Simmank aus dem Gesundheitsressort analysiert. Im Podcast spricht er über die Corona-Lage in China.
Wer wird von der Steuerpflicht verschont? Die Ergebnisse einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung zeigt: Männer in Westdeutschland. ZEIT-Redakteurin Caterina Lobenstein hat sich die Studie genauer angesehen. Im Podcast spricht sie unter anderem darüber, was hinter der Kampagne "Erben verpflichtet" steckt.
Und sonst so? In Deutschland leben wilde Nandus.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Christina Felschen, Alma Dewerny
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Weitere Links zur Folge:
Anti-Corona-Demonstrationen: Proteste in China halten landesweit an – mehrere Festnahmen
Erbschaftssteuer bei Immobilien: Droht jetzt der Notverkauf von Omas Häuschen?
Natur: Deutschlands wilden Nandus geht es gut: 144 Tiere gesichtet
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Der Energiekonzern Qatar Energy hat sich mit deutschen Unternehmen auf einen Liefervertrag von Flüssigerdgas geeinigt. Christian Endt ist Datenjournalist bei ZEIT ONLINE. Im Was-jetzt?-Update ordnet er das Abkommen ein. Was bedeutet die Vereinbarung für die Energiewende?
Die Bundesregierung will neue Fachkräfte gewinnen, dafür soll die Zuwanderung über ein Punktesystem erleichtert werden. Das geht aus einem Eckpunktepapier der Bundesregierung hervor.
Außerdem im Update: In Bukarest beraten die Außenminister der Nato über Winterhilfen für die Ukraine.
Was noch? Forscher und Forscherinnen entdecken einen neuen Dino in Transsylvanien.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Flüssiggas: Katar verkündet Abkommen über Gaslieferungen nach Deutschland (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-11/katar-verkuendet-abkommen-ueber-gaslieferungen-nach-deutschland)
Zuwanderung: Bundesregierung will Fachkräfte durch Punktesystem gewinnen
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: "Die Nato unterstützt die Ukraine so lange wie nötig" (https://www.zeit.de/video/2022-11/6316304721112/nato-generalsekretaer-jens-stoltenberg-die-nato-unterstuetzt-die-ukraine-so-lange-wie-noetig)
Was noch: Neue Dinosaurierart entdeckt(https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/dinosaurier-transsylvanien-101.html)
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Mehr als zehn Wochen ist es her, dass Mahsa Amini starb, nachdem sie von der iranischen Sittenpolizei festgenommen worden war. Und noch immer gehen Menschen im ganzen Land auf die Straße, um gegen das Regime zu protestieren. An zuverlässige Informationen aus dem Iran zu kommen, ist schwierig, denn Journalistinnen und Journalisten riskieren mit ihrer Berichterstattung dort lange Haftstrafen. Elise Landschek hat mit einem Journalisten in Teheran gesprochen, der dieses Risiko auf sich nimmt. Er berichtet davon, wie er die Lage wahrnimmt und ob er Hoffnung hat, dass es tatsächlich zu einem Systemumsturz kommen wird.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser will das Staatsbürgerschaftsrecht reformieren und so die Hürden für die Einbürgerung senken. Vor allem aus der Union ist in den vergangenen Tagen Kritik daran laut geworden. Ob diese Kritik gerechtfertigt ist, analysiert Katharina Schuler, Redakteurin im Politikressort von ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Ein Soundarchiv sammelt Geräusche, die aus unserem Alltag verschwunden sind.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen und Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Iran: Proteste gegen das Regime
Staatsbürgerschaft: Ampel-Parteien verteidigen Pläne für Einbürgerungsreform
Staatsbürgerschaft: Union und FPD kritisieren geplante Änderung des Einbürgerungsrechts
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Es ist die größte Protestwelle in China seit 1989. Unter anderem in Peking, Shanghai, Wuhan und Nanjing gehen seit dem Wochenende Menschen auf die Straße, um gegen die strenge Corona-Politik des Landes zu demonstrieren. Die chinesischen Behörden haben nun vereinzelte Lockerungen angekündigt, halten aber weiterhin an ihrer “Zero-Covid-Politik” fest. Das sei ein “gigantischer Fehler”, meint Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE und China-Experte.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben weiterhin mit den psychischen Nachwirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Der Deutsche Ethikrat fordert deshalb in seiner Ad-hoc-Empfehlung “Pandemie und psychische Gesundheit” einen flächendeckenden Ausbau von Beratungs-, Therapie- und Hilfsangeboten.
Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat angekündigt, die geplante Regelung zum sogenannten “Vaterschaftsurlaub” erst 2024 umzusetzen.
Was noch? Die Zahl der Wolfsrudel in Deutschland wächst weiter.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
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China: Proteste gegen die Regierung
Proteste in China: "Endlich sehen wir Licht"
Jugendpsychiatrien: Die Notfälle sind jetzt Alltag
Psychische Krankheiten: Ethikrat fordert mehr psychosoziale Angebote für junge Menschen
Familienministerin: Zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub soll 2024 kommen
Vaterschaftsurlaub: Vielen Dank für diese Ausrede, Frau Familienministerin!
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