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Deutschlands Flughäfen sind ein Politikum geworden. Vor allem, weil Personal an den Check-in-Schaltern, bei den Sicherheitskontrollen und auch bei den sogenannten Bodenverkehrsdiensten fehlt, kommt es im ganzen Land zu langen Schlangen und stundenlangen Wartezeiten. Viele Flüge fallen aus. Heute haben nun Arbeitsminister Hubertus Heil und Innenministerin Nancy Faeser Akutmaßnahmen vorgestellt.
Weitere Themen:
In Madrid hat der Nato-Gipfel begonnen und zwei große Themen des zweitägigen Gipfels sind bereits abgearbeitet. Aus Madrid berichtet Rieke Havertz, was die ersten Gipfel-Entscheidungen bedeuten.
Ab 2035 sollen nur noch klimaneutrale Fahrzeuge in der EU zugelassen werden. An einer Ausnahme gibt es aber Kritik.
Was noch? Warum ein Nullsternehotel in der Schweiz Sinn macht.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Fabian Scheler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]
Weitere Links zur Folge:
Flughafen-Chaos: Tourismusbeauftragte wirft Flugbranche Fehlplanung vor
Luftverkehr: Bund will Einsatz ausländischer Hilfskräfte an Flughäfen erleichtern
Nato-Gipfel in Madrid: Sie zahlen Erdoğans Preis #Abo
Interview mit US-Außenminister Antony Blinken: "Putin hat versagt"
Russischer Angriffskrieg: Nato-Staaten beschließen neues strategisches Konzept
Verbrenner-Verbot: Deutschland rettet mal wieder den Verbrenner
Verbrenner-Aus: CSU und Umweltverbände bemängeln Entscheidung zu Verbrennungsmotoren
Was noch? Das Null-Stern-Hotel
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Bei der koordinierten Terrorserie islamistischer Terroristen auf das Bataclan, das Stade de France und mehrere Bars wurden im November 2015 insgesamt 130 Menschen getötet und fast 700 Personen verletzt. Über sechseinhalb Jahre später endet in Paris heute der Prozess gegen 14 mutmaßliche Mittäter. Im Nachrichtenpodcast erklärt Frankreich-Korrespondentin Annika Joeres, wie die Taten und der lange Prozess das Land verändert haben. Und warum der Prozess so besonders war, weil die Opfer, nicht die Täter, im Mittelpunkt des Verfahrens standen.
In einer gemeinsamen Recherche haben mehrere Medien eine perfide Strategie griechischer Grenzschützer aufgedeckt: Diese sollen Flüchtende die Wahl gelassen haben, sie entweder bei illegalen Pushbacks zu unterstützen oder wegen angeblichen Menschenschmuggels jahrelang ins Gefängnis zu müssen. Ein Syrer berichtet etwa, er habe unter Zwang Kinder und Frauen in Schlauchbooten über den Grenzfluss Evros zurück in die Türkei gebracht. Franziska Grillmeier, Reporterin mit dem Schwerpunkt Migration in Griechenland, erklärt, warum Pushbacks zwar lange bekannt sind, aber nicht konsequent verhindert werden und warum es überhaupt besonders ist, dass über Pushbacks wie diesen berichtet werden kann.
Und sonst so? Lange Sommer mit Jan Ullrich.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Alma Dewerny, Christina Felschen
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Links zur Folge:
Bataclan-Anschlag: Die Überlebenden von Paris
Attentate von Paris: Was, wann, wo – Rekonstruktion der Terrorangriffe
EU-Außengrenze: Griechische Polizei soll laut Bericht Flüchtlinge für Pushbacks nutzen
Europäische Migrationspolitik: Das Jahr, in dem Pushbacks normal wurden
Griechisch-türkische Grenze: Am Fluss der Schande
Twitter: Profil von Franziska Grillmeier
Spiegel-Abo-Recherche: Griechische Polizei setzt Flüchtlinge gegen Flüchtlinge ein
ARD-Mediathek: Being Jan Ullrich
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Heute entscheiden die EU-Umweltministerinnen und -minister über das geplante Ende von Verbrennerautos. SPD und Grüne sind für das Verbot, die FDP dagegen. Wie kann es sein, dass die Entscheidung in der Koalition noch nicht abgesprochen ist? Über die Klimapolitik der Ampel-Koalition spricht im Update Ferdinand Otto, Politikredakteur von ZEIT ONLINE.
Nach der Entscheidung des Supreme Courts warnen Datenschützer und Datenschützerinnen davor, dass Daten von Facebook und Zyklus-Apps zur strafrechtlichen Verfolgung von Schwangerschaftsabbrüchen genutzt werden können. Wie berechtigt die Sorge ist, hat Eike Kühl für ZEIT ONLINE recherchiert. Im Update erklärt er, wie sich Nutzerinnen schützen können.
Außerdem im Update:
Zum Ende des G7-Gipfels haben sich die Industriestaaten auf ein Wiederaufbauprogramm für die Ukraine geeinigt.
Ein ehemaliger KZ-Wachmann ist wegen Beihilfe zum Mord zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das entschied das Landgericht Neuruppin.
Was noch? Ein Schiffswrack 7.000 Meter unter dem Meeresspiegel
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Alma Dewerny
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]
Weitere Links zur Folge
CO₂-Ausstoß: Bundesumweltministerin will Verbrenner-Aus in der EU zustimmen
Schwangerschaftsabbruch: Wie sich schwangere Frauen im Netz schützen können
Klimaschutz: G7-Staaten unterstützen Klimaclubidee des Bundeskanzlers
Olaf Scholz: "Wir brauchen einen Marshallplan für die Ukraine"
NS-Prozess: Ehemaliger Wachmann von KZ Sachsenhausen zu Haftstrafe verurteilt
Was noch: Ein Schiffswrack 7.000 Meter unter dem Meeresspiegel
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In Madrid wollen die Regierungschefs der Nato-Staaten über die Neuausrichtung des Verteidigungsbündnisses beraten. Zudem wird der geplante Beitritt Schwedens und Finnlands ein Thema sein. Vor dem Gipfeltreffen sprechen wir mit Rieke Havertz, internationale Korrespondentin und Redaktionsleiterin bei ZEIT ONLINE, die aus Spanien vom Gipfel berichten wird.
Deutsche Rüstungsfirmen beliefern weltweit kriegsführende Staaten. Doch nicht immer ist sicher, in welchen Ländern die Waffen landen. Eine neue Datenbank mit dem Namen ExitArms soll mehr Transparenz schaffen. Hauke Friederichs, der seit Jahren zu Rüstungsexporten recherchiert, erklärt, wie genau die Datenbank funktioniert.
Und sonst so? Ein Brite hat den niedrigsten Fallschirmsprung aller Zeiten absolviert.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Max Skowronek, Christina Felschen
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Weitere Links zur Folge:
Nato-Gipfel: Nato will Zahl der schnellen Eingreifkräfte deutlich erhöhen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/nato-gipfel-eingreiftruppe-nrf-jens-stoltenberg)
Nato-Beitritt: Dürfen die Schweden und Finnen rein? (https://www.zeit.de/2022/26/nato-beitritt-schweden-finnland-tuerkei)
G7 und Nato: Zwei Gipfel, die über die Zukunft der Demokratie entscheiden (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/g7-nato-gipfel-russland-china)
Rüstungsexport: Die Wege der Waffen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/ruestungsexporte-waffen-facing-finance-datenbank)
Krieg in der Ukraine: Bundesregierung hebt Geheimhaltung von Waffenlieferungen auf (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/ukraine-krieg-waffenlieferungen-bundesregierung-liste-geheimhaltung)
Rüstungsexporte: Bundesregierung arbeitet an neuen Regeln für Waffenlieferungen (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-06/ruestungsexporte-reform-robert-habeck-bundeswirtschaftsministerium)
Die Datenbank ExitArms
Und sonst so: Ein Brite hat den niedrigsten Fallschirmsprung aller Zeiten absolviert (https://www.bbc.com/news/av/uk-61909617)
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In den USA gibt es kein grundsätzliches Recht mehr auf Schwangerschaftsabbruch. Der Supreme Court hat das entsprechende Grundsatzurteil für ungültig erklärt. Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus den USA. Welche politischen Möglichkeiten haben jetzt Demokraten und Demokratinnen, um Frauen weiterhin das Recht auf einen legalen und sicheren Abbruch zu gewährleisten?
Die G7-Staaten planen weitere Sanktionen gegen die russische Regierung. Geplant sind Maßnahmen gegen die militärischen Produktions- und Lieferketten.
Die Nato will die Zahl ihrer schnellen Eingreifkräfte ausbauen. Das kündigte Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem Nato-Gipfel in Madrid an.
Außerdem im Update: Die katholische Kirche meldet einen Höchststand an Austritten. Das geht aus einer Statistik der Deutschen Bischofskonferenz hervor.
Was noch? Die Shownotes zum Podcast und wo sie zu finden sind.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Weitere Links zur Folge:
Schwangerschaftsabbrüche in den USA: Schöpfung statt Freiheit
Schwangerschaftsabbruch: Was das Urteil des Supreme Courts bedeutet
Ukraine-Krieg: G7 verhängen neue Sanktionen gegen russische Rüstungsindustrie
G7-Treffen: Selenskyj bittet G7 um umfangreiche Hilfe
G7 und Hunger: Die sieben blinden Flecken des Westens
Nato-Gipfel: Nato will Zahl der schnellen Eingreifkräfte deutlich erhöhen
Gaspreisrechner: So teuer könnte Ihre Gasrechnung bald werden
Kirchenaustritte: Katholische Kirche meldet Höchstzahl bei Austritten
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Der Krieg hat in der Ukraine innenpolitische Konflikte größtenteils aus dem Diskurs verdrängt. Doch die anfängliche Einigkeit der Abgeordneten weicht langsam alten Lagerbildungen zwischen den Parteien. Olivia Kortas erzählt, warum die Demokratie ins ukrainische Parlament zurückkehrt.
Gestern trafen die Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten im bayrischen Schloss Elmau ein, um den G7-Gipfel zu beginnen. Dort wurde die Lage der Welt breit diskutiert, heute wird der ukrainische Präsident Selenskyj sich dazuschalten. Anna Sauerbrey, Außenpolitikexpertin für ZEIT und ZEIT ONLINE, ist vor Ort und berichtet davon, ob es einen "Marshall-Plan" für die Ukraine geben wird und die G7 noch die richtige Institution für globale Krisen ist.
Und sonst so? Ana Marwan gewinnt für ihren Text den Ingeborg-Bachmann-Preis.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Politik in der Ukraine: Schulterschluss war gestern
G7-Gipfel: G7-Spitzen beraten in Elmau – Hunderte Gegner protestieren
Ana Marwan: Wechselkröte
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Üppige Wälder, mit Palmen gesäumte Strände, davor das türkisblaue karibische Meer – Kuba ist eine paradiesisch schöne Insel. Doch eine schwere Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Die Kubanerinnen und Kubaner verbringen Stunden damit, Lebensmittel zu besorgen. Meist auf dem Schwarzmarkt, denn die Läden sind leer. Die Löhne sind niedrig, die Preise hoch. Was-jetzt?-Host Elise Landschek war auf Kuba und hat die Menschen dort gefragt, wie sie ihren Alltag bestreiten und wie sie die politische Situation gerade sehen.
Maria aus Santa Clara erzählt zum Beispiel, ihre Tochter habe das Land verlassen, weil sie als Ärztin umgerechnet nur 50 Dollar verdiente. Leben konnte sie davon nicht. Camila aus Varadero vermietet in ihrem Haus ein Zimmer an Touristen und Touristinnen, mit den Devisen, die sie dadurch bekommt, versorgt sie ihre ganze Familie und die Nachbarn. Mit der Ausgabe von Lebensmittelmarken sorgt der Staat zwar dafür, dass theoretisch niemand verhungern müsste. "Fünf Eier im Monat stehen mir zum Beispiel als Einzelperson zu", sagt Camila. Das reiche einfach nicht.
Wie konnte es so weit kommen? Die Pandemie hat den Tourismussektor weitgehend zum Erliegen gebracht, eine der wichtigsten Geldquellen des Landes versiegte. Die Währungsunion im letzten Jahr hatte eine gigantische Inflation zur Folge. Das US-Embargo verhindert schon seit 1960 den Handel mit dem direkten Nachbarn. Kubas Verbündetem Venezuela geht es schlecht, also kommt auch von dort immer weniger Unterstützung. Der Kern der Probleme liege allerdings in dem schon seit Jahrzehnten maroden sozialistischen Wirtschaftssystem, sagt Kuba-Experte Bert Hoffmann vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien.
Im vergangenen Sommer haben Tausende Menschen protestiert, Freiheit gefordert und angeprangert: "Wir haben Hunger!" Viele Oppositionelle sind verurteilt worden – zu bis zu 30 Jahren Haft.
In der Sonderfolge von Was jetzt? besprechen die Hosts Ole Pflüger und Elise Landschek die Probleme auf Kuba. Und schauen in die Zukunft: Welche Auswege aus der Krise gibt es?
Moderation und Produktion: Elise Landschek, Ole Pflüger
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Bundeskanzler Olaf Scholz hat die G7-Staaten nach Elmau eingeladen. Außerdem sollen neue Partnerschaften mit Ländern aus Asien, Afrika und Lateinamerika eingegangen werden. Die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, Anna Sauerbrey, beobachtet die Konferenz. Im Podcast erklärt sie, wie die Nationen zusammenarbeiten wollen.
Gas wird teurer für Privatleute und Unternehmen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte, eine "Preiswelle" sei nicht mehr abzuwenden. Im Podcast erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteurin Anja Stehle, welche Maßnahmen der Staat jetzt ergreifen muss.
Alles außer putzen: der Trend möglichst wenig zu duschen oder zu baden, der Umwelt zuliebe.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Alma Dewerny und Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Thema: G7-Gipfel
Gasversorgung: Bundeswirtschaftsminister sieht "Preiswelle" nicht mehr abzuwenden
Gasversorgung: "Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland"
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Auf dem BRICS-Gipfel in China treffen sich die größten Schwellenländer der Welt. Felix Lee beobachtet die Konferenz für ZEIT ONLINE. Versuchen China und Russland eine Allianz mit Brasilien, Indien und Südafrika zu schließen?
Die ukrainische Armee zieht sich aus der ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk zurück.
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit den umstrittenen Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abgeschafft. In den USA hat eine vollkommen entgegengesetzte Entscheidung stattgefunden. Der Oberste Gerichtshof hat das seit fast 50 Jahren geltende, verfassungsmäßige Recht auf Abtreibung gekippt. Das Urteil dürfte zu schärferen Abtreibungsgesetzen in zahlreichen US-Bundesstaaten führen.
Was noch? Wie ein Bagger einen Festivalbesucher abtransportierte.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Alma Dewerny
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Weitere Links zur Folge:
EU-Gipfel: Ukraine und Moldau sind jetzt EU-Beitrittskandidaten
Luhansk: Ukrainische Armee zieht sich aus Sjewjerodonezk zurück
Liveblog: Ukraine-Krieg aktuell: Russischer Behördenvertreter offenbar bei Attentat in Ukraine getötet
Paragraf 219a: Bundestag schafft Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ab
Schwangerschaftsabbrüche: Und nun zum eigentlichen Problem
Was noch: Bagger räumt Zelt mit schlafendem Mann ab
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Auf dem Parteitag in Erfurt versucht die Linke irgendwie aus ihrer tiefen Krise zu kommen. Einerseits mit einer oder einem neuen Parteivorsitzenden – beworben haben sich Parteichefin Janine Wissler, die Bundestagsabgeordneten Heidi Reichinnek und Sören Pellmann sowie der Europaparlamentarier Martin Schirdewan –, andererseits, indem man die großen Streitpunkte innerhalb der Partei angehen will. In zentralen Fragen, zum Beispiel bei der Bewertung des Ukraine-Kriegs und beim Thema Klima, ist die Linke so zerstritten wie nie zuvor. Außerdem gilt es, Sexismusvorwürfe in den eigenen Reihen aufzuarbeiten. Wir sprechen mit Robert Pausch, Politikredakteur der ZEIT, wie eine Erneuerung der Partei gelingen könnte.
Der Bundestag beschließt heute voraussichtlich die Streichung des Paragrafen 219a des Strafgesetzbuchs (StGB), das Werbeverbot für den Abbruch von Schwangerschaften. Was das bedeutet und warum der Eingriff weiter kriminalisiert bleibt, erklärt Frida Thurm aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Die neue App SunSmart zeigt an, wie hoch die UV-Strahlung gerade ist und wie man sich davor schützen kann.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Larissa Kögl
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Dringend gesucht: ein Plan zum Überleben
Schwangerschaftsabbrüche: Und nun zum eigentlichen Problem
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