Die fünfte Schweiz

Die fünfte Schweiz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Die fünfte Schweiz episodes

  • Christine Ferrari: ein Garten Eden in Marokko
    Vor sieben Jahren kündigte Christine Ferrari ihren sicheren Job als Gemeindeschreiberin, um in Marokko ihren Traum zu verwirklichen. Ausserhalb von Marrakech kultiviert die Baslerin Safran und unterhält mit Einheimischen einen botanischen Garten.Im hochgelegenen Ourika-Tal, dreissig Kilometer südöstlich von Marrakech, trifft man auf einen besonderen Ort. Im botanischen Garten von Christina Ferrari wachsen über hundert verschiedene Pflanzenarten. Neben ihrem Kräutergarten gedeihen auch exotische Früchte, wie Avocado oder Papaya. Vier Hunde, zwei Katzen und fast fünfzig Hasen sind ihre Haustiere: «Es ist fast ein kleiner Zoo.»«Für meinen Garten Eden kämpfe ich»Letztes Jahr drohte Ihr Traum zu platzen: Der Pachtvertrag lief aus und Interessenten konnten sich öffentlich für das Land bewerben. Doch Christine Ferrari kämpfte für ihren Garten und es hat sich gelohnt, sagt sie: «Die Behörden waren auf meiner Seite. Auch als ein reicher Araber viel Geld angeboten hat. Nun kann ich meinen Garten Eden weiterführen!»
    17 min
  • Iris Meier Hailey: Von der Bankerin zur Therapeutin
    Iris Meier wagte vor 19 Jahren einen beruflichen Schritt in eine ganz andere Richtung. Die 42-jährige Bankerin aus Hünenberg See im Kanton Zug, absolvierte in Boston ein Psychologie-Studium. Heute therapiert sie Sexualstraftäter in einem Gefängnis. «Die Leute verstehen oft nicht, warum mich der Job fasziniert»Wenn die Leute nach ihrer Arbeit fragen, fallen sie aus allen Wolken. Es ist nicht alltäglich eine Therapeutin für Sexualstraftäter anzutreffen, sagt Iris Meier: «Viele sagen, solche Menschen verdienen es nicht therapiert zu werden. Man muss aber auch sehen, das fast alle von ihnen selber Opfer von Gewalt wurden.» In ihrem Beruf sei es unheimlich wichtig, dass man diese Leute als Menschen sieht und nicht auf die Tat reduziert.Kleine Schritte zum ErfolgAls Frau vor einem männlichen Straftäter zu sitzen, sei nicht immer einfach, sagt Iris Meier: «Viele der Täter reagieren zunächst negativ. Sie sehen mich als Mutterfigur. Und an die Mutter haben viele von ihnen eine schlechte Erinnerung.» In dieser Langzeittherapie sind es nur kleine Schritte zum Erfolg.In Boston lebt sie zusammen mit dem Psychologen Mike Hailey. An der Universität gibt sie Vorlesungen über ihr Fachgebiet.
    17 min
  • 180 Grad anders: Andreas Zumbach zieht es von Gossau nach Peru
    Andreas Zumbach wanderte vor drei Jahren mit seiner peruanischen Frau und seinem Sohn nach Arequipa aus, im Süden von Peru. Obwohl er überhaupt nichts mit Musik am Hut hat, konnte sich der gelernte Kaufmann mit seinem Musikstudio einen Namen machen.Von einem Bekannten bekam er den Tipp ein Musikstudio als Übungsraum zu vermieten. Die Geschäftsidee des gelernten Kaufmannes hat sich schnell in der peruanischen Musikszene herum gesprochen. Neben seinem Musikstudio, vermietet der Gossauer aus dem Kanton St. Gallen auch Musikanlagen für diverse Veranstaltungen.Das Tempo in Arequipa ist anders, sagt der 55-Jährige: «Es läuft alles ein bischen gemächlicher als in der Schweiz.» Trotz der gemütlichen Mentalität der Peruaner, fühlt sich Andreas Zumbach sehr wohl in Peru: «Die Menschen sind sehr herzlich hier. Peru ist mein neues zu Hause.»
    16 min
  • Katharina Heyer bei den Walen und Delfinen in Spanien
    Vor bald 20 Jahren bekam Katharina Heyer von einem Freund den Tipp, es gebe im Meer vor Tarifa Wale und Delfine. Die passionierte Hobby-Taucherin reiste hin und sah tatsächlich Grindwale und Grosse Tümmler. So fand sie nicht nur eine neue Lebensaufgabe, sondern auch eine neue Heimat.Katharina Heyer gründete eine Stiftung zur Erforschung und zum Schutz dieser Meeressäuger und zog nach Tarifa. Dort bietet sie in den Sommermonaten auch Whale-Watching für Touristen an, bei dem ihr wichtig ist, dass es auf respektvolle Art geschieht. Stets werden bei diesen Ausflügen auch wissenschaftliche Daten erhoben.Fast schon AfrikaDie Strasse von Gibraltar, die das andalusische Städtchen Tarifa von Marokko trennt, ist an der schmalsten Stelle bloss 14 Kilometer breit. Vom Fenster ihrer Wohnung aus kann Katharina Heyer den Hafen und das Meer überblicken bis hinüber ans afrikanische Ufer. Und ja – auch Flüchtlingsbooten begegnet man auf dem Meer. Dann haben die Kapitäne behördliche Anweisung, die Küstenwache anzurufen und bis zu deren Eintreffen in der Nähe des Bootes zu bleiben. Zum Glück hätten sie noch nie jemanden aus Seenot retten müssen, sagt Katharina Heyer.Mehr Meer brauchts nichtWährend der Touristen-Saison ist die 73-jährige Zürcherin sehr oft selber auf den Beobachtungsbooten anzutreffen. Das Tauchen hingegen hat sie fast vollständig aufgegeben: «Wenn man den ganzen Tag auf dem Wasser ist, braucht man nicht noch ins Wasser hineinzusteigen», meint sie.Spanien – Schweiz retourIm Winter ist das Büro in Tarifa geschlossen und die Boote werden überholt. Diese Zeit verbringt Katharina Heyer deshalb in der Schweiz. Doch bereits Anfang März zieht es sie wieder in den Süden. Sie könnte sich nicht mehr vorstellen, für immer in die Schweiz zurückzukehren. Das Meer, die Strömungen, die Sonne, der Wind würden ihr zu sehr fehlen. Und vor allem die Tiere, denen sie unvergessliche Erlebnisse verdankt. «Es ist eine raue und echte Natur hier», sagt sie.
    17 min
  • Lukas Steiner: Chile ertrinkt in Plastiksäcken
    Vor zwei Jahren ist Lukas Steiner (27) der Liebe wegen nach Santiago de Chile ausgewandert. Seine Freundin Camila hatte er auf einer Reise kennen und lieben gelernt. Nun wollen die zwei versuchen, sich mit der Herstellung von Taschen und Rucksäcken eine Existenz aufzubauen.Die Idee dazu hatten sie, weil Chile ein grosses Vermüllungsproblem mit Plasticsäcken hat. So schlimm sei es, dass diese Säcke mancherorts bereits verboten seien, erklärt der gelernte Schreiner. Mit selbst designten, genähten und bedruckten Taschen und Rucksäcken, die sie im eigenen kleinen Laden verkaufen, möchten die beiden ein Einkommen finden und einen Beitrag zur Bewältigung dieser Misere leisten.Blühende Kunsthandwerker-SzeneIhr Atelier teilen Lukas Steiner und seine Freundin mit jemandem, der Origami-Lampenschirme herstellt. Dann gibt es Leute, die Lederwaren produzieren. Oder handgemachte Notizbücher. Überall würden zurzeit kleine Läden und Werkstätten aufgemacht, so Lukas Steiner. «Man spürt kein Konkurrenz-Denken, die Leute helfen einander gegenseitig, das ist sehr inspirierend.»Raus aus der StadtSantiago de Chile ist eine Stadt mit viel Verkehr und modernen Geschäftsstrassen. Er sei erstaunt gewesen, wie wenig südamerikanisch die Stadt sich anfühle, sagt Lukas Steiner. Doch mit dem Bus seien es nur ein bis zwei Stunden bis ans Meer, wo man endlich wieder einmal frische Luft atmen könne. Und zwischendurch würde er auch mal mit einem Mietauto in die Berge reisen. Oder in ein Dorf, wo noch Pferdewagen auf unbefestigten Strassen unterwegs seien.
    16 min
  • Andrea Engeler ist Pferdezüchterin in der Lüneburger Heide
    Andrea Engeler hat ihren Traum wahr gemacht. Sie hat das Zürcher Oberland gegen die Lüneburger Heide eingetauscht. Vor zehn Jahren zog die 30-Jährige in Deutschlands Norden, um eine Ausbildung als Bereiterin zu machen. Heute ist sie stolze Besitzerin einer Pferdezucht.Andrea Engeler ist mit Pferden aufgewachsen. Die Pferdenärrin ist fasziniert von den eleganten Tieren: «Pferde sind so freundlich und strahlen eine ungeheuerliche Ruhe aus.»Pferdezucht auf 20 Hektaren LandVor zehn Jahren ist die 30-Jährige nach Deutschland gezogen. In Eyendorf bei Luhmühlen in Niedersachsen hat sie sich zusammen mit ihren Eltern auf 20 Hektaren Land eine Pferdezucht und einen Ausbildungsbetrieb aufgebaut. Andrea Engeler züchtet hauptsächlich Hannoveraner und bildet die Jungtiere anschliessend zu Dressurpferden aus.«Mein Job ist mein Herzblut»Die Tage als Pferdezüchterin und Bereiterin sind lang. Neben der Zucht gibt Andrea Engeler abends zusätzlich Reitunterricht. Und während der Turniersaison ist sie als Dressurreiterin praktisch jedes Wochenende unterwegs.Viel Zeit für sich selbst bleibe ihr nicht, sagt sie: «Ich war das erste Mal drei Wochen am Stück im Urlaub. Trotzdem macht mir die viele Arbeit mit den Pferden nichts aus. Mein Job ist mein Herzblut.»
    16 min
  • Bernhard Kipfer – Minensucher in Algerien
    Sein Job ist lebensgefährlich. Trotzdem wollte der gelernte Elektroingenieur aus seinem Arbeitsalltag in der Schweiz ausbrechen. Seit fünf Monaten lebt der Emmentaler in einem Camp der UNO im algerischen Tindouf. Seine Arbeit: Das Bergen von Landminen und Blindgängern.Einsatz für den FriedenBernhard Kipfer hat sich im letzten Jahr bei SWISSINT beworben. Das Kompetenzzentrum der Schweizer Armee koordiniert friedensfördernde Einsätze im Ausland. Eine Mission ist das Dreiländereck Algerien, Marokko und Mauretanien.Algerien ist gezeichnet vom 15-jährigen Krieg in der Westsahara. «Bis heute leben über 100'000 Vertriebene in überfüllten Camps», sagt Bernhard Kipfer. Die Wüstengegend sei eine der verseuchtesten Minen-Gegenden weltweit. Bis heute gäbe es täglich Minenopfer.Zusammen mit Frente Polisario, der militärischen und politischen Organisation in der Westshara, organisiert Bernhard Kipfer ein Landminen Säuberungsprojekt. Seinen Einsatz im Krisengebiet bereut er nicht, dennoch fehlt ihm etwas: Sich frei bewegen zu können.Gefährlicher ArbeitsalltagImmer wieder muss Bernhard Kipfer raus auf die Minenfelder. Ohne Geleitschutz geht gar nichts, sagt er: «Ich muss mein Anliegen 24 Stunden im Voraus anmelden, wenn ich aus dem Camp will. Sechs Männer beschützen jeweils den Konvoi.»Der Emmentaler gibt zu, dass es ihm manchmal schwer fällt, sich nicht frei bewegen zu können. Die Lage habe sich zugespitzt.«Der IS nutzt den Konflikt zwischen Algerien und Marokko aus», sagt Bernhard Küpfer: «Sie haben direkte Drohungen an Algerien ausgesprochen.»Allzeit bereitLebenswichtige Dinge hat Bernhard Küpfer immer griffbereit: «Ich habe Medikamente, Kleidung und Pass jederzeit zur Hand, falls ich plötzlich mit dem Helikopter ausgeflogen werden muss.»Trotzdem denkt der Emmentaler nicht an eine Rückkehr in die Schweiz: «Ich rechne jeden Tag damit, dass etwas passiert. Aber mir ist es wichtig, meinen Beitrag zur Friedenslösung leisten zu können.»
    18 min
  • Beat Steiner hat «fascht e Familie» in Ungarn
    Auf einer Camper-Reise durch Ungarn hat sich Beat Steiner spontan eines der vielen Häuser gekauft, die zum Verkauf standen. Nach einer langjährigen Renovation lebt und arbeitet er nun dort, zusammen mit seiner ungarischen Lebenspartnerin. Und inmitten vieler Freunde, die täglich ein und aus gehen.Seit 1998 wohnt der 56-jährige Toffener in einem kleinen Dorf in der Gemeinde Gyulaj. Von den 900 Einwohnern, die meisten davon Roma, sind sehr viele arbeitslos. Deshalb verköstigt er in seinem Haus regelmässig eine vielköpfige Gästeschar und kümmert sich auch um zwei Göttikinder. Fast wie eine grosse Familie seien sie, sagt Beat Steiner.Werkstatt und ApfelgartenDer gelernte Schlosser hat sich in seinem Haus eine Werkstatt eingerichtet, wo er Türen, Gartenzäune, Geländer und Treppen für eher wohlhabende Kundschaft herstellt. Auf seinem weitläufigen Land hat er 500 Apfelbäume gepflanzt. Für die Ernte stellt er jeweils Arbeitslose an. In einer Distillerie in Budapest wird aus den Äpfeln Schnaps für den Export gebrannt.Das Auto ist zu leiseGewisse Eigenheiten seiner Mitarbeiter nimmt er mit Humor. So erzählt er die Anekdote, wie er einige Angestellte einmal beim Herumsitzen und Nichtstun erwischte. Er war mit seinem Toyota nach Hause gekommen, was sie nicht bemerkten. Fuhr er doch ein ungewohnt leises Auto, verglichen mit den ortsüblichen, unüberhörbaren Trabant-Motoren. Prompt wurde er gebeten, ob er sich nicht bitte ein etwas lauteres Auto zulegen könnte.Das Leben als AbenteuerAn seiner neuen Heimat schätzt Beat Steiner vor allem den lockeren, ungestressten Lebensstil. Und kommt es hin und wieder zu Organisations-Pannen, will es nicht klappen mit Terminen und Abmachungen, kommt mal wieder alles anders als geplant, so sieht er gerade darin das Salz in der Suppe: «Das ist doch phantastisch, so wird alles zu einem Abenteuer!»
    12 min
  • Ursula Oppikofer und die Hunde von St. Martin
    Sie zog als junges Mädchen von Biel nach Norwegen. Sieben Jahre später dann nach Paris. Und jetzt lebt die 65-jährige Ursula Oppikofer seit mehr als 20 Jahren auf der karibischen Insel St. Martin. Wo sie ein Tierheim gegründet und einen Schönheitswettbewerb für Geissböcke ins Leben gerufen hat.Immer im Juli treffen sich auf St. Martin stolze Besitzer von stattlichen Geissböcken, damit der prächtigste auserkoren werde. Den Anlass gibt es seit 15 Jahren, und er hat sich zu einer wahren Attraktion für Einheimische und Touristen gemausert. «Ich muss jeweils lachen», sagt Ursula Oppikofer, «wenn die Auswärtigen glauben, es handle sich hier um eine uralte Inseltradition.»«I love my island dog»Unter diesem Namen hat die Frau, die Tiere schon als Kind liebte, ein Heim für Hunde gegründet. Da auf St. Martin Hunde kaum je kastriert werden, gibt es viele unerwünschte Jungtiere. Im Tierheim von Ursula Oppikofer werden sie kastriert, gechipt und an gute Plätze vermittelt. Auch sie selber hat einige Hunde bei sich aufgenommen. «Diejenigen, die sonst niemand will, weil sie alt sind oder nur noch drei Beine haben, die bleiben bei mir.»Multi-Kulti unter der SonneAuf St. Martin leben Menschen aus aller Welt, was Ursula Oppikofer sehr gefällt. Ebenso wie der Sonnenschein und die Wärme das ganze Jahr über. Jeden Morgen nimmt sie in ihrem Garten mit Blick aufs Meer eine Freiluft-Dusche. Und jeden Tag geht sie im Meer schwimmen. Nein, wieder in der Schweiz zu leben, das könnte sie sich eher nicht vorstellen. Zu sehr fühlt sie sich ihren Inselhunden verpflichtet. Und zu sehr würden Sonne und Meer ihr fehlen.
    18 min
  • Ursina Naef – Moldawien: «Wir sind ein tolles Vierergespann»
    Vor vier Jahren sind Ursina Naef und ihr Mann Jonathan nach Moldawien ausgewandert. Die beiden Töchter Paloma und Hanna sind in Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens, zur Welt gekommen: «Wenn sie von ihrem Zuhause sprechen, meinen sie damit Chisinau.»Die Familie lebt in einem schmucken Haus, inmitten der Hauptstadt: «Wir wohnen wie auf dem Land, mitten in der Stadt. Umgeben von vielen Bäumen.» Das Haus liegt gegenüber eines alten Plattenbaus aus Sowjetzeiten. Anfangs hätte sie ständig ein schlechtes Gewissen gehabt: «Die Leute sahen uns als typisch reiche Ausländer. Das Leben in der Hauptstadt ist sehr teuer.» Mittlerweile hat Ursina Naef guten Kontakt zu den Einheimischen geknüpft und Freundschaften geschlossen. Wann immer möglich, geht sie auf den lokalen Markt einkaufen.Das ärmste Land von EuropaTäglich ist die Familie mit der Armut in Moldawien konfrontiert. Es sei ein Land der Gegensätze, sagt die Appenzellerin: «Die Durchschnittsrente beträgt 33 Franken im Monat.»Ihr Mann Jonathan arbeitet als Manager im Bereich der ländlichen Wasserversorgung für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Dass sie ihren Beruf als erfolgreiche Architektin für ein Leben in Moldawien aufgegeben hat, bereut sie bis heute nicht: «Ich liebe es Hausfrau und Mutter zu sein. Und ich fühle mich in Chisinau zu Hause.» Selber engagiert sich Ursina Naef für Menschen auf dem Land. Sie unterstützt ein Zentrum für behinderte Kinder: «Wenn ich aufs Land fahre, macht mich die Armut der Leute sehr betroffen. Viele haben kein fliessendes Wasser. Es ist als ob man in die Vergangenheit reist.»
    18 min

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