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»Ich genüge nicht, bin nicht schön, klug, interessant genug.« – Hartnäckige Glaubenssätze und negative Erfahrungen versperren uns oft den Weg in ein zufriedenes und sinnerfülltes Leben. Statt uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, suchen wir im Außen nach Liebe und Anerkennung und nehmen dafür sogar in Kauf, uns zu verbiegen und die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Dabei können wir unseren Wert und eine Selbstliebe nur in unserem Inneren finden, sagt Sarah Desai, Achtsamkeitscoachin und Speakerin. Wie das gelingen kann, erklärt sie im Gespräch mit Jutta Ribbrock. Dabei teilt sie viele konkrete Impulse, Alltagsübungen und Meditationen, die uns helfen, eine gesunde und wertschätzende Beziehung zu uns selbst aufzubauen. Denn Sarah Desai wünscht sich, dass jede:r für sich erkennt: »Ich war, bin und werde es immer sein – mehr als genug. Ich kann Vertrauen haben in mich und das Leben.«
Geführte Meditation:
Im Laufe des Gesprächs leitet Sarah eine Übung, die helfen kann, einen Zugang zu unseren Gefühlen zu finden – die Basis für ein gesundes Selbstwertgefühl. Die Übung beginnt bei 17:09.
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Auf der Suche nach einem neuen Sinn und einer Richtung für sein Leben gab Dr. med. Tankred Stöbe mit 33 Jahren Job, Wohnung und Auto auf und bewarb sich bei Ärzte ohne Grenzen. Viele Jahre später hat er zahlreiche Einsätze in Krisengebieten weltweit hinter sich und denkt noch lange nicht daran aufzuhören. Im Gegenteil. Wenn Tankred Stöbe gerade nicht im Einsatz ist, arbeitet er als Internist und Intensivmediziner und ist leitender Notarzt in Berlin. Während eines solchen notärztlichen Bereitschaftsdienstes erreicht ihn Jutta Ribbrock. Im Gespräch erzählt Tankred Stöbe von Einsätzen in Syrien, Afghanistan oder dem Jemen, aber auch von der Situation in der Ukraine, wo er noch vor wenigen Wochen die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen geleitet hat. Er berichtet von Begegnungen mit beeindruckenden Menschen und Einsätzen, die ihm teilweise alles abverlangen. Dabei trifft er selbst in den ausweglosesten Situationen auf selbstlosen Mut und tiefberührende Menschlichkeit.
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»Wir alle sollten schauen: Was kann ich eigentlich? Was mach’ ich gerne? Und wie kann ich das mit Klima und Umwelt verbinden?«, sagt Lea Dohm, Psychotherapeutin und Mit-Gründerin von Psychologists for Future. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Mareike Schulze gibt sie uns Handreichungen, wie wir mit unseren Klimagefühlen, also Angst, Trauer, Wut oder Überforderung, gesund umgehen können und sie bestenfalls zum Einsatz gegen die Klimakrise nutzbar machen. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock gibt sie viele Tipps und Anregungen, was wir im Kleinen, aber auch in größeren Zusammenhängen, wie bspw. im Kolleg:innen- und Freund:innenkreis oder im Sportverein, und letztlich auch auf politischer Ebene tun können, um unser aller Zukunft zu sichern. Denn: Die Hoffnung kommt durchs gemeinsame Handeln!
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»Wir sollten alle wieder Verbraucher:innen werden und keine Konsument:innen sein«, sagt Rena Münch, Expertin für Minimalismus und Frugalismus. Rena nennt sich »Die Schatzmeisterin«, lebt selbst nach minimalistischen Prinzipien und hilft auch anderen Menschen, ihr Leben zu entrümpeln. Denn sie ist überzeugt: Das bewusste Verzichten auf Besitz bedeutet mehr Lebensqualität, Klarheit und Freiheit. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock erzählt sie, was Minimalismus für ihr eigenes Leben bedeutet, welche Freiheiten das weniger an Zuvielness mit sich bringt und ob das Ganze eigentlich etwas mit Marie Kondo zu tun hat. Außerdem erläutert sie das Konzept des Frugalismus und spricht über die Grundlagen des Geldanlegens.
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In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit gleichgesetzt mit Fürsorglichkeit. Frauen sind, ob in der Familie, in Beziehungen oder im Beruf, zuständig für emotionale Zuwendung, für Harmonie, Trost und Beziehungsarbeit – für Sorge-Tätigkeiten also, die unsichtbar sind und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren. Franziska Schutzbach, Geschlechterforscherin und Soziologin, hat dieses ungerechte System analysiert, das Frauen in die Erschöpfung treibt. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock gibt sie Einblicke in ihre Forschungsergebnisse und zeigt dabei, dass unterschiedliche Frauen von dieser Erschöpfung ganz unterschiedlich betroffen sind: mit oder ohne Kinder, Schwarze oder weiße Frauen, lesbisch oder heterosexuell, mit oder ohne Migrationsgeschichte usw. Gleichzeitig regt Franziska Schutzbach auch leidenschaftlich zum Widerstand gegen diese vielfältigen Verfügbarkeitsansprüche an: »Wir haben alle die Möglichkeit, zu handeln, und sei es nur auf ganz kleiner Ebene. Und dieses demokratische Privileg auch wahrzunehmen, halte ich für eine Pflicht. Wir dürfen uns nicht ausruhen in der Behaglichkeit der Verzweiflung.«
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Angstgefühle kennen wir alle: die Enge, das Herzrasen, das Zittern, das Schwitzen, die wackligen Beine, wenn wir eine Präsentation halten müssen oder auf dem 10-Meter-Brett stehen. Bei Susanne Kaloff, Autorin und Kolumnistin, traten diese Empfindungen früher ohne äußeren Anlass wie aus heiterem Himmel auf. Sie litt an Panikattacken. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock erzählt sie offen, wie es sich anfühlt, mit der Angst zu leben. Sie erzählt aber auch, wie es ihr schließlich gelang, ihre Angst zu überwinden. Heute schwört sie auf Kundalini-Yoga und hat gelernt, ihre eigene Expertin zu werden und auf sich selbst zu vertrauen.
Übung gegen die Angst:
Im Laufe des Gesprächs erklärt Susanne Kaloff ihre ultimative Kundalini-Übung gegen die Angst: Fists of Anger. Die Übung beginnt bei 17:43.
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Vor jeder starken Antwort steht eine starke Frage, sagt Michael Curse Kurth, Bestsellerautor, Coach und Rapper. Er ist überzeugt, dass wir mit den richtigen Fragen unserem Leben eine neue Richtung geben können. Für Themengebiete wie Selbstfindung, Beruf, Problemlösung, Geld und Partnerschaft stellt er Fragen, die uns helfen, zum Kern der eigenen Wünsche, Träume und Hoffnungen vorzudringen: »Wenn eine fremde Person dein Handy finden würde und Zugriff auf alle Inhalte hätte: Mit welchen drei Sätzen würde ihr Aufsatz über dich beginnen?«, »Was steht zwischen dir und der Freiheit?« Oder auch: »Was ist wichtiger als dein Ziel?« Im Gespräch mit Jutta Ribbrock erzählt Curse, wie er einige dieser Fragen für sich beantwortet und erklärt, wie auch uns diese Fragen helfen können, das passende Leben zu führen.
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»Eine Krise an sich ist erstmal etwas Neutrales. Sie ist weder ein Geschenk noch ist sie eine Chance«, sagt Anastasia Umrik, Coachin und Speakerin. Wir müssen aus unseren Krisen nichts machen, auch aufgeben ist immer eine Option. Dennoch können wir die Krise auch als Wachstumschance sehen, als eine Erlaubnis, groß zu sein. Eine Krise ist die perfekte Gelegenheit, unser bisher gelebtes Leben auf den Prüfstand zu stellen und die Prioritäten neu zu setzen: Worum geht es mir wirklich? Mit welchem Gefühl möchte ich gelebt haben? Und woran ist das bisher gescheitert? Im Gespräch mit Jutta Ribbrock erzählt Anastasia Umrik auch von ihren eigenen Krisen und wie sie die Weichen ihres Lebensweges neu gestellt hat, um sich ein Leben zu gestalten, das zu ihr passt und in dem sie immer wieder grundlos glücklich ist.
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»Wir sind unseren Gedanken und Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert. Sie kommen nicht einfach über uns, sie haben Ursachen und Wirkungen«, sagt Diane Hielscher, Radio- und Podcast-Moderatorin und Autorin. Wir selbst haben uns unser Leben so gestaltet, wie es ist, nicht der:die Partner:in, die Umstände, Eltern oder Kinder. Wir selbst bestimmen, ob uns langweilig ist, ob wir uns streiten oder ob wir unzufrieden sind. Wir selbst entwickeln Denkmuster und Vorstellungen unserer Beziehungen – und diese können wir ändern. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock erzählt Diane Hielscher, wie sie selbst eine Krise überstanden hat und warum es ihr heute so gut geht. Dabei gibt sie viele konkrete Tipps und Anregungen für den Alltag, wie auch wir glücklicher und zufriedener leben können.
Geführte Meditation:
Im Laufe des Gesprächs leitet Diane Hielscher eine geführte Meditation zum Thema eigene Intuition an. Sie beginnt bei 23:25.
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