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Zwangsstörungen gehören zu den häufigen psychiatrischen Erkrankungen.
Von dem Krankheitsbild der Magersucht haben die meiste Menschen schon gehört. Binge-Eating aber ist vielen kein Begriff. Dabei ist dies nach Angaben von Fachverbände die am weitesten verbreitete Essstörung. Betroffene Menschen leiden unter Heißhungerattacken,die sie nicht mehr steuern können. Neben der Psyche leidet dabei auch immens ihr Körper. Doch viele sprechen über dieses Leid nicht, dabei kann ihnen geholfen werden. Auf welche Weise, darüber spricht Redakteurin Dr.Lucia Schmidt mit Frau Dr. Sabine Dornhofer, sie ist leitende Oberärztin an der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen.
Jede zweite Frau und jeder vierte Mann ist von Krampfadern betroffen. Häufig erscheinen sie zuerst an den Beinen und werden als Schönheitsmakel wahrgenommen. Doch schreiten sie weiter fort, kann daraus ein echtes medizinisches Problem werden, was behandelt werden muss. Die Bildung von Thrombosen kann sogar lebensgefährlich werden. Was also tun - darüber spricht Redakteurin Lucia Schmidt mit Dr. Guido Bruning Chefarzt des Zentrums für Venen- und Dermatochirurgie am Krankenhaus Tabea in Hamburg.
Wer ins Krankenhaus muss, der befindet sich ohnehin in einer schwierigen Lage und hat es verdient, dass Klinikärzte und Mitarbeiter, sich so um ihn kümmern, dass ihm einer sagt, wohin man muss und was auf ihn zukommt. Doch das ist in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Professor Jochen Werner ist ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Essens und will das ändern. Er will ein Smartes Krankenhaus entwickeln, das soll Patienten, aber auch Ärzten große Vorteile bringen.
Die medizinische Versorgung von Frauen mit Brustkrebs hinke modernen und in den Leitlinien empfohlenen Behandlungsprinzipien oft hinterher. Grund dafür sei nicht mangelndes ärztliches Fachwissen oder veraltete Technologien. Vielmehr seien es Versorgungsstrukturen, die sich auf ein Krankheitsbild, nicht aber auf den erkrankten Menschen konzentrieren. Das sagt zumindest Dr. Bettina Wolfgarten. Um diesem Trend entgegenzuwirken, eröffnet sie nun eine Praxis mit einem ganz neuen Konzept für Brustkrebspatientinnen. Dort wird sie auch einen Schwerpunkt legen auf Dinge, die eine klassische medizinische Therapie begleiten sollten: Ernährung, Sport und innere Balance. Im Podcast gibt sie Tipps und Hinweise für betroffene Frauen, um mit der Diagnose besser umgehen zu können.
Irgendwann im Leben trifft es fast jeden: Rückschmerzen. Mal liegen die Beschwerden im Nackenbereich, mal eher in der Lende. Sehr häufig verbirgt sich dahinter nichts Ernstes, sondern das Resultat von Bewegungsmangel. Dr. Matthias Soyka ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für spezielle Schmerztherapie. Im Podcast gibt er Tipps, wie man Rückenschmerzen mit geeigneten Übungen zuhause begegnen kann.
Nicht nur alte Menschen leiden unter einer Harninkontinenz. Mit dem Problem, dass man den Urin nicht mehr halten kann, haben auch schon jüngere Menschen – Frauen wie Männer – zu kämpfen. Auch bei Kindern taucht diese Diagnose immer wieder mal auf. Professorin Daniela Schultz-Lampel vom Kontinenzzentrum Südwest klärt im Gespräch mit Redakteurin Lucia Schmidt über unterschiedliche Formen der Inkontinenz, wichtige Diagnostik, mögliche Therapien und einfache Hilfe im Alltag auf.
Wie viele Menschen in Deutschland von einer Harninkontinenz betroffen sind, weiß man nicht. Unter anderem, weil viele, die darunter leiden, nicht darüber reden. Schätzungen gehen aber von weit über fünf Millionen Betroffenen aus. Im Podcast spricht Lucia Schmidt mit einem Patienten, der dem Tabuthema etwas entgegensetzen will. Er hat ganz praktische Tipps für andere Betroffene, aber auch den Wunsch an die Gesellschaft, insgesamt mit dem Krankheitsbild offener umzugehen.
Vitamin D fördert den Knochenstoffwechsel, ist an der Steuerung von Genen beteiligt, spielt eine Rolle für den Stoffwechsel. Es ist lebenswichtig für den Menschen. Das meiste Vitamin D nehmen wir über die Haut, mithilfe von Sonnenlicht, auf. Sollen wir es trotzdem zusätzlich schlucken? Und wenn ja, wer und wann? Darüber spricht Redakteurin Lucia Schmidt mit der Privatdozentin Dr. Karin Amrein von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie an der medizinischen Universität in Graz.
Video- und Onlinespielsucht ist ein Krankheitsbild, das in der medizinischen Versorgung an Bedeutung gewinnt. Vor einigen Wochen hat die Weltgesundheitsorganisation die Video- und Computerspielsucht offiziell als Krankheit anerkannt. Das immer mehr Personen von der sogenannten „Gaming Disorder“ betroffen sind, in messbar. Durch die Anerkennung wird für Betroffene nun der Zugang zu Therapien einfacher: Sie müssen künftig nicht nur angeboten, sondern auch von den Krankenkassen übernommen werden. Woran man merkt, ob einen selbst oder Bekannte die Lust oder die Sucht vor den Computer treibt, darüber spricht Redakteurin Lucia Schmidt mit Dr. Bert te Wildt, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik des Klosters Dießen.
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