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Olga Suppan, eine 51 Jahre alte ukrainische Ärztin, reist regelmäßig aus Graz in die Ukraine, um als Anästhesistin Kriegsopfer zu behandeln. Sie arbeitet mit der Organisation Pirogow First Volunteer Mobile Hospital zusammen und sieht sowohl Verletzte als auch viele Tote. Für sie ist jemand mit nur einem amputierten Bein ein "Glücksfall".
Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin
Katharina Brachers Porträt von Olga Suppan kannst Du hier in der NZZ nachlesen.
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Im Frühling 2025 besiegt der Tischtennis-Roboter Ace von Sony erstmals eine Profi-Spielerin. Tischtennis galt in der Robotikforschung lange als ultimativer Härtetest. Der Ball ist extrem schnell unterwegs, Spin und Bewegungen des Gegenübers schwer berechenbar. Der Roboter muss also lernen, in Echtzeit präzise zu reagieren. Nun kann er das.
Doch wie gross ist dieser sportliche Durchbruch wirklich - und was hat er mit unserem Alltag zu tun?
Gast: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin
Produktion: Marlen Oehler
Gioias Bericht über die sportlichen Roboter findest du bei der NZZ.
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Europa schwitzt: Aussergewöhnlich früh und lange hielt sich in den vergangenen Tagen eine Hitzewelle über der Mitte und dem Westen Europas. Doch wie entsteht eine solche Hitzeglocke und was bedeutet der anhaltende Hitzestress für unseren Körper? In dieser Folge von "NZZ Akzent" werfen wir einen Blick auf die meteorologischen Ursachen und erfahren, warum die Phasen extremer Wärme global zunehmen.
Welche Strategien helfen uns, uns an diese neue Normalität anzupassen und welche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet von der Hitze? Die, so sagt NZZ-Wissenschaftsredaktor und Meteorologe Sven Titz in dieser Folge, ist nämlich etwa in der Schweiz die Naturgefahr, die die meisten Todesopfer fordere.
Gast: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor
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Weiterführende Informationen zu dem Thema:
Hier kannst Du Svens Artikel über die wissenschaftliche Studie zu den früheren und intensiveren Hitzewellen lesen.
Und hier kannst Du tracken, wo in der Schweiz die Temperaturen am höchsten sind.
Russland ist gleich nebenan. Von der Grenze im Osten dauert es nicht einmal drei Studen Autofahrt bis nach Tallinn, wo Linda Koponen wohnt. Seit 2023 ist sie als Nordeuropa-Korrespondentin der NZZ in Estland stationiert. Die Hauptstadt Tallinn ist ein europäisches Tech-Paradies. Wie lebt es sich an einem Ort, wo diese Normalität in einem ständigen Clash mit der realen Bedrohung von nebenan steht?
Für die NZZ ist Lina Koponen bereits mehrfach an die russische Grenze gereist. In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie der Grenzverlauf bei der estnischen Stadt Narwa aussieht und wie sich die hybride Kriegsführung Russlands in ihrem Alltag bemerkbar macht.
Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin in Tallinn
Hier findet ihr alle Reportagen und Artikel von Linda bei der NZZ.
In dieser Podcastfolge erklärt Linda, wie Lettland das Schulsystem umbaut, um die russischsprachigen Parallelstrukturen abzubauen.
Und hier kommt ihr direkt zum LinkedIn-Profil von Linda.
Sein Sieg war knapp: Am Ende gaben nur 250 000 Stimmen den Ausschlag, dass Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten Kolumbiens gewählt wurde. Er konnte sich gegen seinen Rivalen aus dem linken Lager durchsetzen. In Kolumbien ist de la Espriella kein Unbekannter. Schon früh machte er Karriere in seiner eigenen Kanzlei: Bekannt wurde er durch aufsehenerregende Fälle, in denen er Paramilitärs, Betrüger und Kriminelle vertrat.
Auf der politischen Bühne hat der 48-Jährige allerdings einen Senkrechtstart hingelegt. Innert weniger Monate hat er es geschafft, eine grosse Anzahl Unterstützer hinter sich zu versammeln. Zu seinen politischen Vorbildern gehören Donald Trump und der argentinische Präsident Javier Milei. Bezüglich Sicherheitspolitik lässt er sich von Nayib Bukele inspirieren, dem Präsidenten von El Salvador. Ähnlich wie dieser will er radikal gegen die organisierte Kriminalität vorgehen und neue Gefängnisse bauen lassen.
Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent
In Alexanders Artikel findest du auch noch ein Video der Siegesfeiern von «El Tigre».
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Grossbritannien schlittert in die nächste tiefe Regierungskrise. Nach dem Rücktritt von Keir Starmer steht das Land vor dem sechsten Regierungswechsel innerhalb von nur zehn Jahren. Dies zeigt die Malaise des Landes nach dem Brexit-Referendum. Die Wirtschaft stagniert, die Schulden sind rekordhoch und in Migrationsfragen ist die Gesellschaft tief gespalten.
Nun richtet sich der Blick auf Andy Burnham. Der ehemalige Bürgermeister von Manchester wird als neuer Labour-Chef und künftiger Premierminister gehandelt. Der als „König des Nordens“ gefeierte Politiker setzt auf einen linken Kurs. Ob seine populäre, volksnahe Art ausreicht, um die immensen Probleme des Landes zu lösen und sich gegen den wachsenden Druck der Rechtspopulisten durchzusetzen, bleibt die entscheidende Frage für die Zukunft des Königreichs.
Gast: David Signer, Grossbritannien-Korrespondent
Noch mehr zu Andy Burnham findest du in der NZZ.
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Der russische Multimilliardär Roman Abramowitsch ist weit mehr als nur ein klassischer Oligarch. Schon seit Jahren ist der Teil des innersten Machtzirkels. Seine Loyalität und Verschwiegenheit sicherten ihm das Vertrauen von Wladimir Putin. Im Ukraine-Krieg kommt ihm eine wichtige Rolle zu: Er ist ein Schattendiplomat zwischen Moskau und Kiew.
Mit Botschaften und Briefen reist er direkt zwischen den Fronten hin und her. Bemerkenswert ist, dass nicht nur der Kreml auf seine Dienste zählt, sondern auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski den Kontakt sucht. Auch wenn Abramowitsch damit bisher keine grösseren Erfolge verbuchen konnte, sei es doch positiv, dass es noch offene Kommunikationskanäle gebe, sagt Inna Hartwich im Podcast.
Gast: Inna Hartwich, Redaktorin
Hier gehts zum Artikel.
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Ein diplomatischer Kraftakt auf dem Bürgenstock: Im Schweizer Luxusresort verhandeln Washington und Teheran über ein Abkommen. Doch die Gespräche stocken bereits an der Libanon-Frage. Während das Abkommen eine umfassende Waffenruhe vorsieht, lehnt Israel diese ab, um der geschwächten Hisbollah-Miliz keine Atempause zu gönnen. Genau dies nutzen die Iranischen Verhandler nun, um das Bündnis zwischen den USA und Israel zu schwächen. Denn Präsident Donald Trump braucht dringend einen Frieden. In dieser Folge analysiert der Nahostredaktor Christian Weisflog das strategische Dilemma von Premierminister Netanyahu und erklärt, warum ein finaler Friedensschluss innerhalb von 60 Tagen völlig unrealistisch ist.
Gast: Christan Weisflog, Nahostredaktor
Die neusten Entwicklungen gibt es zu lesen bei der NZZ.
Ein historischer Moment im Monterrey-Stadion: Dank des entscheidenden Tores von Stürmerstar Ayman Hussein bezwingt der Irak Bolivien mit 2 zu 1 und qualifiziert sich zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Das gesamte Land befindet sich im Ausnahmezustand, denn für die Menschen im Irak bedeutet dieses Nationalteam weit mehr als nur Sport – es ist ein Spiegelbild ihrer eigenen, von Konflikten gezeichneten Geschichte und zugleich ein Symbol der Hoffnung. Nahost-Korrespondent Daniel Böhm erzählt im Gespräch mit Simon Schaffer von aktuellen und früheren Spielern, deren Lebensläufe von den Traumata der vergangenen Jahrzehnte geprägt sind.
Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent
Der ganze Text von Daniel Böhm mit noch mehr Spielern, etwa aus der ebenso legendären Mannschaft von 2007, gibt es zu lesen bei der NZZ.
Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe.
Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an, Analysten rechneten mit dem Schlimmsten. Drei Monate später lässt sich feststellen: Länder wie Indien und die Philippinen haben mit Knappheiten bei Brennstoff zu kämpfen. In den Industrieländern in Europa und Nordeuropa ist ein unkontrollierbarer Ölschock aber ausgeblieben.
Einerseits habe es China geschafft, die Öl-Importe drastisch herunterzufahren, sagt Bosley. Andererseits hätten die USA in den letzten Wochen mehr Erdöl exportiert, als vor dem Krieg. Auch die strategischen Notreserven der internationalen Energieagentur halfen, die Notlage zu überbrücken.
Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro
Die Analyse von Catherine könnt ihr auch in der NZZ nachlesen.
Hier findet ihr weitere Artikel von Catherine zum Thema Geoökonomie: https://www.nzz.ch/impressum/catherine-bosley-ld.1918458
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