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Vor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittliches Monatseinkommen in Rakka. Die Not ist gar so gross, dass sich nicht wenige Menschen die IS-Herrschaft
Host: Nadine Landert
Die Reportage von Rewert findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/syrien-wegen-der-wirtschaftskrise-waechst-
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Der NZZ-Korrespondent Patrick Zoll ist in Taiwan stationiert - von dort aus bereist er die gesamte Region und berichtet vor allem über die Rivalität zwischen China und den USA. Dass unser Korrespondent von Taiwan aus arbeitet, hat einen guten Grund: Nirgendwo anders treffen die Grossmächte China und USA so direkt aufeinander. Die Insel könnte der grösste geopolitische Krisenherd unserer Zeit werden.
Im Gespräch schildert Zoll eindrücklich, wie sich die Bedrohung durch China im Alltag Taiwans anfühlt, wo zivile Selbstverteidigung an Bedeutung gewinnt und wieso die Bevölkerung dennoch erstaunlich gelassen bleibt.
Aus seiner Basis in Taipei bereist Patrick Zoll aber auch die gesamte Region, von Australien bis Hawaii. Besonders brenzlig wurde es für den Journalisten auf dem Südchinesischen Meer: Zehn Tage lang begleitete er die philippinische Fischereibehörde auf Patrouille, die immer wieder von chinesischen Kriegsschiffen eingeschüchtert wurde.
Heutiger Gast: Patrick Zoll, Indopazifik-Korrespondent
Patricks NZZ-Reportage zur Reise mit der philippinischen Fischereibehörde, inklusive Video vom Zwischenfall mit der chinesischen Küstenwache.
Hier geht's zum Artikel über die Mäuseplage in Australien.
Und hier eine Übersicht zu allen Artikeln von Patrick bei der NZZ.
Zum Folgen: Patricks Profil auf LinkedIn
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In den Strassen von Delhi protestieren zehntausende meist junge Menschen, manche in skurrilen Kostümen als Küchenschaben. Was satirisch begann, hat sich zu einer ernsthaften politischen Bewegung der Generation Z entwickelt. Auslandredaktor Daniel Rickenbacher berichtet aus Indien über die Hintergründe der Proteste, die mit den verkrusteten System, allen voran der Wirtschaft und dem Bildungssystem verwurzelt sind. Der Auslöser für den geballten Frust sind massive Skandale rund um geleakte Aufnahmeprüfungen an Universitäten und Suizide von Studenten. In dieser Folge geht es auch darum, welche Rolle Social Media und Influencer bei der Mobilisierung spielen und warum dieser Aufstand die Regierung unter Narendra Modi zunehmend unter Zugzwang setzt.
Gast: Daniel Rickenbacher, Auslandredaktor
Daniels Reportage aus Delhi bei der NZZ.
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An einem Sommerabend in Peking stehen chic gekleidete Frauen in Stilettos stundenlang Schlange. Einige haben sogar Schlafsäcke dabei, um auf dem Boden der angesagten Schönheitsklinik zu übernachten. Denn sie alle warten auf den «Injektionstag», an dem eingeflogene Star-Chirurgen Behandlungen mit Botox, Fillern und Stammzellentherapien durchführen.
Es ist mehr als ein Schönheitsboom, der in China stattfindet. Die grosse Nachfrage ist auch ein Symptom und zeigt, wie Chinas Elite mit der Wirtschaftskrise umgeht.
Gast: Katrin Büchenbacher, China Redaktorin
Katrins Reportage findet ihr hier.
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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich nach einer kurzen Phase relativer Ruhe wieder deutlich zu. Das Rahmenabkommen wurde von beiden Parteien aufgekündigt, und nach zahlreichen Nächten gegenseitiger Angriffe wächst die Sorge vor einer neuerlichen Eskalation. In dieser Folge analysiert Nahost-Redaktorin Anne Allmeling den aktuellen Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die Intensität der Angriffe zwar unter dem Niveau zu Kriegsbeginn liegt, die jüngsten Todesopfer auf beiden Seiten sowie Angriffe auf zivile Infrastruktur jedoch eine gefährliche Dynamik auslösen. Zudem werden die politischen Hintergründe beleuchtet, etwa die Strategie Teherans, auf Zeit zu spielen, und die Rücksichtnahme der US-Regierung auf die anstehenden Zwischenwahlen sowie die immensen Kosten des Konflikts.
Gast: Anne Allmeling, Nahostredaktorin
Die Grafik aus der Folge beider NZZ.
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Es sind schwierige Zeiten für die Wissenschaft in den USA. US-Präsident Trump setzt bei der Krebsforschung, den Universitäten und der Wissenschaft allgemein den Rotstift an. Zudem wurde das wichtigste Beratergremium in Sachen Wissenschaft, das National Science Board, entlassen. Viele Forschende warnen nun vor den drastischen Konsequenzen dieser Kürzungen.
Doch warum greift die US-Regierung die Forschung so fundamental an? Als Grund wird ein politischer Feldzug genannt: Die Universitäten gelten in den Augen der Regierung als Nest für den Vokismus, und Professoren werden sogar als Feind bezeichnet. Welche fatalen Auswirkungen das auf die traditionsreiche Grundlagenforschung hat, zeigt der Blick in die Geschichte. Denn bahnbrechende Technologien wie der Laser oder das GPS basieren auf staatlich geförderter Forschung, die nicht sofort wirtschaftlich profitabel sein musste. Nun droht eine Abschottung, während China strategisch investiert und die USA bei den Forschungsausgaben bereits überholt hat.
Heutiger Gast: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor NZZ
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Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenski baut mitten im Krieg sein Kabinett um - nicht zum ersten Mal. Im Juli treffen die Entlassungen zuerst Regierungschefin Julia Swiridenko. Dieser Weggang sorgt nur für wenig Schulterzucken. Doch wenige Tage später entlässt Selenski auch Michailo Fedorow, den im Volk sehr beliebten Verteidigungsminister. Keine 24 Stunden später protestieren tausende Menschen in Kiew gegen diese Personalie.
Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent der NZZ
Redaktion: Alice Grosjean
Volkers Berichterstattung über die Wechsel im Kabinett findest du bei der NZZ.
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In den USA gewinnt eine neue, radikale Generation linker Politiker an Einfluss. Angeführt von den «Democratic Socialists of America» (DSA) fordern junge Aktivisten das etablierte Parteiensystem heraus. Getrieben von steigenden Lebenshaltungskosten und wachsender Ungleichheit setzen sie auf antikapitalistische und antizionistische Botschaften.
Für die Demokratische Partei birgt dieser Linkspopulismus jedoch grosse Risiken, sagt Auslandredaktorin Isabelle Jacobi. Zwar mobilisieren die rebellischen Kandidaten eine lautstarke Basis, doch in entscheidenden Swing States drohen sie gemässigte Wähler zu verschrecken. Statt geschlossen aufzutreten, verstricken sich die Demokraten in heftige Flügelkämpfe. Das schwächt ihre Chancen bei den anstehenden Wahlen und liefert den Republikanern um Donald Trump eine perfekte Steilvorlage für den Wahlkampf.
Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin
Hier ist Isabelles Kommentar dazu.
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Corona war ein Verstärker – spätestens seit da feiern Grossmutter-Hobbys ein Comeback. Mittlerweile setzen sogar Psychiatrien auf Strickgruppen. In dieser Folge hören wir zum Beispiel von Simone Ryan, eine der bekanntesten Strickerinnen der Schweiz. Auf Instagram verfolgen das 50 000 Follower. Ryan ist 33 Jahre alt. Sie selber strickt, um sich zu beruhigen.
Die positive Wirkung auf die psychische Gesundheit ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. «Strickfluencer» erreichen auf Social Media ein Millionenpublikum, es gibt immer mehr Veranstaltungen, an denen in der Öffentlichkeit gestrickt wird.
Ausserdem erzählt Redaktorin Andrea Marti, was sie persönlich dem Stricken abgewinnt – und sie erklärt, warum ausgerechnet dieses Grossmutter-Hobby es vermag, unsere Bildschirmzeit zu senken.
Heutiger Gast: Andrea Marti, NZZ-Redaktorin
Andreas Text in der NZZ könnt ihr hier lesen.
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Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo macht erneut die Gefahr von Zoonosen deutlich, also wenn Krankheiten vom Tier auf den Menschen überspringen. Im Nachbarland will ein Tierarzt dafür sorgen, dass das künftig weniger passiert.
Dafür sind Frédéric Singa und sein Team im Regenwald des Naturschutzgebiets Dzanga-Sangha unterwegs - im Süden der Zentralafrikanischen Republik. Ihr Ziel ist ein kleiner Wasserfall und die Grotte direkt dahinter: eine Höhle voller Fledermäuse. Die Forscher wollen einige der Tiere fangen, denn in ihnen könnten Viren schlummern, zum Beispiel Ebola. Auch die Covid-Pandemie wird auf Viren zurückgeführt, die von einer Fledermaus über einen Zwischenwirt zum Menschen gelangt sind.
Frédéric Singa will herausfinden, welche Viren in seinem Gebiet vorkommen. Sein Ziel: Es sollen weniger infizierte Tiere in Umlauf gebracht werden. Wie er vorgeht, um um Aufklärungsarbeit zu leisten und dabei die Unterstützung der Menschen vor Ort zu gewinnen, erzählt der NZZ-Reporter Jonas Gerding im Podcast. Er hat Singa über mehrere Wochen begleitet.
Heutiger Gast: Jonas Gerding, NZZ-Reporter
Hier könnt ihr den ganzen Dokumentarfilm von Dietmar Klumpp und Jonas Gerding von "NZZ Format" anschauen.
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