NZZ Akzent
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NZZ Akzent episodes

  • Aufbau Süd: EU-Millionen beleben Italiens Dörfer wieder

    Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz (PNRR) beworben, einem mit Milliarden Euro an EU-Geldern gefüllten Fonds zum Wiederaufbau Italiens nach der Corona-Pandemie. 20 Millionen hat Trevinano zugesprochen bekommen.

    Wie Trevinano und andere italienische Dörfer dieses Fördergeld verwendet haben und welche nachhaltigen Folgen das für das Land haben könnte, erzählt Bernet in dieser Folge des "Akzent".

    Gast: Luzi Bernet, Korrespondent in Rom

    Host: Dominik Schottner
    Produktion: Benjmain Gysler

    Luzis drei Reportagen aus Trevinano könnt ihr hier (2026), hier (2023) und hier (2022) nachlesen.

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    18 min
  • Rohe Gewalt gegen Migranten: Wieso Tausende Südafrika verlassen

    In Südafrika gehen Demonstranten seit Monaten gewalttätig gehen Migranten vor: Sie ziehen durch die Strassen, verwüsten deren Geschäfte und machen auch vor Gewalt keinen Halt. Hunderttausend Migrantinnen und Migranten haben Südafrika deshalb bereits verlassen.

    Die fremdenfeindliche Gewalt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Metropolen, sondern erreicht auch wohlhabende Orte wie Mossel Bay im Süden des Landes.

    Woher kommt diese Wut der Einheimischen auf die Migranten? Und welche Rolle spielt dabei die Regierung?

    Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent

    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Simon Schaffer

    Samuels Reportage von Mossel Bay findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/gewalt-gegen-migranten-in-suedafrika-reportage-aus-mossel-bay-ld.10016841

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    15 min
  • Make Europe Great Again - Wie Elon Musk hier wieder Politik macht

    Eigentlich wollte er sich nach seinem Intermezzo in der US-Regierung zurückhalten, doch jetzt mischt er wieder kräftig mit, auch in Europas Politik: Elon Musk. Im Juli unterstützte er eine Präsidentschaftskandidatur von Marine Le Pen in Frankreich, nennt sie die letzte Hoffnung des Landes. Auch in Irland, Rumänien, Grossbritannien und Deutschland unterstützt er Kandidaten rechter oder rechtspopulistischer Parteien. Was Musk dabei antreibt und wie erfolgreich er mit seiner politischen Einmischung im In- und Ausland ist, erzählt NZZ-Auslandredaktorin Isabelle Jacobi in dieser Folge von «NZZ Akzent».

    Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin der NZZ

    Host: Sarah Ziegler
    Redaktion und Support: Antonia Moser

    Alle Artikel von Isabelle findet ihr hier auf nzz.ch.

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    15 min
  • Deal or no deal: Was taugt Trumps Gaza-Plan wirklich?

    Eine Waffenruhe im Gazastreifen und die komplette Entwaffnung der Hamas - so hatte es US-Präsident Donald Trump euphorisch angekündigt. Doch schon nach wenigen Tagen ist die Euphorie verpufft. Weder hat die Führung der Terrororganisation der Abgabe ihrer Waffen zugestimmt, noch stösst der Plan in Israel auf Begeisterung. Die geplante Entwaffnung soll theoretisch von einer noch nicht existierenden internationalen Truppe überwacht werden – ein logistisches und politisches Vakuum. «So schön die Ankündigung auch klingt, mit der Realität hat das noch nicht allzu viel zu tun», dämpft Israel-Korrespondent Johannes Bockenheimer in dieser Folge die Erwartungen.

    Gast: Johannes C. Bockenheimer, NZZ-Korrespondent in Israel

    Host: Marlen Oehler
    Redaktion und Support: Alice Grosjean, Dominik Schottner

    Johannes' Artikel aus seinem Berichtsgebiet findet ihr hier bei der NZZ.

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    17 min
  • Flucht zurück: Wie die Bewohner von Ceuta den Migrantenansturm erlebt haben

    Bis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort über die spanische Innenpolitik bis hin zur EU und sogar Donald Trump - alle schauen auf Ceuta. Ein Ortstermin.

    Host: Dominik Schottner

    Gast: Julia Monn, Korrespondentin für Spanien
    Redaktion: Sarah Ziegler

    Julias aktuelle Berichte aus Ceuta findet ihr hier, eine Übersicht der aktuellen Entwicklungen hat die NZZ auf dieser Seite.

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    17 min
  • Waldbrände in Europa: Warum es zu wenig Löschflugzeuge gibt

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    Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar.

    Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen.

    Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind.

    In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind.

    Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist

    Host: Alice Grosjean
    Redaktion: Simon Schaffer

    Mehr Informationen:

    Überblick zu den Waldbränden in Europa in der NZZ.

    Interaktive Temperaturkarte zur Hitze in Europa.

    Jürgens NZZ-Artikel zum Mangel an Löschflugzeugen.

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    12 min
  • Nochmals ein blockierter Seeweg: Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?

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    Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar.

    Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt.

    Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert.

    Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro

    Host: Alice Grosjean

    Der Hintergrundartikel von Catherine in der NZZ.

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    13 min
  • CSD-Anschlag in Berlin: Wie der Rechtstaat Terroristen das Leben leicht macht

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    Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen.

    In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen.

    Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland

    Host: Dominik Schottner
    Redaktion: Simon Schaffer

    Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr hier.

    Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls auf unserer Seite.

    O-Ton Material von Tagesthemen und Deutschlandfunk.

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    17 min
  • Hitze & Alter: Wann werden hohe Temperaturen gefährlich?

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    Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt.

    Warum die Hitze besonders Senioren körperlich zusetzt, erklärt der NZZ-Wissenschaftsredaktor Michael Brendler. Einerseits lasse die Funktion der Schweissdrüsen im Alter nach: Älteren Menschen fällt es schwerer, zu schwitzen und damit ihren Körper zu kühlen. Gleichzeitig erweitern sich die Hautgefässe nicht mehr so gut wie früher: Die Hautdurchblutung wird schlechter, und der Kreislauf kann innere Wärme schlechter nach aussen abtransportieren.

    Welche einfachen Massnahmen dagegen helfen und warum ein Medikamentencheck vor jeder Hitzewelle Sinn macht, erklärt Michael Brendler in dieser Folge von NZZ Akzent.

    Heutiger Gast: Michael Brendler, Wissenschaftsredaktor

    Host: Alice Grosjean
    Produktion: Benjamin Gysler

    Hier findet ihr die Medikamentenliste von der Universität Köln.

    Zu Michaels Analyse über Hitzeverträglichkeit im Alter geht es hier entlang.

    Weitere Artikel von Michael bei der NZZ findet ihr hier.

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    16 min
  • Syrien: Warum Menschen in Rakka den IS vermissen

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    Vor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittliches Monatseinkommen in Rakka. Die Not ist gar so gross, dass sich nicht wenige Menschen die IS-Herrschaft

    zurückwünschen.

    Host: Nadine Landert

    Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent
    Redaktion: Marlen Oehler

    Die Reportage von Rewert findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/syrien-wegen-der-wirtschaftskrise-waechst-

    in-rakka-die-sehnsucht-nach-dem-is-ld.10007702).

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    17 min

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