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Der wöchentliche Podcast NZZ Geopolitik ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne.
Und darum geht es diesmal:
Heutiger Gast: Dr. Sebastian Sons
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Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Kuba steht vor dem energetischen Kollaps. Nach dem US-Embargo und dem Ausbleiben von Treibstofflieferungen aus Venezuela ist das Land fast vollständig lahmgelegt. Der Energieminister gibt offen zu: Es gibt absolut nichts mehr. Die Folge sind Stromausfälle von bis zu 22 Stunden am Tag, die das öffentliche Leben in Havanna und in den Provinzen massiv beeinträchtigen. Doch die Not macht erfinderisch. Immer mehr Kubaner nehmen die Energiewende selbst in die Hand. Vor allem mithilfe von Solarenergie, und mit Hilfe aus China.
Gast: Sandra Weiss, Reporterin
Die ganze Reportage von Sandra Weiss gibt es hier bei der NZZ.
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Nach nur zwei Jahren im Amt steckt der britische Premierminister Keir Starmer in einer tiefen Krise. Angetreten mit dem Versprechen, das politische Chaos der konservativen Vorgänger zu beenden, gilt der Labour-Chef heute selbst als Sinnbild der Stagnation. Massive Staatsverschuldung, hohe Lebenshaltungskosten und die ungelöste Migrationsfrage belasten das Land. Starmer selbst wirkt führungsschwach und verstrickt sich in politische Kehrtwenden.
Während er versucht, den Druck auszusitzen, bringen sich parteiinterne Rivalen bereits für seine Nachfolge in Stellung. Die tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem politischen Establishment ebnet jedoch einer ganz anderen Kraft den Weg. Nigel Farage mit seiner rechtspopulistischen Partei Reform UK könnte der lachende Dritte sein.
Gast: David Signer, Grossbritannien-Korrespondent
Die neusten Entwicklungen in Grossbritannien kannst du hier nachlesen.
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Seit den heftigen Drohungen von Donald Trump, Grönland zu annektieren oder gar zu kaufen, herrscht auf der arktischen Insel ein spürbares Misstrauen gegenüber dem US-Präsidenten. Doch statt einer offenen Konfrontation setzen die USA nun auf diplomatische Gespräche mit Dänemark und Grönland, um ihre militärische Präsenz im strategisch wichtigen Nordatlantik zu erweitern.
Host: Nadine Landert
Lindas Artikel findest du hier.
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In einer geheimen Fabrik in der Zentralukraine produziert Firepoint Langstrecken-Drohnen für Angriffe auf russische Ziele weit hinter der Front. Jonas Roth berichtet von strengen Sicherheitschecks, improvisierten Produktionshallen und einer Firma, die seit 2022 vom Start-up zum wichtigen Rüstungsakteur gewachsen ist.
Host: Nadine Landert
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Wer schon mal gedatet hat, kennt das Gefühl von Unsicherheit und Anspannung. Manche nutzen darum künstliche Intelligenz als persönlichen Dating-Berater. Sie ordnet ein, erkennt Muster und mögliche Red Flags und hilft beim Kommunizieren mit dem Date. Oder doch nicht? Warum vertrauen Menschen einer Maschine ihre intimsten Chatverläufe und Traumata an?
Wir begleiten Jana, die nach einer schmerzhaften Trennung bei ChatGPT nach Antworten sucht. Bastian, der nach elf Jahren Beziehung wieder Single ist, lernt durch die KI, Beziehungsdynamiken aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Experten warnen jedoch vor blindem Vertrauen: Eine Studie der Uni Stanford belegt, dass Sprachmodelle dazu neigen, uns zu schmeicheln, statt die Realität objektiv abzubilden.
Gast: Cleo Libro, NZZ-Reporterin
In ihrem Text in der NZZ hat Cleo auch noch die Geschichte von Sabine aufgeschrieben. Sie nutzt KI erstmal, um den Überblick zu behalten; denn nach 30 Jahren Ehe kehr sie zurück ins Dating-Leben und braucht Orientierung.
Zur Stanford-Studie gehts hier entlang.
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Gast: Andreas Ernst, NZZ-Journalist und Experte für internationale Beziehungen und Geopolitik
Den Artikel zur Entwicklung des "War on Drugs" von Nixon bis Trump von Andreas Ernst findet Ihr hier.
Hier könnt Ihr Euch für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden.
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Nach 16 Jahren an der Macht ist die Ära von Viktor Orban und seiner Fidesz-Partei in Ungarn zu Ende gegangen. In dieser Samstagsfolge von NZZ Akzent blicken wir hinter die Kulissen eines historischen Machtwechsels. Wie fühlt sich dieser Umbruch für die Menschen im Land an?
Unsere Korrespondentin Meret Baumann war nach der politischen Wende in Ungarn unterwegs. Sie erlebte eine tiefen Erleichterung in Teilen der Bevölkerung, aber hörte auch von den Sorgen in den ländlichen Gebieten, die einst als sichere Hochburgen Orbans galten. Und Meret erzählt vom Tag der feierliche Vereidigung des neuen Regierungschefs Peter Magyar, bei der sie dabei war.
Gast: Meret Baumann, Korrespondentin für Österreich und Ostmitteleuropa
Mehr Texte von Meret Baumann gibt es hier bei der NZZ.
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Die Schweiz ist als Reiseziel beliebter denn je, doch der Erfolg hat seine Schattenseiten. In dieser Episode beleuchten wir das wachsende Phänomen des Overtourism und warum in idyllischen Orten wie Grindelwald oder Luzern die Stimmung allmählich kritischer wird. Wenn das Verhältnis zwischen Einwohnern und Übernachtungsgästen extrem auseinanderklafft, entstehen Konflikte, die weit über kleine Ärgernisse hinausgehen.
Wir diskutieren über «Benimm-Videos» von Schweiz Tourismus, die Besuchern sanft die hiesigen Gepflogenheiten beibringen sollen, und schauen uns an, warum asiatische Fans einer Netflix-Serie plötzlich ein kleines Dorf am Brienzersee stürmen. Es geht um Drohnenverbote, den Stopp von Hotelbauten und die Frage, ob eine Gebühr von fünf Franken für ein Selfie auf einem Schiffssteg die Lösung für die Zukunft sein kann. Erfahre, wie Gemeinden versuchen, mit Lenkungsmassnahmen die Balance zwischen wirtschaftlicher Wertschöpfung und Lebensqualität zu halten.
Heutiger Gast: Erich Aschwanden, NZZ-Chefreporter Schweiz
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In Klaileh, im Süden Libanons tragen Hunderte Menschen 16 Särge durch das Dorf. Es sind die Särge getöteter Hizbullah-Kämpfer. Doch die Stimmung ist anders als früher: weniger Euphorie, weniger Siegesgewissheit, mehr Erschöpfung. Die Hizbullah im Libanon ist so stark unter Druck wie seit Jahren nicht mehr. Und doch noch lange nicht am Ende. Libanon-Korrespondent Rewert Hoffer erläutert, wie sich der Hizbullah an der Macht halten kann.
Host: Nadine Landert
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