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Jeden Tag werden in der Schweiz im Schnitt 140 Fahrräder und teure E-Bikes gestohlen. Doch was passiert dann mit ihnen? Die NZZ-Reporter Sascha Batthyany, Rafaela Roth und ein Team von "SRF Investigativ" haben den Selbstversuch gewagt. Sie haben mehrere hochwertige E-Bikes mit versteckten GPS-Trackern in Schweizer Städten als Köder ausgesetzt. Wie viele von ihnen gestohlen wurden und welchen Weg sie dann genommen haben, erzählt Batthyany im Podcast.
Gast: Sacha Batthyany, NZZ-Reporter
Du willst die ganze Geschichte lesen? Die grosse Reportage findest du in der NZZ am Sonntag.
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Chinesische Alltagsvlogger zeigen auf YouTube und TikTok ihr Leben – Pakete schleppen, Geschirr spülen, schweigend in einer WG wohnen. Was banal klingt, zieht im Westen Hunderttausende an. Denn was aus China nach außen dringt, ist meist durch Medien gefiltert – diese Vlogs wirken wie ein direktes Fenster in einen fremden, aber erstaunlich vertrauten Alltag.
Doch das Bild bleibt selektiv: Politik kommt nie vor – aus Kalkül. Wer die Regierung kritisiert, riskiert Kontolöschung oder Schlimmeres. Was diese Videos über China verraten und was sie verschweigen, erklärt Asien-Redaktorin Katrin Büchenbacher.
Gast: Asien-Redaktorin Katrin Büchenbacher
Alle in der Folge erwähnten Videos findet ihr hier im Artikel von Katrin.
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Der wöchentliche Podcast NZZ Geopolitik ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne.
Und darum geht es diesmal:
Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden.
Heutiger Gast: Henk-Erik Meier, Sozialwissenschaftler Universität Münster
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Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected] .
Wochenlang hielt das Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy die Öffentlichkeit in Atem. Ein beispielloser Rettungsversuch sollte das geschwächte Tier von der deutschen Ostseeküste zurück in den offenen Ozean bringen. Trotz der Warnungen zahlreicher Wissenschaftler setzten sich private Aktivisten und die Politik über fachliche Bedenken hinweg.
Nach der Freilassung im Atlantik herrscht nun jedoch Ungewissheit statt Erleichterung. Der GPS-Tracker ist verstummt, Bildmaterial von der entscheidenden Freilassung fehlt und die Rettergruppe ist zerstritten. Experten vermuten, dass der geschwächte Wal die Tortur nicht überlebt hat.
Gast: Martin Amrein, Wissenschaftsredaktor
Alles zu Timmy kannst du auch in der NZZ nachlesen.
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Ohrwürmer der Beach Boys gepaart mit Tarnkappenbombern: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich ein neues, bizarres Schlachtfeld auf den sozialen Medien etabliert. Mit KI-generierten Videos und popkulturellen Referenzen buhlen beide Seiten um die Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums. Während das Weisse Haus auf heroische Hollywood-Ästhetik setzt, kontert der Iran mit satirischen Lego-Animationen und eingängigen Rap-Songs, die gezielt westliche Kritik an Donald Trump aufgreifen.
Hinter der bunten Fassade steckt eine kalkulierte Strategie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Junge Social-Media-Teams nutzen den Algorithmus von TikTok, X und Instagram, um Reichweiten zu generieren, die herkömmliche Nachrichtenformate bei weitem übertreffen. Auch wenn diese digitale Propaganda den physischen Krieg nicht entscheidet, führt der ständige Konsum zu einer gefährlichen Abstumpfung gegenüber kriegerischer Rhetorik und Desinformation.
Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin
Anschauen kannst du die Videos zum Beispiel in Julias Artikel.
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Hinweis: Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstagabend, 5. Mai. In der Nacht auf Mittwoch hat Donald Trump angekündigt, dass er "Project Freedom" pausieren will.
Die Strasse von Hormuz ist das Nadelöhr der Weltwirtschaft und seit über zwei Monaten herrscht hier Stillstand. Mehr als 2000 Schiffe und 20000 Seeleute sitzen fest. Mit dem Start von "Project Freedom" versucht US-Präsident Donald Trump nun, die Blockade zu durchbrechen und die festsitzenden Schiffe unter militärischem Schutz aus dem persischen Golf zu leiten. Doch er könnte damit den Krieg eher verschärfen.
Denn die US-Marine hat trotz ihrer Übermacht Schwierigkeiten, die Sicherheit der Handelsrouten zu garantieren und der Iran reagiert bereits mit Drohnenangriffen Handelsschiffe auf die Emirate.
Gast: Jonas Roth, Nahost-Redaktor
Hier findest du Infos zu den laufenden Entwicklungen rund um den Iran-Krieg.
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Fast die Hälfte der Schotten wünscht sich die Unabhängigkeit von Großbritannien. In dieser Folge berichtet der Korrespondent David Signer von friedlichen Protesten in Edinburgh und erklärt, warum sich der schottische Nationalismus als «bürgerlich» und weltoffen definiert. Im Gegensatz zu anderen Bewegungen ist diese Strömung immigrationsfreundlich und stark durch den Wunsch geprägt, nach dem Brexit in die EU zurückzukehren. Ausserdem ordnet er ein, warum Schottland eine «Willensnation» ist und ob ein Zerfall Großbritanniens bevorsteht.
Gast: David Signer, Korrespondent für Grossbritannien und Irland
«Die schottischen Nationalisten zelebrieren sich als weltoffene Freiheitskämpfer» - David Signers ganzer Text gibts bei der NZZ.
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Die University of Austin at Texas (UATX) präsentiert sich als „Anti-Harvard“ und verspricht eine Rückkehr zu klassischen Werten sowie eine freie Debattenkultur ohne Angst vor Ausgrenzung. Die Hochschule wurde 2021 von einflussreichen Konservativen gegründet, zu den wichtigsten Geldgebern gehört der Tech-Milliardär Peter Thiel.
Doch der Anspruch der ideologiefreien Bildung gerät zunehmend unter Druck. Kritiker und ehemalige Weggefährten warnen bereits vor einem massiven Rechtsruck innerhalb der Institution. Anstatt den offenen Diskurs zu fördern, scheint die Universität zu einem konservativen Spiegelbild jener Einseitigkeit zu werden, die sie eigentlich bekämpfen wollte.
Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin
Die ganze Reportage aus Texas kannst du in der NZZ nachlesen.
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Im Gespräch geht es um Russlands strategisches Denken, nukleare Abschreckung im Ukrainekrieg, Putins Drohrhetorik, die Rolle militärischer Eliten sowie Chinas wachsenden Einfluss auf die internationale Rüstungskontrolle. Die Episode zeigt, warum atomare Stabilität heute nicht mehr nur bilateral zwischen Washington und Moskau gedacht werden kann.
Heutiger Gast: Lydia Wachs, Sicherheitsexpertin Universität Stockholm
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In dieser Samstagsfolge begleiten wir den NZZ-Korrespondenten David Signer auf eine Reise nach Dalston, einem der spannendsten Viertel im Londoner Osten. Er besucht den alten Markt, der mit nigerianischen Perücken und Heilkräutern aus Haiti seine multikulturelle Seele bewahrt, und hört Anekdoten über höfliche Drogendealer vor legendären Jazzclubs.
Einst als Industrie- und Arbeiterviertel bekannt, durchlief der Stadtteil nach dem Zweiten Weltkrieg eine Phase der Verelendung, geprägt von Kriminalität und Drogen. In den 80er Jahren war die Gegend so berüchtigt, dass Taxifahrer sich weigerten, dort hinzufahren. Doch um die Jahrtausendwende änderte sich alles: Künstler und Musiker entdeckten die günstigen Mieten und schufen eine inspirierende Atmosphäre. In dieser Episode erzählt David Signer von den verschiedenen Gesichtern der Gentrifizierung – vom sterilen Neubau am Dalston Square mit seiner "feindlichen Architektur" bis hin zum Gillette Square, wo immerhin etwas Gemeinschaft entstanden ist.
Gast: David Signer, Korrespondent für Grossbritannien und Irland
Davids ganzer Text "Caffè Latte statt Crack", gibts zu lesen bei der NZZ.
Hier die sehr unterhaltsame Seite zu den Stadtvierteln Hoodmaps.com.
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