NZZ Akzent
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NZZ Akzent episodes

  • Wirkt Australiens Social-Media-Verbot?

    Die Welt schaut sehr genau auf das Verbot von Social Media in Australien, das für alle Kinder unter 16 Jahren gilt. Aber taugt es als Vorbild für andere Länder? Unser Korrespondent war auf Reportage. In dieser Episode erzählt Andreas Babst, wie er am Strand nahe Bondi Beach mit Shay und seiner 13-jährigen Tochter Emily diskutiert, und später in einem Jugendtreff nachfragt, ob sie sich überhaupt an das Verbot halten.

    Gast: Andreas Babst, Korrespondent

    Host: Simon Schaffer

    Der ganze Text mit noch mehr Stimmen zum australischen Verbot von Social Media gibts bei der NZZ.

    Am 15. April diskutieren wir bei NZZ Live in Zürich darüber, wie Smartphones und Social Media eine Generation prägen – von Lernleistung und Schlaf bis zu Angst, Konzentrationsproblemen und Sucht. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Tickets unter nzz.ch/live.

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    17 min
  • Kinder als Drogendealer – wie Gangs auch in Europa auf Minderjährige setzen

    Kinder als Drogendealer – diese Methode verwenden kriminelle Gangs längst auch in Europa. Ein Fall aus dem Wallis zeigt, wie kriminelle Banden gezielt Minderjährige anwerben und erpressen. So zum Beispiel Eron: Der Teenager lebt in Siders in der Cité Aldrin – einer Hochhaussiedlung neben der Autobahn. Hier verkauft Eron Haschisch, weil er von älteren Gangmitgliedern dazu gezwungen wird.

    Die NZZ-Redaktoren Stefanie Pauli und Mirko Plüss haben Erons Fall aus den Gerichtsakten rekonstruiert. Er steht stellvertretend für Hunderte, vielleicht Tausende weitere Kinder, die in den Fängen krimineller Banden zu Drogendealern werden.

    In dieser Folge erklärt Stefanie Pauli, mit welchen Methoden die Kriminellen dabei vorgehen. Sie ordnet ein, was die Behörden schon heute tun, um international gegen diese Strukturen vorzugehen.

    Heutiger Gast: Stefanie Pauli, NZZ am Sonntag

    Host: Alice Grosjean

    Die Recherche zum Nachlesen gibts auch in der NZZ.

    Den passenden Link zum Probe-Abo findet ihr hier.

    14 min
  • Cotti Coffee: Die chinesische Starbucks-Alternative will Europa erobern

    Jahrzehntelang hat Starbucks den Kaffeemarkt im Westen dominiert. Chinesische Ketten wie Cotti Coffee oder Luckin Coffee halten dagegen. Im Fall von Cotti Coffee heisst das: eine aggressive Expansionsstrategie und Kaffee zum Discounterpreis.

    Unser Wirtschaftskorrespondent in Deutschland hat sich in der Berliner Filiale von Cotti Coffee umgesehen. Bisher war die chinesische Kette Cotti Coffee europaweit in Spanien, Frankreich und Grossbritannien vertreten.

    In dieser Folge analysiert Jannik Belser die Erfolgschancen von Cotti Coffee auf dem europäischen Markt. Und er verrät, welche «Signature-Getränke» die Läden im Angebot haben, um die hiesige Kundschaft zu überzeugen.

    Heutiger Gast: Jannik Belser, Wirtschaftskorrespondent

    Host: Alice Grosjean

    Die Analyse von Jannik Belser könnt ihr auch in der NZZ nachlesen.

    Zu den Volontariatsstellen geht's hier entlang.

    14 min
  • Trumps Friedensrat will die Hamas entwaffnen – aber wie?

    US-Präsident Trump startete in Washington sein „Board of Peace“ und erklärt den Krieg in Gaza für „vorbei“ – übrig seien nur noch „kleine Flammen“. Nahostexperte Richard C. Schneider ordnet ein: Der Waffenstillstand hält zwar brüchig, doch von Ruhe kann keine Rede sein.

    Im Zentrum steht Phase 2 des Gaza-Friedensplans. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass Trumps Friedenskonzept das Fundament fehlt. Denn die Realität widerspricht noch immer den Hoffnungen auf eine geordnete Entwaffnung der Hamas.

    Gast: Richard C. Schneider, Nahostexperte

    Host: Nadine Landert

    Richards Analyse gibts zu lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/im-gazastreifen-beginnt-die-phase-2-von-trumps-friedensplan-doch-wer-soll-die-hamas-entwaffnen-ld.1925492))

    Mehr über die Situation in Gaza lesen? Mit einem Probeabo für drei Monate besonders günstig.

    17 min
  • Wie Musks Starlink eine entscheidende Rolle im Ukraine-Krieg spielt

    Ein abgestürztes russisches Drohnenwrack in der Ukraine – auf dem Rücken ein weisser Kasten: ein Starlink-Terminal. Das Satelliteninternet von Elon Musk ist im Krieg zu einer Schlüsseltechnologie geworden. Es ermöglicht schnelle Datenübertragung, Live-Videobilder und die präzise Steuerung von Drohnen. Beide Seiten nutzten das System – bis vor wenigen Wochen. Dann griff Musk ein - zugunsten der Ukraine.

    Auslandredaktor Andreas Rüesch erklärt, wie Starlink die Kriegsführung verändert hat.

    Gast: Andreas Rüesch, NZZ-Auslandredaktor

    Host: Simon Schaffer

    Andreas Berichterstattung zum Ukraine-Krieg findest du in der NZZ.

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    19 min
  • Korrespondent Andreas Scheiner zwischen Chicagos «The Bear», ICE und Homeland Security

    Andreas Scheiner ist seit Oktober 2025 NZZ-Korrespondent für Nordamerika und lebt in Chicago. In dieser Folge erzählt er, wie es ist, in einer politisch aufgeheizten Zeit in die USA zu ziehen – mitten in Proteste gegen die Migrationsbehörde ICE, Einsätze der Nationalgarde und einen Regierungs-Shutdown. Er berichtet von Begegnungen mit Stars aus der Serie The Bear, mit obdachlosen Bodybuilder, sowie von einer kafkaesken Erfahrung mit Homeland Security.

    Gast: Andreas Scheiner, Korrespondent Nordamerika

    Host: Simon Schaffer

    Die neusten Texte von Andreas Scheiner kannst du hier bei der NZZ finden.

    Hier ist der Text über die erwähnte Suppenküche zur Zeit des Shutdowns.

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    21 min
  • Die Epstein-Assistentin aus Zürich – Opfer oder Täterin?

    Eine Bankangestellte aus Zürich vermittelte jahrelang junge Frauen an Jeffrey Epstein. Der bezahlte ihr dafür das Studium. Die NZZ konnte die Kommunikation zwischen Alina Selnowa und Epstein rekonstruieren. Die Mail- und Chatverläufe stammen aus den neusten Akten der Epstein-Files, die das US-Justizministerium Ende Januar veröffentlichte. Alina Selnowa ist ein Pseudonym.

    Spätestens ab 2011 standen Selnowa und Epstein in engem Kontakt. Sie tauschen sich über Alltägliches aus, Epstein unterstützt die junge Studentin auch finanziell. Und es gibt Hinweise auf eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden. Im Podcast erzählt der Gesellschaftsredaktor Florian Schoop, wie die Kommunikation ablief: «Die Akten zeigen ein klares Abhängigkeitsverhältnis.» Aber, die einsehbaren Infos deuteten ebenfalls stark auf das Verhalten einer Täterin hin.

    Heutiger Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft

    Host: Alice Grosjean

    Die investigative Recherche der NZZ über Alina Selnowa könnt ihr in der NZZ nachlesen.

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    16 min
  • Mojtaba Khamenei: Wird er Irans neuer Revolutionsführer?

    Wer folgt auf den 86-jährigen Ali Khamenei? Während der iranische Revolutionsführer seine Macht seit fast 40 Jahren zementiert, rückt sein Sohn Mojtaba immer stärker in den Fokus der Spekulationen. Obwohl er offiziell kein Amt bekleidet und kaum öffentlich in Erscheinung tritt, gilt er als einer der einflussreichsten Strippenzieher im Machtzentrum von Teheran.

    Doch eine dynastische Nachfolge widerspricht den Grundwerten der Islamischen Revolution von 1979 und könnte den Unmut der Bevölkerung in einer ohnehin instabilen Phase weiter anheizen. In dieser Episode beleuchten wir, wie Mojtaba Khameneis Chancen stehen – und warum seine Unbekanntheit paradoxerweise ein Vorteil sein könnte.

    Gast: Anne Allmeling, Auslandredaktorin

    Host: Antonia Moser

    Hier kannst du Annes Analyse nachlesen.

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    14 min
  • Arbeitsmigranten im englischen Boston: Gebraucht – und doch unerwünscht

    In der englischen Kleinstadt Boston leben viele Menschen, die im Ausland geboren wurden. Mehr als in den meisten anderen englischen Orten. Für manche gilt die Stadt als Symbol misslungener Integration. Andere erleben sie als lebendig und wirtschaftlich funktionierend. Doch was stimmt?

    Grossbritannien-Korrespondent David Signer war mehrere Tage vor Ort. Er sprach mit polnischen und britischen Ladenbesitzerinnen, Arbeitsvermittlern und einem Lokalpolitiker der Partei Reform UK. Die Gespräche zeigen: Viele Vorwürfe gegen Migranten halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Die meisten Einwanderer kommen aus Osteuropa, arbeiten in Landwirtschaft und Fabriken – Jobs, für die sich kaum Einheimische finden.

    Gast: David Signer, NZZ-Korrespondent für Grossbritannien und Irland

    Host: Sarah Ziegler

    Davids Reportage mit noch mehr Stimmen aus Boston kannst du bei der NZZ lesen.

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    18 min
  • Streamer IShowSpeed in Afrika: Mehr als nur Klicks?

    Er ist laut, schrill und einer der grössten Influencer der Welt: IShowSpeed, 21 Jahre alt, 135 Millionen Follower auf verschiedenen Plattformen. Auf seiner Afrikareise durch 20 Länder wurde er von Menschenmengen empfangen – und von Politikern hofiert. Millionen schauten live zu, wie er traditionelle Ringer in Senegal traf, bei den Maasai die Viehzucht kennenlernte oder Berggorillas in Ruanda besuchte.

    Doch was bedeutet diese Reise? Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ordnet ein, warum IShowSpeed bei jungen Menschen auf dem Kontinent einen Nerv trifft – und weshalb seine Streams auch in den USA das Afrikabild positiv verändern. Gleichzeitig bleibt Kritik: Dient der Kontinent dem Streamer und Influencer am Ende doch nur als Kulisse für Klicks?

    Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent der NZZ

    Host: Sarah Ziegler

    Samuels Bericht von der Afrika-Tour

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    18 min

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