NZZ Akzent
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NZZ Akzent episodes

  • Warum Iraner trotz Krieg zurückwollen

    Diese Episode begleitet Iranerinnen und Iraner an einer Busstation in Istanbul, die trotz Bombardierungen die Heimreise antreten. Korrespondentin Nicole Anliker spricht mit Reisenden, die zwischen Angst, Hoffnung und Pflichtgefühl stehen – und auf den Bus warten müssen.

    Heutiger Gast: Nicole Anliker, Korrespondentin für die Türkei und Südosteuropa

    Host: Simon Schaffer

    Nicole Anlikers ganzer Text, hier bei der NZZ lesen.

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    17 min
  • Korrespondent Volker Pabst: Im Zug durch die Ukraine

    NZZ-Korrespondent Volker Pabst fährt gemeinsam mit Fotograf Dominik Nahr von Dnipro in der Ukraine Richtung Westen und spricht unterwegs mit Mitreisenden, Eisenbahnern und Familien. In den engen Abteilen entstehen Gespräche über Alltag, Angst und Hoffnung in einem Land immer noch mitten im Krieg. Die Episode zeigt, warum die Eisenbahn heute mehr ist als nur ein Verkehrsmittel: Ohne Flugverkehr ist sie zur wichtigsten Verbindung im Land geworden und zu einem Symbol für Durchhaltewillen und Zusammenhalt der Ukraine.

    Gast: Volker Pabst, Korrespondent

    Host: Simon Schaffer

    Der ganze Text zur Reise mit eindrücklichen Bildern von Dominic Nahr gibts hier bei der NZZ.

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    21 min
  • Armeniens «Trump-Route» soll Frieden bringen – die Anwohner sind skeptisch

    In dieser Folge von NZZ Akzent reisen wir in den kargen Süden Armeniens, genauer gesagt nach Meghri . Dort treffen wir den Kaki-Händler Harut Chatschatarjan, dessen Geschäft schwer unter der Geopolitik und dem Krieg in der Ukraine leidet. Seine Hoffnung ruht auf einem ambitionierten Projekt: der sogenannten Trump-Route. Diese rund 43 Kilometer lange Verkehrsverbindung soll aserbaidschanisches Territorium verknüpfen und gleichzeitig die Grenzen für den regionalen Handel öffnen.

    Doch während die Händler auf neue Exportwege hoffen, wächst bei anderen die Angst. Wir hören die Geschichte von Gajane Awanesjan, die aus ihrer Heimat Karabach fliehen musste, nachdem Aserbaidschan das Gebiet innerhalb weniger Stunden eroberte. Für sie ist es unvorstellbar, die Strasse mit denjenigen zu teilen, die ihr alles genommen haben. Auslandredaktorin Jana Kehl berichtet von ihren Eindrücken vor Ort und ordnet ein, ob dieses Verkehrsprojekt einen Frieden in die Region bringen kann.

    Heutiger Gast: Jana Kehl, Auslandredaktorin

    Host: Alice Grosjean
    Redaktion: Sarah Ziegler

    Weitere Artikel und Hintergrundinfos zu Armenien findet ihr auch bei der NZZ: https://www.nzz.ch/themen/armenien

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    14 min
  • Israel-USA: Warum die enge Allianz im Iran-Krieg bröckelt

    Israel und die USA stehen im Krieg gegen den Iran so eng zusammen wie nie zuvor. In dieser Folge geht es um die historische militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten, die gemeinsame Kriegsführung und die Frage, warum die Allianz trotz demonstrativer Nähe von Donald Trump und Benjamin Netanyahu unter Druck gerät.

    Heutiger Gast: Johannes C. Bockenheimer, Israel-Korrespondent

    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Marlen Oehler

    Infos zu den laufenden Entwicklungen rund um den Iran-Krieg findet ihr hier.

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    18 min
  • Kann ein Rapper Nepal in eine bessere Zukunft führen?

    Er ist die Hoffnung der Gen Z: Der Rapper Balendra Shah, alias Balen, hat die Parlamentswahlen in Nepal haushoch gewonnen. Damit ist ihm das Amt des Ministerpräsidenten auf sicher. Trotzdem gibt es Zweil daran, ob der 35-Jährige tatsächlich dafür bereit ist.

    Unser Korrespondent Ulrich von Schwerin berichtet regelmässig über Nepal. In dieser Folge erzählt er, womit Balen bekannt wurde, für welche Werte er einsteht und wie es dazu kommen konnte, dass dieser bald das Staatsoberhaupt von Nepal ist.

    Im Moment sei der Rapper vor allem eines, sagt von Schwerin: "Eine riesige Projektionsfläche für die Hoffnung einer ganzen Generation." Er stehe für Coolness und für Jugend. Und damit hebe er sich klar ab von anderen Politikern im Land.

    Heutiger Gast: Ulrich von Schwerin, Südasien-Korrespondent

    Host: Alice Grosjean
    Redaktion: Marlen Oehler

    Den Artikel von Ulrich in der NZZ findet ihr hier zum Nachlesen.

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    15 min
  • Trotz Asylangebot: Wieso Irans Fussballerinnen in den Krieg zurückkehren

    Während der Asien-Meisterschaft in Australien wird das iranische Frauen-Nationalteam plötzlich zum politischen Symbol. Einige Spielerinnen verweigern vor einem Spiel das Mitsingen der iranischen Hymne – ein stiller Protest, der weltweit Schlagzeilen macht. Kurz darauf bietet ihnen die australische Regierung humanitäre Visa an. Einige nehmen den Schutz an, andere reisen, womöglich unter Druck, mit dem Team weiter und zurück in den Iran. Diese Episode von «NZZ Akzent» zeichnet nach, wie eng insbesondere der Fussball im Iran mit dem Regime verbunden ist und welche Konsequenzen selbst kleine, kritische Gesten haben können.

    Heutiger Gast: Ronny Blaschke,Sportjournalist

    Host: Dominik Schottner
    Redaktion: Marlen Oehler

    Den Artikel von Ronny über die Verbindung von Sport und Politik im Iran findet ihr hier auf nzz.ch.

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    18 min
  • Gewalt gegen Beamte nimmt zu: Wie Betroffene damit umgehen

    Staatsangestellte werden immer häufiger Opfer von Gewalt und Hass. Amtstierärztin Céline Bouldoires wurde etwa von hinten angegriffen und stürzte zu Boden, sie verlor das Bewusstsein. Beschimpfungen und Drohungen sind denn auch Alltag in ihrem Job. Und damit ist sie nicht alleine: Viele Beamte und Beamtinnen leiden unter dem Hass, die Anzahl der Anzeigen steigt.

    Dennoch machen viele ihre Arbeit weiterhin mit Überzeugung. Sie suchen Strategien, wie sie mit dieser Belastung umgehen können. Die Betreibungsbeamtin Alicia Lopez etwa setzt auf die persönliche Beziehung, auf Verständnis und Empathie. Karin Fischer, Chefin einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, ging in eine «Informationsoffensive», um einem Shitstorm zu begegnen.

    Gast: Giorgio Scherrer, Zürich-Redaktor

    Host: Antonia Moser
    Redaktion: Marlen Oehler

    Die ausführlichen Porträts der drei Beamtinnen kannst du in der NZZ nachlesen.

    Mehr aus dem NZZ Folio zum Thema «Staat» findest du hier.

    19 min
  • Wie Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer in Libanon den Krieg erlebt

    Rewert Hoffer ist seit 2024 NZZ-Korrespondent für den Nahen Osten, und seit letztem Dezember lebt er in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Nachdem die USA und Israel vor zwei Wochen Iran bombardiert und den geistlichen Führer Khamenei getötet hatten, trat auch die proiranische Hizbullah-Miliz in Libanon überraschend in den Krieg ein und bombardierte ihrerseits Israel. Seitdem ist auch Beirut, von wo aus Rewert arbeitet, wieder in diesen Krieg verwickelt. In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt er, wie nach dem Kriegseintritt ganze Stadtteile evakuiert wurden und wie er sich mühsam durch die chaotischen Strassen voller flüchtender Menschen bewegte. Weil er derzeit nicht ausreisen kann, besucht er Notunterkünfte und spricht mit Menschen im Land.

    Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent

    Host: Simon Schaffer

    Die Texte von Rewert Hoffer aus dem Nahen Osten findet ihr hier bei der NZZ.

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    23 min
  • Welche Folgen hat der Iran-Krieg für die Ukraine?

    Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran erschüttert den Nahen Osten und die Golfregion. Auch die Ukraine spürt die Folgen – und die dürften negativ sein. Das sagt Volker Pabst, unser Korrespondent für die Ukraine.

    Dabei könnte man meinen, dass der Krieg mit dem Iran den Ukrainern auch hilft. Denn im Abwehrkampf gegen iranische Drohnen sind spezialisiertes Know-how und die Erfahrung gefragt, welche sich die Ukrainer in den letzten Jahren aufgebaut haben. Präsident Wolodimir Selenski hat den Amerikanern bereits seine Hilfe angeboten.

    Doch langfristig könnten vor allem der gestiegene Erdölpreis und den Ukrainern schaden. Durch die Knappheit wird russisches Öl wieder attraktiver, was sich auf die russischen Kriegskassen auswirkt. Auch könnte es bei der Munition Engpässe geben: Die Präzisionsmunition für das Patriot-System ist nur in begrenzter Zahl verfügbar - und wird im Moment auch von den Amerikaner gebraucht, um iranische Angriffe auf Verbündete abzuwehren.

    Heutiger Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent

    Host: Marlen Oehler
    Produktion: Alice Grosjean

    Volkers Analyse könnt ihr auch in der NZZ nachlesen.

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    16 min
  • Fukushima 15 Jahre später: Warum kehren Menschen zurück?

    15 Jahre nach der Katastrophe von Fukushima zeigt sich in der japanischen Kleinstadt Futaba, nahe des Atomkraftwerks ein widersprüchliches Bild: verlassene Gebäude, gesperrte Strassenzüge und kontaminierte Erde auf der einen Seite, neue Wohnhäuser, staatliche Anreize und erste Rückkehrer auf der anderen.

    Auslandredaktor Marco Kaufmann ist nach Futaba gereist und hat Menschen getroffen, die sich entschieden haben, in Futaba zu leben. Wie gehen sie mit dem Risiko möglicher Strahlenbelastung und dem Stigma rund um die Reaktorkatastrophe um?

    Heutiger Gast: Marco Kaufmann, Auslandredaktor

    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Marlen Oehler

    Den Artikel von Marco über seine Reise nach Futaba mit vielen Bildern findet ihr hier.

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    18 min

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