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Fast 2,8 Millionen Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht aus den besetzten Ostgebieten verschleppt. Diese „Ostarbeiterinnen“ arbeiteten im NS-Staat in kriegswichtigen Industriezweigen oder als Hausangestellte. Überwiegend junge Frauen und Männer, die in Deutschland gedemütigt und schikaniert wurden. Und die das gleiche Schicksal nach ihrer Befreiung erneut erfuhren, diesmal in der sowjetischen Heimat: verurteilt als Verräter und Kollaborateure mit dem Feind. Eine Entschädigung gab es für sie nicht. Stattdessen lebenslange Erniedrigung. Bis sich die Moskauer Menschenrechtsorganisation Memorial unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung Anfang der 1990er Jahre ihrem Schicksal angenommen hat.
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By Heinrich-Böll-StiftungFast 2,8 Millionen Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht aus den besetzten Ostgebieten verschleppt. Diese „Ostarbeiterinnen“ arbeiteten im NS-Staat in kriegswichtigen Industriezweigen oder als Hausangestellte. Überwiegend junge Frauen und Männer, die in Deutschland gedemütigt und schikaniert wurden. Und die das gleiche Schicksal nach ihrer Befreiung erneut erfuhren, diesmal in der sowjetischen Heimat: verurteilt als Verräter und Kollaborateure mit dem Feind. Eine Entschädigung gab es für sie nicht. Stattdessen lebenslange Erniedrigung. Bis sich die Moskauer Menschenrechtsorganisation Memorial unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung Anfang der 1990er Jahre ihrem Schicksal angenommen hat.
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