Perspektiven

Perspektiven

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Religion & Spirituality
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Perspektiven episodes

  • Religion im US-Wahlkampf 2020
    Religion ist in der US-amerikanischen Politik präsent, obwohl Staat und Religion verfassungsmässig getrennt sind. Wer steht aktuell auf welcher Seite und warum? Einschätzungen vom Sozialphilosophen Jan Rehmann aus New York.
    Wenn es um religiöse Wählerinnen und Wähler in den USA geht, ist oft von der jüdischen Community die Rede. Sie macht nur etwa drei Prozent der Bevölkerung aus. In Staaten mit tendenziell knappen Wahlausgängen wie Florida können sie aber entscheidend sein. Das liegt auch am Mehrheitswahlrecht in den USA. Drum wird um jede Stimme gekämpft: Donald Trump umwirbt die evangelikale Rechte. Er holte früh eine TV-Predigerin ins Team und posierte öffentlichkeitswirksam mit der Bibel. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hingegen ist bekennender Katholik. Warum genau und welche (un)heiligen Allianzen entstehen, darüber sprechen wir mit Jan Rehmann, Sozialwissenschaftler und Philosoph am Union Theological Seminary in New York und an der FU Berlin.
    29 min
  • Mit neuem Gesang zu einer lebendigeren Kirche?
    Singen schafft Gemeinschaft, ist aktive Beteiligung im Gottesdienst und Ausdruck des Glaubens und der Nähe zu Gott. Kein Wunder, wurde der Kirchengesang schmerzlich vermisst in Corona-Zeiten. Doch der Kirchengesang steht auch vor Veränderung. Wohin also geht die Reise?
    Was soll der Kirchengesang in Zukunft leisten? Welchen Gottesdienstrealitäten wird er entsprechen? Wie kann der Kirchengesang auch in Zukunft zu einer lebendigen Kirche beitragen? Diese Fragen stellte die Deutschschweizerische Bischofskonferenz diesen Frühling in einer Umfrage. Der Rücklauf war beachtlich. Und nicht nur die römisch-katholische Kirche macht sich Gedanken, wie der Strophengesang in der Kirche erneuert werden kann. Beschleunigt wird die Entwicklung von der Corona-Pandemie – denn der Gesang hat in Zeiten der Tröpfcheninfektion einen schweren Stand. Wir reden über die Zukunft des Kirchengesangs mit Sandra Rupp Fischer, verantwortlich für Kirchenmusik beim liturgischen Institut der Deutschschweizer Bischöfe, und Jochen Kaiser, zuständig für Musik und Gemeindeentwicklung bei den evangelisch-reformierten Zürcher und Thurgauer Landeskirchen.
    30 min
  • Christenfunk durch den Eisernen Vorhang
    Vor 30 Jahren hörte die DDR auf zu existieren. Das bedeutete insbesondere für viele Christinnen und Christen das Ende von Bespitzelung und Repression. Auch dank einer kleinen Radiosendung aus der Schweiz war der Kontakt zwischen Ost- und Westkirchen nie abgebrochen. Ein Portrait.
    Um die vereinzelten Glaubensgeschwister im Ostblock zu stärken, verbreiteten Deutsche und Schweizer Mennoniten bis 1992 eine Radiosendung namens "Worte des Lebens". Samuel Gerber war ihr Starsprecher. Der täuferische Prediger wurde durch die Radiosendung, produziert auf dem Bienenberg in Baselland, weltweit bekannt. In Perspektiven wiederholen wir hier einen Beitrag über diese historische Radiosendung vom 9.11.2019.
    30 min
  • Das Kopftuch durchgeboxt: Zeina Nassars Kampf
    Als Mädchen träumte Zeina Nassar davon, Boxerin zu werden. Unterdessen ist sie Deutsche Meisterin im Federgewicht. Doch der Weg dahin war steinig, denn Zeina Nassar wollte mit Kopftuch boxen. Und ihr Kampf ist noch nicht vorbei.
    Zeina Nassar liebt Herausforderungen. Mit dem Boxen begann sie, weil es unbekannt war, ein Männersport. Mit 14 Jahren nahme sie an ihrem ersten Turnier teil. Seither kämpft sie nicht nur im Ring, sondern auch ausserhalb. Dafür, dass sie mit Kopftuch, langen Hosen und langärmeligem Shirt boxen darf. Was es dafür alles braucht, beschreibt Zeina Nassar nun in einem Buch: «Dream Big», heisst es. Für die Sendung Perspektiven sprechen wir mit Zeina Nassar über ihr Buch und über ihren Weg.
    29 min
  • Gebete für Stadt und Erdkreis - eine besondere Tour durch Basel
    Das neue Basler Gebetbuch ist multikulturell, vielsprachig, bunt und bittet weit über die Grenzen Basels um Frieden und Glück. Es enthält Gebete einer Strafgerichtspräsident, einer Literatin, eines Asylbewerbers. Wir reisen den Geben nach und fragen: Kann man auch beten, ohne an Gott zu glauben?
    Wie gläubig muss man sein, um zu beten? Was ist das überhaupt - ein Gebet? Und wie betet jemand, der nicht an Gott glaubt? Gebete sind auf alle Fälle etwas sehr vielschichtiges und persönliches, wie diverse Gespräche mit Menschen zeigen, die es gewagt haben, ihre Gebete öffentlich zu machen. Das Basler Gebetbuch ist ein ökumenisch offenes Projekt, das bereits in einer zweiten Auflage erschienen ist - und das ausgerechnet im stark säkularisierten Basel, wo beten für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Wir haben uns aufgemacht auf einen Rundgang der besonderen Art quer durch Basel.
    30 min
  • Kirchenumnutzungen - damals und heute
    Auch bei uns stehen immer öfters Gotteshäuser leer. Was tun mit ihnen? In Holland und der ehemaligen DDR ist diese Frage schon seit dem 2. Weltkrieg ein Thema und heute sind Kirchenumnutzungen dort eine Selbstverständlichkeit.
    Was tun mit den schönen, aber oft zu grossen Kirchen - fragt sich heute manche Kirchgemeinde - zumal das Geld knapp wird für ihren Unterhalt. Die Säkularisierung und die damit verbundenen Folgen für die sakralen Gebäude ist auch in andern Ländern ein Thema. Sehr ausgeprägt in Holland und der ehemaligen DDR, wo Kirchenumnutzungen schon lange betrieben und heute geradezu eine Selbstverständlichkeit darstellen, wenn auch in beiden Ländern aus sehr unterschiedlichen Gründen. Ein Blick über die Grenzen, zusammen mit der Denkmalpfegerin Eva Schäfer, die zu diesem Thema geforscht hat, zeigt Chancen und Möglichkeiten für eine zukünftige Entwicklung in der Schweiz.
    29 min
  • Am Ende „Letzte Hilfe“ leisten
    Bei einem Unfall „Erste Hilfe zu leisten, ist für die Meisten selbstverständlich. Wir wollen dem Opfer zum Leben verhelfen. Doch steht ein Mensch kurz vor dem Lebensende, sind wir oft hilflos. Wir wissen nicht, wie wir die „Letzte Hilfe leisten können.
    Lange wurden Sterben und Tod verdrängt. Heute entdeckt man wieder, dass das Lebensende zu unserem Dasein dazu gehört. Die Herausforderung Menschen am Ende ihres Lebens zu begleiten bleibt aber. Kirchgemeinden bieten Kurs an, in denen man „Letzte Hilfe lernen kann. Ihre Erfahrungen haben Kursleiter*innen nun gesammelt und halten diese im Buch „Letzte Hilfe; Schwerkranke und sterbende Menschen begleiten fest.
    Wiederholung vom 06.07.2019
    Das Buch «Letzte Hilfe. Schwerkranke und sterbende Menschen begleiten» von der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich erscheint Ende September 2020 im Theologischen Verlag Zürich TVZ.
    29 min
  • Was uns wirklich wichtig ist
    Die Corona-Krise hat manche von uns zurückgeworfen auf das Wesentliche. Sie hat aufgezeigt, was es heisst, wenn sich das Leben radikal ändert. Doch wie nachhaltig ist das? Was ist uns wirklich wichtig?
    Wenn das öffentliche Leben zum Stillstand kommt, wenn Reisen, Einkaufen, ja sogar persönliche Kontakte auf ein Minimum beschränkt werden, dann kann dies auch eine Chance sein. Eine Chance, zu erkennen, was uns wirklich wichtig ist. Der Lockdown wurde zum Treiber für gesellschaftliche Veränderungen, etwa für ein klimafreundlicheres Leben, meint Bernd Nilles vom Fastenopfer. Sterben und Tod sind endlich zum gesellschaftlichen Thema geworden, konstatiert die Seelsorgeprofessorin Isabelle Noth.
    In Perspektiven fragen wir, ob wir bereit sind für nachhaltige Veränderungen oder ob die alten Verhaltensmuster nicht doch ganz schnell wiederkommen werden.
    30 min
  • Strafe oder Versöhnung? Eine Betrachtung aus reformierter Sicht
    Als Gefängnisseelsorger begleitet Frank Stüfen Menschen, die schuldig gesprochen und mit Freiheitsentzug bestraft werden. Aus Sicht der evangelischen Ethik könne Strafe jedoch nicht legitimiert werden. Deshalb plädiert er für eine heiligungsorientierte Gefängnisseelsorge und setzt auf Versöhnung.
    Wenn die Frage nach dem Sinn der Strafe beantwortet wird, spricht die Gefängnisseelsorge oft von Schuld und Vergebung. Gefängnisseelsorger Frank Stüfen ist allerdings überzeugt, solche Ansätze seien überholt. Viel eher sollte sich die Gefängnisseelsorge um die Beziehungen eines Straftäters, einer Straftäterin kümmern und Versöhnungsprozesse unterstützen. Zu diesem Schluss kommt Frank Stüfen aufgrund seiner Erfahrungen als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies ebenso wie als Repräsentant der Gefängnisseelsorge bei der UN. Er hat sich aber auch wissenschaftlich intensiv mit moderner Gefängnisseelsorge auseinandergesetzt und ist Studienleiter an der Universität Bern für die Seelsorgeweiterbildung im Straf- und Massnahmenvollzug.
    In der Sendung Perspektiven sprechen wir mit Frank Stüfen über Strafe und Freiheit aus evangelisch-refromierter Sicht und fragen, inwiefern der Ansatz der «Restorative Justice» auch für Schweizer Gefängnisseelsorge fruchtbar gemacht werden kann und wo die Grenzen liegen, wenn sich Täter und Opfer begegnen.
    30 min
  • Ludwig van Beethoven und das Ringen mit Gott und der Religion
    Hinter dem Musiktitanen Beethoven stand ein verletzlicher, durch Krisen und Krankheit gezeichneter Mensch. Einer, der weder besonders fromm oder religiös war, aber zutiefst spirituell.
    Ludwig van Beethoven war beeinflusst von den freiheitlichen Impulsen der Aufklärung und der französischen Revolution. Der weltoffene Katholik war jedoch kein Kirchgänger oder strenger Gläubiger. Stattdessen suchte er eigene spirituelle Wege. Als er zunehmend taub wird, wendet sich Beethoven verstärkt religiösen Fragen zu. Er komponiert das Oratorium «Christus am Ölberg», die «Missa Solemnis», die kleinere C-Dur-Messe und religiöse Lieder.
    29 min

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Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast von SRF Kultur rund um Religion, Spiritualität und Ethik. Hier haben Glaube, Zweifel und Hoffnung Platz. Wir erzählen, erklären, debattieren und…

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