Perspektiven

Perspektiven

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Religion & Spirituality
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Perspektiven episodes

  • Wie viel Engel braucht der Mensch? Gedanken von Eveline Hasler über die Himmelsboten
    Engel haben zur Weihnachtszeit Hochkonjunktur. Sie hängen mit silbernem Haar am Weihnachtsbaum, verzieren Lebkuchen und Postkarten oder treten im Krippenspiel auf. Die himmlischen Boten regen die Fantasie an.Die Schriftstellerin Eveline Hasler hat sich ihnen literarisch gewidmet. Was ihr Engel ganz persönlich bedeuten, erzählt die Autorin zu Weihnachten.Engel sind für Eveline Hasler der Stoff, aus dem Geschichten sind. Auch in ihrem neuesten Buch «Tag der offenen Tür im Himmel» widmet sich die Autorin den Himmelsboten. Eveline Hasler beschreibt Engel als Vermittler zwischen Menschen und Gott. Auch im 21. Jahrhundert würden wir die himmlischen Wesen noch brauchen, ist die Erfolgsautorin überzeugt.(Wiederholung vom 25.12.2015)
    29 min
  • «Zimetschtern han i gern» – Theologe und Musiker Andrew Bond
    Fast jedes Schweizer Kind kennt Andrew Bond. Er hat unzählige CDs mit Kinderliedern produziert, Singspiele komponiert, und seine Lieder werden oft in der Schule ge­sungen. Gerade für Weihnachten gibt es eine grosse Auswahl. Denn: Andrew Bond ist auch Theo­loge. Andrew Bond hat reformierte Theologie studiert, war aber nie Pfarrer. Er unterrichtete Religion und Musik für die Oberstufe. Seine Musikerkarriere fing eher nebenbei an: Er sang viel mit seinen Kindern und komponierte Lieder für sie. So entstand seine erste CD mit dem Kinderhit «Zimet­schtern han i gern». Die Lieder sollen nah am Leben sein, das ist Andrew Bond wichtig. Nur so kön­nten die Kinder sie verstehen. Das gilt auch für die religiösen Lieder, die Andrew Bond geschrieben hat. Dabei achtet er aber darauf, dass die Lieder ökumenisch sind. Denn kon­fessionell vereinnahmen lassen will sich Andrew Bond nicht.
    (Wiederholung vom 25.12. 2014)
    31 min
  • Die Religionen und die Krankheit des Fundamentalismus
    Im Namen von Religion wird weltweit Unheil verbreitet. Da sind nicht nur Terroranschläge von Islamisten, selbst Buddhisten verfolgen in Myanmar Muslime mit grosser Brutalität.Religionen wollen für Liebe und Barmherzigkeit stehen. Doch was nützen solche Definitionen, wenn sich religiöse Menschen nicht daranhalten, sagt der katholische Theologe und Friedensforscher Hermann Häring.Häring war 25 Jahre lang Theologieprofessor an der Universität Nijmegen. Seit seiner Emeritierung wohnt er in Tübingen und arbeitet beim Projekt Weltethos sowie bei der Herbert Haag Stiftung. Für ihn gilt das von Hans Küng geprägte Wort: «Kein Frieden auf Erden ohne Frieden unter den Religionen». Für den in diesem Jahr 80 Jahre alt gewordenen Theologen lassen sich allerdings die Religionen derzeit viel zu leicht vor politische Karren spannen. Der religiös begründete Fanatismus vom Dschihadismus bis zum sogenannten christlichen Bible Belt in den USA besorgt ihn.
    29 min
  • Christenverfolgung
    Irak, Nigeria, Sri Lanka: Christinnen und Christen werden heute vor allem in Asien und Afrika verfolgt. Dabei ist die Christenverfolgung so alt wie das Christentum.Die Kirchengeschichte versteht unter diesem Begriff den Zeitraum, in dem die frühen Christen im Römischen Reich verfolgt wurden. Erst im vierten Jahrhundert nach Christus wurde das Christentum Staatsreligion.In jüngster Zeit ist die «Christenverfolgung» zu einem ambivalenten Begriff geworden. Er dient dazu, aktuelle Unterdrückung, Vertreibung und Ermordung von Millionen von Christen in der Welt anzuprangern.Aber er ist auch zu einem Schlagwort von Rechtspopulisten geworden. Dort wird es auch genutzt, um gegen «den Islam» und «die Muslime» zu hetzen. Während der Flüchtlingskrise wurde zeitweise sogar zwischen christlichen und muslimischen Flüchtlingen unterschieden.Was sind die Ursachen dafür, dass auch 2017 so viele Christinnen und Christen auf der Welt verfolgt werden? Und was machen Schweizer Organisationen wie «Open Doors» und «Kirche in Not», damit ihr Anliegen nicht für rechtspopulistische Zwecke missbraucht wird?
    26 min
  • Über das Helfen. Was tun angesichts der unheimlichen Not Anderer?
    Seit 2015 gibt es auf der griechischen Insel Chios überfüllte Flüchtlingscamps. Die Not und Verzweiflung ist ungebrochen und nimmt sogar noch zu. Viele freiwillige Helfer und Helferinnen sind seither gekommen - und wieder gegangen. Einige aber sind geblieben. Was treibt sie an?Die Stimmung auf Chios ist angespannt: Die Geflüchteten sind existenziell verzweifelt, die Helfenden müde. Wie beeinflusst all dies die Arbeit der Freiwilligen? Was ist geblieben vom anfänglichen Optimismus? Wie lange kann man sich berühren lassen vom Schicksal fremder Menschen? Und wie denken die Helfenden eigentlich über ihr eigenes Helfen? Denn Helfen kann eine zwiespältige Sache sein: Es birgt Fallstricke und impliziert immer ein ungleiches Machtverhältnis. Und so bleibt die Frage aller Fragen der Ethik: Was soll ich tun?
    28 min
  • Peacemaking nach der Bibel
    Konflikte lassen sich letztlich nie mit Gewalt lösen. Davon ist Markus Weingardt überzeugt und arbeitet darum für die Stiftung Weltethos in Tübingen.Laut Weingardt gibt es genügend Konzepte gewaltloser Konfliktbearbeitung. Nicht zuletzt Jesus habe vorgemacht, wie gewaltlose Kommunikation funktioniert. Das wollen Weingardt und 25 andere Bibelauslegerinnen und Bibelausleger in ihrem Buch zeigen, das nach einem programmatischen Jesuswort benannt ist «Warum schlägst Du mich?».Weingardt war selbst überrascht, wie viele Bibelgeschichten beider Testamente von gelingender Versöhnung und gewaltloser Beilegung von Konflikten handeln. Gerade Frauen treten dort mutig Königen gegenüber und bringen sie zum Einlenken. Daraus könnten wir persönlich, aber auch weltpolitisch lernen, wir der Mechanismus von Gewalt und Gegengewalt durchbrochen werden kann.Wiederholung vom 17. April 2016Buchhinweis: Markus A. Weingardt (Hg.), Warum schlägst Du mich? Gewaltlose Konfliktbearbeitung in der Bibel. Impulse und Ermutigung, Gütersloher Verlagshaus 2015.
    29 min
  • Niklaus Brantschen: Gegensätze verbinden
    Der Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen ist gerade 80 geworden und hat sein Leben in einem Buch aufgeschrieben. Brantschen sieht sich als Brückenbauer zwischen der buddhistischen Zen-Tradition und dem Christentum.Niklaus Brantschen wächst ist in einfachen Verhältnissen in Randa im Wallis in den Bergen auf. In Brig besucht er das Gymnasium, tritt in den Orden der Jesuiten ein, studiert und bereist die weite Welt. Die Begegnung mit dem deutsch-japanischen Jesuitenpater und Pionier des interreligiösen Dialogs, Hugo Enomiya Lassalle, in Japan prägt sein Leben. Niklaus Brantschen lässt sich zum Zen-Meister ausbilden. Im Lassalle-Haus im Kanton Zug, einem Bildungshaus der Jesuiten, gründet er eine eigene Meditations- und Kontemplationsschule. Die Frage, was letztlich im Leben zählt, beantwortet Niklaus Brantschen heute mit einem Wort: Dankbarkeit.Buchhinweis: Niklaus Brantschen: Zwischen den Welten daheim. Brückenbauer zwischen Zen und Christentum. Patmos Verlag, Ostfildern 2017.
    27 min
  • Ein Jahr Trump – und seine Folgen für die Religionsgemeinschaften in den USA
    Der amerikanische Präsident Donald Trump ist ein Jahr im Amt. Einige Religionsgemeinschaften sind glühende Anhänger Trumps, andere haben sich längst vom umstrittenen Präsidenten distanziert. Das erzeugt Spannungen.Viele Muslime fühlen sich durch die Politik Trumps bedroht. Sie empfinden den Einreisestopp, der vor allem Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern betrifft, als Diskriminierung. Doch auch Kirchenvertreter sorgen sich um die Stimmung im Lande. Zudem fürchten sie um die Rechte von Flüchtlinge und Immigranten, die oft von Kirchen unterstützt werden.
    27 min
  • Und jetzt?! – Wie geht’s weiter mit der Reformation?
    500 Jahre Reformation. In ganz Europa wurde sie gefeiert, bedacht, diskutiert und ausgestellt. Ein Jubiläums-Marathon liegt hinter Europas Protestanten. Aber hat der wirklich was gebracht?In der Schweiz geht das Reformationsjubiläum ja eigentlich erst jetzt so richtig los, und zwar mit Zürich im Jahr 2019. Trotzdem hatten sich die Schweizer Reformierten bereits dem europäischen Gedenkjahr 2017 angeschlossen und stark mitgewirkt. Hat man nun das Pulver hierzulande schon verschossen, oder kommt da noch was? Welches Zwischenfazit drängt sich auf? Zeit für eine engagierte Debatte in der Sendung Perspektiven.
    31 min
  • Verdammung – nein danke!
    Jahrhunderte lang wurden Täufer verfolgt, gefoltert und auch hingerichtet. Ihr Vergehen war: Sie verweigerten den Kriegsdienst. Das haben auch die Reformatoren nicht gerne gesehen.Deshalb schrieben Martin Luther und Philipp Melanchthon im Augsburger Be­kenntnis, in Artikel 16: Wer bestreitet, dass es einen gerechten Krieg gibt, wird verdammt.Auf einer Friedensfahrradtour von Augsburg nach Wittenberg bringt der internationale Versöh­nung­s­bund Artikel 16 nun zurück an seinen Entstehungsort. Annahme verweigert, zurück an den Absender, lautet die Botschaft. Bereits vor einigen Jahren hat sich der Lutherische Weltbund bei den Täufern und den Mennoniten offiziell entschuldigt. Doch noch heute gilt Artikel 16 als zent­rales lutherisches Bekenntnis und steht unverändert in deutschen evangelischen Gesang­büchern.
    29 min

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Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast von SRF Kultur rund um Religion, Spiritualität und Ethik. Hier haben Glaube, Zweifel und Hoffnung Platz. Wir erzählen, erklären, debattieren und…

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